Jack Ketchum , Lucky McKee SCAR

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Inhaltsangabe zu „SCAR“ von Jack Ketchum

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

Ein gewaltiges Familiendrama

— Navi_M_Gray

Eher Drama als Horror...

— PeWa

Bewegend, erschreckend und mitreißend und ganz anders als erwartet

— SillyT

Das Buch habe ich in einem rutsch gelesen. Spannend und wahnsinnig erschreckend wie weit Eltern gehen und ihre Kinder für Geld vermarkten.

— jessy80

Erschreckend was Eltern ihren Kindern antun können - Scar trifft ein nach wie vor kritisches Thema, das zum Nachdenken anregt.

— Sanveen

Eine schockierende Familientragödie mit ein bisschen Horror zum gruseln.

— BinavanBook

..

— Lee-Lou

Subtiler Mystery-Grusel unter dem Deckmantel eines erschreckenden Familiendramas - durchaus lesenswert!

— SomeBody

Mystery-Thriller mit einer faszinierenden Beziehung zwischen Mensch und Tier

— schnaeppchenjaegerin

SCAR ist kein Horror im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr psychologische Spannung vom Feinsten.

— Fascination

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  • Ein gewaltiges Familiendrama

    SCAR

    Navi_M_Gray

    01. October 2017 um 10:28

    Nachdem mir Lebendig und später dann Jagdtrip ja nicht mehr sonderlich gut gefallen hatten, war ich skeptisch, als ich dann schliesslich SCAR in meinen Händen hielt.Die Rückseite des Buches wird von einem Zitat Stephen King's geziert:"SCAR ist ein furchterregendes, fesselndesBuch über eine Familie am Abgrund – undzugleich eine herzergreifende Geschichte überein Mädchen und ihren Hund. Die Sprache istglasklar, das Tempo atemberaubend.Jack Ketchum und Lucky McKee haben einenverdammt guten Roman geschrieben."– Stephen KingAllerdings wissen wir ja, dass Stephen King und ich nicht sehr oft den gleichen Buchgeschmack haben, so sehr ich den Meister der modernen Horrorliteratur auch verehre, finde ich das Meiste, was er für gut heisst, schlecht. Wir erinnern uns zB. an Sarah Lotz's Die Drei.In einem SatzEine Mutter giert nach dem Erfolg ihrer Tochter und geht buchstäblich über Leichen.Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!Eine tragische Geschichte um den Zerfall einer Familie und die Liebe zu einem Hund.Herzergreifend und rasant geschildert. Einmal mehr zeigt Ketchum den Spiegel der Seele eines von Gier zerfressenen Menschen und erinnert uns daran, dass das Leben manchmal ein wahres Arschloch sein kann...Das Buch hat ein paar Längen. Man braucht Durchhaltevermögen, bis es endlich zur Sache geht. Aber angesichts dessen, dass hier ein Familiendrama geschildert wird, geht das in Ordnung.Ketchum schildert die Patricia, die Mutter, derart authentisch unsympathisch, dass man die ganze Zeit über darauf wartet, dass er loslegt und sie büssen lässt. 

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  • Anders aber gut

    SCAR

    Susi180

    23. August 2017 um 14:32

    Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren … Der Autor: In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres. Meine Meinung: Ich habe schon ein paar Bücher des Autors gelesen und kenne ihn daher eher blutig und brutal. In diesem Buch ist das jedoch anders. Die Geschichte baut sich langsam auf und es ist mehr die Psyche mit der der Autor spielt. Der Leser erlebt eine Geschichte die nachdenklich macht und die einen auch trotz ohne Grausamkeit gefangen nimmt. Jack Ketchum hat sich hier mal an etwas neues gewagt und ich finde es ist ihm durchaus gelungen. Die Entwicklung der Geschichte und der einzelnen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Der Aufbau macht Lust auf mehr und man möchte wissen was als nächstes passiert. Sicher werden viele Fans des Autors enttäuscht sein das es in diesem Buch mal nicht so brutal zugeht, aber mich konnte es dennoch packen.Eine Geschichte die Kritisch mit der Gesellschaft umgeht und die mich wirklich nachdenklich gemacht hat. Eine zwischenmenschliche Entwicklung und die Liebe zu einem Tier stehen hier sehr im Vordergrund. Man darf keine blutigen Szenen erwarten und wenn man wie ich ganz neutral an die Geschichte geht, macht sie Spaß und ist spannend.Von mir eine Empfehlung für alle die den Autor einmal ausprobieren möchten. Ich finde er hat hier wieder sein Können bewiesen, wenn auch diesmal viel ruhiger und ganz ohne viel Blut und Grausamkeiten. Für mich auf jeden Fall gelungen.

