Jack Coughlin

 3.8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Kill Zone, Dead Shot: Thriller und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jack Coughlin

Kill Zone

Kill Zone

 (4)
Erschienen am 12.04.2011
Dead Shot: Thriller

Dead Shot: Thriller

 (3)
Erschienen am 18.05.2012
Dead Shot

Dead Shot

 (3)
Erschienen am 18.05.2012
Running the Maze

Running the Maze

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Erschienen am 27.11.2012
Time to Kill

Time to Kill

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Erschienen am 05.12.2013
Clean Kill

Clean Kill

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Erschienen am 17.02.2011
An Act of Treason

An Act of Treason

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Erschienen am 31.01.2012
Shooter

Shooter

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Erschienen am 02.05.2006

Neue Rezensionen zu Jack Coughlin

Neu
S

Rezension zu "Dead Shot" von Jack Coughlin

Die Welt ist nun mal nicht gut...
schattensuchervor einem Jahr

Ich habe in den letzten Jahren gelernt, Bücher wie Dead Shot zu schätzen (auch wenn es natürlich auch hier Bücher gibt, die ich sicherlich kein zweites Mal lesen würde, Dead Shot gehört jedoch nicht dazu). Das Buch habe ich während eines Reha-Aufenthaltes in die Finger bekommen, weil der Buchrücken (schwarz, orange-rote Schrift) dafür gesorgt hat, das ich darauf aufmerksam wurde. Laut der Inhaltsangabe auf der Rückseite geht es um einen Terroranschlag, der die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Prinz William durcheinander wirbelt und London erschüttert, woraufhin sich einer der ehemals beste Scharfschütze der US Marines aufmacht um die Drahtzieher zu finden.

Das Buch beginnt im Irak, wo ein weiterer Scharfschütze sich aufmacht, um einen Verräter auszuschalten. Ich vermute dass Dead Shot nicht das erste Buch der Reihe ist, dennoch tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Wie auf der Rückseite ebenfalls angegeben, war Coughlin selbst Scharfschütze im Einsatz, was seine Liebe zum Detail erklärt. Dennoch kommen hier nur hin und wieder militärische Begriffe & Beschreibungen zum Einsatz, was es auch dem ungeübten Leser leicht macht, der Situation zu folgen, ohne erst mal im Internet nach gucken zu müssen, mit welchem Flugzeug, oder welcher Waffe die Protagonisten unterwegs sind. Schnell wird, um noch einmal kurz zum Inhalt des Buches zu kommen, klar, dass der oben erwähnte Anschlag nur ein Testlauf für etwas viel verheerenderes war, einen weiteren Anschlag, der noch unweigerlich folgen muss. Ich bin mit den einzelnen Protagonisten schnell warm geworden, auch wenn ich meine Parallelen zu realen Personen entdeckt zu haben, was sicherlich aber auch der momentanen Weltlage geschuldet ist.



Der zweite Scharfschütze wuchs in der Umgebung um London auf, ehe er von El Kaida angeworben wird und sich auf ihren Wunsch in der englische Armee ausbilden lässt und einer ihrer besten Scharfschützen wird, ehe er desertiert. Zeitgleich wird auch der Scharfschütze der US-Marines, Kyle Swanson, ins Geschehen eingeführt. Seine Vergangenheit wird kurz umrissen, seine Aufgaben und sogar seine Probleme, die dafür sorgen dass der Kerl auch etwas menschliches an sich hat, wenn er sonst so perfekt zu agieren scheint. Leider gerät gerade das zum Schluss hin ein wenig in den Hintergrund, allerdings (das kann ich nur vermuten) würde ich es den Marines zutrauen wirklich so zu agieren, wenn es darauf ankommt.

Alles in allem ist es jedoch ein Buch, das ich jedem empfehlen würde, der Geschichten von Scharfschützen / Soldaten mag. Das Buch ist kein Tatsachenbericht (wie Bsp. American Sniper & Lone Survivor), sondern reine Fiktion (auch wenn sicherlich nicht alles in dem Buch Fiktion ist) und hat mich auch nicht los gelassen, wenn ich es mal weg legen musste. Ich wollte wissen wie es weiter geht, hatte die passenden Bilder vor Augen und hin und wieder sogar vergessen, das ich am Lesen war und mir keinen Film anguckte (ich habe hin und wieder eine sehr ausgeprägte Fantasie, wie man merkt). Ich werde noch einmal nach sehen, wie es mit weiteren Büchern der Reihe aussieht. Leider war im Buch selbst nichts dazu zu finden, ebenso wenig über den Autor (das habe ich ein wenig vermisst), so dass ich hier nur Mutmaßungen anstellen kann, dennoch, es ist, wie bereits erwähnt, ein Autor, den ich sicherlich im Auge behalten werde und das nicht nur, weil er seinen Protagonisten ebenfalls in Schwierigkeiten bringt (Swanson wird sogar von den Amerikanern verhaftet und einem Verhör unterzogen, dass u.a. Waterboarding enthält), sondern weil die Welt nun mal auch kein Happy End bereit hält...

