Jack Campbell Die verlorenen Sterne: Enigma

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Inhaltsangabe zu „Die verlorenen Sterne: Enigma“ von Jack Campbell

Die Syndikatswelten sehen sich einer übermächtigen Bedrohung gegenüber. Die Flotte der außeridischen Enigma bedroht alles Leben im Sternensystem. Um sie zu bekämpfen, steht General Artur Drakon eine schwere Entscheidung bevor: Soll er sich mit einer Offizierin verbünden, die eigentlich zu seinen Feinden zählt? Angesichts der Bedrohung geht er das Wagnis ein. Mit ungeahnten Folgen ...

spannende reihe, aber schwacher teil mit einigen längen

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    Die verlorenen Sterne: Enigma
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    25. November 2014 um 00:17

    Stell dir vor du lebst in einer Welt, in der seit 100 Jahren Krieg herrscht, riesige Weltraumflotten ganze Planeten zerstören und du kannst niemandem mehr vertrauen, weil deine Gesellschaft auf Verrat und Bezichtigung des selben aufbaut. Damit befinden wir uns im Szenario von Jack Campbells “Die verlorenen Sterne”. Jack Campbell ist kein literarischer Neuling, sondern hat es bereits auf eine komplette Bücherreihe mit dem Namen “Die verlorene Flotte” gebracht. In 9 Büchern ging er dabei auf die Flotte des Weltraumadmirals “Black Jack”, wie er von seinen Feinden genannt wurde, ein. “Die verlorenen Sterne” setzt am Ende der Handlung von “Die verlorene Flotte” an und versetzt uns in die Perspektive der Feinde von Black Jack. Auf dem Planeten Midway findet eine Revolution gegen das Unterdrückungsregime des Syndikatimperiums statt. Diese wird jedoch nicht von einfachen Bürgern angeführt, sondern von zwei, bis zu dem Zeitpunkt, ranghohen Militärs - Gwen Iceni und Artur Drakon. Weil die beiden das System seit ihrer Geburt mitgetragen haben, sind sie durchsetzt von Misstrauen gegeneinander und müssen lernen, was Vertrauen heißt. Das klingt einfach, bis zu dem Zeitpunkt, indem man sich in die beiden hineinversetzt. Denn sie müssen gemeinsam einen Planeten managen und sich gegen das alte Regime wehren, das es versteht Stein um Stein in den Weg zu legen. Bisher sind die Romane “Der Ritter” und “Enigma” erschienen und fokussieren sich auf unterschiedliche Aspekte der Befreiung. Geht es in “Der Ritter” noch um die Motive der Umwälzung, der Prozess der Machtgewinnung und die Überlegung nach Konzepten zur Umsetzung einer gerechteren Gesellschaft, so kann “Enigma” leider in der Hinsicht eher enttäuschen. Das kann dem Aspekt geschuldet sein, dass die Anfangskämpfe ausgetragen sind und die Gedanken der Menschen verstanden sind. Aber mich persönlich hat am zweiten Band am meisten gestört, dass man sich wie in einem Warteraum vorkommt. Raumschiffe fliegen von links nach rechts, fliegen dann mal wieder nicht und auf einmal doch wieder und werden dabei ständig angegriffen. Scheinbar ist, egal wie groß das Weltall ist, überall eine Flotte stationiert, die doch überraschend groß ist. Die Weltraumschlachten sind ein Fest für Hobbystrategen und detailverliebte Leser. Und das müssen sie auch sein, so besteht nahezu ein Drittel des gesamten Buchs Enigma aus Weltraumgefechten und Schiffsmanövern. In Hinblick auf die Karriere des Autors Jack Campbell ist das auch nur nachvollziehbar. Wer sich ein Weltraumabenteuer in Form eine Game of Thrones im Weltall freut, sollte aber die Ansprüche zurückschrauben. Um zu zeigen, wie gewieft der Autor ist, hat er den Winkelzügen der Charaktere häufig einen gedanklichen Nachgang verpasst, damit auch der letzte noch versteht, welches fiese Manöver sich eine Person ausgedacht hat und um zu verdeutlichen, wie sich zwischen Charakteren die Beziehung zueinander entwickelt. Die wahren Überraschungen kommen dabei mit relativer Verlässlichkeit in Form von neuen Charakteren daher, die auf einmal irgendwoher kommen. Dennoch macht es Spaß die Serie zu lesen, da das Setting ein durchaus spannendes ist und den Konflikt Demokratie gegen Diktatur von einer anderen Sicht beleuchtet, die unseren moralischen Überheblichkeiten durchaus einen Dämpfer verpassen kann. Die Bücher ich empfehle ich gerne Lesern ab 14 Jahren schon, da auf allzu ausladende philosophisch tiefgängige und vor Fremdwörtern strotzende Dialoge glücklicherweise fehlen. Bei der “Die verlorenen Sterne”-Reihe erwartet dich ein spannender Perspektivwechsel mit interessantem Hintergrund und menschlichen Charakteren, dessen Schwächen der Zugänglichkeit für Jugendliche geschuldet sind.

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