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  • Eher Drama als Horror

    SCAR

    PeWa

    18. August 2017 um 18:18

    Die elfjährige Delia Cross ist ein Fernsehstar und wird von den Eltern gewinnbringend vermarktet. Sie stellt die einzige Einnahmequelle der Familie dar und nur ihr Zwillingsbruder merkt dies kritisch an. Die Eltern sind beide dem Alkohol nicht abgeneigt, Vater Bart hat völlig den Überblick über die Finanzen verloren, erfreut sich an den neuesten Flachbildfernsehern und neuen Autos, während Mutter Pat eine Affäre mit dem Manager ihrer Tochter hat.Delia würde gerne "normal" aufwachsen und zur Schule gehen, stattdessen ist sie den ganzen Tag unter Erwachsenen und ihre einzige Gefährtin ist die hochintelligente Australian Cattle Hündin Caity, die ihr treu zur Seite steht. Ohne zu Nörgeln fügt sich Delia vor allem ihrer Mutter zuliebe in ihr Schicksal, tritt in TV-Shows und Werbespots auf, bis es zu einem folgenschweren Unfall kommt und die gezeichnete Delia das Spiel nicht mehr mitspielt...Von "SCAR" hatte ich mir aufgrund des gruseligen Covers und als Buch, das im Verlag "Heyne Hardcore" erscheint, einen Schocker versprochen. Aber auch wenn ich mir von der Handlung mehr Horror erwartet hatte, handelt es sich dennoch um einen sehr lesenswerte Familientragödie, die die menschlichen Abgründe aufzeigt.Fasziniert war ich vor allem von der innigen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Wie sich Caity schützend um Delia kümmert, fast schon menschliche Züge hat und furchtlos ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, um ihre Freundin zu retten, ist wirklich sehr berührend zu lesen.Zudem setzte sich das Buch kritisch mit der Medienwelt auseinander, in der Kinderstars durch falschen Ehrgeiz und aufgrund von Gewinnmaximierung in Szene gesetzt und hilflos ausgenutzt werden. Dies rächt sich am Ende des Buches, in dem vor allem Mutter Pat - einem Thriller gerecht - brutal ihr Fett wegkriegt.Offen sein sollte man für Mystery-Elemente, die vor allem in der Charakterrolle der Hündin zum Tragen kommen und sich bis zum Ende der Geschichte durchziehen.

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  • Familiendrama (4,5 Sterne)

    SCAR

    SillyT

    01. July 2017 um 13:11

     Die elfjährige Delia Cross steht schon seit vielen Jahren immer im Licht der Scheinwerfer. Immer wieder wird sie von ihrer ehrgeizigen Mutter ins Rampenlicht gezogen und gerade scheint sie es richtig geschafft zu haben, denn das Vorsprechen zu einer TV-Serie sieht vielversprechend aus. Delias Vater hingegen umgibt sich gerne mit teuren Dingen, wie großen Fernsehern oder schnellen Autos und ihr Zwillingsbruder Rob scheint fast schon unsichtbar für seine Eltern. Zum Glück gibt es da Caity, den Hund der Familie oder eher noch Delias Hund, denn die Beiden haben eine ganz besondere Verbindung zu einander. Als es dann eines Nachts zu einem großen Unglück kommt, wird Delia im letzten Moment von ihrer Hündin gerettet. Meine Meinung: Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie ich hier überhaupt beginnen soll, denn eigentlich bin ich von Jack Ketchum etwas ganz anderes gewohnt, z. B. seine Beute-Reihe, die hier allerdings so gar nicht mit Scar verglichen werden kann. Der Schreibstil ist durchaus mitreißend, die Sprache gut verständlich und das Erzählte auch so gut beschrieben, dass man sich sowohl Familie Cross als auch das Geschehen vorzustellen. Aber es dauerte etwas, bis ich wirklich mit dem Geschriebenen warm wurde, doch ab einem gewissen Punkt, war ich völlig fasziniert vom Geschriebenen. Was