Jack Kerouac Unterwegs

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Inhaltsangabe zu „Unterwegs“ von Jack Kerouac

Das literarische Manifest einer Jugend, die inmitten der "schlechtesten der Welten" ein dröhnendes Bekenntnis zum "glückseligen Leben" ablegt, läßt den ehrbaren Bürger erschauern. Tempo, Jazz, Marihuana, Sex und Freiheit sind die Zauberwörter der beat generation, die ständig auf der Suche nach einem intensiven, rauscherfüllten Dasein ist. Ihre Trampfahrten durch die ungeheuren Weiten des Landes lassen sie ein Amerika entdecken, das die Landkarten bürgerlicher Erfolgsmoral nicht verzeichnen. In der spontanen, scheinbar improvisierten Prosa Kerouacs äußert sich das Lebensgefühl einer sehr modernen Romantik mit ihren eigenen Freundschaftsidealen und Solidaritätsvorstellungen. (Quelle:'Flexibler Einband')

Fesselnde Geschichte über eine Männerfreundschaft.

— elodie_k

Eines der besten Jugendbücher! Rasant. Jung. Ausgelassen. An der Welt interessierte Menschen!

— MichaelBeisteiner

Das Buch IST Jazz. Alles ist im Fluss, mal langsamer, mal schneller, aber immer cool und lässig. Rauschhaftes Lesen beim zweiten Versuch...

— TheMonk

Kann die Euphorie nicht nachvollziehen. Hab mich durchgequält mit dem Wissen, am Ende enttäuscht zu sein. Und das war ich...

— CarrieTucker

Jedes Wort vermittelt elektrisierend und rauschhaft eine ungewohnt aktuelle Sehnsucht. Ein nie aussterbender Appell ans Leben!

— Borkins

nicht so berauschend.. schade

— zoelanah

Die Bibel der Beatniks. Sex, drugs & Jazz!

— Loony_Lovegood

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    Unterwegs

    elodie_k

    30. November 2016 um 11:25

    "Unterwegs" handelt von Sal, der mit seinen Freunden von New York einige male den amerikanischen Kontinent nach Westen, mit wenig Geld durchquert und schliesslich als Abschluss noch Mexiko erkundet. Die Geschichte ist fliessend geschrieben, in auktorialer Sichtweise von Sal. Er ist ein Mensch, der schnell nachgibt und sich anpasst. Er folgt Freunden blind und ist immer offen für ein Abenteuer. Dean, der manische Freund von Sal ist der Auslöser dafür, dass sie immer wieder nach dem Westen gehen. Er heiratet Mädchen wie verrückt und lässt sich genauso oft scheiden. Lange war ich überzeugt davon, dass er ein unternehmensfreudiger junger Mann ist, der wenig Respekt vor Frauen hat. Allerdings wurde er mir im Laufe des Lesens immer wie unsympathischer, da er ein egoistischer Mensch ist, der spontan entscheidet was ihm passt und wie sein Leben weiterführen will. Dazu zieht er viele Leute (Freunde und Mädchen) mit und verführt sie. Ein unterhaltendes Werk, allerdings ohne jeglichen Tiefgang oder Raum für Überlegungen. Es handelt von sorgenlosem Leben in den 60er Jahren. Lesenswert für Zwischendurch. 

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    • 6
  • Verrücktes Roadmovie, sehr lesenswert

