Jack Ketchum Amokjagd

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Inhaltsangabe zu „Amokjagd“ von Jack Ketchum

Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt …

War irgendwie nicht meins

— Tupy

Hat mich leider enttäuscht

— Sternensammlerin

Mörderisch harte Road-Story.

— TheSilencer

Laaangweilig

— Psychoengel

Nicht unbedingt eins von Ketchums besten Büchern, aber immer noch spannend genug, um am Ball zu bleiben...

— Virginy

Sehr langatmig meiner meinung nach und ich bin mit den hauptcharakteren auch nicht wirklich warm geworden, hab es abgebrochen.

— romanasylvia

Spannende Momente und Einblicke in eine verdrehte Psyche, jedoch sehr vorhersehbar und teils langweilig. Schade!

— JamieRose

Ach ja, das habe ich ganz vergessen in meiner Rezi. Da stand sogar einmal SchWeinwerfer xDDD

— MrsCodyMcFadyen

Fehler über Fehler... Zum Teil werden sogar Namen durcheinander geworfen.

— lenchen

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  • Durch Zufall neue Freunde finden ...

    Amokjagd

    TheSilencer

    06. January 2017 um 08:47

    Wayne ist einer jener unangenehmen Zeitgenossen, in dessen Umfeld sich immer alle fragen, wie ein Scheißkerl wie der eigentlich eine Frau abkriegt.Diese Frauen fragen sich das auch. Denn er behandelt sie gerne hart.Und das hat seinen guten Grund.Wenn er sie beim Sex mißhandelt, träumt er eigentlich von viel härteren Sachen.Nachdem ihn seine jetzige Freundin rausgeschmissen hat, weil er es beischlaftechnisch ein wenig übertrieben hat, wird er bei einem Spaziergang Zeuge eines Mordes. Das legt ungeahnte Schalter um.Nach der Leichensichtung nimmt er Kontakt mit den Mördern auf: einem Pärchen, das moralisch aus Notwehr gehandelt hat.Wayne möchte mehr Morde. Seine erzwungenen neuen Freunde sollen ihm dabei helfen.Die Story ist einfallsreich, hart und mitreißend. Heuchelte Evil noch sozialkritische Ansätze vor, konzentriert sich Ketchum/ Dallas hier auf eine Road-Story mit Body-Count.Mir gefiel's.

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    • 2
  • Fürchterlich

    Amokjagd

    Crisana

    16. March 2015 um 12:12

    Platte und lahme Story, keine besonders interessanten Charaktere. Auch die Geschichte an sich, der Handlungsstrang, nicht wirklich vorhanden.
    Für mich einzig und allein eine Aneinanderreihung von wirklich grausam krank-perversen gewalttätigen/mörderischen Ereignissen.
    Für mich eines der schlechtesten Bücher, welches ich je gelesen habe.

  • Eine verhängnisvolle Nacht

    Amokjagd

    Virginy

    Carole wird von ihrem Mann Harold geprügelt, vergewaltigt..., irgendwann hat sie die Nase voll und zeigt ihn an. Er muß zu Hause ausziehen und sie beginnt ein neues Leben mit Lee, aber Harold gibt keine Ruhe und so beschließt das Pärchen, ihn um die Ecke zu bringen, verdient hat er es ja. Carole lockt ihn in den Wald und gemeinsam mit Lee erschlägt sie den verhaßten Ehegatten und man läßt ihm im Fluß verschwinden. Dummerweise gibt es einen Zuschauer, Wayne. Auch er ist ein Kotzbrocken, stattet den beiden kurz nach dem Mord einen Besuch ab und nimmt sie mit auf seinen Amoklauf, der in einer einzigen Nacht vielen Unschuldigen das Leben kostet. Auf der anderen Seite haben wir Rule, Polizist, der Carols tragische Geschichte kennt, ihr zur Seite stand und als Harold gefunden wird, sofort dessen Exfrau und deren Geliebten in Verdacht hat. Doch dann tauchen immer mehr Leichen auf... Nicht unbedingt Ketchums bestes Buch, das Ganze zieht sich etwas, ist aber immer noch spannend genug, das man wissen will, wie es ausgeht. Wer die Wahl hat, sollte aber lieber zu einem anderen Werk wie "Wahnsinn", "Beutezeit" oder "Evil" greifen.

