Jack Kerouac The Town and The City

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Inhaltsangabe zu „The Town and The City“ von Jack Kerouac

In seinem 1946 bis 1948 entstandenen Erstlingsroman beschreibt er in Erinnerung an seine eigene Kindheit und Jugend das Leben einer Großfamilie, die zunächst in einer intakten Gemeinschaft auf dem Land, später in bedrückender Enge in New York lebt. In der schillernden Darstellung des hektischen, atemberaubenden Großstadtlebens und der Schilderung des familiären Beziehungsgeflechts zeigt sich bereits das ganze erzählerische Können des erst 24jährigen Kerouac. Der durch eine unsoziale Umgebung bedingte Zerfall der Familie ist sein eigenes Schicksal. Genauso wie Peter Martin am Ende dieses Buches stand er als junger Mann mit erhobenem Daumen an der Straße, um auf seinen Trips quer durch die USA nach Maßstäben für das eigene Leben zu suchen.

Zeilen wie ein Wispern des Windes, der eine Zeitreise macht, um mein Herz im Orkan schlagen zu lassen ...

— YvonneLaros
YvonneLaros

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    The Town and The City
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    04. November 2014 um 21:58

    ... und ich werde selbst zu einer Brise, die durch die Felder streift, durch die Bäume, durch die Wege eines amerikanischen Ortes auf dem Land. Fast glaube ich, die Häuser berühren zu können, die Möbel, die Gesichter der Familie - so genau beschreiben die Zeilen die Reise, zu der ich aufgebrochen bin.  Sie wären mir zu statisch, zu lang, sogar unnötig ... Wenn nicht Jack sie geschrieben hätte. Denn er ist überall spürbar, die unverwechselbare Kraft, die alles antreibt - nicht nur die Geschichte, sondern auch mein Inneres.   Am Anfang wollen die Namen mir wie ein Sturm erscheinen - Peter Martin, George Martin, Liz Martin ... Und von der Großfamilie geht es gleich weiter zu ihren Freunden, Kunden, Bekannten ... Wie soll ich mich da nur zurecht finden??? Aber Jack besänftigt das Chaos - sein Schreibstil hat die Ruhe dazu. Mein Chaos legt sich und legt sich und legt sich - nicht nur das meines Lese-Eindrucks, sondern auch das meiner Seele. Seiner Stimme zuzuhören ist, wie von der Harmonie der Elemente durchrauscht zu werden.   Die Schicksale der Martins packen mich - ich fliege hoch mit ihnen, bis an den Gipfel des Glücks, wenn Peter zum Footballstar seiner Schule wird. Wir stürzen tief, wenn einer seiner engsten Freunde im Zweiten Weltkrieg fällt. Da ist so viel Wärme, wenn die Familie zusammensitzt - da ist so viel Schmerz, wenn es sie alle auseinanderreißt.  Und da ist nicht nur ein Flüstern der Wahrheit in diesem Buch ... Es ist ein Tosen von Aufrichtigkeit, Leidenschaft und von Jacks Biographie - aber alles durchzogen von einem angenehmen Wehen. Denn da ist so viel Jack in diesen Seiten, und eigentlich ist Jack alles, was es braucht, um 4,5 Sterne zu vergeben.

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