    Unterwegs

    Keke

    30. November 2015 um 21:38

    Dieses Buch ist ein herrlich skurriles Lese-Roadmovie aus den USA der 50er. Die Beatnik-Generation der Jugendlichen löst sich komplett von der aus ihrer Sicht überholten Vorstellungswelt der Erwachsenen. Es ist eine Zeit, in der die USA ihre Jugend noch nicht in endlosen, meist sinnlosen Kriegen aufreibt. Angesagt ist, sich treiben zu lassen, alles auzuprobieren, Drogen, Alkohol, Jazzmusik, verrückte ideen ... Was macht der Held des Buches, ein vermutlich autobiografisches Abbild von Jack Kerouac selbst: " ... und ich schlurfte ihnen hinterher, wie ich mein ganzes Leben lang hinter Typen hergeschlurft bin, die mich interessieren. Denn die einzig wirklichen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind, zu leben, verrückt danach, zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren - jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen, wie phantastisch gelbe Wunderkerzen, die gegen den Sternenhimmel explodieren wie Feuereräder, in deren Mitte man einen blauen Lichtkern zerspringen sieht, so dass jeder - AAahh - ruft." Ihre Wege führen kreuz und quer durch dieses wundersame Amerika mit seiner Vielfalt von Landschaften, Menschen, Orten, ... Was an diesem Buch verzaubert, sind Gedanken, Sprüche, Sätze, die einfach schön sind, wenn es meine wären, würde ich sie im Kopf behalten. "Ich dreht mich auf dem Absatz, bis ich schwindlig war; ich meinte hinabzufallen, wie in einen Traum, geradenwegs in den Abgrund. Oh, wo ist das Mädchen, das ich liebe ? Ich dachte nach und suchte überall, so wie ich überall gesucht hatte, in der kleinen Welt da unten. Und vor mir war die große, rohe, verbeulte Masse meines amerikanischen Kontinents; irgendwo weit drüben erbrach das düstere, irre New York seine Wolke von Staub und braunem Dampf. Etwas Braunes und Heiliges hat der Osten an sich; und Kalifornien ist weiß wie Leinen voller Wäsche und leer im Kopf - zumindest sah ich es damals so ..." Ich kenne "On the road" aus meiner Armeezeit in der DDR in einem kleinen, öden Dorf, in einer Gegend, wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht!" sagen. Wir haben die Paperback-Ausgabe, die irgendeiner mitgebracht hatte, regelrecht verschlungen und kannten bald ganze Passagen auswendig. Wir träumten uns in die weiten Ebenen des Mittelwestens, durch den wir in Gedanken mit dem Cadillac cruisten, "während der linke Vorderreifen unseres Wagens die weiße Linie auf dem endlosen Asphaltband küsste ..." Der stehende Spruch bei Kneipentouren wurde bald: "Es muss ´ne Menge Spanier und Italiener in Sausolito geben", "Prost". Das war in diesem Moment genauso verrückt und unwirklich, wie das ganze Umfeld, in dem wir uns befanden ...

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177
  • On the Road - Unterwegs -> Ein Klassiker aus dem Jahr 1957

    Unterwegs

    divergent

    Inhalt Nachdem sein Vater gestorben ist, lernt der junge Autor Sal Paradise den charismatischen Dean Moriarty kennen. Dean genießt das Leben in vollen Zügen und überzeugt Sal, gemeinsam  mit ihm quer durch die USA in Richtung Westen zu reisen. Auf ihrem Trip lernen die beiden jungen Männer unter anderem Jane und Camille kennen, mit denen sie gemeinsam eine wilde Zeit geprägt von Bebop, Jazz und Drogen verbringen. Meinung Ich hab das Buch vor einigen Jahren zum ersten Mal gelesen und war damals ganz schön gespannt auf diesen Roman, da ich sehr viel positives darüber gehört habe. Das Buch ist teilweise ganz unterhaltsam, jedoch ist es auch an manchen Stellen so langweilig, dass ich des öfteren darüber nachdachte, das Buch abzubrechen! Doch ich habe es durchgezogen, da mich dieser Roadtrip der zwei Jungs interessierte und man auch als Leser das Leben der Amerikaner in den 1940er Jahren kennenlernt! Was für mich ja schon ganz interessant war! "Unterwegs" von Jack Kerouac ist ein ganz nettes Buch, mit einigen Schwächen, jedoch liest es sich manchmal ganz gut und dann wieder nicht so ... Kann man gelesen haben, muss man nicht unbedingt. Auch der Film zu diesem Buch ist nicht wirklich sehenswert!

