Hallo Leben, hörst du mich?

von Jack Cheng 
4,2 Sterne bei66 Bewertungen
Hallo Leben, hörst du mich?
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (55):
S

Schönes mitreissendesende , herzlich ergreifende Geschichte. Das nicht ganz normale Leben aus der Sicht eines 10 Jährigen.

Kritisch (3):
booksaremorethanmagicwordss avatar

Nicht ansprechend

Alle 66 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Hallo Leben, hörst du mich?"

Manchmal findet man das Glück da, wo man es am wenigsten vermutet

Der 11-jährige Alex hat eine Mission: Er will seinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären. Dafür lässt er seine Mom, die manchmal ihre »ruhigen Tage« hat, zu Hause und wagt die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über all die Dinge, die das Leben so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570312469
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne24
  • 4 Sterne31
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    S
    SilkeEvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schönes mitreissendesende , herzlich ergreifende Geschichte. Das nicht ganz normale Leben aus der Sicht eines 10 Jährigen.
    tolles Jugendbuch was auch Erwachsene zum Nachdenken anregt

    Ein liebevoll erzähltes modernes Märchen. Die ganze Geschichte dreht sich um einen 10 Jährigen Jungen der aber wie laut eigenr Aussage wie ein 13 Jähriger Agiert und um seine Reise in die Wüste und zurück. Hierbei erfährt er wie nebenbei die wichtigsten Erkenntnisse des Lebens. Der Freundschaft, Vertauen und Liebe. Durch seine Aufzeichnung seiner Gedanken die er an Ausserirdische richtet, die er  mit seiner Rakete  ins All schicken wollte, setzt sich der Leser selbst  mit dem Leben und den für sich eigenen wichtigsten Fragen auseinander.
    Ein wunderbares Buch für Jugendliche sowie Erwachsene.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    ReadingCows avatar
    ReadingCowvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch über die Menschlichkeit
    Reading Cows Meinung

    Direkt unter dem Klappentext steht die Meinung des Autors Barry Jonsberg, der sagt:

    Es ist unmöglich, Hallo Leben, hörst du mich? ohne ein Lächeln im Gesicht zu lesen. Dieses Buch feiert das Allerbeste in der menschlichen Natur. Ich liebe es.

    Ich kann mich dessen zu hundert Prozent anschließen. Alex‘ Aufgeregtheit, seine kindliche, zerstreute Freude konnte mich vollkommen in den Bann ziehen und ich spürte die selbe Hast in mir, die selbe Aufregung und Freude, sowie die Trauer – auch wenn mir nicht immer nach heulen zumute war, wie Alex wohl sagen würde.

    Jack Chengs Werk ist etwas ganz besonderes und ich hätte mir keinen besseren Start in das Jahr 2018 vorstellen können. Mit authentischen Charakteren, einem scheuen Hund und einem Protagonisten, den man einfach nur ins Herz schließen kann (und das sage ich als überzeugte Kinderhasserin) führt er uns durchs geschehen. Ich liebe zu dem, wie das Buch verfasst wurde. Zu einem Teil besteht das Buch nämlich aus Alex‘ Aufnahmen, in denen er alles wiedergibt, was ihm widerfahren ist und zum anderen aus Dialogen in Echtzeit. Als Leser kann man sich natürlich trotzdem alles vorstellen, weil Alex ein ziemliches Plappermaul ist. Was man nicht von den anderen Figuren hört, erklärt der Junge ziemlich genau.