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    • 3
  • Eine Hetzjagd beginnt

    Amokjagd

    MetalFan1992

    18. September 2014 um 20:02

    Die Geschichte fängt harmlos an. Wie ein ganz normaler Thriller eben. Doch dann wendet sich der eigentliche Vorfall in eine ganze andere Sichtweise um. Die Geschichte verzwickt sich und lässt etwas neues entstehen. Und dann gehts richtig los! Eine wahre Hetzjagd beginnt sowohl die Charaktere als auch der Leser kommen nicht zur Ruhe. Man will unbedingt wissen was als nächstes passiert ! Im kurzen und ganzen, einfach nur geil !

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  • Sehr langatmig

    Amokjagd

    romanasylvia

    Sehr langatmig meiner meinung nach und ich bin mit den hauptcharakteren auch nicht wirklich warm geworden, hab es abgebrochen.

    • 2

    Floh

    02. September 2014 um 03:34
  • Rezension "Amokjagt" von Jack Ketchum - Spannende Momente, jedoch vorhersehbar

    Amokjagd

    JamieRose

    12. August 2014 um 11:01

    Meine Meinung Handlung und StilWayne ist ein zurückgezogen lebender Einzelgänger. Er lebt im Haus seiner verstorbenen Mutter und versucht die ganze Welt auszuschließen. Der Mensch der ihm an nächsten steht ist seine Freundin, aber auch die lässt er größtenteils im Dunkeln tappen. Sie fragt sich manchmal wer er eigentlich ist, denn er gibt kaum etwas von sich preis.Die Handlung beginnt mit mehreren Handlungssträngen. Wayne der Einzelgänger, der seine Freundin beim Sex fast erwürgt. Carol und ihr Liebhaber Lee, die Carols gewalttätigen Ehemann im Wald umbringen. Eine dritte Perspektive wird aus der Sicht eines Polizisten eingenommen, der Carols Anzeigen gegen ihren Ehemann bearbeitet hat.Als Wayne beobachtet wie Carol und Lee ihren Ehemann ermorden, sieht Wayne in den beiden Gleichgesinnte. Sein Wunsch nach Rache an all denen die ihm, aus seiner Sicht, Unrecht getan haben wächst und wächst. Er fängt Carol zu Hause ab und, als Lee dann dazu, stößt unterbreitet er ihnen seine wahnsinnigen Fantasien. Es beginnt eine verrückteAmokjagt bei der Wayne immer mehr die Kontrolle verliert und immer kaltblütiger und wahlloser Menschen ermordet.Das Buch ist locker zu lesen. Der Stil ist leicht und flüssig. Ein Buch, das man schnell weg lesen kann. Die Handlung beginnt recht schnell, aber steigert sich in meinen Augen kaum. Es fängt an mit einem Mord. Dem Mord an Carols Ehemann und geht dann von einem Mord zum nächsten ohne das Spannung aufgebaut wird. Wayne läuft schlichtweg Amok wie der Titel offensichtlich suggeriert.Ein Spannungsmoment ergibt sich als Wayne Carol und Lee als Geiseln nimmt, nach dem diese seinem geisteskranken Plan nicht teilen wollen. Jedoch läuft die Handlung von einem Ereignis zum nächsten so schnell, dass kaum Spannung auf kommt. Schade fand ich zudem, dass der Autor die Handlungsstränge sehr schnell zusammen geführt hat.CharaktereDer beherrschende Charakter des Buches ist Wayne. Er ist ein Einzelgänger und Psychopath, der sich nicht in die Gefühle anderer hineinversetzten kann. Er ist voller Wut und Zorn und führt