Jack Ketchum , Lucky McKee Beuterausch

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Inhaltsangabe zu „Beuterausch“ von Jack Ketchum

Gefangen in einer Spirale der Gewalt Sie ist die letzte Überlebende eines Kannibalenstamms, der jahrzehntelang die Ostküste der USA in Angst und Schrecken versetzte. Geschwächt und verwundet gerät sie in die Gewalt des tyrannischen Familienvaters Cleek. Der Sadist Cleek versucht, die wilde Frau zu »zähmen«, wobei er seine Familie als Komplizen missbraucht. Doch er hat den Überlebenswillen seiner Gefangenen unterschätzt. Bevor sein Experiment zu Ende ist, werden alle Unaussprechliches durchleiden müssen.

Seichte Gewaltorgie

— Monsterbounty
Monsterbounty

Toller Splasher Roman wie immer Hut ab Jack Ketchum

— MadaamBluub
MadaamBluub

Gelungene Fortsetzung, die die Frage aufwirft, wer ist schlimmer, der zivilisierte Mensch oder die Wilde ? ...

— Virginy
Virginy

Schlimmer als Beutegier, doch heftiger war Beutezeit!!

— MrsCodyMcFadyen
MrsCodyMcFadyen

Ein gebürtiger Nachfolger der vorangegangenen Ketchum Bücher, der harmlos beginnt und seinen Schrecken Seite um Seite offenbart.

— Rory_2102
Rory_2102

Spannend und gnadenlos. Ketchum führt seine Leser in düsteren Abgründe der menschlichen Grausamkeit

— Argent
Argent

Atemberaubend spannend! Ilove it! :)

— heike_herrmann
heike_herrmann

Ziemlich blutrünstig war "Beuterausch", aber gut geschrieben....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Seichte Gewaltorgie

    Beuterausch
    Monsterbounty

    Monsterbounty

    05. January 2017 um 21:16

    Die letzte Überlebende eines Kannibalenstammes wird von dem despotischen Rechtsanwalt Chris Cleek gefangen, um in der Abgeschiedenheit seines ländlichen Familienwohnsitzes auf sadistische Weise „zivilisiert“ zu werden, doch das menschenverachtende Experiment des Juristen, eines Mannes mit vielen Geheimnissen, geht auf dramatische Weise schief.Die Vorlage ist bemüht, dem männlichen Protagonisten wenigstens oberflächlich annähernd menschliche Züge zu verleihen, dies jedoch nicht aus Interesse an einer differenzierteren Figurengestaltung, sondern nur um das beabsichtigte Grauen etwas subtiler zu machen.Sohn Brian eifert dem Vater in seiner sadistischen Orientierung nach und löst mit seiner versuchten Vergewaltigung der Kannibalin die Rebellion der Mutter und damit den finalen Gewaltrausch der Vorlage aus.Mit seichter Psychologie wird den Figuren ein Gemütskorsett angelegt, dss die bedrückende Grundstimmung innerhalb der Familie erklären und gleichzeitig einen Rest von Normalität versprechen soll. Ein despotischer, kontrollsüchtiger Vater und passiv-ergebene Familienmitglieder? Dergleichen ist den meisten Lesern vielleicht noch nicht ganz unbekannt. Aber alle Psychologie wird über Bord geworfen, als die Handlung im letzten Viertel des Buches auf ihr blutrünstiges Finale zudrängt, in dem sich Cleek als die wahre Bestie entlarvt und die Kannibalin zur Rächerin wird.Am Ende bietet der Roman insgesamt nicht mehr als eine seichte, blutrünstige Gewaltorgie, Schade um die Lesezeit.