    Die Handlung an sich ist sehr realistisch gehalten – natürlich der eine Punkt ist vielleicht der größte Zufall der Welt, allerdings ziemlich gut begründet. Es gibt Höhen und Tiefen, Liebe und Streit, Gutes und weniger Gutes. Die Außerirdischen, die den iPod irgendwann finden würden, würden auf jeden Fall eine ordentliche Portion des Menschlichen Lebens abbekommen, in all seinen unzensierten Facetten. Sie würden Angst, Wut, Trauer und Freude zu spüren bekommen, Barmherzigkeit und Kühle. Es ist ein wundervolles Buch.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor einem Jahr
    Eine Geschichte, die nach und nach begeistert

    "Hallo Leben, hörst du mich?" ist ein Buch mit besonderem Schreibstil. Die Geschichte des 11-jährigen Alex wird uns in Form von Sprachaufnahmen erzählt. Alex spricht zu den Wesen im Weltall und erzählt immer, was er erlebt, hat seinem goldenen iPod, den er in das Weltall schicken möchte. So erleben auch wir seine Geschichte. Entweder berichtet Alex oder wir lesen die live Aufnahmen von seinen Gesprächen. Anfangs konnte mich der einfache Schreibstil und der Erzählstil nicht begeistern bzw. mein Interesse nicht lange wecken. Beim Lesen hatte ich die Stimme eines nervigen hyperaktiven Kindes im Ohr. Erst nach 150 Seiten lies das nach und die Geschichte wurde für mich auch interessanter.
    Alex ist ein aktiver und sehr kluger Junge. Er will unbedingt auf ein Treffen, wo man seine selbst gebauten Raketen in den Himmel schießen kann, also macht er sich kurzerhand mit seinem Hund Carl Sagan auf den Weg. Er ist ein erstaunlicher Junge, der ständig Fragen stellt, er versteht sehr viel und schließt auf seiner Reise jede Menge Freundschaften, und erfährt endlich mehr über seine Familie.
    Die Reise um seine selbst gebastelte Rakete ins All zu schicken ist aber nicht der Hauptteil der Geschichte, für mich war das sogar der langatmigste Teil. Erst die weitere Reise nach Las Vegas, auf der Suche nach seinem Vater konnte mein Interesse wecken. Alex schließt Freundschaft mit Zed und Steve, trifft auf seine Terra und erfährt jede Menge über seine Familie. Die Geschichte wurde richtig tiefgründig. Ein Junge der Menschen mit seiner Art einfach begeistern kann, leidenschaftlich seinem Hobby nachgeht und immer die Wahrheit wissen will. Er schließt Freundschaften mit Leuten, die Kilometer weit fahren, nur um ihm beizustehen und seine Familie wächst näher zusammen.
    Der Autor hat es perfekt geschafft, einen 11-jährigen Jungen zu schreiben. Seine Wortwahl und seine Gedankengänge sind sehr gut getroffen. Obwohl ich auf den ersten 150 Seiten meine Probleme hatte, konnte mich Alex noch von sich überzeugen. Die Seiten flogen dann nur noch so dahin und Alex hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
    FazitEine Geschichte, die nach und nach begeistert. Es ist erfrischend Alex Wortschwall über sich ergehen zu lassen und ich kann mir das Buch sehr gut als Hörbuch vorstellen. Ich habe mich dann doch gefreut, die Reise mit Alex angetreten zu sein.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor einem Jahr
    Freundschaft, Familie und Liebe


    Cover
    Das Cover passt sehr gut zu diesem Jugendbuch. Man sieht um was es in dem Buch geht, nämlich einen Jungen mit seinem Hund, der eine Rakete ins Weltall schießt. Ich mag die blaue Farbe des Buches sehr gerne und finde das ganze macht Lust aufs lesen.


    Protagonist
    Alex ist 11 Jahre alt. Er ist ein großer Fan von Raketen und Aliens. Leider ist er auch ein sehr vernachlässigter Junge, denn er erzählt das seine Mutter die meiste Zeit am Sofa liegt und im Fernsehen irgendwelche Shows ansieht. Inzwischen muss er das Essen kochen und sich um den Haushalt kümmern, was ich wirklich fürchterlich finde. 
    Alex schließt man sofort in sein Herz, er ist ein liebenswürdiger kleiner Junge, der sehr verantwortungsbewusst ist für sein Alter. So kommt er auch dazu das er allein im Zug zum Raketenfestival fährt, obwohl er das eigentlich noch garnicht ohne Erwachsenen dürfte. 