eine Liste von Menschen die ihm was getan haben um sich später an ihnen Rächen zu können. Er gliedert sich scheinbar in die Gesellschaft ein indem er zum Beispiel eine Beziehung mit einer Frau eingegangen ist. Die Beziehung ist aber mehr Schein. Sie liegt ihm nicht am Herzen sondern ist mehr Mittel zum Zwecke zur Auslebung seiner Bedürfnisse. Er verkörpert eine Person die so im realen Leben auch anzutreffen sein könnte. Ketchum entwirft einen beängstigenden Charakter, dennoch hatte ich das Gefühl das viele Fragen offen bleiben und die anderen Charaktere wie z.B. Carol, besonders auch Lee und der Polizist nur sehr oberflächlich umrissen wurden.Ob es an Details der Beschreibung lag oder am Stil kann ich nicht sagen, aber ich konnte mich nicht so richtig in die Charaktere einfühlen. Mir hat gefehlt, dass die Charaktere einen fesseln. Die Emotionen der Charaktere waren oberflächlich und wirkten nicht authentisch. Besonders das Zusammenspiel aus Wayne, Lee und Carol als Wayne die beiden als Geiseln nimmt wirkt nicht echt. Mir hat da was gefehlt.Fazit Die Idee war spannend und ich habe mich auf das Buch gefreut, jedoch muss ich nach dem lesen sagen, dass ich ganz schön enttäuscht bin. Es war einfach nur langweilig und die Handlung war einfallslos. Dennoch will ich nicht über das Buch herziehen. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da der Autor Jack Ketchum in der Presse, Internet und anderen Medien hoch gelobt und neben Stephen King einer der besten Autoren im Genre Horror sein soll. Ich hatte zumindest den Eindruck die Medien wollen mir das vermitteln.“Die Literaturkritik musste Mayr alias Ketchum inzwischen als unkonventionellen aber fähigen Schriftsteller zur Kenntnis nehmen.” (Zitat: Krimi-Couch) oder noch schwungvoller: “Seine Horrorromane zählen in den USA unter Kennern neben den Werken von Stephen King oder Clive Barker zu den absoluten Meisterwerken des Genres und wurden mehrfach ausgezeichnet.” (Zitat: Randomhouse Verlag)Nach dem Buch war ich dann jedoch in meinen Erwartungen enttäuscht. Ich habe mit mehr gerechnet. Trotz Kritik habe ich das Buch nicht weggelegt sondern in wenigen Tagen durchgelesen was trotz aller negativen Kritik von einer gewissen Unterhaltung zeugt. Jemandem, der eine Unterhaltung im Stil von Buch-gewordenen-Splatter Horror sucht, wird dieses Buch sicher liegen.

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Kartoffelschaf

    15. February 2013 um 16:21

    Nach langer Zeit mal wieder ein Ketchum... Ich muss leider sagen, dass ich von Amokjagd ein wenig enttäuscht war. Blutig wie jeder Ketchum kommt die Story dann doch sehr vorhersehbar rüber, ein Spannungsbogen ist praktisch nicht vorhanden. Als Ketchum-Fan ist dieses Werk wenig zufriedenstellend explizit im Vergleich zu "Evil". Die Atmophäre ist recht dicht, die Charaktere allerdings merkwürdig flach, die Handlung eher langweilig denn fesselnd. Kaum Schockmomente, dafür ein wenig Blut, ein bisschen Sex und eine einfallslose Autofahrt mit Entführung. Ein Buch, welches man liest und schnell wieder vergisst. Schade eigentlich....