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    • 3
  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Loony_Lovegood

    28. January 2012 um 22:28

    DER Unterwegsroman schlechthin Jack Kerouac (Sal Paradise) beschreibt in seinem Roman "Unterwegs" die Abenteuer, die er mit seinem Freund Neil Cassady (Dean Moriarty) erlebt hat. Dean ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit und ist ein Publikumsmagnet. Egal wo er hinkommt, die Blicke sind stets auf ihn gerichtet. Dean ist der größte Freak, oder Verrückte, zu dieser Zeit. Sein Vater ist ein versoffener Landstreicher und Dean hat ihn eines Tages verloren, seither ist er auf der Suche nach ihm und reist durch ganz USA. Meist auf der Flucht von seinen Noch-Ehefrauen um sich in anderen Städten mit Frauen zu Vergnügen und Auto zu fahren, unterwegs zu sein - die Dinge die er am meisten liebt. Sal lebt in New York und Dean in Frisco, aber irgendwie kommen die beiden immer wieder zusammen um die abgefahrendsten Trips zu erleben. Dabei kommen sie durch bekannte Städte, verstoßen gegen jede Regel, nehmen Drogen, Alkohol und haben jede Menge Frauen, ziehen in Jazzkneipen umher und hören Bebop. Sie leben einfach im Hier und Jetzt, nehmen alles wie es kommt und kommen doch immer mit ihrem nichvorhandenen Geld zurecht. Der größte Trip ist der nach Mexico, diese Passage hat mir persönlich am besten gefallen. Der Schreibstil von Jack Kerouac ist flüssig und gut zu lesen. Das Buch hat er an einem Stück geschrieben. Manchmal zieht es sich ein bisschen, weil dann nicht wirklich viel passiert. Aber man muß das Buch aus der Zeit betrachten, aus der es kommt. Für diese Zeit war es ein krasses, beachtliches Buch und erlangte bis heute Kultstatus. Ein muss für jeden Fan der damaligen Beats. Fazit: Ein Buch voller Freiheitsliebe und zu gerne wäre man dabei gewesen!!!

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  • Frage zu "Ich hau erstmal ab!" von Johanna Nilsson

    Ich hau erstmal ab!

    Meersalz

    Hallöchen an alle Buchfreunde :)
    Ich suche Bücher, die ähnlich wie "Ich hau erstmal ab" vom Reisen und der Freiheit erzählen.
    Ich weiß, das ist nicht sehr präzise, aber vielleicht kennt ihr ja ein paar solcher Bücher. Am besten für Jugendliche oder junge Erwachsene.
    Danke für eure Hilfe! (:

    • 5
  • Leserunde zu "Tschick" von Wolfgang Herrndorf

    Tschick

    Daniliesing

    Da sehr viele Interesse an einer Leserunde und am Austausch über das Buch "Tschick" bekundet hatten, starte ich hier mal direkt eine Runde. Jeder, der das Buch schon kennt oder noch kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu entdecken! Hier noch die Inhaltsbeschreibung: "Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn. Los geht's :-)

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    • 26
  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Peter_Pitsch