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  • Beuterausch

    Beuterausch
    Marina10

    Marina10

    14. July 2016 um 16:18

    Beuterausch – Jake Ketchum Zum Cover: Das Cover zeigt einen Menschen, besser gesagt eine Frau, die beim ersten Blick sofort gefährlich und unheimlich aussieht. Wenn man eine Weile in diesem Buch gelesen hat, kann man eindeutig eine Verbindung von Titel, Cover und Inhalt erkennen. Der Titel prangt groß in roter Schrift mitten auf dem Cover. Cover-Kauf? Ganz bestimmt, denn das Cover macht neugierig. Protagonisten: Cleek: Anwalt, Familienvater, Hundebesitzer Peggy: Tochter von Cleek Brian: Sohn von Cleek „die Frau“: allein in der Wildnis lebende Frau ohne Anschluss Zum Inhalt: Sie ist die letzte Überlebende eines Kannibalenstamms, der jahrzehntelang die Ostküste der USA in Angst und Schrecken versetzte. Geschwächt und verwundet gerät sie in die Gewalt des tyrannischen Familienvaters Cleek. Der Sadist Cleek versucht, die wilde Frau zu »zähmen«, wobei er seine Familie als Komplizen missbraucht. Doch er hat den Überlebenswillen seiner Gefangenen unterschätzt. Bevor sein Experiment zu Ende ist, werden alle Unaussprechliches durchleiden müssen. Quelle: Amazon.de Meine Meinung: Das Buch beginnt gleich ziemlich rasant und man ist recht schnell mitten im Geschehen. Anfangs denkt man, man hat eine typische Familie vor sich: Vater, Mutter, 3 Kinder und Haustiere. Doch der Schein trügt und man erlebt innerhalb der Familie, sowie auch außerhalb eine Brutalität, die einem den Atem rauben kann. Das Buch ist auf keinen Fall etwas für schwache Nerven, denn es enthält sehr brutale, blutige und wirklich grausame Szenen, die man sich dank der fesselnden Schreibweise des Autor nur zu gut auch bildlich vorstellen kann. Mich hat die Geschichte sehr beschäftigt. Nicht nur, weil sie absolut unvorstellbar ist, sondern auch weil es einem auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt. Man fragt sich so viele Dinge und hinterfragt auch vieles. Ich muss gestehen, ich habe nachdem ich das Buch fertig hatte, einiges gegoogelt um da noch etwas Hintergrundwissen zu bekommen, so sehr ist mir das ganze noch nachgegangen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Sie sind charakterlich gut passend zur Geschichte und passen auch gut zusammen. Sie sind wie ein Puzzle, dass sich in seinen Teilen perfekt ergänzt. Auch wenn ich viele davon nicht leiden konnte, war die Beschreibung under Charakter doch großartig und fantasievoll. Man erfährt eine unheimliche Spannung, aber die Geschichte wird teilweise wirklich abstoßend durch seine bildliche Beschreibung und die an den Tag gelegte Brutalität und Grausamkeit, und trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Ich kann nicht sagen, das Buch hat mich gut unterhalten, denn das wäre dann doch etwas komisch ausgedrückt. Aber es hat seinen Zweck absolut erfüllt. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Mein Fazit: Diesen Autor werde ich mir merken, denn diesem Buch gebe ich gerne 5 Sterne! Wer hart im Nehmen ist, für den lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall! Marina Sharma

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  • Gute alte Splasher Manier.

    Beuterausch
    MadaamBluub

    MadaamBluub

    Jack Ketchum enttäuscht mich nicht, das Buch war wie immer blutig, abartig und genial zugleich. Ist nicht für jeden Leser würde ich sagen aber für diejenigen dene dieses " Blutgemetzel" nichts ausmacht ein echter Buch Tipp. Schon die beiden ersten Teile der Kannibalen Buchreihe war ich so von Ketchum's Schreibstil fasziniert das ich egal wie grausam die Sachen geworden sind nicht aufhören konnte zu lesen. Ist so ähnlich wie mit einem Unfall man sollte nicht hinschauen aber man tut es doch. Viel vom Inhalt will ich nicht verraten weil das sollte jeder selber Lesen und jeder sollte für sich selbst eine Rezi verfassen den jeder sieht das Buch anders. Falls ihr doch meine Rezension zu diesem Buch lesen wollt schaut doch auf meinen Blog ( http://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/ ) Mein Fazit: Tolles Buch toller Autor ! In bester Splasher Manier wie man es nicht anders von ihm kennt!