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Inessa-

    07. February 2013 um 22:22

    Nach Evil und Beutezeit nun wieder ein Ketchum zwischen meinen Fingern. Seine Horrorbücher faszinieren vor allem durch den Realismus. Sie schockieren, sind grausam und schrecklich. Seine Geschichten passieren so ähnlich über all auf der Welt. Man öffnet das Buch und blickt auf einen Punkt unserer Geselschafft. Das sind wir. Menschen sind zu so etwas fähig. Was geht im Kopf eines Massenmörders vor sich? Welche Gedanken? Gefühle? Wieso entscheidet er sich dafür? Wayne Lock ist so eine tickende Zeitbombe. Brennt innerlich voller Hass auf beinahe jeden mit dem er es zu tun hatte. Führt ein Notizbuch mit Namen von Personen die er umbringen möchte. Die die es durch ihr unverschämtes Verhalten verdient haben. " Roberts, 3.1.1993: Hundescheiße in der linken Hofecke. 3.1.1993: - hat nur die großen Stücke aufgehoben, Gras immer noch verdreckt. FÄLLIG." Oder " Loden, 25.2.1993: Bestellt Scotch mit Wasser extra, behauptet dann, er hätte Soda dazubestellt. FÄLLIG." ( Seite 29 ) Bei solchen Einträgen musste ich immer wieder kurz lachen. Lächerlich... und bemitleidenswert. So viel Verachtung. So viel Wut. Wayne ist die einzige Person in dieser Geschichte der tiefe Einblicke zulässt. Was wohl auch so beabsichtigt ist. Schließlich ist es seine Geschichte die im Buch festgehalten wird. Aber dadurch entstand keine Nähe zu den anderen Figuren. Nur Wayne, der mit seiner Denkweise und Handlungen faszinierte. Fantasien blieben Fantasien. Sehnsüchte unterdrückt. Hass weiter geschürt. Bis zu dem Tag, als er einen Mord beobachtet. Er ist erleuchtet worden und fühlt sich befreit. Nun kann sein Lebenstraum in Erfüllung gehen. Carole Gardner ist ein Opfer die aus tiefster Verzweiflung eine Mörderin wird. War das richtig? Hätte es nicht einen besseren Weg gegeben? Carole tat es aus Angst, Wayne aus Vergnügen. Sie öffnet ihm die Tür und er vergöttert sie dafür. Die Spritztour, wie es im englischen auch heißt, dauert nur wenige Tage. In diesen wenigen Tagen geschieht so vieles. Ketchum hält sich nicht mit viel Blabla auf. Was wichtig für die Geschichte ist wird erzählt, alles andere kann im dunkeln bleiben. Kein Ausschweifen auf die wunderschöne Landschaft, die Farbe der Turnschuhe, wie das Haar liegt... Daher trägt nicht nur der einfache Schreibstil dazu bei, durch die Geschichte zu rasen. Die Gewaltszenen sind in diesem Buch nicht so abstoßend wie in einigen anderen seiner Werke. Hier hält er sich eindeutig zurück. Menschen sterben. Erschossen oder erschlagen. Ketchum hat auch diesen Menschen ein Gesicht gegeben. Sie führen ein glückliches Leben, haben Pläne und Ziele. Eine schöne Zukunft vor sich. Ungeahnt, dass die Zukunft nur noch wenige Minuten andauern wird. Dann ist es vorbei. Das Leben endet. Und warum? Einfach so. Ist das nicht beängstigend? Irgendjemand kommt plötzlich die Straße entlang und erschießt dich. Kein Abschied. Es könnte jeden Augenblick passieren. Der Ablauf der Geschichte hat mir nicht ganz so gefallen. War ich bei den ersten Seiten noch sehr angetan, baute sich das Gefühl später langsam ab. Man stolpert ,genauso wie das mörderische Pärchen, nichtsahnend und unvorbereitet durch die Seiten. Steckt irgendwo Sinn dahinter? Sollte der Sinn da sein? Sollte nicht Waynes großes Ziel seine Ex-Freundin sein und seine besagte Liste im Notizbuch? Zum Ende hin erwartet einen dann doch das Fieber. Der Höhepunkt ist gelungen. Genauso wie das Komplette Werk. Der Weg war richtig, auch wenn er stellenweise ungemütlich war. Sie erkannte, dass das Leben in Wirklichkeit nur eine überschaubare Menge an Zeit bedeutete. Man selbst bestimmt diese Menge. Als wären die Menschen nur ein Haufen Uhren, die alle auf eine andere Zeit eingestellt waren und unaufhaltsam ihrem Ende entgegendtickten. ( Seite 22 ) Fazit: Wieder hinterlässt Ketchum mich etwas nachdenklich zurück. Der Grund ist Wayne. Seine Taten. Eine faszinierende Figur, der man dennoch nicht begegnen möchte. Sympathie ist zu ihm nicht aufgekommen, doch ist es die einzige Person die mir nachhaltig im Kopf hängen bleiben wird. Der Anderen waren dünn, uninteressant, nichtssagend. Zumindest für meinen Geschmack. Amokjagd war eine wilde Fahrt, mit vielen holprigen Phasen aber einem unglaublichen Ziel. Es unterhält, aber leider beeindruckt es mich nicht wie seine vorherigen Werke.