mir hier auch auffällt, dass die Sätze recht kurz, aber dadurch auch sehr prägnant sind. Die Stimmung der Geschichte spiegelt sich also auch durchaus in der Sprache wieder.Das Buch beginnt noch recht langsam, wobei man hier die Familie, zumindest das, was sie nach aussen vorgibt zu sein, kennenlernt und auch die ersten Blicke in den Hintergrund gibt es hier auch. Doch es gibt hier weder viel Gefühl, noch großes Tempo, es ist eher das, was Ketchum und McKee nicht aussprechen, dass mich immer wieder inne halten ließ. So ist es vor allem die Mutter, die in mir die meisten Gefühle hervorrufen konnte, ja und diese sind nicht gerade freundlich, denn sie ist ein Mensch, die alles dafür gibt, um im Ruhme ihrer Tochter mitzuschwimmen. Tatsächlich ist dies ein Thema, dass immer wieder aktuell ist, denn mal ehrlich, wieviele Kinder würden von sich aus lieber den ganzen Tag vor einer Kamera stehen, anstatt mit den Freunden zu spielen. Genau diesen Umstand greifen die Autoren hier sehr geschickt auf und mit dem Tempo, das die Geschichte vorgibt, steigerte sich auch meine Abneigung gegenüber Delias Familie, bzw. ihren Eltern.Wirklich gelungen fand ich die Darstellung der besonderen Beziehung zwischen Delia und ihrem Hund, die auch eine ganz besondere Rolle in diesem Buch einnimmt. Allerdings möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, da es etwas wichtiges sonst vorweg nehmen würde.Die Geschichte wird hier aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, vieles erfährt man aus Delias Perspektive, aber auch die Mitglieder der Familie und vor allem der Hund Caity bekommen ihren Raum. Genau diese Perspektive aus der Sicht des Hundes hat dann wieder etwas ganz besonderes, das dem die Geschichte eine ganz aussergewöhnliche Wendung gibt. Das meiste wird hier in der dritten Person erzählt, aber hier und da gibt es da eine kleine Änderung, die das mysteriöse unterstreicht.Die Personen haben wenig Tiefgang, allerdings ist das genau das, was die Autoren hier auch bezwecken, die Hervorhebung der Oberflächlichkeiten der Personen. Delia konnte durchaus am Anfang mein Mitleid erwecken, ist aber innerhalb der Geschichte eine sehr interessante Persönlichkeit geworden und diese Entwicklung gefiel mir gut. Rob, Delias Zwillingsbruder, scheint für seine Eltern beinahe unsichtbar und nimmt hier sehr wenig Raum im Leben seiner Eltern ein, er ist das Kind am Rande und auch wenn man nicht merkt, dass er nach Aufmerksamkeit sucht, ist es genau das, was nachher ebenfalls eine Wendung der Geschichte ausmacht. Delias Mutter ist kalt und unsympathisch, Geld und vor allem Ruhm sind es, was sie will. Ansonsten helfen ihr Alkohol und Pillen über den Tag und durch die Nacht. Tja, und Delias Vater? Der ist alles andere als die hellste Kerze auf der Torte, aber wenn es darum geht, für sich den größten Nutzen heraus zu holen, ist er sehr erfinderich. Am meisten gefiel mir hier der Hund der Familie, Caity, die hier der Charakter mit dem größten Herzen ist. Mein Fazit:Ich habe zwar noch nicht alle Bücher des Autors Ketchum gelesen, aber dieses hier ist auf jeden Fall anders, als ich erwartet habe. Der Beginn konnte mich noch nicht ganz so fesseln, aber die Geschichte nahm dann einen ganz eigenen Verlauf und konnte mich schließlich doch noch einnehmen und fesseln. Wer allerdings einen Horror-Splatter-Roman erwartet ist hier falsch, denn Ketchum und McKee lassen ihren Horror eher in Mystery wandeln und bleiben mit dem Grauen ganz unterschwellig. Ein gelungenes Buch, das ich an nur einem Abend gelesen habe und dem ich eine Leseempfehlung gebe!

