Jack Kerouac

 4 Sterne bei 581 Bewertungen
Autor von Unterwegs, On the Road und weiteren Büchern.
Jack Kerouac

Lebenslauf von Jack Kerouac

Geboren als Jean Louis Lebris de Kerouac am 12. März 1922 in Lowell/Massachusetts. Jack Kerouac besuchte die Columbia University. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der Handelsmarine, trampte später jahrelang als Gelegenheitsarbeiter kreuz und quer durch die USA und Mexiko und wurde neben William S. Burroughs und Allen Ginsberg der führende Autor der Beat Generation. Er starb am 21. Oktober 1969 in St. Petersburg/Florida.

Alle Bücher von Jack Kerouac

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Unterwegs

Unterwegs

 (234)
Erschienen am 01.07.2011
On the Road

On the Road

 (60)
Erschienen am 01.12.2011
Gammler, Zen und hohe Berge

Gammler, Zen und hohe Berge

 (51)
Erschienen am 01.09.2010
Be-Bop, Bars und weißes Pulver

Be-Bop, Bars und weißes Pulver

 (20)
Erschienen am 01.01.1996
Lonesome Traveller

Lonesome Traveller

 (17)
Erschienen am 01.10.1981
Engel, Kif und neue Länder

Engel, Kif und neue Länder

 (16)
Erschienen am 01.08.1975
Maggie Cassidy

Maggie Cassidy

 (13)
Erschienen am 01.01.1995
Bebop, Bars und weißes Pulver

Bebop, Bars und weißes Pulver

 (12)
Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Jack Kerouac

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Leviathans avatar

Rezension zu "Lonesome Traveller" von Jack Kerouac

Ruhe in der Bewegung
Leviathanvor einem Jahr

Speziell diese Sammlung von Kerouac´s Prosaskizzen beinhaltet seine präzise aufgezeichneten Erfahrungen, die in seiner umherziehenden Einsamkeit entstanden sind. Er erzeugt für ihn typisch ein Geflecht, ein Sog, von Details, indem man langsam eintaucht.

Man findet sich im Heizraum einer Dampflok der Pacific Railroad wieder, neben kräftigen, herunterkommenden, ja längst ausgestorbenen Gestalten - während sie mitten in der Nacht an den Küsten Kaliforniens vorbeizieht. Im Benzedrinrausch auf hoher See, in Mexiko oder man begleitet ihn bei seinen Schilderungen durch New York, aber auch London und Paris.

Trotz der ganzen Bewegung merkt man, wie er sich in seiner Prosa einer gewissen Ruhe nähert. Etwas wonach er, unter anderem, immer drauf hingearbeitet hat. In der beißenden Strömung des Lebens eine stille, ruhende Essenz zu finden - eine fast christliche Form von Vollkommenheit zu erreichen.

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Rezension zu "Big Sur – Die Zerstörung" von Jack Kerouac

Ein neuer Anwärter für meine Lieblingsbücher
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

3 Jahre nach dem Erscheinen von „On the Road“. – 3 Jahre einer Treibjagd auf den gefeierten Star der Beat-Szene. Jack Kerouac sehnt sich nach Ruhe. Der Getriebene möchte in der Einsamkeit einer Hütte am Big Sur, die seinem Freund, dem Dichter Monsanto (eigentlich Lawrence Ferlinghetti) gehört, dem Trubel entkommen. Wonach sucht er da eigentlich? Nach einem Sinn? Weniger noch. Nach der Hoffnung, einen Sinn finden zu können. Die Rastlosigkeit holt ihn schon bald ein. Er bricht auf nach San Francisco für ein Gelage. Freunde besuchen ihn in seiner Hütte. Wofür? Für ein weiteres Gelage dionysischen Ausmaßes. Jack Kerouac trinkt eine Woche am Stück durch. Süßen Wein. Das macht ihn kaputt. Er geht eine Beziehung ein, mit einer alleinerziehenden Mutter. Selber geplagt von Suizidgedanken. Alles kulminiert. In einem Nervenzusammenbruch. Kein einfaches. ihm bekanntes Delirium tremens, das dem Säufer wohlbekannt ist. 9 Jahre zuvor hat er den Tod vor Augen. Die Tragik des Getriebenen. Im Pazifischen Ozean sieht er sich untergehen. Verschmelzen mit den unendlichen Weiten. Er flüchtet sich. Flieht vor sich selbst. Nicht um sich selbst zu finden, wie bei „On the Road“, sondern um von dem Menschen zu entkommen, der ihn so berühmt gemacht hatte. Was er findet: Leere und Stille. Trauer. Und irgendwo dahinter, im Wahnsinn, auch Trost.
Jack Kerouac ist älter geworden. Doch er hat seine Rastlosigkeit nicht verloren. Das, was er in „On the Road“ oder „Be-Bop, Bars und weißes Pulver“ gesucht hat und nicht in seiner Gänze artikulieren konnte und sich in „Gammler, Zen und hohe Berge“ andeutet, wird in „Big Sur“ durch eine magische poetische Nüchternheit, die all das Rauschhafte, das ihn zugrunde richtete, transzendiert. Gewaltig. Und zugleich unerklärlich bedrückend.

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elodie_ks avatar

Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

Männerfreundschaft
elodie_kvor 2 Jahren

"Unterwegs" handelt von Sal, der mit seinen Freunden von New York einige male den amerikanischen Kontinent nach Westen, mit wenig Geld durchquert und schliesslich als Abschluss noch Mexiko erkundet. 
Die Geschichte ist fliessend geschrieben, in auktorialer Sichtweise von Sal. 
Er ist ein Mensch, der schnell nachgibt und sich anpasst. Er folgt Freunden blind und ist immer offen für ein Abenteuer. 
Dean, der manische Freund von Sal ist der Auslöser dafür, dass sie immer wieder nach dem Westen gehen. Er heiratet Mädchen wie verrückt und lässt sich genauso oft scheiden. 
Lange war ich überzeugt davon, dass er ein unternehmensfreudiger junger Mann ist, der wenig Respekt vor Frauen hat. Allerdings wurde er mir im Laufe des Lesens immer wie unsympathischer, da er ein egoistischer Mensch ist, der spontan entscheidet was ihm passt und wie sein Leben weiterführen will. Dazu zieht er viele Leute (Freunde und Mädchen) mit und verführt sie. 
Ein unterhaltendes Werk, allerdings ohne jeglichen Tiefgang oder Raum für Überlegungen. Es handelt von sorgenlosem Leben in den 60er Jahren. Lesenswert für Zwischendurch. 

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Jack Kerouac wurde am 12. März 1922 in Lowell (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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