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    jimmygirl26

    29. August 2012 um 07:39

    Leider hat mir dieses Buch von Jack Ketchum wieder nicht gefallen, irgendwie waren mit die Hauptpersonen nicht symphatisch und zu flach beschrieben. Vielleicht liegt es auch daran das es ein älteres Werk von ihm ist und ich von Evil so begeistert war. Schade eigentlich da mir der Klappentext sehr gut gefallen hat.

  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2012 um 12:54

    Auch ich war ziemlich enttäuscht von diesem Ketchum. Ich habe bereits Evil und Wahnsinn gelesen und war dementsprechend total gespannt auf dieses Werk. Leider fehlte es mir gänzlich an der sonst sehr geliebten Tiefe und Raffinesse. Die Hauptcharaktere waren schwammig und wenig facettenreich, fast schon ... öde. Ansonsten lässt sich das Buch schnell von der Hand lesen und ist wie immer stilistisch gut geschrieben. Ich gebe noch 70 Grad für den Ketchumfaktor.

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    steffi_schaaf

    10. June 2012 um 09:16

    "Dies hier ist noch nicht das Ende" Carole Gardner wurde von ihrem Ex-Mann misshandelt und gedemütigt. Selbst nach der Trennung macht ihr Howard das Leben zur Hölle. Zusammen mit ihrem neuen Partner Lee fasst Carole einen Entschluss: Sie planen den Mord sorgfältig, wählen die richtige Gegend, doch während der Ausführung sind sie nicht allein. In einem sicheren Versteck lauert Wayne, der sich fasziniert das Spektakel ansieht. Seine Leidenschaft ist das Töten und er hofft, in den beiden endlich Gleichgesinnte gefunden zu haben. Er nimmt die beiden mit auf eine Reise, doch die Amokjagd gestaltet sich für Wayne nicht zufriedenstellend. Mit diesem Buch gibt Ketchum wieder alles, was seine Fantasie zu bieten hat. Bis auf ein paar kleine makabere Stellen zu Beginn des Buches, die aber weitaus nicht so blutrünstig geschildert werden wie in anderen Ketchum-Romanen, wird man eher sanft in die Geschichte eingeführt. Ketchum beschreibt sehr gut die einzelnen Stationen auf der Reise der drei. Ebenso widmet er sich ausführlich den Emotionen und Gedanken der zwei Hauptcharaktere Carole und Lee, die unfreiwillig in einen Albtraum geraten und nun für ihre Sünde bestraft werden. Er geht auf die Lebensgeschichte der jeweiligen Opfer Waynes ein, berichtet ein wenig über Hobbies oder Werdegang. Zumindest sind so die Betroffenen nicht einfach irgendwelche Charaktere in dem perversen Spiel des Psychopathen. Ketchum zeigt hier eine andere Seite von sich und wirkt weniger verrückt. Der Schein jedoch trügt, denn umso mehr man sich vorarbeitet, umso mehr nehmen auch wieder die schauerlichen Horrorszenarien zu. Aber wie bereits bei anderen Ketchum-Büchern ist man so in den Bann gezogen, dass die Spannung zum Weiterlesen verführt. Die brutalsten Szenen nimmt man zur Kenntnis, natürlich mit einem angewiderten Gesicht und teilweise recht schockiert, doch das Ende der Geschichte wartet und man möchte endlich erfahren, wie das Ganze ausgeht. Wird es Überlebende geben? Was passiert mit den Hauptcharkteren? So ist das Lesevergnügen leider von recht kurzer Dauer, da man dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, geschweige denn möchte. Nicht umsonst trägt Jack Ketchum den Titel: "Meister der Spannung" (Robert Bloch). Fazit: Ein wieder mal gelungener Roman, der bei Horrorliebhabern im Bücherregal definitv nicht fehlen darf. Spannungsgarantie bis zum Schluss.

