Jack Kerouac On the Road

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Inhaltsangabe zu „On the Road“ von Jack Kerouac

THE BEAT GOES ON. Sie sind immer unterwegs, auf Trips quer durch den amerikanischen Kontinent. Sie berauschen sich an der Natur, an Drogen, am Jazz, am Sex. Atemlos erzählt Jack Kerouac in seinem autobiographischen Roman von der Suche nach dem Glück, nach Freiheit, nach der großen Liebe, nach der ultimativen Party. 'On the Road' hat weltweit ganze Generationen inspiriert. Kerouac tippte das Manuskript in drei schlaflosen Wochen auf eine vierzig Meter lange Papierrolle. Es erschien stark überarbeitet, eingekürzt und anonymisiert. Nun liegt die Urfassung des legendären Beat-Romans endlich vollständig und neu übersetzt auf Deutsch vor. 'Erst in der ursprünglichen Fassung entfaltet der Roman seinen ganzen unwiderstehlichen Sog und zeigt den neuartigen Prosa-Sound, um den Kerouac sich bemüht hatte.' NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

Als Zeitzeugnis auf jeden Fall lesenswert!

— Bibliophiler
Bibliophiler

Gut zu lesen, aber nicht überragend

— EvyHeart
EvyHeart

atemberaubend

— ehs017
ehs017

Meiner Meinung nach absolut genial, der Schreibstil lässt einen dieses Tempo spüren, mit dem die Protagonisten quer durch die USA reisen.

— Ki1998
Ki1998

Seit ich die letzte Seite hinter mir gelassen habe, Jack, vermisse ich dich.

— YvonneLaros
YvonneLaros

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    On the Road
    EvyHeart

    EvyHeart

    30. August 2016 um 20:01

    Worum geht es? "On the road" beschreibt in 5 Abschnitten die Reisen Jack Kerouacs von New York in Richtung Westen und nach Mexico. Während er die erste Reise allein unternimmt, trifft er später Neal und fährt mit ihm. Zwischen den Reisen arbeiten, studieren oder schreiben sie und sie versuchen, ein ruhiges Familienleben zu leben. Und scheitern. Formal betrachtet haben die Freunde Ziele - sie wollen Freunde besuchen oder Möbel transportieren. Aber sie kommen nie wirklich an, die Straße zieht sie nach draußen. Charaktere Jack Kerouac ist die Hauptfigur und der Erzähler. Er wirkt etwas naiv, unsicher, als er seine erste Reise antritt. Aber er kommt an :-) Später trifft er Neal, der ein Vorbild für ihn wird. Neal hat immer einen Plan, will stetig vorwärts und ist, einmal angekommen, nicht glücklich. Im letzten Drittel bekommt Neals Bild Risse und Jack erkennt, dass er sich nicht nur auf ihn verlassen kann, sondern eigene Entscheidunmgen treffen muss. Doch ähnlich wie Neal hat er Probleme mit Frauen: Fast das ganze Buch lang versucht er, mit einer Frau zu schlafen. Später hat er kleine Liebschaften, aber sowohl seine erste Ehe (vor der Handlung) und als auch die Beziehung zu einer Komilitionin scheitern. Jacks Mutter und Schwester, mit denen er ins ländliche Idyll zieht, sind dort nicht glücklich. Die Frauen im Buch finde das Umherreisen nicht gut. Jack wirkt im ganzen Buch wie ein Zuschauer. Er beobachtet, aber hält nur selten inne und denkt nach. Er sehnt sich nach Halt, aber findet ihn nicht. Für mich hatte Jack immer etwas Trauriges. Neal Cassady ist der schillernde Gott, der an Glanz verliert. Neals Vater ist im Gefängnis und ein Ziel im Buch ist, ihn zu finden. Da sogar sein Bruder klarmacht, dass die Familie nichts mit ihm zu tun haen möchte, ist das schwer. Neal leidet unter dem Verlust, er beschäftigt sich mit Philosophie und möchte viel lernen, scheitert aber. Er wird sogar von Justin W. Brierly gefördert, enttäuscht jedoch dessen Vertrauen. Neal ist der Motor, Antrieb, aber irgendwann wirkt er wie eine Schallplatte mit einem Sprung. Vielleicht entwickeln sich die anderen Figuren weiter, vielleicht wird Neal stetig verrückter und seine Motive unklarer. Ich finde das sehr traurig. Neal Cassady wirkte bereits in "Howl" schön und gleißend, aber ich traute diesem Bild nicht. In "On the road" sehe ich das bestätigt. Neal ist ständig unterwegs, aber er kommt nie an. Gestaltung und Sprache In Rezensionen zum Buch liest man oft, dass die Sprache schwierig sei, weil es keine Absätze gibt und der Text stark fließt, ein Bewusstseinsstrom. Ich hatte mit der Sprache keine Probleme. Ich fand es schade, dass der Autor selten in die Tiefe geht und es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Aber ich fand es nicht schwierig zu lesen. Im Gegensatz zum Thomas Mann, der ebenfalls lange Sätze nutzte, ist die Sprache in "On the road" umgangssprachlicher und mir mehr vertraut. Während bei Manns Texten die Wortwahl und die Grammatik "älter" sind, erinnerte mich Kerouacs Werk an Texte der heutigen Zeit. Vielleicht liegt es an der englischen Sprache? Auch die fehlenden Absätze bereiteten mir keine Probleme. Vielleicht lag es daran, dass ich mir das Buch in kleine Portionen zu 20 Seiten eingeteilt habe. Allerdings: Kerouac hat sein Buch in kleine Episoden aufgeteilt z.B. durch die Städte, die besucht werden sollen. Oder durch Liebschaften. Kerouac hat dem fließenden Text eine Struktur gegeben, die erfassbar und voraussehbar ist. Die Episoden bringen Ruhe in den Text und machen ihn für mich persönlich. In den Passage mit Neal habe ich oft das Gefühl, dass Jack "nur" mitfährt. Aber wenn er von einem Mädchen berichtet, seiner Leidenschaft für Jazz  oder dem Punkt, an dem er Amerika auf dem Kopf stehend betrachtet, dann wirkt er wie er selbst. Mir fehlte an einigen Stellen die Kontinuität. Es gibt philosophische und mystische Abschnitte, die überraschen. Manchmal tauchen Motive und Figuren auf, die der Ich-Erzähler deutet, obwohl er zuvor mit dem Auto gefahren ist. Ich wurde aus meinem Fluss gerissen und zum Nachdenken angeregt und das wirkte nicht so stimmig. Ich denke, Kerouac hätte das gern vertieft, aber in der Urfassung war scheinbar noch kein Platz dafür :-) Fazit "On the road" hat mich enttäuscht. Es war kein Buch, das mein Leben veränderte. Aber es hinterlässt Spuren. Ich habe keinen Tatendrang gespürt, keine Lust an der Landschaft, alles zieht vorbei. Ich kann den "Hype" um das Buch nicht verstehen. Es sind andere Zeiten. Vieles, was für uns heute normal ist, war damals neu. Dass Kerouac völlig selbstverständlich über Schwulen-Bars schreibt z.B. Gleichzeitig vermisse ich die Einfachheit, die das Buch zeichnet - loszulaufen, lange wegzugehen, ohne sich über die Straßenbahn aufzuregen. Die Gedankenlosigkeit. Gleichzeitig betrübt es mich, dass die beiden nicht finden, wonach sie suchen. Obwohl Jack bereits als Schriftsteller arbeitet, fühlt er sich weder auf der Straße noch bei seiner Frau wohl.

