Jack Kerouac Gammler, Zen und hohe Berge

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Inhaltsangabe zu „Gammler, Zen und hohe Berge“ von Jack Kerouac

BUDDHA IN KALIFORNIEN Zusammen mit dem Dichter und Zenbuddhisten Japhy Ryder begibt sich der temperamentvolle junge Schriftsteller Ray Smith auf eine berauschende Reise: von den Partys und Poetry-Sessions in San Francisco bis in die einsamen Höhen der High Sierras – immer auf der Suche nach einem intensiven, sinnerfüllten Leben. Kerouac, der gefeierte Autor der Beat-Generation, verfasste mit diesem Buch das literarische Dokument einer Jugend, die für sich die Natur neu entdeckte und die Fesseln der zivilisatorischen Annehmlichkeiten abzuwerfen bereit war. « In Kerouacs brillanten Naturbeschreibungen liegt eine berauschende Kraft und Originalität. » THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW

Kerouac zieht sich in die Berge zurück - und philosophiert.

— MichaelBeisteiner
MichaelBeisteiner

Inspirierend und wunderbar. Macht sehr viel Spaß! Und es gibt Tee. <3

— BluevanMeer
BluevanMeer

Für alle Gammler, die auf der Suche sind... oder so ähnlich. Ansonsten sollten wenigstens Berge Ihr Interesse wecken. Macht Spaß.

— TheMonk
TheMonk

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  • Gammler, Zen und hohe Berge

    Gammler, Zen und hohe Berge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2013 um 20:09

    Erstaunlich ruhig geht es in Jack Kerouacs "Gammler, Zen und hohe Berge" zu, ist man doch ausschweifende Parties, lange Reisen und allerhand Abenteuer von ihm gewohnt. Stattdessen hält er mit diesem Buch seine Zeit als nachdenklicher Schriftsteller, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, fest. Mit dem Buddhisten Japhy Ryder trifft er dabei auf eine nicht nur ihn, sondern sicherlich auch den Leser, inspirierende Persönlichkeit. Mit ihm zusammen ergründet Kerouac sein Innerstes und begibt sich auf Bergtour zum Gipfel des Matterhorn Peak. Im Verlauf übernimmt Kerouac Ryder´s Arbeit als Feuerwache auf dem Desolation Peak, wo er in Einsamkeit nach Waldbränden Ausschau hält. Kerouac schreibt in diesem Buch so intensiv und mitreißend wie in keinem anderen seiner Werke. Er verbindet Freiheit und Einsamkeit, Sehnsucht und Lebensfreude, miteinander und hinterfragt unseren monotonen Alltag und die Gier und die Jagd nach Konsum. "Gammler, Zen und hohe Berge" ist wie eine Droge. Das Lesen wird zu einem Rausch, einem lang anhaltenden Glücksgefühl. Am Ende lässt das Buch den Leser sicherlich nachdenklich zurück, denn es ist philosophischer, als es den Anschein hat. Sprachlich ist Kerouac´s Werk herausragend, jeder Satz ist eine Inspiration, ja ein kleines Meisterwerk, weswegen ich diese Buch auch so sehr liebe.

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  • Rezension zu "Gammler, Zen und Hohe Berge" von Jack Kerouac

    Gammler, Zen und hohe Berge
    Petronio

    Petronio

    08. June 2012 um 08:49

    Dieses Buch habe ich vor langer Zeit verschlungen, da war ich noch jung; dann habe ich es meinem zwölf-, dreizehnjährigen Sohn als Gutenachtgeschichte vorgelesen. Es ist bewundernswert, wie Kerouac die menschlichen Charaktere und die Lebenssituationen beschreibt. Aussteiger, Individualisten, Suchende, Pilger - dies sind die Figuren, in die wir uns alle gut einfühlen können. Diese Menschen begegnen einander mit Wohlwollen und Offenheit. Ihnen ist das Kindliche geblieben, die Fähigkeit, sich einfach auf das Leben einzulassen, wo wie es sich ihnen präsentiert. Dies ist oft lustig und Kerouac beschreibt dies alles mit einer ungemein lebendigen, spritzigen Feder. Jedenfalls haben mein Söhnchen und ich manches Mal kichern müssen. Und nicht nur das: Das Buch hat mein und meines Sohnes Leben sehr beeinflusst. Er ist heute 27 und ich 53. Wir sind beide irgendwie "dharma bums" und werden es je länger je mehr.

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  • Rezension zu "Gammler, Zen und Hohe Berge" von Jack Kerouac

    Gammler, Zen und hohe Berge
    Sublineman

    Sublineman

    14. August 2010 um 18:41

    Als ich mit dem Lesen meines zweiten Jack Kerouac Buches "Gammler, Zen und Hohe Berge" fertig war, wusste ich, dass mir nicht zu viel versprochen wurde, als mir dieses Buch ans Herz gelegt wurde. Die Handlung ist recht simpel strukturiert, passiert zufällig, ohne das Bemühen dem ganzen einen roten Faden zu verleihen. Es handelt sich um einen Lebensabschnitt eines jungen Mannes,Ray, der, auf der Suche nach Freiheit, Erleuchtung und Sinn des Lebens, "gammelt", sich mit dem "Zen-Buddhismus" beschäftigt und auf "hohe Berge steigt". Das Buch spielt in den USA, mit Ausnahme einiger kleinen Szenen in Mexiko. Der Protagonist, Ray, trifft in San Franzisko eine Person mit dem Spitznamen "Japhy", dessen Lebenseinstellung, ganz im Sinne des Zen-Buddhismus', ihn sehr zu begeistern vermag. Mit diesem "neuen" Freund beginnt nun ein ausgelassenes in den Tag Hineinleben, manchmal wild, doch meist auf Ruhe und Auskosten der wahren Schönheit, der Natur, bedacht. Sie versuchen einen alternativen Lebensstil und leben diesen auch. Dabei handelt es sich vorallem um bedingungslose Nächstenliebe, um Auskosten kleiner Dinge, um die Betrachtung der Menschen und Natur, als Ganzes, Eines und Nichts. Besonders gefallen haben mir die tollen Naturbeschreibungen, die einem wirklich Lust machen eine Bergtour im sonnigen Kalifornien zu machen oder eine kleine Hütte im Wald aufzusuchen und einfach nur zu entspannen. Was mich auch zu begeistern vermochte, war die fast schon nebensächlich einfließende Kritik an dem Leben der amerikanischen Mittelschicht und deren Fernsehgewohnheiten. Störend war, meiner Meinung nach, nur die manchmal übertriebene Fixierung auf den Zen-Buddhismus, wodurch Mancheinem die Charaktere als verrückt oder durchgeknallt erscheinen mögen. Was auf jeden Fall bleibt, ist der Wunsch, sein Leben auch irgendwann einmal von Grund auf zu ändern und einfach loszuziehen.

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  • Rezension zu "Gammler, Zen und Hohe Berge" von Jack Kerouac

    Gammler, Zen und hohe Berge
    joerniboerni

    joerniboerni

    07. November 2008 um 23:50

    Mein Lieblingsbuch von Jack Kerouac. Vielleicht aus so naiven Gründen, weil ich die Berge und das Reisen liebe. Daneben erfährt man aber auch viel über die symphatische Welt des (Zen)Buddhismus und liest darin großartige Gedichte von ebensolchen chinesischen und japanischen Autoren. Zudem wird das Teetrinken propagiert. Das ist immer gut.