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    • 3
    MadaamBluub

    MadaamBluub

    27. October 2015 um 11:51
  • Fürchte ihre Rache..

    Beuterausch
    Virginy

    Virginy

    12. April 2015 um 01:59

    Ihre Sippe ist ausgelöscht, nur Älteste hat verletzt überlebt und sucht Zuflucht in den Wäldern, sie jagt, versorgt ihre Wunden und wird dabei beobachtet. Chris Cleek hat eine Familie, seine Frau Belle, sein Sohn Brian und die beiden Töchter Darleen und Peg, nach außen eine Vorzeigefamilie, doch zu Hause sieht es anders aus, vor allem die weiblichen Familienmitglieder müssen unter ihm leiden. ... und dann sieht er die seltsame halbnackte Frau im Wald, beobachtet und verfolgt sie, er muß sie einfach haben. Nachdem er die Höhle entdeckt hat, in der sie lebt, lauert er ihr auf und verschleppt sie in seinen Vorratskeller, um sie erstmal seiner Familie vorzuführen. Die Frauen sind entsetzt, der Sohn begeistert, immerhin hat nicht jeder eine nackte Wilde daheim im Keller Unter dem Vorwand, sie zu zivilisieren wird die Fremde von ihm gedehmütigt, gefoltert, vergewaltigt und sie erträgt alles, denn sie hat gelernt zu warten und sie weiß, ihre Zeit wird kommen und sie wird mit niemandem Mitleid haben... Neben "Beutezeit" und "Beutegier" ist "Beuterausch" der 3. und letzte Band über die Kannibalensippe an der Ostküste der USA. Nach dem Polizeieinsatz in "Beutegier" ist allerdings nur noch Älteste übrig und versucht sich in den Wäldern ein neues Leben aufzubauen, bis sie brutal überwältigt und verschleppt wird. Ein weiteres Mal stellt Ketchum die Frage, wer das wirkliche Tier ist, die Wilde, die um ihr Überleben kämpft oder der ach so zivilisierte Mensch...

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  • Willkommen bei Familie Psycho!

    Beuterausch
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    23. February 2015 um 19:21

    Die Cleeks scheinen eine ganz normale Familie zu sein. Bis auf die wilde Frau in ihrem Keller, die Vater Chris versucht zu zähmen. Kann man das überhaupt und was ist, wenn die Wilde schon Rachepläne schmiedet? Also um mal alle sanften Thriller-Fans vorzuwarnen: Ketchum fängt da an zu schreiben, wo andere aufhören oder sich nicht mal hinwagen! Die Kürze dieser Bücher tut nichts zur Sache an deren Heftigkeit!! Für eingefleischte Ketchum-Fans: Mhh, schon ziemlich eklig aber riss mich nicht vom Hocker. Ein paar Gewaltszenen kreisten um manche Seiten und wie gewohnt gehen im Endgemetzel des Buches einige Protagonisten mit keinem Happy-End von ihrer Bühne, aber es gibt durchaus mehr Spannung in anderen Büchern. Eventuell liegt es an Beutezeit und Beutegier, diese Vorgänger sind zum Teil kaum zu lesen... Trotzdem guter Schreibstil, wenig Schwafel...wie wir Ketchum so kennen! Zur Bonusstory Das Vieh: Eine gute Fortsetzung des Hauptbuches aus einer anderen Perspektive erzählt, um uns nicht so ganz alleine zu lassen mit unseren dunklen Gedanken...oder um vielleicht noch mehr Dunkelheit zu bringen?? =)

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  • Brutal spannend

    Beuterausch
    Argent

    Argent

    08. July 2014 um 16:03

    Die ersten paar Seiten musste ich mich an den Schreibstil von Jack Ketchum gewöhnen, obwohl er sehr einfach ist. Aber ca. ab Seite 10 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Handlegen und hab jede Zeile Verschlungen wie die Frau im Buch ihre Opfer. Es fliesst viel Blut in der Geschichte und trotzdem ist es mir nicht wie eine sinnlose Aneinanderreihung von Gemetzel vorgekommen. Der Roman verfügt über genügen Substanz darum herum. Die einzelne Figuren sauber gezeichnet und fassbar für den Leser. Einzig Augenhöhle fand ich etwas dem ganzen zu viel aufgesetzt ... Fazit: Ein sehr spannender Roman, der einem ziemlich düstere und gestörte Protagonisten heranführt.    