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  • Seit ich die letzte Seite hinter mir gelassen habe, Jack, vermisse ich dich.

    On the Road
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    Lass' uns noch einmal Neal Cassady begegnen, Jack. Ohne Abschnitte, Absätze, Kapitel ... So wie es Andere aufregen würde - lückenlos! Formatierung ist ihnen heilig, Gemütlichkeit zählt. Aber wir wollen auf einen Roadtrip - um zu finden, was man nicht finden kann. Da kümmert man sich nicht darum, ob die Sätze laut allgemeiner Auffassung eines Romans würdig sind - da zwängt man die Handlung nicht in die Formen herkömmlicher Geschichten. Nein! Da macht man sich dreckig - da lässt man einfach fließen. Prosa, wie nur du sie schreiben kannst - wie sie nur in meinem Kopf so ankommen kann. Dafür liebe ich dich. Möglich, dass Andere nicht kapieren, was du ihnen damit sagen willst. Denn sie haben nicht verstanden, dass es nichts zu verstehen, sondern zu erleben gibt! Die Beat-Generation samt Allen Ginsberg und William S. Burroughs Das Auf und Ab von Freundschaften, der Liebe, des "Unterwegs"-Seins. Fiktion und Autobiographie. Quer durch Amerika - quer durch die Seele ... Erzähl' sie mir noch einmal die Geschichte über Freiheit und -In-der-Freiheit-gefangen-sein ... Ich kenne sie besser, als du denkst ... Aber erzähl' sie mir noch einmal so aufrichtig wie nur du es kannst - so voller Wärme und Wahnsinn. Dieses Echo, das du mir zurückgegeben hast, als mein Herz sich in die Ekstase stürzte. Erzähl sie mir noch einmal - immer und immer wieder ... Ich denke an Jack Kerouac, ich denke an Jack Kerouac ...