    Schreibstil
    Der Schreibstil des Buches war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, da es sich um Aufnahmen handelt die Alex für die Aliens macht. Aber nach ein paar Kapiteln bin ich damit gut klar gekommen und es hat mich nicht gestört. Die Geschichte ist sehr liebevoll gestaltet, es geht nicht nur um dieses Festival sondern auch um Freundschaft, Familie und Liebe, was ich unfassbar schön fand. Manchmal freut man sich so sehr für Alex das man am liebsten das Buch einfach umarmen möchte. Es ist sehr bewegend geschrieben und man hofft die ganze Zeit das die Geschichte gut für Alex ausgeht. Auch die Freunde die er während der Geschichte kennen lernt sind nette Menschen, die das Buch nicht zu einseitig erscheinen lassen.


    Autor
    Jack Cheng wurde in Shanghai geboren und ist in Michigan aufgewachsen. Er lebte neun Jahre in New York, wo er als Werbetexter gearbeitet hat und Mitbegründer einer interaktiven Design-Agentur war. 2014 hat er Brooklyn verlassen und verbrachte einen Winter in Südafrika. Seitdem war er eigentlich mehr oder weniger immer unterwegs. Zurzeit lebt er in Detroit. Nach seinem Belletristikroman These Days ist Hallo Leben, hörst du mich? sein erstes Buch für jüngere Leser.




    Einzelbewertungen
    Schreibstil 4/5
    Charaktere 5/5
    Spannung 4/5
    Ende 4/5
    Cover 5/5


    Cover
    Ein tolles Buch, das dem Leser ganz viel zu geben hat. Mir hat es viel Freude bereitet das Buch zu lesen und ich kann es wärmstens weiterempfehlen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    SillyTs avatar
    SillyTvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal etwas ganz anderes und dabei eine wirklich tolle Geschichte
    In jeder Hinsicht ungewöhnlich

