Jack Du Brul

 3,9 Sterne bei 42 Bewertungen

Alle Bücher von Jack Du Brul

Cover des Buches Brennende Wellen. (ISBN: B00ELC0N8C)

Brennende Wellen.

(2)
Erschienen am 01.01.2013
Cover des Buches Seewölfe (ISBN: 9783734112935)

Seewölfe

(1)
Erschienen am 20.12.2023
Cover des Buches Die Fälscher (ISBN: 9783734113802)

Die Fälscher

(1)
Erschienen am 18.12.2024
Cover des Buches Eisiges Inferno (Charon`s Landing) (ISBN: 9783955694241)

Eisiges Inferno (Charon`s Landing)

(0)
Erschienen am 01.01.2014

Neue Rezensionen zu Jack Du Brul

Cover des Buches Die Fälscher (ISBN: 9783734113802)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Die Fälscher" von Clive Cussler

TanteGhost
Kleiner Einbruch, große Wirkung

Ein Isaac Bell, wie er eben leibt und lebt, aber dieser ganze Hintergrund war mir zu finanzlastig, als dass ich da irgendeinen Geschädigten hätte bedauern können.


Inhalt: Isaac Bell ist für die Van Dorn Detektei auf einem Dampfer dabei, auf dem gerade die großen Banken von Amerika besprechen, wie sie mit dem neuen Geld verfahren wollen, welches eingeführt werden soll. Bei dieser, eigentlich geheimen, Besprechung wird ein Angriff auf die Herren und das Boot verübt, den Pitt allerdings verhindern kann.

Aus diesem einen Angriff wird am Ende ein größerer Fall von einem perfiden Angriff auf das Bankensystem. Da wird in die Druckerei eingebrochen, in der die neuen Noten gedruckt werden. Bell kann den Einbruch erahnen, jedoch nicht verhindern und viele Millionen Wert der neuen Scheine drohen verfrüht in Umlauf zu geraten und so das ganze Finanzsystem ins Wanken zu bringen.

Bell hat eine große und verantwortungsvolle Aufgabe, indem er die Räuber und das Geld finden soll. Und das alles so, dass die Öffentlichkeit nichts mitbekommt.


Fazit: Das Cover ist ja mal wieder so gestaltet, dass man im Buch knallharte Action im Jahre 1914 erwarten kann. Und im Grunde genommen hat man auch genau das geboten bekommen. Der Protagonist ist direkt am Anfang in eine lebensgefährliche Action verwickelt, die dann auch noch das gewünschte Ziel hat und fast wirkt es so, als wäre das Buch dann auch schon zu Ende.


Der Protagonist ist in diesem Buch mal wieder ein absoluter Überflieger und Tausendsassa. Diese noch spannende Action am Anfang war wirklich gut und theoretisch war hier schon ein Teil der Geschichte fertig erzählt. Aber es stellt sich heraus, dass der Detektiv hier förmlich in ein Wespennest gestochen hat.

Leider war es so, dass die Handlung nach dieser ersten Action irgendwie abgeflacht ist und eben nichts weiter als langweilige Detektivarbeit war. Und wenn ich langweilig sage, dann meine ich auch langweilig. Recherchen, wilde Vermutungen immer mal wieder ein Stich ins Wespennest und sogar die Involvierung von Bell seiner Ehefrau. - In dem Moment dachte ich mir wirklich, dass dieser Kerl keinen Funken Ehre im Leib hat. Das geht doch nicht.

Ganz nebenbei bekommt der Leser noch eine ganze Menge aus dem amerikanischen Bankensystem mit. Wie was zusammenhängt und was für Risiken von dem Raub ausgehen. Mal ganz abgesehen davon, dass da Millionen an Geldwert gestohlen wurde, sorgt es dann wohl auch noch für Turbulenzen im kompletten Finanzsystem, wenn die Öffentlichkeit das mitbekommt. – Eine recht interessante Sache, wie das alles zusammenhängt, aber als Stoff für dieses Buch nicht gerade passend.

Es kommt, wie es kommen muss, und Bell kann den Fall lösen. 

Die Auflösung selber, ist gemessen an dem ganzen Theater was man um die Ermittlungen gemacht hat, dann doch ziemlich unspektakulär und der Täter, der am Ende dahinter steckt, nach seiner Erklärung wenig überraschend. Man wollte eben nur mal wieder seine Macht erhalten. Wie soll es auch anders sein ...


In jedem Fall war das Buch wirklich mit extrem kleiner Schrift formatiert. Ich war mehr als froh, dass ich auf dem Reader die Schriftgröße selber einstellen konnte und mir so meine Augen nicht verrenkt hatte. Leider hatte das dann aber auch den Nachteil, dass ich gelesen habe, geblättert habe und am Ende doch in den Seitenzahlen kaum voran gekommen bin. Das war dann wiederum etwas frustrierend.

Die Aufmerksamkeit auf der Technik, wie es bei Cussler üblich ist, war hier nicht so stark gegeben. Dafür hat man eine ganze Menge über das damalige Finanzsystem und die Macht der Banken gelernt. Frei nach dem Motto: Hasste was, biste was.“ Haben die hohen Herren hier mal eben ihr Ding angeleiert.

Vom Schreibstil her, war ich stellenweise von langen Erklärungen angepisst, an anderer Stelle hatte ich dann aber wieder ein übles Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Das hat sich alles immer abgewechselt. Trotzdem habe ich für die paar Seiten dann doch, für meine Verhältnisse ziemlich lang gebraucht.


