Jack D. Schwager

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Alle Bücher von Jack D. Schwager

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Jack D. SchwagerMagier der Märkte: Next Generation: Teil 2
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Magier der Märkte: Next Generation: Teil 2
Magier der Märkte: Next Generation: Teil 2
 (1)
Erschienen am 04.11.2013
Jack D. SchwagerMagier der Märkte: Next Generation
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Magier der Märkte: Next Generation
Magier der Märkte: Next Generation
 (1)
Erschienen am 03.06.2013
Jack D. SchwagerDas kleine Buch der Market Wizards
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Das kleine Buch der Market Wizards
Das kleine Buch der Market Wizards
 (1)
Erschienen am 05.02.2015
Jack D. SchwagerSinn und Unsinn an der Börse
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Sinn und Unsinn an der Börse
Sinn und Unsinn an der Börse
 (1)
Erschienen am 17.02.2014
Jack D. SchwagerTechnische Analyse
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Technische Analyse
Technische Analyse
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Erschienen am 30.05.2005
Jack D. SchwagerMagier der Märkte
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Magier der Märkte
Magier der Märkte
 (0)
Erschienen am 01.07.2004
Jack D. SchwagerMagier der Märkte: Next Generation Teil 3
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Magier der Märkte: Next Generation Teil 3
Magier der Märkte: Next Generation Teil 3
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Erschienen am 10.01.2014
Jack D. Schwager(The New Market Wizards: Conversations with America's Top Traders) By Schwager, Jack D. (Author) Hardcover on (09 , 2008)
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(The New Market Wizards: Conversations with America's Top Traders) By Schwager, Jack D. (Author) Hardcover on (09 , 2008)

Neue Rezensionen zu Jack D. Schwager

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Magier der Märkte: Next Generation: Teil 2" von Jack D. Schwager

Die Finanzmärkte sind nicht effizient
R_Mantheyvor 3 Jahren

Die sogenannte Theorie der Markteffizienz erweist sich nicht nur in den theoretischen Kaderschmieden der Finanzelite, sondern auch bei Großbanken und ähnlichen Unternehmen als überaus beliebt. Das liegt vor allem daran, dass man mit dieser Theorie etwas ausrechnen kann. Und das geht nur deshalb, weil sie auf einfachen (und wirklichkeitsfremden) Voraussetzungen beruht.

Wenn sie richtig wäre, hätten die Ergebnisse der drei in diesem Buch interviewten Trader nie zustande kommen dürfen. Jack Schwager rechnet das am Beispiel von Edward Thorp vor. Thorps erster Fond, Princeton Newport Partners, existierte 19 Jahre lang, erzielte eine durchschnittliche kumulierte Jahresrendite von 19,1 Prozent und lag dabei 227 Monate im Gewinn und drei Monate im Verlust. Wäre die Theorie der Markteffizienz richtig und würde man annehmen, dass der der durchschnittliche Gewinn und Verlust pro Monat ungefähr gleich sei, dann entspräche das der Tatsache, dass man bei einem Münzwurf bei 230 Würfen 227 Mal Zahl und drei Mal Wappen würft. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses ist nach Schwager ungefähr eine Billion Mal kleiner als auf der Erde ein bestimmtes Atom zufällig auszuwählen, also praktisch Null.

Die drei Trader Edward Thorp, Jamie Mai und Michael Platt sind wie zahlreiche andere ihrer Kollegen folglich lebende Beweise, dass man gerade deshalb Geld aus den Märkten ziehen kann, weil sie nicht effizient sind. Thorp ist aber auch aus anderen Gründen eine Legende. Er entwickelte zusammen mit dem Claude Elwood Shannon, dem Vater der Informationstheorie, einen kleinen Computer, mit dem sie sich in einem Kasino erhebliche Vorteile beim Roulette verschafften. Thorps Artikel und Bücher über Blackjack-Gewinnstrategien veränderten darüber hinaus die Kasino-Welt erheblich.

Wer sich dafür interessiert, findet im Interview mit Thorp sicher einige Anregungen und die entsprechende weiterführende Literatur, die allerdings schon ein paar Jahrzehnte alt ist. Zusätzlich erklärt Thorp mehr oder weniger deutlich, wie er bei seinen Trades vorging. Thorp gehörte zu den Tradern, die schon vor der Veröffentlichung der Black-Scholes-Formel für den fairen Preis von Optionen mit einer ähnlichen Formel falsch gepreiste Optionen zu seinem Vorteil handelte.