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  • Mahlzeit

    Beuterausch
    harakiri

    harakiri

    27. July 2013 um 13:53

    Gerade gegessen? Dann dieses Buch lieber nicht lesen! Der tyrannische Chris Cleek fängt und entführt eine Frau, die er verletzt in einer Höhle im Wald findet. Ursprünglich wollte er sie domestizieren, aber da er ein sehr gewalttätiger Mann ist artet dies bald aus in Gewalt, Vergewaltigung und Gemetzel. Auch sein halbwüchsiger Sohn Brian kommt bald auf den Geschmack und beginnt die im Keller eingesperrte Frau zu quälen. Doch die hat nicht umsonst lange in den Wäldern gelebt und weiß sich zu wehren. Bald dreht sie den Spieß um… Jack Ketchum schreibt Hardcorethriller, die sehr nahe an der Grenze zum Übelkeit erregen sind. Der vorliegende Roman ist in 4 Teile gegliedert:  In Teil 1 beginnt der Roman noch ganz harmlos und idyllisch, mit einer Durchschnittsfamilie. Wir lernen die Familie Cleek bei einer Party kennen. Alles ganz normale Leute. In Teil 2 bekommt die Idylle erste Risse als die Lehrerin der 16 jährigen Tochter der Cleeks, Peg, erkennt dass diese schwanger ist. Doch von wem? Und soll sie den Eltern Bescheid sagen oder eher nicht? In Teil 3 eskaliert dann die Handlung mit der Befreiung der Frau aus den Fängen des sadistischen Chris. Wer nun keine guten Nerven hat braucht das Buch gar nicht mehr weiter zu lesen, denn einige Elemente der Handlung sind wirklich sehr blutig und grausam.  Teil 4 endlich sieht erst so aus als hätte es gar nichts mit den vorherigen Teilen zu tun, aber hier naht die Auflösung einiger offen gebliebener Fragen aus den vorherigen Abschnitten und erreicht den Höhepunkt an Ekel, Grausamkeit und Schmerz. Durch den roten Faden – die Frau, die im Keller angebunden wird und ihre Gedankengänge – hält Jack Ketchum die Spannung sehr hoch und als Leser ist man zwiegespalten zwischen Mitleid für die handelnden Personen und Verachtung für diese und wie sie handeln.  Fazit: ein Buch das man nicht gelesen haben muss, aber wenn man mal begonnen hat kann man nicht mehr aufhören bis man die letzte Seite erreicht hat.

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  • Die Frau...

    Beuterausch
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    02. July 2013 um 14:54