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  • Ein Buch, das so vielversprechend klang und dann doch auf ganzer Linie versagt hat.

    SCAR

    LiveReadLove

    27. June 2017 um 08:41

    Inhalt Delia Cross ist elf Jahre alt und der Star ihrer Familie. Sie ist diejenige, die die Kassen füllt und den hohen Lebensstandard der Familie finanziert. Ihre Mutter ist getrieben von einem ungesunden Ehrgeiz und verlangt immer mehr von ihrer kleinen Tochter, während der Vater in Verschwendungssucht lebt und das Geld seiner Tochter für alle möglichen Dinge ausgibt. Delias Zwillingsbruder fühlt sich vernachlässigt und unbeachtet. Nur ihre Hündin Caity steht fest an Delias Seite, erwartet nichts von ihr, sondern ist einfach für sie da. Ihre beste Freundin, ihr Fels in der Brandung. Und dann passiert der Unfall. Delias Gesicht ist entstellt, die einzige Einnahmequelle der Familie scheint versiegt, aber der Ehrgeiz der Mutter kennt keine Grenzen: sie vermarktet nun die Narben ihrer Tochter. Bis zu dem Moment, an dem Delia sich zu wehren beginnt. Ein Buch, das so vielversprechend klang und dann doch auf ganzer Linie versagt hat. Ich weiß nicht mehr genau wie ich auf „Scar“ aufmerksam geworden bin, doch einer der Autoren, Jack Ketchum, ist schon länger auf meiner Liste derer gestanden, von denen ich unbedingt mal etwas lesen möchte. Aus dem Heyne Hardcore Verlag habe ich außerdem noch nie etwas gelesen und ich war deshalb besonders gespannt darauf ein grauenerregendes Buch zu lesen, das entweder blutig und brutal ist oder Elemente von Horror enthalten. Dank dem Bloggerportal konnte ich das Buch bald in den Händen halten! Vielen Dank dafür. Zu Beginn der Geschichte lernt man die Familie Cross sehr gut kennen. Allen voran natürlich Delia, die als hübsches, junges und auch talentiertes Mädchen das Geld der Familie verdient und ihre Hündin Caity, die ihr auf Schritt und Tritt folgt und sie nie wirklich aus den Augen lässt. Die beiden sind ein eingespieltes Team, die sich gegenseitig vertrauen. Beste Freunde wenn man so will. Delia will nur das Beste für ihre ganze Familie und ihr macht es Spaß vor der Kamera zu stehen und so zu tun als wäre sie jemand ganz anderes. Sie weiß, wie sie sich verhalten muss und fügt sich allem, was ihre Mutter ihr vorschlägt. Wie jede 11jährige wünscht sie sich allerdings auch noch eine andere Art Aufmerksamkeit. Sie möchte in eine richtige Schule gehen, mit Kindern in ihrem Alter spielen. Keinen Privatunterricht. Doch das ist für sie nicht möglich und das kleine Mädchen hat ein gutes Herz, sie widersetzt sich nicht. Der Rest der Familie passt nicht so wirklich zu ihr dazu. Patricia, ihre Mutter, ist getrieben von krankhaftem Ehrgeiz. Sie will ihre Tochter immer weiter und weiter treiben. Delia soll um jeden Preis berühmt werden und sie, als ihre Mutter, würde dann mit ihr im Rampenlicht stehen. Ihr Vater Bart hat ein eher ruhigeres Gemüt, unternimmt aber nichts gegen seine Frau, denn auch er zieht Vorteile aus Delias Einkünften: er kann jegliches Spielzeug kaufen, das er begehrt. Geld spielt schließlich keine Rolle, wenn die kleine Tochter es mit nach Hause bringt. Delias Zwillingsbruder Rob ist geplagt davon, dass er nicht die Aufmerksamkeit geschenkt bekommt, die ihm vielleicht zustehen würde. Er wünscht sich nichts sehnlicher als auch einmal von seinen Eltern beachtet zu werden. Die Eifersucht sickert immer stärker durch seine Gedanken und lässt ihn für das, was seine Schwester durchmachen muss, blind werden. Die Familie bis zu dem schrecklichen Unfall begleiten zu können hat mir Spaß gemacht. Man spürt die Dramatik der kaputten Familie durch jede Seite hindurch. Nicht die Liebe und der gute Umgang miteinander stehen im Vordergrund, sondern einzig Delia, die um jeden Preis Geld verdienen muss. Ihr wird keine Zeit gelassen Kind zu sein, denn sie hat zu arbeiten. Vorsprechen um Vorsprechen wird organisiert, Tanzstunden werden genommen, Texte werden gelernt, Freizeit kennt Delia gar nicht. Es ist für mich als Leserin grauenvoll gewesen, wie sehr die 11jährige ausgebeutet wird. Von ihrer eigenen Familie. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass sie und ihre Hündin  Caity eine so besondere Beziehung zueinander haben. Doch auch mit dieser Beziehung beginnt das Buch ein wenig merkwürdig zu werden. Zunächst war es noch recht interessant auch aus der Sicht des Hundes zu lesen, doch je weiter man in dem Buch voran gekommen ist, desto häufiger kam Caity zu Wort. Die Verbindung zwischen Kind und Hund wurde immer enger und die Grenzen sind teilweise sehr stark verwischt worden. Ob der Verlag aus diesem Grund entschieden hat, das Buch bei Heyne Hardcore erscheinen zu lassen? Denn nichts, was in diesem Buch geschehen ist, hat mich verstört, erschrocken, aus dem Konzept gebracht oder auch nur ansatzweise gegruselt. Das Buch war ein einfaches Familiendrama, das ein Ende nimmt, das hätte ganz klar verhindert werden können, wenn die einzelnen Familienmitglieder mehr auf die Bedrüfnisse der anderen eingegangen wären. Doch „Hardcore“ war an dieser Geschichte gar nichts. Mir hat die Spannung und der Thrill gefehlt, auch wenn das Buch als Roman deklariert wurde, ist es dennoch in einem Verlag erschienen, das eine andere Erwartungshaltung vermittelt. Es war mir eher zu langweilig und irgendwann schon fast zu merkwürdig, als spannend oder gruselig. Da trotzdem sehr viele von Jack Ketchum schwärmen, werde ich es noch einmal mit ihm versuchen und hoffen, dass er mir dann besser gefällt. Fazit Wenn ihr eine erschreckend, grausame und furchterregende Geschichte um eine zerrüttete Familie lesen wollt, seid ihr mit diesem Buch leider an der falschen Adresse. Scar beleuchtet auf dramatische Weise, wie eine Familie zugrunde geht, doch nichts davon ist besonders schrecklich. Das Buch lässt sich zwar sehr leicht und schnell lesen, denn der Schreibstil ist eingänglich, doch viel mehr ist es nicht. Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Hardcore Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Erschreckend!