    27. February 2011 um 16:43

    Die magische Frequenz. Ich las Texte, darin folgte hinter jedem dritten Wort ein Punkt, der mich jäh ins Stocken brachte, aus voller Absicht, auf dass ich die Begriffe in ihrer vielfältigen und psychologisch hintergründigen Bedeutung erfasste. In dem Roman "Unterwegs" dahingegen fließen die Gedanken des Schriftstellers Jack Kerouac schier ungebändigt und spontan, sprudelnd vor Einfallsreichtum und assoziativ über die Seiten ins pure Leben hinaus. Und sie hinterlassen wilde, zufällig sich kreuzende Spuren in der Gemütslandschaft des Lesers, sie werfen den Blick über die Banalitäten des Gewohnheitsdenkens hinaus, sie stoßen an den Zenit einer ungebrochenen Euphorie und wirbeln sogleich dem nächsten lebensbejahenden Sog unzähliger Ideen und Hoffnungen hinterher. Jack Kerouac ist kein langweiliger, zur Passivität verurteilter Beifahrer, der umgeben von vitalen und abenteuerlustigen Gestalten mit stiller Feder seine introvertierten Beobachtungen registriert. Sein Lebensgeist saust selbst mit hundert Sachen ungestüm durch das kontinentale Geschehen eines Amerikas im Aufbruch, die Augen manisch aufgerissen vor blankem Erstauen, die Antenne seines Gewahrseins bis in den gigantischen Himmel ausgefahren. Aus der reichhaltigen Flut vorbeirauschender, dicht gestaffelter Begebenheiten destilliert Kerouac Augenblicke zu überraschend poetischen Botschaften. Die Nähe zum Leben ist seine Kraft und sein Motor wird pausenlos von der Sehnsucht nach Erkenntnis und dem jugendlichen Gestus des Rebellen angetrieben. An jedem neuen Meilenstein der Geschichte empfängt seine empathische Beobachtungsgabe eine nahezu magische Frequenz, die seinem eigenen Lebensweg eine universelle Richtung verleiht. Aus den gedanklichen Errungenschaften flackert das existentielle, das verzehrende Feuer des traurig-schönen Dichters. Ebenso wahnwitzig und heiß wie die Auspuffflamme des wuchtigen Hudson - jenes Gefährts, das vor langer Zeit eine Schar junger amerikanischer Draufgänger quer durch das sagenumwobene weite Land der USA transportierte. Peter Pitsch

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  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Holden

    04. January 2011 um 13:31

    Eines der Kultbücher der Beat generation, aber was daran so skandalös sein soll, kann man heute kaum nachvollziehen. Ein Meilenstein, aber wer das Buch noch nicht kennt, sollte auf die Neuübersetzung zurückgreifen.

  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2010 um 11:34

    So, da haben wir es nun, die Bibel der Pubertät. Sal Paradise und Konsorten, on the road, und ab dafür. Mit den Greyhound Bussen durch die Unendlichkeit streifen, am Straßenrand nur noch Wüste, im Kopf nur noch Gedanken. Das ist dieser Roman. Und man sollte vorsichtig sein. Denn was heute gilt, muss gestern noch keine Relevanz besessen haben. Kleines Beispiel: Wer heute wie Bukowski schreibt, wird verrrissen. Langweilige, dumme Säuferliteratur, tausendfach gelesen und als allererstes von wem? Richtig, von Bukowksi. Deswegen sollte man vorsichtig sein. Denn die Pioniere gingen oder gehen einen anderen Weg. Einen, der noch nicht zugemüllt ist von tausend Trinknovellen, -romanen, von Drogeneskapaden und und und. Was heute langweilig ist, muss gestern nicht langweilig gewesen sein und so weiter. Jack Kerouac hat dieses Ding in die Maschine gehackt, als kein Hahn nach solcher Literatur gekräht hat. Keiner wollte den Bebop, den Jazz, das freie Assoziieren und so weiter, alle wollten Weltliteratur. "Was ist ihr Anspruch? Was ist die Message? Wie wollen sie diese transportieren?" Und dann knallte sich dieser Typ vor die Maschine, den Kopf voller Benzedrin und Alkohol und hackte mal eben kurz auf Endlospapier diese Nummer in die durchgehauenen Tasten. Das fordert meinen Respekt. Auch wenn Kerouac auf der Zielgeraden vollkommen versagt hat, alter Alkoholiker, der weinerliches, rechtspopulistisches Zeug von sich gab. Und dennoch: On the road sollte Standardliteratur werden, zumindest sagt das mein Ego. 15-, 16-jährige sollten diesen Roman in der Schule lesen und reden. Denn nirgendwo sonst habe ich die Schilderung des fröhlich pubertären Freiheitswahnes besser geschildert bekommen. Diese Gier nach Eskapaden, nach Leuten, nach Sternen, nach Welt. Dass die Pubertät dabei auch hochgradig peinlich ist, dafür kann Kerouac am allerwenigsten. Aber zu beschreiben, wie es ist, wie es war, bei mir und bei anderen, das ist ihm gelungen. Und zwar besser als vielen Jungs- und Mädchenverstehern, die immer so tun, als hätten sie auch nur irgendetwas verstanden. Also: Haben sie ein Kind? Wird dieses langsam erwachsen? Dann geben sie ihm dieses Buch. Könnte helfen. Oder auch nicht. Aber wenigstens ist es dann ein Startpunkt, von dem aus gedacht werden kann. Und mehr können Bücher eh nicht erreichen.