    Alex Petroski ist gerade einmal elf Jahre alt und hat einen großen Traum, denn er hat eine Rakete gebaut und möchte diese, gemeinsam mit seinem goldenen Ipod, in den Weltraum schießen. Er hofft, dass die Aliens dort seine Aufzeichnungen finden. Um diesen Traum zu verwirklichen, möchte er zum jährlichen SHARF, ein Raktenfestival in der Nähe von Albuquerque reisen. Gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan, den er nach seinem großen Vorbild, einem Raumfahrer, benannt hat, begibt er sich auf die Reise. Diese scheint zunächst schon am Bahnhof vorbei zu sein, denn eigentlich darf man erst mit dreizehn Jahren alleine reisen, doch es kommt ihm jemand zur Hilfe. Im Zug lernt er dann Zed kennen, der ebenfalls auf dem Weg zum SHARF ist und so beginnt eine erstaunliche Reise, denn es kommt immer wieder zu Wendungen, die zu einem regelrechten Roadtrip führen.  
    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist so aussergewöhnlich, dass ich hier mit Sicherheit sagen kann, dass ich etwas vergleichbares noch nicht gelesen habe. Beginnend mit dem Schreibstil, denn dieser ist schon sehr besonders und ich benötigte doch ein paar Kapitel, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Jack Cheng lässt diese Geschichte durch den elfjährigen Alex erzählen, allerdings schreibt er nicht, sondern spricht Tonbandaufnahmen. Das spiegelt sich natürlich sehr in der Sprache wieder, denn man sollte hier bedenken, dass da ein elfjähriger Junge spricht. Das macht es sprachlich sehr leicht, sehr einfach, teilweise klingt es naiv und kindlich, aber auch zu einhundert Prozent authentisch. Die Dialoge sind hier oft mit dem Namen der Person, die gerade auf der Tonbandaufnahme zu hören wäre, gekennzeichnet, so dass man keine Probleme hat, dem Text zu folgen.
    Dabei ist diese Geschichte auch noch sehr spannend, nicht in Form von reiner Action, sondern in der Form, dass man mit dem kleinen Jungen mitfiebert, denn man spürt in seinem Erzählten, dass dort noch etwas besonderes dahintersteckt. Man ist konstant an Alex' Seite und z. B. hofft man zu Beginn, dass er es schafft, zu seiner Raketen-Veranstaltung zu gelangen, dann wünscht man ihm, dass seine Rakete es schafft und so geht es permanent weiter.
    Alex erzählt hier die Geschichte an die Jungs, die Aliens, an die er seine Erlebnisse berichtet. das führt dazu, dass die Geschichte auch in der Ich-Form stattfindet. Doch vom ersten Moment an spürt man noch etwas ganz anderes: nämlich die Einsamkeit des Jungen. Seine Mutter, die eigentlich gar nicht anwesend ist, scheint in tiefen Depressionen verfallen zu sein. Sein Bruder ist erwachsen und lebt in Los Angeles, somit weit weg von Alex und bekommt gar nichts davon mit, was zu Hause passiert. Alex bester Freund ist sein Hund Carl Sagan und das fand ich schon sehr bezeichnend für das Leben des Kleinen. Während man also schon recht schnell mitbekommt, wie vernachlässigt der kleine Kerl ist, hofft man permanent mit ihm, dass er an niemanden gerät, der ihn ausnutzen will, denn Alex ist eine herzensgute Seele.
    Dieser Protagonist ist ein wirklich aussergewöhnlicher Charakter. Er ist recht altklug und doch kindlich naiv, manches Mal musste ich lachen, wenn er von bestimmten Situationen erzählte und im nächsten Moment hatte ich einen dicken Kloss im Hals. Er bewegt mit seinem Erzählten und man befindet sich auf einer emotionalen Berg- und Talfahrt. Mal hat man das Gefühl, dass er viel älter ist, er hat eine Mischung aus Selbstständigkeit und im nächsten Moment ist er hilfsbedürftig, wie ein Eljähriger auch durchaus sein darf und sollte. Die Nebencharaktere lernt man hauptsächlich durch Alex Augen kennen und auch hier hofft man permanent für ihn, dass diese Personen es alle gut mit dem Jungen meinen.
    Mein Fazit:
    Dieses Buch ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich und besonders. Die Erzählform hat mir hier zu Beginn ein paar Schwierigkeiten bereitet und es hat etwas gedauert, bis ich richtig bei Alex war. Doch diese Charakter nimmt den Leser auf eine Gefühlsachterbahn mit, bei der man lacht, zu Tränen gerührt ist und einfach den Jungen beschützen möchte. Da dieser Stil absolut ungewöhnlich ist, möchte ich das Buch zwar jedem ans Herz legen, aber ich möchte auch dazu raten, einfach vorher in eine Leseprobe zu schnuppern, denn man muss hier auch bereit sein, sich auf diese ungewöhnliche Sprache und Geschichte einzulassen. Wenn das gelingt, dann hält man hier einen absoluten Schatz in den Händen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein junger Protagonist mit Forest Gump Charme auf einem Roadtrip, der anders endet als erwartet.
    Rührende Geschichte