    SCAR

    Buechertraeume

    13. June 2017 um 07:38

    Lieblingszitat: »Sag mir, was du getan hast, Mom! Was hast du mit Caity gemacht? Was hast du mit meiner Schwester gemacht?«  Meine Meinung: Ganz zufällig entdeckte ich SCAR und bevor ich schauen konnte, wurde es auch schon meins, denn der Klappentext klang einfach sehr gut und deshalb musste ich auch das Buch lesen und ich kann euch eins sagen, es war pure Spannung mit einer Familie die vor dem Abgrund steht. Das Cover ist sehr außergewöhnlich aber trotzdem passend zum Inhalt, mir gefällt dieses sehr gut.  Der Schreibstil der Autoren ist einfach unglaublich stark und trotzdem noch flüssig zu lesen. Was mich am Stil echt begeistern konnte, war diese Wortgewalt die mich an die Geschichte gefesselt hat und die Seiten nur so davon fliegen lassen hat.   Die Autoren haben Charaktere erschaffen, die sehr gut ausgearbeitet waren und vor allem die Eltern von Delia waren erschreckend echt dargestellt. Delia Cross ist ein 11-jähriges Mädchen, welches mir auf anhieb sehr leid tat und die ich am liebsten vor ihrer Mutter gerettet hätte. Delia ist ein sympathisches Mädchen und ihr Bruder war ebenfalls sehr nett. Ihre Mutter hingegen war so egoistisch und wurde von ihrem Ehrgeiz angetrieben, was ich nicht gut geheißen habe, denn Delia ist ein Kind und das sollte sie auch bleiben.  Es war erstaunlich, wie die Handlung rund um die Story aufgebaut war. Ich war sehr fasziniert von dieser Handlung und dem Setting, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte! SCAR zeigte mir, dass ein Kind niemals seiner Kindheit beraubt werden sollte, egal was ist, denn ein Kind bekommt nur diese eine Chance zu leben und dies wird mit diesem Buch noch einmal richtig deutlich gemacht.  Mein Fazit: Mit SCAR ist den Autoren Jack Ketchum und Lucky McKee ein Buch gelungen, welches mich mit einem Schreck zurück ließ. Ein Mädchen das seiner Kindheit beraubt wurde und eine Mutter die bereits krankhaft, anders kann ich es nicht sagen, ihre Tochter vermarktet waren der Gipfel des Buches. Die Wortgewahlt im Schreibstil setztem dem Buch die Krone auf und konnte mich überzeugen. Auch die Charakterbildung war ein sehr überzeugender Punkt, denn diese entwickelten sich stets weiter und haben viele Facetten gezeigt. Ich vergebe 5 von 5 Diamanten an das Buch.

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  • Falscher Ehrgeiz und was er aus einem macht

    SCAR

    Sanveen

    04. June 2017 um 17:26

    Story: In Scar geht es es um Pat, die sehr ehrgeizige Ziele für ihre hübsche Tochter Delia hat. Delia ist elf Jahre alt, schauspielert und modelt. Sie hat Gesangs-, Klavier-, und Tanzunterricht und geht nicht an eine normale Schule. Sie wird privat unterrichtet und kennt somit, außer ihren Zwillingsbruder, keine Gleichaltrigen. Pat setzt all ihre Hoffnungen in Delia - ihre Tochter soll ihre Träume leben, die sie selbst nicht erfüllen konnte. Ob Delia das möchte, danach fragt niemand. Pat hat die Familie in der Hand, nicht nur ihre beiden Kinder sondern auch ihren Ehemann. Die Eltern geben nicht nur gerne großspurig das Geld aus, dass ihre Tochter in ihren jungen Jahren verdient sondern konsumieren auch fast ununterbrochen Alkohol und Medikamente. Die Einzige die Delia versteht ist der Familienhund Caity. Vor Gier und Ehrgeiz zerfressen hört ihre Mutter Pat selbst nach schrecklichen Ereignissen nicht auf, ihre Tochter gegen ihren Willen zu vermarkten.Schreibstil: Das Buch ist sehr dialoglastig. Scar ist in der dritten Person geschrieben und wechselt recht rasch zwischen den Perspektiven aller Personen - sogar in die Perspektive aus der Sicht des Hundes. Die schnellen Sprünge sind manchmal kurz verwirrend, aber nach ein paar Sätzen ist man gleich wieder drinnen und das Buch lässt sich recht schnell und flüssig lesen.Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen. Der Schreibstil ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich kam gut damit klar. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, in deren Ende immer ein Ereignis geschieht, dass den nächsten Abschnitt und somit Pats Vermarktungsstrategie beeinflusst. Das Buch beginnt relativ harmlos und steigert sich in der Dramatik. Das Ende ist recht überspitzt um am Schluss noch Gänsehaut und Spannung zu erzeugen, was so aber vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre. Denn es ist mehr die Story zwischen den Zeilen über das ganze Buch hinweg, die einen zum Nachdenken anregt. Das Buch beschreibt zwei nicht ganz unwichtige Themen - Eltern die ihren Kindern ein Leben aufzwingen um selbst davon zu profitieren und dass man seinen Seelenfreund nicht nur in einem Menschen finden kann.

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  • Scar von Jack Ketchum & Lucky McKee

    SCAR

    BinavanBook

    02. June 2017 um 17:51

    Klappentext:Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …Die Autoren:Jack Ketchum ist das Pseudonym des  ehemaligen Schauspielers, Lehrer, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writes Association.Lucky McKee ist Autor, Schauspielerin und Regisseur. Zu seinen Werken gehören der Kultfilm May, sowie die Verfilmung von Beuterausch, für die er zusammen mit Kack Ketchum das Drehbuch und die Romanfassung schrieb.Die ersten Sätze:Es ist sechs Uhr morgens. Delia liegt auf der Seite und schläft tief. Sie träumt nicht und ist, im Augenblick jedenfalls, zufrieden. Die Brise, die durch offene Fenster dringt, pustet ihr eine Haarlocke in die Stirn. Sie bemerkt es nicht.Meine Meinung:Das eher schlicht gehaltene aber auf mich sehr gruselig wirkende Cover ist wirklich ein Hingucker.Wir lernen die kleine Delia (Fernsehstar), ihren Zwillingsbruder (der als normaler Schüler aufwächst) und ihre Eltern mit Familienhündin Caity kennen. Delia würde gerne ein „normales“ leben führen. In die Schule gehen, mit anderen Kindern spielen. Eben all das machen was ihr Bruder leben kann. Allerdings zieht ihre Mutter sie von einem Cast zum nächsten, über Werbespots bis hin zu TV Auftritten. Ihre treue Hündin Caity weicht ihr dabei nicht von der Seite.Die knapp über 300 Seiten die wirklich groß bedruckt sind, lassen sich super schnell auslesen, zu längen konnte es so schon gar nicht kommen. Allerdings hätte ich ein bisschen mehr Horror erwartet da es im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist. Trotzdem fand ich Scar erschreckend nah an der Realität. Die Familientragödie wie ich sie bezeichnen würde, lies mich an vielen Stellen im Buch erschaudern aber auch richtig wütend werden.Fazit:Eine schockierende Familientragödie mit ein bisschen Horror zum gruseln.