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2012 um 21:02

    Inhalt: Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt … Meine Meinung: Ich kann mich bei den Covern der Jack Ketchum Bücher im Heyne Hardcore Verlag nur noch wiederholen: eine einzigartige Aufmachung, die super zum Inhalt und zur Stimmung des Buches passt und einfach großartig aussieht. Die Handlung hat dieses Mal einen klaren Bezug zur menschlichen Ethik. Nicht, dass es bei den anderen Büchern Jack Ketchum keine Morde oder ähnliches gab, ganz sicher gab es die, und auf keinen Fall zu wenige, aber „Amokjagd“ sticht hier noch einmal hervor. In Beutezeit wurde die Polizei zwar auch schon eingeschaltet, jedoch spielte das gesamte Buch nicht in einer Stadt sondern in einem abgeschiedenen Ferienhaus und der Umgebung. „Amokjagd“ spielt die ganze Zeit über in der Zivilisation bzw. mehreren Städten. So kommt es, dass auch der Leser die Gefahr als reeller wahrnimmt und nun die, die Ketchums Bücher bisher nur als Unterhaltung gesehen haben, erkennen, dass viel mehr dahinter steckt. Zum einen sind da die beiden Hauptcharaktere Carol und Lee, die Howard, Carols Exmann, töten. Hier wird der Leser gleich am Anfang des Buches vor einen Konflikt gestellt, den jeder mit sich selbst lösen muss: war der Mord gerechtfertigt? Ist es gut das Leben einer Person auszulöschen, die einem selbst das Leben nahezu unmöglich gemacht hat? Meiner Meinung nach natürlich nicht. Kein Mord ist gerechtfertigt, was Howards Taten aber auch nicht besser macht! Zu dieser Situation kommt nun noch der Augenzeuge Wayne Lock. Wayne hat mich an Howard erinnert, da er, wie man einer Szene im Buch entnehmen kann, seine Freundin ebenso misshandelt. Anders ist jedoch, dass er auch ein typischer Serienkiller zu sein scheint: in seiner Kindheit tötete er Tiere und nun verlangt es ihm nach mehr. Menschen. Mit Carol und Lee glaubt er nun Menschen getroffen zu haben, die ihm bei seinen Vergnügungen helfen und es ebenso sehr genießen wie er. Um seine Vorhaben zu verwirklichen entführt er die beiden, was auch die Polizei noch mehr auf den Fall aufmerksam macht, nachdem schon die Leiche von Carols Exmann gefunden wurde. Jack Ketchum stellt in „Amokjagd“ zwei Arten von Mördern dar. Einerseits sind da Carol und Lee, die aus, wenn mal es mal objektiv betrachtet, purem Egoismus getötet haben, jedoch mit verständlichen Gründen. Andererseits Wayne, der nur tötet, weil es ihm Spaß macht und er daraus Selbstbewusstsein zieht. Also auch Egoismus. Wenn man so die Stichpunkte betrachtet, ist der einzigste Unterschied zwischen den beiden Mörderarten nur, dass bei der ersteren die Gründe verständlich sind. Ich persönlich denke jedoch, dass jeder Leser für sich selbst entscheiden muss, wie er jetzt denkt. Auf jeden Fall ist es ein wichtiges Thema. Der Autor bringt hier auch ein sehr überzeugendes Ende dar, das dem Leser zum ersten Mal bei einem Ketchum-Buch so richtig Hoffnung übermittelt (!). So auf die Art: hey, das Leben kann immer besser werden! Kurzschluss: “Amokjagd“ hat mich, wie schon die beiden anderen Bücher von Jack Ketchum zuvor, sehr überzeugt. Ketchum ist einfach ein großartiger Autor, der sich mit ernsten Themen beschäftigt und das auch noch super übermitteln kann! FAZIT: Großartig, wie immer! 5 von 5 ☺