    Klappentext: Gefangen in einer Spirale der Gewalt Sie ist die letzte Überlebende eines Kannibalenstamms, der jahrzehntelang die Ostküste der USA in Angst und Schrecken versetzte. Geschwächt und verwundet gerät sie in die Gewalt des tyrannischen Familienvaters Cleek. Der Sadist Cleek versucht, die wilde Frau zu »zähmen«, wobei er seine Familie als Komplizen missbraucht. Doch er hat den Überlebenswillen seiner Gefangenen unterschätzt. Bevor sein Experiment zu Ende ist, werden alle Unaussprechliches durch leiden müssen. Meine Meinung: Das Buch ist der direkte Nachfolger von Beutegier , denn die Geschichte geht fast übergangslos weiter. Dachten die Leser am Ende von Beutegier, das alle Kannibalen zur Strecke gebracht wurden, so hat man sich getäuscht. Denn auch diesmal hat Jack Ketchum eine vermeintlich Tote, wieder zum Leben erweckt. Nun ja, die Kannibalen sind zäh, wir haben eine Fortsetzung, alles ist gut...! Und so erleben wir, wie es "der Frau", die wir als "die Älteste" aus Beutegier kennen, nach dem Showdown und der Vernichtung ihrer gesamten Sippe ergeht. Sie ist zwar schwer verletzt, sie weiß aber aus guter Erfahrung, wie sie damit umzugehen hat. Eine Höhle ist schnell gefunden, die erste (tierische) Nahrung auch. Doch sie weiß nicht, das sie beobachtet wird. Chris Cleek geht gerne auf die Jagd und er kann kaum glauben, was er da vor sich hat. Gut getarnt im Gebüsch, beobachtet er die Frau, verfolgt ihr tun und handeln. Er fasst einen folgenschweren Plan und kehrt einen Tag später zurück - um die Frau zu fangen....um sie zu zähmen und zu zivilisieren. Sagt er. Chris Cleek ist außerdem nach außen hin ein erfolgreicher Anwalt, guter Ehemann und Vater. Doch nur seine Familie weiß, wie er wirklich sein kann. Seine Frau Belle kennt seinen Jähzorn und hat schon des öfteren seine Fäuste zu spüren bekommen. Aus Angst kuscht sie vor ihm. Seine Kinder, die sechzehnjährige Peggy, der dreizehnjährige Brain und die vierjährige Darleen wissen, das sie gehorchen müssen und hüten sich, etwas anderes zu tun. Brain ist sogar sehr angetan von der Dominanz des Vaters. Er ist sein Vorbild und er möchte seinem Dad um jeden Preis gefallen. Gerade bei ihm sieht man, wozu der schlechte Einfluss der Erwachsenen führen kann. Wenn man vor gelebt bekommt, das Sadismus Spaß macht oder das man vor Frauen keinen Respekt haben muss, da sie nur für eines gut sind, was soll sonst dabei heraus kommen? Peggy jedoch weiß, wozu der Vater fähig ist. Viel zu viel hat sie schon unter ihm leiden müssen. Auf jede erdenkliche Art. Auch die Jagdhunde, die ausschließlich in der Scheune gehalten werden, weil es der Vater so will, werden in der Geschichte noch eine tragende Rolle spielen. Doch um nicht zu viel zu verraten, werde ich nicht näher darauf eingehen. Die Figuren samt Charakter waren wieder ausgezeichnet beschrieben und man konnte entweder mit ihnen leiden oder sie hassen. Natürlich gibt es wieder eine Menge Gewalt, der aber diesmal überwiegend vom Vater ausgelöst wird. Also stellt man sich wieder die Frage, wer denn eigentlich die "Bestie" ist. Der super tolle Anwalt, oder die wilde Frau? Man muss es lesen, um eine Antwort zu bekommen. Fazit: Der dritte und (bisher?!) letzte Teil der Beute- Reihe, konnte mich wieder absolut überzeugen. Sogar mehr als das! Spannung hoch zehn, ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Besonders interessant fand ich die Perspektivwechsel, denn auch zu wissen, was "die Frau" denkt und fühlt, war sehr interessant und spannend! Als Abschlusshighlight erfährt man im letzten Kapitel, wie und mit wem es "danach" weiter geht. Auch das hat mir sehr gut gefallen! Absolute Leseempfehlung! Die Bücher in der Reihenfolge: Beutezeit Beutegier Beuterausch

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  • Review "Beuterausch"