    Der 11-jährige Alex hat eine Mission. er ist mit seinem Hund Carl Sagan auf dem Weg zum SHARF Raketenfestival. Dort möchte er seine eigens gebaute Rakete abschießen, mit an Bord, sein iPod. Auf seinem iPod sammelt Alex Aufnahmen von der Welt, von denen er denkt, dass sie für mögliche Außerirdische interessant sein könnten. Das erklärt auch den Aufbau des Buches. Die Geschichte ist nicht wie gewohnt in Kapitel, sondern in Aufnahmen unterteilt.
    Alex kam mir manchmal jünger vor als 11 Jahre. Das liegt wohl an seiner naiven Art. Er hat eine leicht poetische Ader und ist oft ungewollt komisch. In manchen Situationen habe ich genau das Gleiche gedacht wie Tessa:
    "'Für jemanden, der so klug ist, hast du von ziemlich vielen Dingen, keinen blassen Schimmer.'" (S. 209)
    Alex richtet seine Aufnahmen an die "Jungs da oben" (Außerirdische) und stellt dabei oft Mutmaßungen an wie sie aussehen oder sich möglicherweise verhalten könnten. Ich mochte Alex echt gern. Ich meine, kann man jemanden nicht mögen, der auf den Film "Contact" steht? Manchmal hat seine Art einen Forrest Gump Charme. Auf Redewendungen reagiert er oft, als würde er sie zu wörtlich nehmen und seine Konter fallen dementsprechend witzig aus. Er sieht die Welt und vor allem die Personen in seiner Umgebung, in einer sehr naiven kindlichen Perspektive. Als Leserin war das für mich eine besondere Erfahrung, denn insgeheim war ich über manche Charaktere doch sehr wütend und habe mir oft gedacht: "Mein Gott, was ist Ronnie (Alex Bruder) doch für ein ignoranter Blödmann!". Um mal ein Beispiel zu nennen. Aber nicht Alex! Er wertet absolut nichts negativ. Er sieht kein Risiko in seinen Handlungen und wertet Personen und ihr Verhalten nicht ab.
    Ich habe mich so gefreut als Alex seine Tessa gefunden hat und sie mindestens genauso schnell ins Herz geschlossen wie er. Sie meint es gut mit Alex und genau so jemanden braucht er in seinem Leben. Er hat es mehr als verdient!
    Ich war überrascht, wie sich die Geschichte entwickelt. Was als anfänglich lustiges Abenteuer beginnt, zieht sich über einen sonderbaren Road-Trip und mündet in sehr ernsten und wichtigen Themen. Ich habe Alex Reise mit Spannung und großem Interesse verfolgt.
    Fazit:
    Alex Abenteuer hat mich trotz kleiner Längen, insgesamt gut unterhalten. Seine Art ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich habe ihn sehr schnell ins Herz geschlossen. Viele Stellen im Buch haben mich sehr berührt. Obwohl der Schreibstil durchweg sehr unterhaltsam ist, war ich überrascht darüber, dass es hier oft um ernste Themen geht.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Caterinas avatar
    Caterinavor einem Jahr
    Eine lehrreiche und abenteuerliche Reise

    Meine Meinung zum Buch

    Gestaltung: Mehr durch Zufall ist mir dieses Buch unter die Augen gekommen und irgendwie war ich gleich fasziniert von diesem Werk. Ob es am Cover lag, welches ich wirklich sehr passend finde, oder am Klappentext, der mich wirklich sehr neugierig gemacht hat, oder am Ende an der Grundidee, die mich gleich schmunzeln ließ, weiß ich nicht mehr genau. Auf jeden Fall wusste ich, dass ich mir dieses Buch von Jack Cheng genauer anschauen musste.

    Einstieg: Der Autor beginnt in seinem Buch "Hallo Leben, hörst du mich?" augenblicklich mit der Handlung. Und auch wenn mir am Anfang ein paar einleitende Worte gefehlt haben, fühlte ich mich erstaunlich schnell in der Geschichte wohl. Durch den sehr kindlich gehaltenen Schreibstil, entstand gleich eine starke Verbindung zu dem jungen und absolut drolligen Protagonisten Alex, den ich sehr schnell ins Herz schloss. Auch den Schreibstil fand ich sehr passend und machte mich schnell auf den weiteren Handlungsverlauf neugierig.

    Charaktere: In seinem Buch wählte Jack Cheng den personalen Ich-Erzähler und ließ vorrangig den 11-Jährigen Alex zu Wort kommen. Ab und an erzählen auch andere Nebenfiguren die Geschichte weiter, so dass ich mir ein gutes Bild über die einzelnen Charaktere machen konnte. Ganz vorne steht natürlich unser kleiner Held, der mich mit seiner Liebe zum Weltall und einem möglichen Leben auf anderen Planeten, wirklich faszinieren und mir immer wieder ein Schmunzeln entlocken konnte. Aber auch die vielen Nebenfiguren, die der kleine Junge auf seiner kuriosen Reise kennenlernt, schloss ich sehr schnell ins Herz.