Eine gewisse Rolle spielt in diesem Interview auch die Kelly-Formel, die den optimalen Kapitaleinsatz (bzw. die Positionsgröße) anzeigt, wenn man ein größtmögliches kumuliertes Kapitalwachstum anstrebt. Wie alle Interviews, die Schwager in seinen Büchern bisher geführt hat, setzen auch diese drei neuen gewisse Kenntnisse voraus. Und natürlich verraten die Interviewten keine Betriebsgeheimnisse, sondern geben eher allgemeine Ratschläge oder formulieren allgemeine Handelsansätze. Außerdem offenbaren sie gewisse erforderliche oder nützliche Denkweisen beim Börsenhandel.

Auf Jamie Mai wurde Schwager durch das Buch The big short von Michael Lewis aufmerksam. Mai gehörte zu den wenigen, aber dafür umso erfolgreicheren Trader, die massiv gegen die Kreditvergabe-Politik der US-Banken vor der Finanzkrise gesetzt hatten. Wie eigentlich alle erfolgreichen Trader sucht Mai nach Asymmetrien in den Märkten, also nach Handelsgelegenheiten, bei denen das Verlustrisiko bedeutend geringer erscheint als die Gewinnmöglichkeiten. Im Interview deutet Mai an, wie sein Familienunternehmen dabei vorgeht und welche Ansätze insbesondere vor der Finanzkrise bevorzugt wurden.

Thorp und Mai wären ohne eine extreme Risikokontrolle niemals so erfolgreich geworden. Doch Michael Platt setzt dieser Risikoscheu noch die Krone auf. Er verwaltet in seinen Fonds 29 Milliarden Dollar (Anfang 2012) und verfolgt dabei eigentlich nur zwei grundlegende Strategien, die im Interview etwas erklärt werden. Seine Trader können sich einmal einen Verlust von drei Prozent leisten, nach dem zweiten Mal verlieren sie ihren Job.

Platt erläutert, welchen Typ von Tradern er bevorzugt und wie das Risiko der Fonds kontrolliert wird. Extreme Geschäfte, bei denen in Großbanken Milliarden verzockt werden, sind bei Platt undenkbar, weil sie sehr früh bemerkt werden würden. Auch an diesem Beispiel sieht man, dass Hedgefonds ganz im Gegensatz zur Medienmeinung nicht das eigentliche Risiko der Finanzwelt darstellen, sondern in der Regel sehr kontrolliert geführt werden.

Auch wenn man nicht wirklich erfährt, was die drei Interviewten tatsächlich machen, so kann man doch an einigen Ansätzen bestimmte Denkweisen herausfiltern und für das eigene Geschäft nutzen. In diesem Sinne ist auch dieses Schwager-Buch bestimmt lesenswert.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Magier der Märkte: Next Generation" von Jack D. Schwager

"Eine nette Art, über Trading zu sprechen"
R_Mantheyvor 3 Jahren

Vor über 20 Jahren veröffentlichte Jack Schwager seine ersten Interview-Bücher mit Spitzentradern. Wie man bei einigen der in diesem neuen Buch Befragten nachlesen kann, hatten seine drei Bücher wohl bei manchen Tradern eine sehr motivierende Wirkung. Einige aus der "neuen Generation" geben sogar ganz offen zu, dass diese Bücher für sie entscheidend zur Berufswahl beitrugen.

Fast alle der in diesem Buch befragten fünf Trader leiten von ihnen selbst gegründete Hedgefonds. Das macht sie in der leider schlecht informierten Öffentlichkeit nicht unbedingt zu Sympathieträgern. Doch im Gegensatz zu den für die Finanzkrise verantwortlichen Großbanken gehen solche Fonds in der Regel sehr verantwortungsvoll mit dem ihnen anvertrauten Kapital um. Erfolgreiche Trader sind keine Zocker, sondern extrem risikobewusst, denn das ist der Schlüssel für ihren Erfolg.