    Beuterausch
    Kittie

    Kittie

    24. June 2013 um 11:42

    Review: Ich bin ein wenig überrascht vom Anfang der Geschichte, denn die Frau lebt immer noch, dabei sollte sie eigentlich tot sein, denn im Vorgänger BEUTEGIER wurde sie niedergeschossen und wenn ich mich recht erinnere stürzte sie auch die Klippen runter. Aber sie hat überlebt als Einzige aus ihrer kleinen Kannibalen-Familie und leckt erst einmal ihre Wunden. Derweil ist der Anwalt Cleek auf Jagdausflug und entdeckt zufällig die Frau und setzt sich in den Kopf ein kleines Experiment durchzuführen. Dieses Experiment beinhaltet die Frau gefangen zu nehmen, in seinem Keller einzusperren und sie auf sadistische Art und Weise zu zivilisieren und dabei soll es tatkräftige Unterstützung durch seine Familie geben. Besonders sein Sohn hat auch seine Freude daran die Frau zu quälen, aber schon bald sollen sie zu spüren bekommen, was der Überlebenswille der Frau bewirken kann. Ketchum schafft hier etwas, was nicht viele schaffen – Totgeglaubte wieder zum Leben zu erwecken. Das klappt nicht immer ganz so gut, denn manchmal ist es nicht nachvollziehbar oder es gibt einfach keine Erklärung warum Person X doch immer noch am Leben ist. Ketchum schafft es aber, denn wenn ich BEUTEGIER noch richtig im Kopf habe, gab es keinen eindeutigen Hinweis auf ihren Tod – man kann aber bei den Ereignissen dieser Nacht davon ausgehen, dass sie es nicht überleben sollte. Aber sie ist wieder da und es geht im Ganzen auf und das freut mich, denn diese Ketchum Geschichte ist mal wieder sehr gut. WAHNSINN und VERSTECKT haben mich nicht so überzeugt, sondern sind mehr solider Durchschnitt, aber hier geht es wieder spannend zur Sache – auch wenn sich mit Splatter und Gore im Vergleich zu den beiden Vorgängern BEUTEZEIT und BEUTEGIER zurückgehalten wird. Dafür ist eine Überraschung dabei … bei den Hunden – die soll hier nicht verraten werden, aber das kommt gut und mit so was habe ich da nicht gerechnet. Hat mir gut gefallen. Und dann zum Ende hin, gibt es auch noch mal ein Sahnehäubchen für die Geschichte. Die Geschichte hätte eigentlich schon abgeschlossen sein können, aber dann kommt noch der Kapitalabschnitt “Vieh”. Das ist noch mal wie eine Kurzgeschichte nach Hauptgeschichte, die das Ganze noch ein wenig weiterführt. Hätte nicht sein müssen, aber das ist noch mal ein kleines Extra. Lucky McKee soll hier auch mit geschrieben haben. Was er beigetragen hat, kann ich nicht sagen, denn ich erkenne da eigentlich nur Ketchum seine “Handschrift”. Ich weiß nur, dass McKee bei der Verfilmung zu THE WOMAN Regie geführt hatte. Ich hab den Film jetzt noch nicht gesehen, aber ich denke mal, dass er ganz gut ist. MAY und SICK GIRL sind auch ganz gute Filme und wenn er hier irgendwie am Buch mit beteiligt war, sollte er den Film schon nicht verbockt haben. War jetzt wieder mal ein schöner Ausflug, die Geschichte ist spannend und ich würde mich über ein viertes Buch rund um die Frau und ihren kannibalistischen Treiben freuen. Also von mir eine klare Empfehlung für BEUTERAUSCH.

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  • Rezension zu "Beuterausch" von Jack Ketchum

    Beuterausch
    bookfan97

    bookfan97

    07. September 2012 um 13:53

    Meiner Meinung nach viel besser, als "Beutezeit", da die Handlung viel realistischer ist und Themen, wie häusliche Gewalt behandelt. Das Finale hat mich vom Haucker gehauen: DIe Spannung wird immer unerträglicher, bis die Situation eskaliert und in einem Gewaltinferno endet. Außerdem ist der Sohn von Cleek die ekelhafteste Figur, die ich je in einem Buch gelesen habe. Nur zu empfehlen! Aber nur für Leute mit starken Nerven ;)

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  • Rezension zu "Beuterausch" von Jack Ketchum

    Beuterausch
    Flocke09

    Flocke09

    02. July 2012 um 15:44

    Wieder ein absoluter Knaller. An solche Familienverhältnisse mag man gar nicht denken. Cleek, ein tyrannischer Familienvater, entdeckt bei der Jagd eine wilde verwundete Frau. Er folgt ihr und nimmt sie gefangen. Zu hause lässt er von seiner Frau und den Kindern den Keller ausräumen. Dort hält er die wilde Frau angekettet an der Wand gefangen und versucht diese zu zähmen. Diese widersetzt sich ihm jedoch anfänglich und bießt ihm sogar eine Fingerspitze ab. Seine Familie benutzt er als Komplizen. So müssen sie ihr Essen bringen , sie waschen und ihre Fäkalien entsorgen. Nachdem er sich nun auch noch an ihr vergeht, will sich seine Frau von ihm trennen und die beiden Töchter mitnehmen. Den ebenfalls sadistischen Sohn will sie zurücklassen. Doch dazu kommt es nicht. Die Familientragödie setzt sich fort und es bleiben nur wenig Überlebene zurück.