Ich habe ungewöhnlich lang für das Buch gebraucht, weil die Handlung so ein ständiges Hin und Her zwischen Action und langweiligem Finanzkrams war. Aber wen die Welt im Jahr 1914 interessiert und wer wissen möchte, wie man seinerzeit ermittelt hat, nur zu.

Cover des Buches Seewölfe (ISBN: 9783734112935)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Seewölfe" von Clive Cussler

TanteGhost
Deswegen wurde die Lusitana beschossen

Eine spannende Detektivstory im Jahre 1914, um den deutschen Spionen das Handwerk zu legen. – Filmreifes Kopfkino!


Inhalt: Der erste Weltkrieg ist im Gange und die deutschen Uboote versenken zuverlässig genau die Schiffe, welche Waffen für die englischen Truppen ausliefern. Schon in New York, direkt in der Waffenfabrik, können sie einen Mechanismus ausfindig machen, welcher ein Funksignal absetzt, welches den Ubooten das Ziel zeigt. – Ein Spion wird entlarvt, aber schnell ist klar, dass dieser Mann definitiv nicht allein arbeitet.

Dirk Pitt sucht zunächst auf eigene Faust nach der undichten Stelle, aber gerade als er aufgeben will, kommt ein offizieller Auftrag auch von England. Von nun an beginnt ein Wettlauf mit den Spionen, bei denen eine ganze Menge Menschenleben auf dem Spiel stehen. 

Bei seiner Jagd kann Pitt eine neuartige Röhre bei den Deutschen stehlen, welche ihnen eine neuartige Funktechnik ermöglicht. Diese Funkröhre soll das Geheimnis um das Wissen der Deutschen lüften, führt aber am Ende zum Untergang der „Lusitana“. – Pitt und sein Kollege können dem Tod gerade mal so noch von der Schippe springen.


Fazit: Auf dem Cover steht eine männliche Figur auf einem Unterseeboot. – In der Story selber ist von so einer Szene nicht die Rede, aber ich vermute mal, dass die Gestalt Dirk Pitt darstellen soll und das Unterseeboot da mit eingebaut wurde, um zu verdeutlichen, worum es geht. 


Die Handlung selber, geht direkt los, indem Isaac gleich mal wieder voll in Action ist. Die Handlung besteht dann auch zum größten Teil auch nur aus einem Handlungsstrang und mir war die ganze Zeit so, als würde ich Dirk Pitt ein Stück auf seinem Arbeitsweg begleiten. 

Die Untersuchung, wie sie die betreffende Kiste angeht, war schon sehr raffiniert. Als es dann wieder eine Kiste auf einem Schiff zu finden gilt, hat ein Funker die rettende Idee und ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie sich die Technik so langsam entwickelt und aufgebaut hat. – Die Funktechnik war noch so ziemlich in den Kinderschuhen, aber auch hier hat man raus geholt, was ging.

Das kleine Scharmützel mit der Entführung habe ich nicht so wirklich verstanden. Dieses Episode hätte es für die Handlung selber nicht gebraucht, aber dann ging es auch schon wieder in die Vollen, als dieser Spionagefall noch einmal ungeahnte Größen angenommen hat.

Isaac Bell und seine Kollegen sind den Deutschen mitunter ziemlich dicht auf den Versen. Er hat die Lösung quasi schon, verwirft sie aber wieder, nur um dann einem falschen Leuchtturmwärter auf den Leim zu gehen. – Da habe ich innerlich schon ganz schön aufgestöhnt. 

Dieser ganze Fall ist eine ziemliche Menschen- und Materialschlacht. Es müssen leider zu viele Menschen ihr Leben lassen, die ich zwar nicht näher kennengelernt habe, aber sie waren auf der guten Seite. Und schon ist das schade. – Ihr Ziel erreichen die Agenten dann aber am Ende doch noch, auch wenn es leider in einer Katastrophe endet. Aber zumindest ein Unglück, welches aus dem realen Verlauf der Geschichte bekannt sein sollte und welches sich hier für mich durchaus erklärt hat. – Auch wenn es in Wirklichkeit nicht so war, aber so könnte es in jedem Fall gewesen sein.


Der Schreibstil war in Ordnung. Auch wenn es im Grunde nur einen Handlungsstrang war, so sind doch einige Zeitsprünge eingebaut, was die Handlung dann auch sehr gut vorankommen lässt.

Die detektivische Arbeit war sehr interessant. Es artete nicht alles in wilden Schießereien aus, sondern ist eine logische Abfolge von Erfolgen und Misserfolgen. Alles kommt ohne künstliches Drama aus, aber leider müssen auch einige Charaktere ihr Leben lassen. 

Ich hatte beim Lesen zum Teil ein wirklich interessantes und farbenfrohes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Ich habe das Geschehen stellenweise wie ein Kinofilm vor mir auflaufen sehen. – Besonders gefesselt habe mich hier die Untergangszenen der Lusitana.


Da es sich bei den einzelnen Bänden um jeweils abgeschlossene Fälle handelt, kann man dieses Buch auch sehr gut einfach nur einzeln und ohne Zusammenhang lesen. Aber wenn ihr die komplette Reihe lest, dann habt ihr damit eine ganze Reihe voller imposanter Abenteuer.

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