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Kittie

    06. September 2011 um 21:28

    Howard Gardner misshandelt seine Frau jahrelang, aber es kommt der Tag an dem er das zurück bekommt was er verdient. Die Frau und ihr Liebhaber planen Howard zu ermorden. Sie führen diese Tat aus und es scheint perfekt zu sein. Es sieht aus wie ein Unfall und die Beiden denken endlich ihren Frieden gefunden zu haben. Aber da gibt es ein Problem. Es gab einen Zeugen, der die ganze Tat beobachtet hat. Normale Menschen würden jetzt zur Polizei gehen und dies melden, aber der Beobachter hier sucht Frau Gardner und ihren Liebhaber auf, denn er verspürt auch eine Lust am Töten und denkt in den Beiden die perfekten Freunde gefunden zu haben. Aber statt einer Freundschaft beginnt wieder ein Kampf ums Überleben. So viel erst mal zum Inhalt. Gleich zu Anfang möchte ich noch einmal anmerken, dass Jack Ketchum ein verdammtes Genie ist und nach diesem Buch zähle ich ihn zu meinen Lieblingsautoren. Amokjagd beginnt wie ein Drama, entwickelt sich dann zu einem Thriller und endet letztendlich als ein Horrorszenario. Das Ende hat es wirklich in sich und ich bekam dort regelmäßige Gänsehautschübe. Aber fange ich von vorne an: dort ist diese Frau, welche vom eigenen Mann vergewaltigt und misshandelt wird, sie sucht sich einen Liebhaber um bei ihm Schutz und Wärme zu suchen, die Beiden schmieden den Plan den Ehemann loszuwerden und setzen ihn auch um. Dann wird der Beobachter mit einer sehr interessanten Hintergrundgeschichte (Interessen) eingeführt und dann kommt der Cop, der auch seelisch belastet ist mit ins Spiel und stellenweise leicht ohnmächtig dargestellt wird, hinzu. Nun haben wir alle Spielfiguren beisammen und das ganze entwickelt sich immer mehr zu einem regelrechten Alptraum. Und wer Ketchums Werke kennt, weiß das manche Stellen nicht ganz ohne sind. Hier bekommt man Splatter und Gore in Buchform geboten. Der Verlauf der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Man ahnt zwar in welche Richtung es gehen wird, aber dann kommen immer wieder kleine Dinge (Informationen) dazu, die das Ganze dann wieder umwerfen. Was auch sehr gut ist, ist das die Personen in der Geschichte nicht austauschbar sind. Jedem wird eine eigene Persönlichkeit verliehen und auch die Opfer sind keine gesichtslosen Gestalten. Auch bei ihnen erfährt man etwas, wenn auch weniger, über ihren Hintergrund. Absolut genial und gut durchdacht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn das könnte Einiges kaputt machen und das Buch und Ketchum ewig weiterloben, möchte ich aber auch nicht daher sei zum Schluß noch gesagt: Wer gerne liest und auf guten Horror steht, dem seien Jack Ketchums Werke empfohlen. Er schreibt zwar recht einfach, aber dafür umso realistischer und schockierender. Seine Bücher zu lesen ist für mich eine ganz neue Erfahrung innerhalb der Horrorliteratur...