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  • Ohne Worte...

    SCAR

    Lee-Lou

    01. June 2017 um 17:15

    Ohje, ohje, ohje... was habe ich mir denn hier vor die Nase gesetzt? Ist Jack Ketchum nicht eher für wirklich grausame, brutale und blutige Thriller bekannt die nur zu Recht bei Heyne Hardcore erscheinen?Wenn ja, dann frage ich mich, was dieser Inhalt hier soll! Eine Mutter, die stets nach neuen Dingen sucht, die sie auf dem Rücken ihrer Tochter vermarkten kann. Scheinbar so gestresst, dass sie heimlich starkes Beruhigungsmittel nehmen "muss" um schlafen zu können.Ein Vater, der auf Wolke sieben schwebt und sich die ganze Zeit vor Augen hält, wie viel Geld sie doch haben und sich dadurch einen Wunsch nach dem anderen erfüllt.Ein Mädchen, das sich nur für den Hund interessiert.Und ein Junge, der einfach da ist und mitläuft. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf Delia und ihrem Aussehen. Was der Sohn macht oder sagt wird abgewunken, nur um sich dann wieder auf die Tochter zu konzentrieren.Ganz einfach eine Familie, die sich füreinander überhaupt nicht interessiert und dadurch auch nicht merkt, dass sie eigentlich schon zerbrochen sind. Zu allem Übel wirkt alles sehr oberflächlich. Die Dialoge so aneinandergereiht, dass sie kaum einen Sinn ergeben. Vergleichbar mit einer Person, die innerhalb weniger Augenblicke von Thema A auf Thema B springt.Alles miteinander addiert ist es einfach nur bodenlos langweilig. Und nochmal die Frage: Was hat sowas bei Heyne Hardcore zu suchen???

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  • Gutes Buch mit Luft nach oben

    SCAR

    Mylittlebookpalace

    27. May 2017 um 13:06

    Handlung: In dem buch ' Scar ' geht es um die elfjährige Delia, die schon ein gefeierter Filmstar ist und die Haupteinnahmequelle der Familie, also ihrer Famebesessenen Mutter, ihrem abhängigen Vater, ihrem eifersüchtigen Bruder und ihrer einzigen Freundin Caity, der Familienhund. Die Familie ist kaputt, Mutter und Vater lieben sich nicht mehr und ihr Bruder spielt seiner Zwillingsschwester die ganze Zeit Streiche. Doch eines Tages wird Delia's Gesicht durch einen Unfall von Narben geschmückt und so darf sie doch garantiert nicht mehr in die Branche, sie will es auch gar nicht. Doch das sieht ihre Mutter anders und vermarktet diese Narben und zwingt Delia zu Interviews. Doch Delia wehrt sich und ist nicht länger die perfekte Tochter. Orte: Einen großen Teil der Zeit hat es in dem trostlosen Haus von Delia gespielt, was mich nicht gestört hat, den das hat einfach zum Buch gepasst. Aber es hat auch in verschiedenen Städten gespielt, da sie wegen den Interviews so viel rumgereist sind. Ich persönlich fand das auch die restlichen Orte sehr gut zu den verschiedenen Stimmungen gepasst hat. Personen:Ich mochte Delia eigentlich ganz gerne, vor allem als sie sich dann angefangen hat zu wehren. Die anderen Personen mochte ich leider überhaupt nicht, abgesehen von Caity natürlich. Die meisten Personen waren mir persönlich einfach zu oberflächlich. Schreibstil:Den Schreibstil mochte ich tatsächlich relativ gerne, es gab halt viel Sichtenwechsel, was ich echt gerne mag. Allerdings fand ich es etwas seltsam, das der Hund auch eine Sicht hatte, ich fand es aus der Sicht des Hundes echt etwas seltsam. Und ich hatte mir eigentlich etwas gruselig beschriebene Szenen gewünscht, aber mich kann man auch nicht so sehr erschrecken Gestaltung:Ich finde dieses Cover einfach soooo schön, ich finde es passt einfach so gut zu der Story und dem Buch. Ich fand auch die Kapitelgestaltung wirklich toll, sie war sehr schlicht, was die Geschichte noch mehr herausstechen lassen hat. Geschichte: Ich fand die Grundidee wirklich gut, ich finde solche Geschichten immer so toll. Ich fand es hat auch gut angefangen, aber es hat so lange gedauert bis der richtige Plottwist geschehen ist und ich fand es danach auch wirklich nicht so spannend. Dafür fand ich aber die Entwicklung fast aller anderen Charaktere wirklich gut gefallen, vor allem die von Delia und das Ende war wirklich gut Fazit:Das Buch hatte eine wirklich tolle Grundidee, die auch relativ gut umgesetzt wurde, allerdings fand ich es an vielen Stellen zu langweilig, weshalb mich das Buch auch nicht so gepackt hat. Auch mit den Personen konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Die Gestaltung bekommt dafür aber definitiv einen Punkt von mir und auch der Schreibstil war nicht schlecht, auch wenn ich manche Sichten etwas seltsam fand. Mir hat das Buch insgesamt relativ gut gefallen, aber perfekt ist es meines Erachtens nicht, weshalb ich 3 von 5 Sternen gebe.