    Handlung: Schon die Grundidee konnte mich nach wenigen Sekunden überzeugen. Ich fand es auf der einen Seite unglaublich mutig von einem 11-Jährigen, allein durch die Staaten zu fahren, anfänglich zu einem Raketenfest, bis hin nach Florida und Las Vegas. Auf der anderen Seite konnte mich diese Grundidee aber auch absolut begeistern und ehe ich es mich versah, begleitete ich Alex auf einer Reise, die schnell zum Abenteuer seines Lebens wurde. Gemeinsam mit ihm lernte ich viele merkwürdige, aber auch herzliche Menschen kennen und auch viel über das Weltall und die Raumfahrt.

    Schreibstil: Jack Cheng ermöglichte es mir schnell in die Welt von Alex und seinem Hund Carl Sagan einzutauchen. Durch den sehr einfachen Schreibstil, hatte ich wirklich das Gefühl, als würde ich die Abenteuer durch die Augen eines Kindes erleben, und das fand ich absolut großartig. Am meisten muss ich jedoch die Art und Weise des Erzählens loben: Der Leser bekommt quasi die Aufnahmen, die Alex auf seinem iPod macht, zu lesen. Das fand ich an manchen Stellen sehr gut, denn so war ich teilweise direkt mit im Geschehen.


    Mein Urteil 

    Schon der Titel "Hallo Leben, hörst du mich?" klang für mich sehr vielversprechend, so dass ich schnell in Erfahrung bringen wollte, was sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt. Jack Cheng hat mit diesem Buch ein wirklich tolles Kinderbuch geschaffen, welches mir vor allem durch den jungen Protagonisten hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleibt. Durch den teilweise sehr kindlichen Schreibstil, konnte ich mich in Alex sehr gut hineinversetzen und begleitete ihn auf eine sehr lehrreiche, abenteuerliche Reise. Ein Roadtrip der besonderen Art! Für mich verdient das Buch gute 4 von 5 Welten.


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor einem Jahr
    liebevoll, mutig, schockierend ...

    Erschienen im März 2017 ist Jack Chengs außergewöhnliches Werk “Hallo Leben, hörst du mich?”. Auf 384 Seiten erzählt der kleine Alex seine Abenteuerreise, welche der 11 jährige ganz allein absolvieren will.

    Alex, der 11 jährige Junge, ist überaus interessiert an der Raketentechnik. Und so kommt es, dass er in ein Abenteuer hineinfällt, das mehr parat hält, als Raketen und das Weltall.
    Allein startet er zum Raketenfestival und am Ende verändert sich sein ganzes Leben …