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S

Rezension zu "Dead Shot: Thriller" von Jack Coughlin

Zwei Sniper, ein genialer Showdown
ScottTheDotvor 4 Jahren

Nach einem professionell ausgeführten Attentat auf einen irakischen Chemiker wird der für tot erklärte Sniper Kyle Swanson auf den Plan gerufen. Mit seiner Einheit "Trident" soll er der Sache auf den Grund gehen, den möglichen Attentäter ausfindig machen und einen möglichen chemischen Anschlag verhindern. Ein Auflärungsauftrag in den Iran führt ihn und sein Team direkt zum Palast des Todes. Währenddessen hecken Juba (ein hochdekorierter Sniper, der die Ungläubigen töten will) und Saladin (sein geistlicher Vater) einen Anschlag mit einem neu entwickelten Giftgas aus. Ziel ist London und die königliche Hochzeit. Nun müssen Kyle und sein Team die Puzzle-Teile zusammenfügen und erkennen, dass das Attentat und der Giftgas-Anschlag in London zusammen gehören. Da Juba und Saladin eine Auktion um den Kauf der Formel eröffnet haben, muss die Task Force Trident schnell handeln, um einen weiteren Anschlag zu verhindern. Nur ein kleine, scheinbar unwichtige Tat von Juba zeigt Kyle den richtigen Weg und so wird schnell klar, wen die Task Force verfolgen muss. Leider müssen sie mit ansehen, wie Juba einen noch größeren Anschlag mit 4.000 Opfern in San Francisco durchführt. Doch dieser Tiefschlag ist vor allem für Kyle noch mehr Grund, den Terroristen zu verfolgen und zu töten. In Tikrit, Irak, kommt es zum Showdown, nicht nur zwischen den Snipern sondern auch zwischen dem amerikanischen Militär und einem irakischen Militärführer. Wer wird gewinnen? Wird Kyle an die Formel kommen?

Ich bin absolut hin und weg von Kyle Swanson. Ein absoluter Badass Marine, der durch die Hölle gegangen ist und nun undercover alle Aufträge erledigt, die auf offiziellem Weg nicht durchgeführt werden können. Doch was vielleicht im ersten Moment nach einem Söldner klingt, ist ganz anders. Denn Kyle ist für sein Land zum Schein gestorben und leitet nun eine Special Force Einheit, die nur aus den besten der Besten besteht. Was mich am meisten erstaunt ist, dass Kyle Swanson so verdammt vielschichtig ist. Nicht nur ein bloßer Sniper, Schläger oder Haudrauf. Er hat Gefühle, die er seit langer Zeit versucht, zu unterdrücken. Seine Vergangenheit hat ihn abgestumpft und gleichzeitig zum perfekten Mann für diesen Job gemacht.
Und dann ist da Juba...man kann einen Terroristen nicht mögen, oder? Aber in diesem Fall muss ich sagen, ist gelungen, wie Juba die Sache angeht und welche Gedanken er hat. Es ist faszinierend zu lesen, wie ein möglicher Fanatiker ticken könnte und was in den Minuten und Sekunden vor einer neuen Tat in seinem Kopf vorgeht. Auch wenn vieles davon Spekulation ist, so kann man sich doch ein Bild von dieser Thematik verschaffen.

Genial finde ich die Darstellung der verschiedenen Handlungsorte. So zeigt sich, dass Terrorismus und dessen Bekämpfung nicht bloß an einem Ort stattfindet. Ein Netz von Taten und Gedanken wird gesponnen und die vielen Akteure werden wahrgenommen und in die Handlung eingebaut. Der Sprung von einem Ort zum anderen zeigte auch,  welche Mechanismen wirken und wie sich Held und Bösewicht in das gesamte Gefüge einbringen.

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