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  • Mystery-Thriller mit einer faszinierenden Beziehung zwischen Mensch und Tier

    SCAR

    schnaeppchenjaegerin

    19. May 2017 um 12:35

    Die elfjährige Delia Cross ist ein Fernsehstar und wird von den Eltern gewinnbringend vermarktet. Sie stellt die einzige Einnahmequelle der Familie dar und nur ihr Zwillingsbruder merkt dies kritisch an. Die Eltern sind beide dem Alkohol nicht abgeneigt, Vater Bart hat völlig den Überblick über die Finanzen verloren, erfreut sich an den neuesten Flachbildfernsehern und neuen Autos, während Mutter Pat eine Affäre mit dem Manager ihrer Tochter hat. Delia würde gerne "normal" aufwachsen und zur Schule gehen, stattdessen ist sie den ganzen Tag unter Erwachsenen und ihre einzige Gefährtin ist die hochintelligente Australian Cattle Hündin Caity, die ihr treu zur Seite steht. Ohne zu Nörgeln fügt sich Delia vor allem ihrer Mutter zuliebe in ihr Schicksal, tritt in TV-Shows und Werbespots auf, bis es zu einem folgenschweren Unfall kommt und die gezeichnete Delia das Spiel nicht mehr mitspielt...Von "SCAR" hatte ich mir aufgrund des gruseligen Covers und als Buch, das im Verlag "Heyne Hardcore" erscheint, einen Schocker versprochen. Aber auch wenn ich mir von der Handlung mehr Horror erwartet hatte, handelt es sich dennoch um einen sehr lesenswerte Familientragödie, die die menschlichen Abgründe aufzeigt. Fasziniert war ich vor allem von der innigen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Wie sich Caity schützend um Delia kümmert, fast schon menschliche Züge hat und furchtlos ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, um ihre Freundin zu retten, ist wirklich sehr berührend zu lesen. Zudem setzte sich das Buch kritisch mit der Medienwelt auseinander, in der Kinderstars durch falschen Ehrgeiz und aufgrund von Gewinnmaximierung in Szene gesetzt und hilflos ausgenutzt werden. Dies rächt sich am Ende des Buches, in dem vor allem Mutter Pat  - einem Thriller gerecht - brutal ihr Fett wegkriegt. Offen sein sollte man für Mystery-Elemente, die vor allem in der Charakterrolle der Hündin zum Tragen kommen und sich bis zum Ende der Geschichte durchziehen. 

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  • Emotionaler und dramatischer Roman mit Thriller und Mystery-Elementen

    SCAR

    booknerd84

    16. May 2017 um 18:56

    Titel: Scar, Autoren: Jack Ketchum und Lucky McKee, Verlag: Heyne Hardcore, Seitenzahl: 318 Vielen Dank an den Heyne Hardcore Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Inhalt/Klappentext:Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar - aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohl verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren.Mein Fazit: Scar war mein erstes Buch das ich von Jack Ketchum und Lucky McKee gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und außerdem sehr rasant zu lesen. Nichts wird noch großartig umschrieben. Jack Ketchum und Lucky McKee kommen einfach sofort zum Punkt. Das Cover des Buches sticht einem ebenfalls direkt ins Auge. Das Puppengesicht lässt vermuten, dass die kleine Delia für ihre Mutter nicht mehr ist, als eine Puppe oder Marionette, die sie einfach überall vor eine Kamera in Pose setzen kann. Nichts in dieser Familie ist wie es scheint. Scar ist in dem Sinn kein Horrorbuch, sondern eher ein Psychothriller der dem Leser die dunkelsten Abgründe einer Familie zeigt. Aber trotz allem erlebt man mit diesem Buch eine herzzerreißende Geschichte über die tiefe Verbundenheit und Liebe zwischen Mensch und Tier. Ich finde, diese Geschichte geht dem Leser wirklich ans Herz, die aber auch gleichzeitig erschreckend ist und nicht vor Gewaltszenen zurückschreckt. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und zu 100% überzeugt. Ich kann es mit gutem Gewissen jedem empfehlen der gerne Thriller liest und lasst euch vom tollen Epilog überraschen!Einfach klasse, daher 5 von 5 Sternen!Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Wahre Verbundenheit zwischen Mensch und Tier