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  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Vampirella

    21. February 2011 um 20:29

    mal nicht so brutal

  • Rezension zu "Amokjagd" von Jack Ketchum

    Amokjagd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2010 um 13:58

    Carol will ihrem Leben endlich wieder einen Sinn geben. Lange Zeit wurde sie von ihrem Mann gequält und misshandelt. Auch nachdem sie sich von ihm scheiden ließ und eine Verfügung gegen in beantragte, machte er weiter. Rief sie täglich an, bedrohte sie, überraschte sie in ihrem Haus und vergewaltigte sie. Ihr aktueller Freund Lee sieht nur einen Ausweg: Sie müssen ihn umbringen. Carol schließt sich seiner Meinung an und so setzen die beiden ihren Plan in die Tat um. Doch lange hält das Glück der beiden nicht an. Sie brachten sich in eine ebenso grausame Situation: Denn jemand hat die beiden bei ihrer Tat beobachtet und meint in ihnen Freunde mit einem gemeinsamen Hobby gefunden zu haben. Und so beginnt die blutige Amokjagd. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Detailreiche Beschreibung der Situationen, die Carol mit ihrem Exmann durchstehen musste. Besondere Heftigkeit erhält der Roman durch die sich häufenden sinnlosen Morde. Es werden grundlos Menschenleben ausgehaucht und das innerhalb von Sekunden und immer verbunden mit dem Gefühl eines Kicks, einem Gefühl von Befriedigung. Gerade noch befinden diese Menschen sich mitten im Leben, so z.B. auch die schwangere Frau, auf dem Weg zu ihrem Zuhause, und schon wird ihnen brutal alles genommen, wird ihnen ihr Leben ausgehaucht. Einfach, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Fieberhaft verfolgt der Leser zwei verschiedene, gleichzeitig ablaufenden Situationen: Die Amokjagd selbst und auf der anderen Seite die Ermittlungen durch Detective Rule. Gespannt muss man mit verfolgen, wie der Killer immer weiter außer Kontrolle zu geraten scheint und wie die Polizei ihm zwar nach und nach auf die Schliche kommt, aber nicht in der Lage zu sein scheint, ihn aufzuhalten. Eine große Rolle spielen bei diesem Horrorakt vier Personen. Der Ermittler Rule, der große persönliche Probleme hat und so immer wieder einen Psychiater aufsucht. Dabei kommt heraus, dass Rule ein gewisses Interesse an Carol hat und somit auch einen besonderen Drang, ihr aus dieser Situation raus zu helfen. Dann natürlich Carol selbst. Sie versucht mit allen Mitteln, den Killer von seinen Taten abzuhalten und begibt sich dabei selbst immer wieder in Lebensgefahr. Dabei wird sie aber nicht etwa als große Heldin dargestellt, sonder es bleibt realistisch und man liest immer wieder über ihre großen Ängste. Lee, Carols Freund, der mit ihr zusammen in dieser aussichtslosen Situation steckt, versucht ebenfalls, den Killer zu überlisten um aus dessen Fängen zu gelangen. Dabei setzt er sein Leben aufs Spiel um Carol zu helfen. Auch bei diesem Charakter hat Ketchum auf unrealistische Beschreibungen verzichtet und ihn als völlig nachvollziehbaren Mann dargestellt. Und natürlich der Killer: Wayne Lock. Die Person, die einem während des Lesens wohl am meisten durch den Kopf geht. Einerseits ein völlig klar denkender Mensch, der die Situation voll im Griff zu haben scheint, der Polizei immer einen Schritt voraus und klar im Vorteil, fragt man sich doch: Wie kann ein Mensch zu solch schrecklichen Taten fähig sein? Wieso gerät er andererseits so außer Kontrolle? Gekonnt beschreibt Ketchum dessen Gefühle, welche Gedanken hinter diesen Taten stecken, so dass auch seine Handlungen auf gewisse Weise nachvollziehbar werden. Durchgehend spannend gelangt man schließlich an ein Ende, das den ein oder anderen überraschenden Teil enthält und die letzte Entscheidung über Leben und Tod bringt. Alles in allem erzählt Ketchum grausam realistisch und spannend wie ein Mensch Amok läuft, völlig außer Kontrolle gerät und dabei jeden mit sich reißt, der ihm in den Weg kommt.

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