    Dieses Werk, von Jack Cheng, ist so anders, als man es vom Klappentext her erwarten würde.
    Alex Aufnahmen, auf seinem goldenen IPOD, führen durch die Seiten. Jetzt erwartet man vielleicht eine typische Kapitelgestaltung, aber der Autor lädt den Leser hier ein, mit im Geschehen zu verweilen. Er lässt nicht nur Alex erzählen, sondern fügt auch Sachen ein wie “Regen auf dem Zeltdach” oder “das Klappern von einem Hundehalsband”. Typische Umgebungsgeräusche der Welt, die dem Protagonisten umgeben. Ich hörte diese Dinge und erlebte Alex Zeit hautnah mit.
    Zum Protagonisten selbst fallen mir Tausende von Gefühlen ein. Alex ist liebenswert und mit seinen 11 Jahren schon viel zu erwachsen, was der Autor aber nicht gänzlich vergisst, ist, dass er noch immer ein Kind ist.
    Wenn man sich so in seine Welt hineinliest, bemerkt man das einiges falsche läuft und diese Dinge nicht lange gut gehen können. Wie zum Beispiel der merkwürdige Gefühlszustand seiner Mutter oder das gänzliche Desinteresse seines Bruders. Wer würde schon zulassen, dass ein kleiner Junge soweit von Zuhause wegfährt. In diesen Momenten wollte ich meine Finger durch die Buchstaben schieben und Alex umarmen.
    Zum Glück begegnen ihm, auf seinem Weg zum Raketenfestival, so tolle Leute, dass Alex sehr gut aufgehoben war.
    Er lernt mit Misserfolgen klarzukommen und einen neuen Weg einzuschlagen - den seinen Vater zu suchen, welcher eigentlich verstorben sein sollte. Was dann folgt, ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die einen die Luft zum Atmen nimmt und auch Alex seine Grenzen aufzeigt.
    Jack Cheng Ideen, um seinen Protagonisten, sind einzigartig umgesetzt worden und berühren den Leser auf jedweder Weise.
    In manchen Sequenzen verliert er sich etwas stilistisch, findet zum Glück aber wieder in die “normale” Welt zurück.
    Vielleicht hört man noch oft von seinen Werken.

    “Hallo Leben, hörst du mich?” ist liebevoll, zärtlich, mutig und schockierend ehrlich!

    Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    HanniinnaHs avatar
    HanniinnaHvor 2 Jahren
    Hallo Leben, hörst du mich?

    Inhalt:

    Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das leben als Mensch so lustig, traurig und wunderschön machen. Und zum Schluss ist es Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar um eine Schwester reicher.


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da sich die Geschichte flüssig lesen ließ. Das Buch ist aus der Ich-Perpektive von einem 11-jährigen Jungen geschrieben und sehr bildlich und kindlich dargestellt, was mich irgendwie beim Lesen gestört hat. Die detaillierte Beschreibung des Autors von Orten und Menschen hat mir gut gut gefallen.

    Alex war mir sympathisch. Er offen, abenteuerlustig, sehr reif für sein Alter und kümmert sich sehr rührend um seine Mutter, deren einzige Beschäftigung es zu sein scheint den ganzen Tag mit Fernsehen zu verbringen. Die Autor hat versucht ein ernstes Thema anzusprechen, was ihm teilweise gelungen ist aber bei mir nicht so gut angekommen ist.

    Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist und sehr gut zum Buch passt.



    Fazit:

    Das Buch hat mir gut gefallen. Jedoch wäre noch Luft nach oben gewesen.

    Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 2 Jahren
    Wir sehen uns dann im Kosmos


    Es geht um einen kleinen Jungen mit einem großen Hobby: Alex will den Außerirdischen die Erde und das menschliche Leben erklären – genauso wie sein Held und Vorbild, der Wissenschaftler Carl Sagan. Der schickte nämlich 1977 zwei goldene "Schallplatten" mit Botschaften und Informationen über die Erde ins All, mit den Raumsonden 'Voyager 1' und 'Voyager 2.' 


    Also lackiert Alex seinen iPod einfach golden und fängt an, alles darauf zu sprechen, was die Außerirdischen seiner Meinung nach wissen sollten; den iPod will er dann bei einem Raketenfestival mit seiner selbstgebauten Rakete 'Voyager 3' ins All schicken. Als Leser merkt man jedoch schnell, dass im Leben des Jungen noch viel mehr passiert als nur dieses Projekt und der nahende Raketenstart, denn er erzählt seinen außerirdischen Freunden durchaus auch persönliche Dinge.


    Der Titel "Hallo Leben, hörst du mich?" ist gut gewählt. denn das Buch deckt tatsächlich die volle Bandbreite des Lebens ab: das Lustige und Schöne genauso wie das Schlimme oder Traurige. Es wird alles sehr unverfälscht beschrieben und der Leser ist immer ganz nah und unmittelbar dran an Alex' Gedanken, da die Geschichte ausschließlich durch seine Aufnahmen erzählt wird. Das ist manchmal etwas holprig – er ist schließlich nur ein kleiner Junge, der erzählt, was ihm gerade so in den Sinn kommt, und dabei erwachsener klingen möchte, als er ist –, aber mir hat das gut gefallen, weil es alles umso glaubhafter macht. 