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  • Rezension zu "Beuterausch" von Jack Ketchum

    Beuterausch
    steffi_schaaf

    steffi_schaaf

    24. May 2012 um 18:53

    Im Albtraum gefangen Cleek ist Familienvater und Anwalt. In seiner Freizeit widmet er sich der Jagd. An einem sonnigen Nachmittag hat er sein Gewehr und seine Augen jedoch nicht auf das Getier gerichtet, sondern auf eine wilde, schmutzige und geschundene Frau, die im Fluss ihr Essen jagt. Eines Tages werden die Familienmitglieder gebeten, den Keller zu räumen für ein Experiment. Er will die Wilde als Sklavin halten, sie erziehen und zähmen. Er überwältigt sie und hält sie in dem kleinen Raum gefangen. In schweren Ketten, an eine Steinwand fixiert, erträgt sie die Züchtigungen des Familienoberhauptes und seines Sohnes. Doch die Kräfte dieser Frau sind unberechenbar, ihr Ausbruch wird zum Albtraum. Beuterausch ist der Nachfolgeroman von Beutezeit. Eine Fortsetzung, die es sich zu lesen lohnt. Allerdings muss man nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben, denn die Charaktere und Hauptpersonen sind andere und stehen nicht in direktem Zusammenhang. Es ist für denjenigen uninteressant, der nicht alle drei Teile lesen möchte. Der dritte Roman Beutegier greift teilweise die Charaktere aus dem ersten Teil wieder auf. In jedem dieser Bücher ist der Kannibalismus das Hauptthema und die damit verbundenen makaberen Handlungen. Wieder verschlang ich das Buch in wenigen Tagen, immer wieder nutzte ich freie Minuten zum Lesen. Ketchum versteht es den Leser neugierig zu machen, zieht ihn immer wieder mit neuen Überraschungen in den Bann. Auch bei diesem Buch fühlt man mit den Charakteren. Die Mutter, die eifersüchtig ist, weil die Fremde Berührungen empfängt, die eigentlich ihr zustehen sollten. Peg, die große Tochter, die selbst in ihrem Körper gefangen ist. Sie leidet besonders mit der Wilden, möchte ihr helfen und beschützt sie, hat sie doch mit der Gefangenen viele Gemeinsamkeiten. Der 13-jährige Brian, der seinen Vater als großes Vorbild sieht und ihm nacheifern möchte. Er sieht die Misshandlungen als völlig normal an. Behandelt Frauen genauso schlecht und betrachtet sie als minderwertig. Er versucht in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und imitiert dessen Handlungen. Sie alle sind Komplizen bei dem Experiment und wissen, was mit ihnen passiert, wenn die Polizei davon erfährt. Also halten sie still, schweigen, leiden und verstecken ihre Gefühle. Sie sind gehorsam, denn wenn sie es nicht tun, wird auch ihnen Leid zugefügt. Cleek hat seine Familie unter Kontrolle, bis dann doch die Wende kommt. Jack Ketchum nimmt auch in diesem Buch kein Blatt vor den Mund, er beschreibt seine Charaktere und Geschehnisse bis ins kleinste Detail, ohne sich aber darin zu verlieren oder allzu weit auszuholen. Direkt und hart. Doch das ist man nach ein paar Ketchum-Büchern gewohnt, da wundert man sich über nichts mehr. Fazit: Von Lesegenuss kann man bei der Brutalität sicherlich nicht sprechen, anpruchsvoll ist es definitiv nicht. Doch die Horrorgeschichten und der Schreibstil verleiten mich immer wieder dazu, ein Buch dieses Autors zu lesen. So wie dieses! Für alle, die lieber die Bilder vor dem Auge haben: Das Buch wurde im letzten Jahr in den USA verfilmt und ist unter dem Namen "The Woman" erhältlich.

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  • Rezension zu "Beuterausch" von Jack Ketchum

    Beuterausch
    Desire

    Desire

    05. May 2012 um 10:02

    Sehr blutig und ecklig.

  • Rezension zu "Beuterausch" von Jack Ketchum

    Beuterausch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. January 2012 um 00:38

    Ziemlich blutrünstig war "Beuterausch", aber gut geschrieben.