Jack Campbell

 4.2 Sterne bei 105 Bewertungen

Lebenslauf von Jack Campbell

Die Macht des Stiftes ist größer als die des Schwertes: Der 1956 geborene US-amerikanische Autor John G. Hemry wurde dem deutschen Publikum durch sein Pseudonym Jack Campbell, das er für die Science-Ficiton-Reihe „Die Verschollene Flotte“ verwendet, bekannt. Als Sohn eines US Navy Offiziers kam der Schriftsteller bereits als Kind sehr viel herum und wuchs in Pensacola, Florida, San Diego, Kalifornien und den Midway Inseln auf. Nach dem Besuch der Marineakademie „United States Naval Academy“ trat er in die Fußstapfen seines Vaters und war jahrelang in der US Navy tätig. Vor seiner Pensionierung erreichte er den Grad Lieutenant Commander. 1997 veröffentlichte der Science-Ficiton-Autor seine erste Kurzgeschichte „One small spin“. Sowohl unter seinem bürgerlichen, als auch unter seinem Künstlernamen publiziert er erfolgreiche Reihen wie „Stark’s War“, „The Lost Fleet“ und „JAG in Space“. 2015 startete er außerdem die Steampunk-Serie „The Pillars of Reality“. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt Jack Campbell alias John G. Hemry in Maryland.

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Ethan Stark - Neue Verbündete

Erscheint am 31.01.2019 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

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Die Verschollene Flotte - Furchtlos

Die Verschollene Flotte - Furchtlos

 (15)
Erschienen am 28.11.2009
Die Verschollene Flotte - Black Jack

Die Verschollene Flotte - Black Jack

 (13)
Erschienen am 29.05.2010
Die Verschollene Flotte - Gearys Ehre

Die Verschollene Flotte - Gearys Ehre

 (13)
Erschienen am 24.06.2011
Die Verschollene Flotte - Fluchtpunkt Ixion

Die Verschollene Flotte - Fluchtpunkt Ixion

 (12)
Erschienen am 14.01.2011
Die Verschollene Flotte - Der Hinterhalt

Die Verschollene Flotte - Der Hinterhalt

 (10)
Erschienen am 25.11.2011
Die verschollene Flotte - Ein teurer Sieg

Die verschollene Flotte - Ein teurer Sieg

 (7)
Erschienen am 18.05.2012
Die verschollene Flotte - Ein halber Sieg

Die verschollene Flotte - Ein halber Sieg

 (6)
Erschienen am 19.04.2013

Neue Rezensionen zu Jack Campbell

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einz1975s avatar

Rezension zu "Ethan Stark - Ära des Aufruhrs" von Jack Campbell

Ethan Stark: Ära des Aufruhrs
einz1975vor 3 Monaten

Amerika und die Weltherrschaft... in Jack Campbells Zukunft haben sie es geschafft und kein anderes Land ist so mächtig wie die USA. Ob Rohstoffe, Geld oder Militär, Nichts und Niemand kann sich gegen sie stellen. Den restlichen Ländern blieb irgendwann nichts anderes übrig und sie haben ihr Glück auf dem Mond versucht. Kolonien entstehen hier und Bodenschätze werden abgebaut. Kein Wunder, dass nach einigen Jahrzehnten auch Amerika auf dieses Treiben aufmerksam wurde und nun ein Stückchen von dem Kuchen abhaben will. Das klingt ganz nach einer Aufgabe für Sergeant Ethan Stark. Als erfahrener Soldat, begibt es sich auf ein bisher für ihn unbekanntes Terrain. Das Ziel klingt nicht sonderlich schwierig. Eine kleine Forschungsstation soll eingenommen werden.

Überraschenderweise bleiben auch Probleme völlig aus und der Auftrag ist schneller vorbei, als der Leser folgen kann. Wer bis dato einige Fragen im Hinterkopf hat, der sollte sie am besten gleich völlig löschen, denn Campbell geht es in seinem Buch nicht vordergründig darum zu erklären, warum die USA so mächtig geworden sind und dabei den Mond vergessen haben, vielmehr zeigt er in dem Roman, dass es zwischen Soldaten mehr gibt als nur den Eid den sie geschworen haben. In einer Umgebung wie dieser, ist nicht die Waffe deine Lebensversicherung, sondern dein Kamerad neben dir. Egal welchen Schritt man auch macht, gehe nie allein hinaus und vergewissere dich, dass dein Anzug tadellos funktioniert.

Diese Kleinigkeiten versucht Ethan Stark seinen Männern einzubläuen und doch steht er für mehr ein, als nur sein eigenes Leben. Die Verhandlungen zwischen den Freien Staaten und den USA verlaufen nicht sonderlich gut und da ein Krieg unmittelbar bevorsteht, sollte jedes Gefecht gut überlegt sein. Die Ressourcen sind knapp und das Gelände voller Tücke. Einen interessanten Ansatz verfolgt der Autor, in dem er den Soldaten Videoübertragungstechnik in den Anzügen mit einbaut, damit die Angriffe live übertragen werden können. Hier kommt auch das Geld her, mit dem sich das Militär aktuell finanziert. Klingt gar nicht mal so abwegig und vielleicht in Ansätzen heute schon umgesetzt. Ansonsten versucht er eher Ethan Stark dem Leser näher zu bringen. Wie er zuhause von seinem Vater nicht ernst genommen wurde oder wie Zivilisten auf ihn reagiert haben, als er seine Eltern besuchen wollte.

Als erfahrener, mittlerweile pensionierter Soldat wird Campbell vielleicht so etwas selbst passiert sein. Dennoch treibt die Geschichte nur eins voran – Stillgestanden! Dank vieler Dialoge, kann man sich in das Geschehen gut einlesen und gewinnt dabei einen kleinen Eindruck, wie miteinander umgegangen wird. Ethan ist vielleicht an einigen Stellen wirklich naiv, was ihn aber auch sympathisch macht, denn ihm geht es nicht um seinen eigenen Vorteil, vielmehr will er wissen, dass es seinen Leuten gut geht und alle heil wieder nach Hause kommen. Wie auch immer er sich später entscheiden wird, bisher galt seine Loyalität immer seinem Land, egal wie die Befehle ausgesehen haben. Er hat sie sich hin und wieder zurechtgerückt, aber am Ende wurden seine Vorgesetzten nie von ihm enttäuscht. Nur wenn man Unrecht, dumme Befehle und ein sinnloses Sterben sieht, sollte man immer noch treu gehorsam folgen oder aufwachen und selbst das Ruder in die Hand nehmen?

Fazit:
Das Militär fasziniert euch und ihr fragt euch wie es in der Zukunft geführt wird? Dann solltet ihr auf Jack Campbell vertrauen, welcher euch erneut mit einer Militär-Sci-Fi-Geschichte unterhält. Ethan Stark ist der Kamerad und Vorgesetzte, den man sich selbst wünschen würde, wäre man Soldat. Die Grundstory, dass Amerika als Supermacht die Erde regiert, mag dünn erscheinen, aber dafür stehen wir auch erst am Anfang einer Trilogie, welcher noch an Inhalt zulegen kann.

Matthias Göbel

Autor: Jack Campbell
Übersetzer: Ralph Sander
Taschenbuch: 383 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 29.06.2018
ISBN: 978-3-404-20915-6

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handverlesens avatar

Rezension zu "Die verlorenen Sterne - Enigma" von Jack Campbell

Hin und Her
handverlesenvor 4 Jahren

Stell dir vor du lebst in einer Welt, in der seit 100 Jahren Krieg herrscht, riesige Weltraumflotten ganze Planeten zerstören und du kannst niemandem mehr vertrauen, weil deine Gesellschaft auf Verrat und Bezichtigung des selben aufbaut.

Damit befinden wir uns im Szenario von Jack Campbells “Die verlorenen Sterne”. Jack Campbell ist kein literarischer Neuling, sondern hat es bereits auf eine komplette Bücherreihe mit dem Namen “Die verlorene Flotte” gebracht. In 9 Büchern ging er dabei auf die Flotte des Weltraumadmirals “Black Jack”, wie er von seinen Feinden genannt wurde, ein. “Die verlorenen Sterne” setzt am Ende der Handlung von “Die verlorene Flotte” an und versetzt uns in die Perspektive der Feinde von Black Jack.