Das Buch trägt den Untertitel "Die Makro-Gurus". Entscheidend ist dabei nicht die offenbar unvermeidbare Guru-isierung, sondern das Wort "makro". Damit soll die grundsätzliche Strategie dieser fünf Leute umrissen werden. Sie beruht auf der richtigen Einschätzung großer makroökonomischer Trends. Natürlich kann man wie immer bei Schwager nirgends eine wirkliche Strategie erkennen. Vielmehr gehört auch dieses Buch eher zur Sorte der sehr guten Börsen-Unterhaltungsliteratur. Interessierte Leser werden aus ihm für sich genug Bereicherung, Bestätigung oder sogar einige grundsätzliche Ideen oder einfach nur Motivation ziehen können.

Trader können sich die Welt nicht schön denken. Deshalb ist vieles in diesem Buch einfach auch erfrischend. Mir hat das erste Interview mit Colm O'Shea mit Abstand am besten gefallen. Beispielsweise als er sich darüber äußert, wie Volkswirtschaftslehre heute verstanden wird. Ihm passt nicht, dass diese Lehre inzwischen geradezu krampfhaft versucht, die Welt in mathematische Modelle zu pressen, insbesondere in das der effizienten Märkte. Im Unterschied zu Mathematikern begreifen Ökonomen offenbar nicht, dass hinter all diesen Modellen linearisierende Voraussetzungen stecken, damit man überhaupt etwas ausrechnen kann. Diese nicht realistischen Voraussetzungen werden irgendwann einfach völlig ignoriert. Und dann wird so getan, als wären die Modelle die Wirklichkeit. Wenn mit dieser Fehleinschätzung nicht auch weitreichende reale Folgen verbunden wären, könnte man sich über diesen Unfug einfach nur amüsieren.

Es ist übrigens auch O'Shea, der Folgendes von sich gibt: "Ich glaube, das Makro-Missverständnis ist am größten, wenn man das Makro-Investing als Geschichtenerzählen betrachtet. Das Erzählen von Geschichten ist zwar eine nette Art darüber zu sprechen, es stellt aber nur zehn Prozent dessen dar, was wirklich wichtig ist." Besser kann man das, was in Schwagers Trader-Interview-Büchern steht, nicht umschreiben.

Man kann aus diesem Buch auch lernen, dass es zu einem Investmentstil sehr verschiedene Herangehensweisen gibt. Jeder, der Trader werden will, muss selbst herausfinden, was zu seiner Persönlichkeit am besten passt. So war der nächste Interviewpartner Ray Dalio vormals CEO des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater. Bridgewater ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Eben nicht nur wegen seiner Größe, sondern vor allem wegen seiner inzwischen 20-jährigen Erfolgsbilanz. Bridewaters Ansatz wird im Text etwas erläutert.

Von Larry Benedict, der dann folgt, kann man lernen, dass man auch nach einer langen und heftigen Durststrecke doch endlich Erfolg haben kann. In seinen Anfangsjahren als Trader verlor er fortwährend und wurde ständig gefeuert. Inzwischen gilt er als eine Art undurchschaubares Tradergenie, denn er handelt sehr intensiv und sehr kurzfristig und in der Regel ohne Charts. Was er genau macht, bleibt unklar. Dennoch ist auch dieses Interview wegen einiger grundsätzlicher Aussagen lesenswert.

Scott Ramsey hingegen ist ein unorthodoxer, makroökonomisch orientierter Händler für Futures und Devisen mit einer überdurchschnittlichen Erfolgsbilanz. Jaffray Woodriff als Letzter in der Runde benutzt wiederum eigens entwickelte Computermodelle auf der Grundlage von Methoden der Mustererkennung.

Wie bei Schwager üblich, fasst er die Interviews an deren Ende in seinem pädagogischen Überschwang noch einmal zusammen. Auch dieses Buch steht seinen Vorgängern nicht nach, weder in seinem Unterhaltungswert, noch in vielen gut vermittelten generellen Aussagen, aber auch nicht darin, dass man eigentlich nichts über die wirkliche Vorgehensweise der Interviewten erfährt.

(An Übersetzer und Lektor: Der 2. Weltkrieg brach nicht aus, "weil der Erzherzog ermordet wurde", wie auf Seite 46 vermutet wird. Amerikanern sieht man so etwas vielleicht noch nach, in Europa ist es dagegen eher peinlich.)

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