Jack Kerouac Big Sur – Die Zerstörung

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Inhaltsangabe zu „Big Sur – Die Zerstörung“ von Jack Kerouac

Die Selbstzerstörung eines Schriftstellers. Nach vielen Jahren hat es Jack Duluoz geschafft: Er ist jetzt ein weltberühmter Schriftsteller. Doch Jack verkraftet den Ruhm nicht und säuft sich regelrecht um den Verstand. Um der Aufdringlichkeit der Öffentlichkeit zu entkommen, flieht er in die Wildnis von Big Sur. Aber gerade die Einsamkeit ist es, die ihn zurück in die Stadt treibt – und dort, in den Straßen und Kneipen von San Francisco, erkennt Jack das Grauen und die tiefe Hoffnungslosigkeit unserer menschlichen Existenz. Und so taumelt er seinem Untergang entgegen … Es ist, als hätte Kerouac für uns alle gelitten. Darum geht es in diesem autobiografischen und wichtigen Buch. Es ist eines seiner besten. Der Kultautor von ON THE ROAD. Der Erneuerer der amerikanischen Literatur. FESTA MUST READ. Große Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.

Sollte nicht ohne „On the Road“ und „Gammler, Zen und hohe Berge“ gelesen werden. Ist weitaus gewalttätiger mit sich selbst!

— Fritz_Nitzsch
Fritz_Nitzsch

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    Big Sur – Die Zerstörung
    Fritz_Nitzsch

    Fritz_Nitzsch

    10. April 2017 um 14:13

    3 Jahre nach dem Erscheinen von „On the Road“. – 3 Jahre einer Treibjagd auf den gefeierten Star der Beat-Szene. Jack Kerouac sehnt sich nach Ruhe. Der Getriebene möchte in der Einsamkeit einer Hütte am Big Sur, die seinem Freund, dem Dichter Monsanto (eigentlich Lawrence Ferlinghetti) gehört, dem Trubel entkommen. Wonach sucht er da eigentlich? Nach einem Sinn? Weniger noch. Nach der Hoffnung, einen Sinn finden zu können. Die Rastlosigkeit holt ihn schon bald ein. Er bricht auf nach San Francisco für ein Gelage. Freunde besuchen ihn in seiner Hütte. Wofür? Für ein weiteres Gelage dionysischen Ausmaßes. Jack Kerouac trinkt eine Woche am Stück durch. Süßen Wein. Das macht ihn kaputt. Er geht eine Beziehung ein, mit einer alleinerziehenden Mutter. Selber geplagt von Suizidgedanken. Alles kulminiert. In einem Nervenzusammenbruch. Kein einfaches. ihm bekanntes Delirium tremens, das dem Säufer wohlbekannt ist. 9 Jahre zuvor hat er den Tod vor Augen. Die Tragik des Getriebenen. Im Pazifischen Ozean sieht er sich untergehen. Verschmelzen mit den unendlichen Weiten. Er flüchtet sich. Flieht vor sich selbst. Nicht um sich selbst zu finden, wie bei „On the Road“, sondern um von dem Menschen zu entkommen, der ihn so berühmt gemacht hatte. Was er findet: Leere und Stille. Trauer. Und irgendwo dahinter, im Wahnsinn, auch Trost.Jack Kerouac ist älter geworden. Doch er hat seine Rastlosigkeit nicht verloren. Das, was er in „On the Road“ oder „Be-Bop, Bars und weißes Pulver“ gesucht hat und nicht in seiner Gänze artikulieren konnte und sich in „Gammler, Zen und hohe Berge“ andeutet, wird in „Big Sur“ durch eine magische poetische Nüchternheit, die all das Rauschhafte, das ihn zugrunde richtete, transzendiert. Gewaltig. Und zugleich unerklärlich bedrückend.

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