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  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Ommanipdmeum

    11. March 2010 um 16:53

    Die Fragen die sich mir stellen sind : Was soll dieses Buch ? Irgendwelche Typen donnern dem Leser unverständlich warum, durch die USA. Immer mal wieder mal hin oder her. Mal sind wir in San Francisco, mal in New York, mal in Denver und das mit immer wechselndem " Personal ", weil man entweder irgendwo mitfährt oder beim selber fahren jemanden mitnimmt. Die Charakere, die man hervorragend hätte beschreiben können sind gerade entweder am saufen schlafen, kiffen oder fi..... ! Es tauchen Frauen auf, die auch nicht ausreichend charakterisiert sind werden geheiratet oder nicht, bekommen aber auf jeden Fall Kinder von einem der Protagonisten, die einen an der Ost die anderen an der Westküste. Das tolle America erschließt sich auch nicht, weil es im Grunde genommen nur am Fenster der gerade benutzten Karre vorbeirauscht. Auch die Städte dienen nur dazu zu beschreiben, wer denn wo nun eine Bleibe hat oder nicht ! Die Schilderungen der Jazzkneipenbesuche insbesondere die Beschreibungen wie intensiv man Musik, insbesondere Jazz erleben kann spiegeln wieder, wie die "Negermusik" elektrisieren kann. Als die ganze Bande dann nach Mexico fährt und es anfängt interessant zu werden ist das Buch am Ende. Es mag zwar für diese Zeit in der es keine Jugendliche, sondern nur junge Erwachsene gegeben hat ungewöhnlich gewesen sein, dass sich Menschen diesen Alters, anstadt, "wie es sich gehört" eine Familie zu gründen und zu arbeiten ", in der Gegend herumtreiben aber das dürfte heute eigentlich keine Maus mehr aus dem Loch locken ! Deshalb ist es mir völlig unverständlich warum es dieses Buch geschafft hat die 45 Auflage zu erreichen !!!

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  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    rkuehne

    27. January 2010 um 22:03

    Ich habs aufgegeben... nach etwa 3/4 des Buches ohne hab ichs gestern abend zur Seite gelegt. Es passiert einfach nichts, es gibt keine dramaturgie und der "kultbuch"-hype um "on The Road" ist mir unbegreiflich. Sal und Dean reisen hin und reisen her. Trinken mal mehr und mal weniger. Erleben mal aufregenderes und mal spannenderes, aber irgendeine Grunddramaturgie, wozu das alles gut sein soll und wohin es führt fehlt, möglicherweise absichtlich, aber dann ist mir die Absicht noch nicht klar. Keine Empfehlung von mir.

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  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2009 um 22:27

    Wenn ich an dieses Buch denke, dann habe ich immer verschiedene, schnell abspulende Szenen im Kopf. Dieses Buch ist wirklich rastlos. Kerouac nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Nord- und Mittelamerika. Selten wird eine Pause eingelegt, es geht viel mehr um Drogen, Musik und Freundschaft - in einem wahnsinnigem Tempo. Dieses Buch ist ein treuer Begleiter, ob nachts mit verschiedensten Substanzen in der Blutbahn oder bei Sonne am Strand, immer wieder wird man mitgerissen und wünscht sich nichts mehr, als durch die Staaten zu ziehen. Definitv einer der prägendste Romane meines Lebens!

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  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    joerniboerni

    07. November 2008 um 23:42

    Eines der prägrndsten Bücher für mich in meinen Teenagerjahren.
    Alles, aber kein doofer Hippiemist. Realistisch und mythisch zugleich. Sollte man gelesen haben.

  • Rezension zu "Unterwegs" von Jack Kerouac

    Unterwegs

    Eltragalibros

    08. October 2008 um 13:16

    Ein wunderbarer Roadtrip durch die USA.

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