Jack Ketchum Die Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Schwestern“ von Jack Ketchum

Arizona, 1848. Kurz nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg.§Schicksal und Pulverdampf führen dazu, dass sich die Wege des Reporters und Gelegenheitstrinkers Marion T. Bell, des beinahe legendären Revolverhelden John Charles Hart und des raubeinigen Mother Knuckles im Grenzgebiet kreuzen. Noch ganz andere Mächte sind am Werk, als die drei über Elena stolpern, eine wilde, schwer misshandelte junge Frau, die den drei Männern von ihrer Entführung und den unvorstellbaren Gräueln in einem Sklavenlager jenseits des Flusses berichtet.§Das Lager wird von den grausamen Valenzura-Schwestern und ihrem Handlanger Paddy Ryan beherrscht. Für sie sind die alten Götter Mexikos auch 300 Jahre nach Cortez noch äußerst lebendig. Blut für Regen. Blut für Macht. Und Elenas Schwester ist noch in ihrer Gewalt ...

Ein Western... mal ganz anders...

— PeWa
PeWa

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    Die Schwestern
    PeWa

    PeWa

    10. December 2016 um 16:59

    „Die Schwestern“ spielt kurz nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg. Der abgehalfterte Journalist Marion T. Bell reist auf der Suche nach einer guten Story durch das staubige Arizona und reitet eine Weile zusammen mit dem Revolverhelden John Charles Har und dem raubeinigen Mother Knuckles durch die Wüste.Eines Tages stolpert die zu Tode erschöpfte und mit sichtbaren Spuren von Misshandlungen bedeckte Elena zwischen ihre Pferde. Die drei Männer nehmen sich der jungen Frau an und peppeln sie ein wenig auf, während sie ihre Geschichte erfahren, die es in sich hat, denn sie berichtet von der brutalen Entführung in ein Sklavenlager jenseits des Flusses, dem Missbrauch durch zahllose Männer und von der grausamen Herrschaft der Valenzura-Schwestern, die auch 300 Jahre nach dem Untergang des Aztekenreiches noch immer deren alte, blutige Götter verehren und die grausamen Riten durchführen.Auch wenn die hartgesottenen Kerle schaudern, so sind sie doch nicht mehr dazu bereit, die junge Frau aus den Augen zu lassen. Denn Elena scheint unerschrockener als sie, will sie doch wieder an den Ort ihrer Qual zurück, um auch ihre Schwester Celine zu retten…Jack Ketchum entwirft in seinem gewohnt brillanten Schreibstil eine Westernwelt im Arizona der 1848er Jahre. Seine Helden sind scharfzüngige, raubeinige und knallharte Typen und die Atmosphäre lässt einen das Feeling dieser Zeit spüren. Die Geschichte wird aus der Sicht des Ich-Erzählers Marion T. Bell erzählt, der durch seine Gedanken und Gefühlsäußerungen zur Spannung enorm beiträgt. Wer jetzt meint, dass Ketchum nicht in der Lage sei, einen schießwütigen Western zu schreiben, der irrt. Die Dialoge sind cool und es wird geschossen, was die Gewehre hergeben – ein typischer Western eben. Hinzu kommt die typische Portion Gesellschaftskritik, denn Ketchum zeigt, was passieren kann, wenn rachsüchtige und gewalttätige Menschen sich ihre eigene Subgesellschaft aufbauen.Die Ketchum-Anhänger werden ebenso erfreut sein wie Neueinsteiger, denn der Autor geht mit seinen Charakteren gewohnt gemein um. Stellenweise müssen die Personen grausamere Folter erleiden, als in seinem kannibalischen Kleinod „Beutezeit“ – wer es gelesen hat, weiß, was Ketchum seinen Protagonisten anzutun vermag.

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  • Rezension

    Die Schwestern
    Rory_2102

    Rory_2102

    03. August 2013 um 10:45

    Erschreckend ist vor allem, dass die Story in diesem Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Ich hab in einer Serienmörder-Enzyklopädie auch von der von Ketchum Anfang des Buches erwähnten Begebenheit gelesen, dass in Mexico sehr viele Frauen vermisst werden, diese aber nicht mehr gefunden werden und Polizeiermittlungen sich im Sand verlaufen. Und darauf beruht ja auch die Story von Ketchum, die einen Einblick gibt was sich da in Wirklichkeit so abspielen könnte. Ketchum hat den Schwerpunkt nicht auf die Gräueltaten gelegt, aber das was er davon beschrieben hat, ist schon extrem.

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  • Rezension zu "Die Schwestern" von Jack Ketchum

    Die Schwestern
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    25. April 2011 um 19:29

    Jack Ketchums Roman Die Schwestern führt uns zu Marion Bell in den Wilden Westen von 1848, der von einem Freund gerade noch so vom Alkoholismus entfernt wird, um Mustangs einzufangen. Dabei begegnen sie 2 blutüberströmten Frauen, die den hermanas diablo entkommen sind... Ein extrem mitreißendes Buch, was sage und schreibe auf 84 Seiten verfasst wurde. Ich liebte die kleine reise in die Prärie, in die Ketchum uns da entführt. Wie immer fängt Ketchum da an zu schreiben, wo andere aufgrund zu roher Grausamkeit aufhören würden. Szenen der Qual und Misshandlung nicht ganz so detailliert beschrieben wie in Evil, aber man kriegt trotz des Sonnenscheins draußen eine Gänsehaut. Ich fühlte mich gut unterhalten an diesem Ostermontag! Ein Hoch auf den Hasen, der das gebracht hat! =)

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  • Rezension zu "Die Schwestern" von Jack Ketchum

    Die Schwestern
    Electric

    Electric

    14. April 2011 um 19:51

    Haben wir hier eine kleine Perle unter Ketchums Romanen und Erzählungen? Was als Drehbuch begann und 10 Jahre später als Novelle beendet wurde ist eine kleine Perle. Die ca. 80 Seiten lange Erzählung basiert auf John Wayne Filmen und einer anderen Story Stephen Barlays. Bei einer kurzen Geschichte sollte man auch bei einer kurzen Rezension bleiben. Treffend beschreibt Ketchum die Zeit um 1848 herum und vermittelt den Geschmack von Pulverdampf und Staub. Western für die hardcore Leser. Selbst ich als Nicht-Western-Fan fand die kleine Story einfach nur fesselnd. Allerdings hat Ketchum mit "Evil" die Messlatte zu hoch gelegt für seine Folgewerke, deshalb nur vier - vier gute - Sterne.

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  • Rezension zu "Die Schwestern" von Jack Ketchum

    Die Schwestern
    bond

    bond

    06. December 2010 um 09:25

    Sollte als Drehbuch erscheinen-habe ich in nur 2 Stunden gelesen!Krass,brutal erzählt mit überraschend traurigem Ende_KETCHUM halt!