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  • Rezension zu "On the Road" von Jack Kerouac

    On the Road
    LindyBooks

    LindyBooks

    29. October 2013 um 03:49

    "On the Road", in Deutschland auch bekannt als "Unterwegs", von Jack Kerouac ist ein echter Klassiker und sollte den meisten Menschen bekannt sein, daher verzichte ich auf eine Inhaltsangabe. Mir hat dieses Buch gut gefallen, der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen, auch wenn das gesamte Buch, sehr eng, ohne Absätze und ohne Kapitel beschrieben ist. Allerdings hängt es auch damit zusammen, dass Jack Kerouac dieses Buch bzw. seine Erlebnisse in nur drei schlaflosen Wochen in einem Stück geschrieben hat und zwar per Schreibmaschine auf einer 40 Meter (!) langen Papierrolle, die die Straße symbolisieren sollte, wenn die beschriebene Rolle mit seiner Geschichte von der Straße ausgerollt wird. Eine sehr faszinierende Idee und die Geschichte ebenso. Besonders erfährt man dadurch auch viel über die damalige Zeit (40er Jahre) und über die USA. Weiterhin fand ich es zu keiner Zeit langweilig, auch wenn zwischendurch mal nicht sehr viel passierte. Ein interessantes Buch und ich bin froh, dass ich es nun auch endlich mal gelesen habe!

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  • Rezension zu "On the Road" von Jack Kerouac

    On the Road
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2013 um 10:59

    „(…) damals tanzten sie durch die Straßen wie Kobolde, und ich stolperte hinterher, wie ich mein Leben lang hinter Leuten hergestolpert bin, die mich interessieren, denn die einzigen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt sind aufs Leben, verrückt aufs Reden, verrückt auf Erlösung, voll Gier auf alles zugleich, die Leute, die niemals gähnen oder alltägliche Dinge sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen und wie Feuerräder unter den Sternen explodieren, (…)“ (Kerouac 1999: 12f.). Die Beats und ihre Prosa waren ja gewissermaßen Vorreiter für diverse Gegenkulturelle Bewegungen, darunter die Hippies in den 60ern und die Punks der 70er. Kerouac begibt sich an der Seite seines amerikanischen (Anti?-) heldens Dean Moriarty immer wieder auf verwegene Abenteuerfahrten quer durch ganz Amerika. Das Ganze ist durchzogen von Exzessen- Frauen, Drogen und Jazzmusik... Man merkt, dass beide Protagonisten das Wort Verantwortung höchstens aus dem Duden kennen. Mir gefiel "Unterwegs" auch wenn es genauso wirr geschrieben ist wie das Leben des Autors letztlich ja auch war. Ich kann es für all jene weiterempfehlen die Roadmovies in Buchform lieben und die kein Problem mit leicht verschrobenen und unverantwortlichen Charakteren haben.

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  • Rezension zu "On the Road" von Jack Kerouac

    On the Road
    Sara_1801

    Sara_1801

    Lang, länger, Kerouac.... Bin ich zu spießig? Liegt es daran, dass Kerouac eine Männerdomäne ist? Ich ging mit großen Erwartungen in dieses Buch, die sich leider in keinster Weise erfüllten. Jack reist von New York nach San Francisco. Mehrmals. Immer mit Zwischenstopps bei Freunden, nie alleine und immer ohne Geld. Frauen, Alkohol, Drogen, schnelle Autos, Diebstähle.... Im Prinzip ist es immer das Gleiche was Jack und Neal auf ihren Reisen passiert. Ich hatte eher Mitleid mit ihren Frauen, als das ich mich über ihre Abenteuerlust und Rastlosigkeit gefreut hätte. Alles in allem: Ein "Klassiker" von der To-read-Liste abgehakt. Ohne Begeisterung und Weiterempfehlung.

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  • Rezension zu "On the Road" von Jack Kerouac

    On the Road
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    03. January 2012 um 10:56

    Als er "On the road" (angeblich ja in drei Wochen auf einer Endlosrolle zusammengeklebtem Schreibmaschinenpapier) verfasste, war Kerouac noch nicht der griesgrämige und gescheiterte Dulouz der späteren Jahre, der auch den Vietnamkrieg ganz geil fand. Die Handlung treibt im Grunde alleine Dean Moriartry aka Neal Cassady an, und man muss/sollte dazu wissen, das sich sozusagen alle Beats auf Cassady bezogen haben. Er war ihr Motor. Kerouac war von seiner Sprache, seiner Lebensweise und seinem Stil angezogen und widmete ihm auch somit gleich den Hauptprotagonisten, und verewigte ihn in "On the road". Ja, liest sich gut, die "spontaneous bop prosody", es ist immer was los, man ist eben unterwegs. Zeitgeist, den sich heute niemand mehr recht vorstellen will und kann, Drogen, die man sich heute zum Frühstück reinzieht, und ein Lebensgefühl, das jeder, der schon mal unterwegs war (und ich meine nicht den Betriebsausflug mit der DB!) kennt. Sollte man gelesen haben.

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