    Es geht nicht nur um den Raketenstart, sondern um eine Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel die psychische Erkrankung von Alex' Mutter. Diese führt dazu, dass er mit seinen 11 Jahren in die Rolle des Erwachsenen gedrängt wird und sich um Dinge wie Putzen, Einkaufen und Kochen kümmern muss. Außerdem geht es um Freundschaft, Mut, Abenteuer, Außerirdische und ganz, ganz oft um den Wissenschaftler Carl Sagan... Alex' Reise ist wirklich eine außergewöhnliche, in deren Verlauf er Dinge findet, von denen er gar nicht wusste, dass er sie sucht. 


    Er geht eigentlich mit großer Ernsthaftigkeit an sein Projekt heran, das führt dann aber oft zu den lustigsten Situationen – die er dann wiederum sehr ernsthaft beschreibt und gar nicht versteht, warum andere Menschen um ihn herum so seltsam darauf reagieren?!  Den Humor fand ich großartig, denn auch, wenn er oft daraus entsteht, dass Alex etwas unfreiwillig Komisches sagt oder tut, ist er dennoch nicht herabwertend.


    Die Charaktere werden wunderbar beschrieben, lebendig und authentisch. Auch wenn der Leser sie nur indirekt durch Alex' Aufnahmen kennenlernt, bekommt man ein sehr gutes Gefühl für ihre verschiedenen Persönlichkeiten, und das ist ein echtes Kunststück des Autors. Besonders erstaunlich ist das bei Zed: Veganer mit Schweigegelübde, Hippie und grundguter Mensch. Wie der Autor seine Persönlichkeit rüber bringt, obwohl Alex' Aufnahmen normal nur sein Schweigen aufzeichnen, ist grandios! 


    Alex selber ist altklug, intelligent und verantwortungsbewusst über sein Alter hinaus und dabei doch noch Kind genug, um bei einer Enttäuschung in Tränen auszubrechen. Es ist unglaublich rührend, wie sehr er seinen Hund liebt, den er nach seinem großen Vorbild natürlich 'Carl Sagan' genannt hat, und überhaupt ist er einfach ein sehr lieber kleiner Kerl, dem man nur das Beste wünscht. 


    Es ist nicht nur eine rührende, sondern auch eine sehr spannende Geschichte. Am Anfang fragt man sich: wird Alex' Rakete wirklich fliegen? Wie geht es mit ihm und seiner Mutter weiter? Aber dann passieren so wahnsinnig viele Dinge, und aus der Reise zum Raketenfestival wird eine große persönlich Suche, die mich nicht mehr losgelassen hat.


    Fazit:
    Ein kleiner Junge reist ganz alleine zu einem Raketenfestival, um dort mit einer selbstgebauten Rakete seinen goldenen iPod ins All zu schicken, auf dem er Botschaften für die Außerirdischen aufgenommen hat. Aber natürlich ist das alles nicht so einfach, und auf dem Weg findet Alex oft nicht das, was er gesucht hat, dafür aber Freundschaft, Abenteuer, tausend neue Erfahrungen und sogar eine ganz wichtige Person, von der er gar nicht wusste, dass es sie gibt. 


    Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, passt aber in meinen Augen perfekt zur Geschichte: das Buch ist sozusagen eine Mitschrift von Alex' Aufnahmen. Obwohl der Leser die Geschehnisse dadurch immer nur aus seinem Blickwinkel sieht, wirken auch die anderen Charaktere sehr vielschichtig und glaubhaft, und Alex' Erlebnisse sind ungeheuer spannend, dabei aber auch bewegend und zum Nachdenken anregend. 

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks