Blutrot

von Jack Ketchum 
3,9 Sterne bei156 Bewertungen
Blutrot
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CorneliaPs avatar

ruhige story

dicketillas avatar

Eigentlich sind mir seine Bücher sonst immer zu grausam, diesmal zeigt sich ein anderer Jack Ketchum. Gut geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "Blutrot"

Blut wird fließen
Er hört die Jungen bereits aus der Ferne. Wie sie hinunterkommen zum Fluss, wo er angelt. Und den Frieden stören. Und er riecht das Waffenöl, zu viel Öl für eine neue Schrotflinte. Es sind reiche Kids, die nichts übrig haben für den Fluss, die Fische und den alten Mann. Und sie begehen einen großen Fehler – sie erschießen den treuen Hund des alten Mannes. Ein Schleier legt sich vor sein Auge, ein roter Schleier. Der alte Mann sieht Blut.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453675568
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:271 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.11.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    SweetSecret33s avatar
    SweetSecret33vor 8 Monaten
    Ruhige emotionale Story

    Blut wird fließen 
    Er hört die Jungen bereits aus der Ferne. Wie sie hinunterkommen zum Fluss, wo er angelt. Und den Frieden stören. Und er riecht das Waffenöl, zu viel Öl für eine neue Schrotflinte. Es sind reiche Kids, die nichts übrig haben für den Fluss, die Fische und den alten Mann. Und sie begehen einen großen Fehler – sie erschießen den treuen Hund des alten Mannes. Ein Schleier legt sich vor sein Auge, ein roter Schleier. Der alte Mann sieht Blut.



    Wieder ein tolles Buch von Ketchum. Diesmal mit einer ruhigen dafür aber sehr emotionalen Story die unter die Haut geht. Wie immer grandios geschrieben.Die Geschichte um Avery Allan Ludlow und seinen Hund Red hat mich nicht mehr losgelassen. Ich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen, weil ich unbedingt erfahren wollte wie es weitergeht. Das Buch hat mich emotional gepackt und nachdenklich gemacht. Die Geschichte hatte eine tolle Atmosphäre und ich konnte sehr gut mit Avery mitfühlen. Den Schmerz den der Verlust von Red verursacht hat war für mich spürbar. Seine Bemühungen eine Bestrafung für die Täter zu erwirken hat mich sehr berührt, einfach weil sie zeigt wie hoch der Leidensdruck und die Fassunglosigkeit dieser sinnlosen boshaften Tat bei Avery Ludlow war.


    Fazit

    Von mir eine klare Leseempfehlung für diese emotionale Story!



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    PeWas avatar
    PeWavor 2 Jahren
    Klasse...

    Avery Allan Ludlow ist ein alter einsamer Mann, dessen einziger Begleiter sein Hund Red ist. "Blutrot" beginnt damit, dass er mit ihm am See angelt bis ihn drei Jugendliche durch Zufall entdecken und ihn ausrauben wollen, als er aber kein Geld dabei hat, erschießen sie seinen Hund.
    Nun sucht er die Mörder auf und will dass sie den Mord gestehen, doch die Drei lügen sich aus der Situation heraus und keiner will dem alten Mann glauben.
    Nun ergreift er selbst Initiative - aber mit fatalen Folgen.




    Jack Ketchum hat wieder ein grandioses Meisterwerk geschaffen. Die 270 Seiten lesen sich in einem Rutsch und der Leser kann gar nicht anders als weiterzulesen um zu erfahren wie die Geschichte von Av Ludlow ausgeht.
    Die gesellschaftskritische Ader ist in diesem Roman wieder enorm ausgeprägt wo sie doch in seinem letzten Werk "Amokjagd" eher gefehlt hatte. Die Lügen hinter denen sich die Jugendliche UND ihre Eltern verstecken und das korrupte Netz mächtiger Neureicher werden brillant dargestellt.
    Jack Ketchum schreibt wunderbare Parabeln über das Leben und seine Fallen: Scharfe, tief ins Fleisch schneidende Bärenfallen, die einen packen und das Bein aufreißen, wenn man an die falsche Stelle tritt und für einen kurzen Moment unachtsam war.
    Seine Geschichten machen nachdenklich und stimmen melancholisch.
    So auch das Ende dieses Romans: Düster und misanthropisch, so wie treue Leser es von ihm kennen und es auch erwarten.

    Ich hoffe, dass schnellstmöglich englische Romane von ihm übersetzt werden und die deutschen Leser mit seinem genialen Lesestoff beglückt werden.
    Er ist und bleibt einer der besten Autoren unserer Gegenwart.

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    Medienjournals avatar
    Medienjournalvor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    Blutrot weckt Erwartungen die in keinster Weise erfüllt werden. Die Geschichte plätschert gemächlich dahin und auch das Finale weiß nicht zu berauschen.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/07/blutrot-buch/

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    Flocke09s avatar
    Flocke09vor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    Beim Fischen wird Av Ludlow von drei Jugendlichen überrascht. Diese wollen ihn eigentlich ausrauben, da er aber nicht genügend Geld bei sich hat, erschießen sie seinen treuen Weggefährten Red. Av kann den Verlust seines Hundes kaum ertragen und begibt sich mit der Patronenhülse auf die Spur der Täter. Diese findet er auch sehr bald und versucht in einem Gespräch mit den Eltern von den Untaten der Söhne zu berichten. Doch diese stellen sich vor ihre Kinder, statt diese zu bestrafen.
    Ludlow ist darüber sehr wütend. Er beschattet den Haupttäter und lässt sich auf eine öffentlcihe Prügelei ein, wobei eindeutig zu sehen ist, auch unter Zeugen, dass der Junge ihn zu erst angegriffen hat. Av denkt er hätte den Jungen einen ausreichenden Denkzettel verpasst, aber hingegen aller Erwartungen wird in der selben Nacht noch sein Laden abgefackelt. So begibt er sich wieder auf die Suche nach den Jugendlichen und dort kommt es dann zum großen Finale mit vielen Toten.

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    steffi_schaafvor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    “Der Schmerz ist menschlich, nicht höflich!”

    Es ist ruhig im Wald, Avery Ludlow und sein treuer Hund Red sind zum Fischen an einen Bach gefahren. Sie bleiben jedoch nicht lange allein. Schon von weitem hört und riecht Avery die Jungs, welche die besinnliche Ruhe stören. Das Ärger im Anmarsch ist wittert auch der Hund. Mit einem Gewehr im Anschlag fordern sie Geld von dem alten Mann, da er aber mit leeren Taschen unterwegs ist, machen sich die Bengel den Spaß und erschießen den treuen Begleiter Red. Mit hämischem Lachen und ohne schlechtem Gewissen ziehen sie ab. Avery will Gerechtigkeit und eine Entschuldigung. Er macht sich auf die Suche nach den Tätern.

    Nachdem ich jetzt schon einige Bücher von Jack Ketchum gelesen habe, fehlte jetzt noch eins: “Blutrot” Das Cover in tiefen triefendem Rot gehalten und der Klappentext machten mich neugierig. Ich erwartete jede Menge Blut, gerade bei dieser Präsentation.

    Ich beginne gleich mit meinem Fazit:
    Das Buch ist sehr gut geschrieben, das hat Jack Ketchum einfach drauf. Er schafft es auch mit dieser Geschichte mich wieder bei Laune zu halten. Ich las den Roman innerhalb von 24 Stunden durch, auch wenn mich die Geschichte nicht ganz so packte und mitriss, ich erwartete einfach mehr Horror und blutrünstige Szenen, wie das Cover versprach und man aus dem Klappentext vermuten konnte. Von den bisherigen Werken war man es gewohnt, dass spätestens nach 100 Seiten die Spannung und der Nervenkitzel begann und vor allem die ersten Metzeleien. Doch dieses Buch ist anders als alle anderen. Es erzählt den Kampf eines Mannes um Gerechtigkeit. Es ist ein sehr nachdenkliches Werk mit viel gefühlvollen Passagen, die mir fast ein paar Tränen in die Augen trieben. Avery wünscht sich die Wahrheit, da die Jungs die Tat leugnen und versucht auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichen Mitteln den Mördern ins Gewissen zu reden. Avery hat viele schwere Schicksale erlitten in seinem Leben, er ist ein starker Mann, hat seine Emotionen bei Tageslicht unter Kontrolle, nachts jedoch suchen ihn Albträume heim und verarbeitet sein Leben, oft mit schweißgebadetem Erwachen. Ich litt mit Avery, hoffte mit jeder Seite er würde endlich seiner Gerechtigkeit näher kommen, mit viel Unterstützung konnte er nicht rechnen. Die Jungen sind einfach verzogen. Der Anführer ein hochnäsiger reicher Schnösel, sein Bruder steht in seinem Schatten und der Freund ein armer Schlucker, der das Ansehen genießt. Jungs, denen man ordentlich in den Allerwertesten treten sollte, für das, was sie dem Mann angetan haben. Doch der Vater sieht bei Verurteilung seinen Ruf geschädigt und schreitet nicht ein.

    Mit diesem Buch zeigt Jack Ketchum wieder eine ganz andere Seite von sich. Mit so viel Emotionen und Leid hatte ich nicht gerechnet. Wer wirklich mal eine sehr ernste, rührende und nachdenkliche Geschichte lesen möchte, sollte sich dieses Buch zulegen. Auf Horror, Kannibalismus oder ausschweifende Sexszenen muss man hier verzichten, aber es ist interessant zu sehen, dass auch einige Autoren eine sanfte Seite an den Tag legen können.

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    Desires avatar
    Desirevor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    War sehr gut zulesen und ein wenig traurig auch.

    Kommentare: 1
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    FoxMulders avatar
    FoxMuldervor 7 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    Nachdem ich die ersten drei Bücher von Jack Ketchum sehr gut geschrieben und spannend fand, dümpelte "Blutrot" von Anfang bis Ende sehr durchschnittlich dahin. Die Geschichte entwickelt sich nicht richtig und die Wut, die der Hauptdarsteller angeblich haben soll, kommt überhaupt nicht zum Ausdruck. Auch wird er älter beschrieben als er vermutlich sein soll. Und den Horror, den man von Ketchum erwartet, findet man hier nirgends. Schade...

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    jimmygirl26s avatar
    jimmygirl26vor 7 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    Blutrot war ein tolles Buch von Jack Ketchum jedoch anders als man es von ihm gewohnt ist. Denn es dreht sich alles um einen Hund der leider gottes zur falschen Zeit am falschen Ort war. Hundeliebhaber könnte das Buch vielleicht etwas zusetzen. Der Sinn des Buches ist eigentlich sehr simpel wer einen Fehler gemacht hat sollte dazu stehen und diesen auch zugeben. Was bei diesen Prodagonisten leider nicht so wirklich der Fall ist.

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    Kitties avatar
    Kittievor 8 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    Ein alter Mann und sein Hund verbringen einen ruhigen Tag an einem Fluss um zu angeln. Aber diese Ruhe soll bald von 3 Jugendlichen gestört werden.

    Die 3 haben eine Schronflinte dabei und ohne Grund erschießen sie einfach den treuen Hund des alten Mannes. Aber dies war erst der Anfang, denn der alte Mann sinnt auf Rache...

    Ein weiteres Mal zog mich Jack Ketchum in seinen Bann. So ist er auch unangefochten die Nummer Eins für mich unter den Horrorautoren. Er bedient sich einfacher Sprache, aber umso grausiger ist das Ergebnis.

    Blutrot erzählt die Geschichte von Avery Allan Ludlow und dessen Hund Red (die Originalausgabe ist nach dem Hund benannt), der durch die sinnlose Willkür eines Menschen grausam ums Leben kann. Einfach erschossen, weil einem Jugendlichen aus reichem Hause einfach danach war. Das ist wirklich schon erschreckend, aber je weiter man in der Geschichte kommt, desto mehr menschliche Abgründe tun sich auf. Und was dieser alte Mann hier alles in seinem Leben erleiden musste, ist wahrer Horror. Ich bekam regelmäßig beim Lesen eine Gänsehaut.

    Das auch obwohl sich Ketchum hier noch zurückhielt, wenn man diese Geschichte mal mit seinen anderen vergleicht. Aber es ist ja wie beim Film - Härte allein reicht nicht aus, damit ein gutes Endprodukt bei rauskommt.

    Die Atmosphäre ist auch wieder sehr gut gelungen. Sehr viel Spannung, interessante Wendungen und keinerlei Langeweile. Wenn man hier einmal anfängt, will man dieses Buch gar nicht mehr weglegen.

    Wer auf guten Horror steht, ist bei Ketchum bestens aufgehoben. Ich kann dieses Buch auch wieder uneingeschränkt weiterempfehlen und ich freue mich auch schon darauf die Werke zu lesen, die mir noch fehlen.

    Genial... einfach nur genial...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Blutrot" von Jack Ketchum

    An Ketchum fasziniert die einfache Sprache, in der Geschichten um Personen geschrieben werden, die sich am Rand der Gesellschaft bewegen, für Ehre und Gerechtigkeit einstehen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Dies mit einer starken Prise Gewalttigkeit, die in diesem Buch aber nicht wie sonst in einigen seiner Bücher stark überzogen und detailliert beschrieben wird. Insgesamt geht es um einen alten Mann Ludlow und dessen letztem Hundefreund Red, der von Jugendlichen willkürlich erschossen wird. Ludlow will verstehen und Bestrafung, nicht Rache, und das um jeden Preis. Der Rest der Geschichte liest sich sehr flüssig und kurzweilig. Ein gutes Buch für zwischendurch, bevor man sich wieder mehr den dicken Wälzern und labyrinthischen Büchern zuwenden kann.

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