Auf dem Planeten Midway findet eine Revolution gegen das Unterdrückungsregime des Syndikatimperiums statt. Diese wird jedoch nicht von einfachen Bürgern angeführt, sondern von zwei, bis zu dem Zeitpunkt, ranghohen Militärs - Gwen Iceni und Artur Drakon.

Weil die beiden das System seit ihrer Geburt mitgetragen haben, sind sie durchsetzt von Misstrauen gegeneinander und müssen lernen, was Vertrauen heißt.

Das klingt einfach, bis zu dem Zeitpunkt, indem man sich in die beiden hineinversetzt. Denn sie müssen gemeinsam einen Planeten managen und sich gegen das alte Regime wehren, das es versteht Stein um Stein in den Weg zu legen.

Bisher sind die Romane “Der Ritter” und “Enigma” erschienen und fokussieren sich auf unterschiedliche Aspekte der Befreiung.


Geht es in “Der Ritter” noch um die Motive der Umwälzung, der Prozess der Machtgewinnung und die Überlegung nach Konzepten zur Umsetzung einer gerechteren Gesellschaft, so kann “Enigma” leider in der Hinsicht eher enttäuschen. Das kann dem Aspekt geschuldet sein, dass die Anfangskämpfe ausgetragen sind und die Gedanken der Menschen verstanden sind.

Aber mich persönlich hat am zweiten Band am meisten gestört, dass man sich wie in einem Warteraum vorkommt. Raumschiffe fliegen von links nach rechts, fliegen dann mal wieder nicht und auf einmal doch wieder und werden dabei ständig angegriffen. Scheinbar ist, egal wie groß das Weltall ist, überall eine Flotte stationiert, die doch überraschend groß ist.


Die Weltraumschlachten sind ein Fest für Hobbystrategen und detailverliebte Leser. Und das müssen sie auch sein, so besteht nahezu ein Drittel des gesamten Buchs Enigma aus Weltraumgefechten und Schiffsmanövern. In Hinblick auf die Karriere des Autors Jack Campbell ist das auch nur nachvollziehbar.


Wer sich ein Weltraumabenteuer in Form eine Game of Thrones im Weltall freut, sollte aber die Ansprüche zurückschrauben. Um zu zeigen, wie gewieft der Autor ist, hat er den Winkelzügen der Charaktere häufig einen gedanklichen Nachgang verpasst, damit auch der letzte noch versteht, welches fiese Manöver sich eine Person ausgedacht hat und um zu verdeutlichen, wie sich zwischen Charakteren die Beziehung zueinander entwickelt. Die wahren Überraschungen kommen dabei mit relativer Verlässlichkeit in Form von neuen Charakteren daher, die auf einmal irgendwoher kommen.


Dennoch macht es Spaß die Serie zu lesen, da das Setting ein durchaus spannendes ist und den Konflikt Demokratie gegen Diktatur von einer anderen Sicht beleuchtet, die unseren moralischen Überheblichkeiten durchaus einen Dämpfer verpassen kann.


Die Bücher ich empfehle ich gerne Lesern ab 14 Jahren schon, da auf allzu ausladende philosophisch tiefgängige und vor Fremdwörtern strotzende Dialoge glücklicherweise fehlen.


Bei der “Die verlorenen Sterne”-Reihe erwartet dich ein spannender Perspektivwechsel mit interessantem Hintergrund und menschlichen Charakteren, dessen Schwächen der Zugänglichkeit für Jugendliche geschuldet sind.



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R

Rezension zu "Die Verschollene Flotte - Der Hinterhalt" von Jack Campbell

Rezension zu "Die Verschollene Flotte: Der Hinterhalt" von Jack Campbell
Renrewvor 7 Jahren

Sollte die Beschreibung der wenig qualifierten Kaptäne ihren Ursprung in der realen US-Welt haben ?

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Zusätzliche Informationen

Jack Campbell wurde am 14. April 1956 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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