    SCAR

    Fascination

    16. May 2017 um 14:57

    In Familie Cross gibt Mutter Patricia, kurz Pat, den Ton an. Dies bekommt vor allem die inzwischen elfjährige Delia zu spüren. Schon von Geburt an wahnsinnig fotogen und mit einem strahlenden Lächeln gesegnet, sieht Pat in der Tochter ihren großen Traum von Ruhm und Reichtum erfüllt. Im Gegensatz zu ihrem Zwillingsbruder Robbie, geht Delia nicht auf eine normale Schule und hat kaum Kontakt zu Gleichaltrigen. Mit Gesangs- und Tanzunterricht ist sie für alle Eventualitäten auf der Karriereleiter gewappnet. Von früh bis spät wird sie von ihrer Mutter zu Anproben, Vorsprechen, schließlich Fotoshootings und Dreharbeiten geschleift. Während sich Pat im Erfolg ihrer Tochter bestätigt sieht, erfüllt sich Vater Bart vom eingenommenen Geld kostspielige Wünsche. Robbie verschwindet im Schatten seiner selbst, einerseits froh über gewisse Freiheiten, andererseits doch eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die seiner Schwester stets widerfährt. Plötzlich wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt! Ein schrecklicher Unfall kostet Delia fast das Leben, wäre nicht Caity zu Hilfe geeilt. Der Australian Cattle Dog und Delia sind ein Herz und eine Seele. Nun mehr denn je. Delia muss zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen, ihr Gesicht bleibt jedoch für immer entstellt. Kein Grund für Pat, die Flinte ins Korn zuwerfen – jetzt erst recht … JACK KETCHUM und LUCKY MCKEE sind ein eingespieltes Team. Was bei BEUTERAUSCH funktioniert hat, bestätigt sich einmal mehr mit SCAR. Lebendiges Kopfkino garantiert! Die dramatische Geschichte von Delia und ihrem Hund erstreckt sich über achtzehn Kapitel, eingebettet in Pro- und Epilog. In drei Teilen erleben wir das familiäre Miteinander vom glorreichen Aufstieg, über die unerwartete Wende bis zum bitteren Untergang. Drei Akte subtilen Horrors und psychologischer Hochspannung.  Erzählt wird in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven. Für den Leser ergibt sich ein allumfassendes Bild: Die Mutter, die eins ihrer Kinder auf Teufel komm raus vermarktet und das andere durch Gleichgültigkeit fast schon seiner Existenz beraubt. Der Vater, der sich der Missstände bewusst ist, seinen Kummer jedoch in Alkohol ertränkt und purem Luxus frönt. Der Sohn, der zwischen Missgunst und Geschwisterliebe schwankt. Die Tochter, die trotz alledem eine starke Persönlichkeit entwickelt und schließlich der Vierbeiner, der weit mehr ist, als nur bester Freund des Menschen. Die Charaktere wirken sehr authentisch, vereinzelt ist man ihnen unglaublich nah. Während der Lektüre kommt es zu ergreifenden Momenten, die tief bewegen, mitunter erschrecken oder sogar zu Tränen rühren. Grausam ist vor allem, dass die Ereignisse mit wenigen Abstrichen ebenso Realität sein könnten. Zum Abschluss kommt es zu einigen blutrünstigen Szenen, derer das Buch in der Form eigentlich nicht bedurft hätte. Nichtsdestotrotz ist der Titel für all jene ein Highlight, denen Empathie nicht allzu fremd ist. SCAR erscheint als hochwertiges Paperback bei Heyne Hardcore. Das matt gehaltene Cover ziert eine Puppe. Und nichts Anderes ist die Elfjährige für ihre Mutter. Ein Riss durchs Gesicht steht stellvertretend für Delias Entstellung nach dem tragischen Unfall. Besonders wirkungsvoll ist darüber hinaus das Auge in glänzendem Spotlack. Es gibt der Puppe etwas Lebendiges. Insgesamt ein überaus passendes Motiv! Im Anhang listet ein Werkverzeichnis alle von JACK KETCHUM im Wilhelm Heyne Verlag erschienenen Titel. Fazit: SCAR ist kein Horror im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr psychologische Spannung vom Feinsten. JACK KETCHUM und LUCKY MCKEE verweisen auf Abgründe einer vermeintlichen Familienidylle und setzen dem eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Tier entgegen. Eine erschreckende Geschichte, die zu Herzen geht!

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  • Subtiles Grauen mit brutalem Showdown

    SCAR

    lauravoneden

    11. May 2017 um 11:37

    Jack Ketchum gehört zu meinen liebsten Autoren und das schon über viele Jahre hinweg. Ich liebe seinen schockierenden Schreibstil und finde seine Geschichten immer sehr interessant und flüssig zu lesen. 'SCAR' durfte also auch in meinem Bücherregal nicht fehlen.Das Cover erregt sofort Aufmerksamkeit und der Klappentext macht extrem neugierig. Wir begleiten in der Geschichte Delia, ein junges Mädchen, das gerade dabei ist ihren schauspielerischen Durchbruch zu erleben. Gleich zu Beginn kann man hinter die heile Familienwelt blicken und feststellen, dass hier gar nichts so rosig ist, wie es nach außen scheint. Wärme und Nähe sucht Delia bei ihrer Hündin Caity, die beiden sind unzertrennlich. Als dann der besagte Unfall geschiet, beginnt die eigentliche Wendung der Geschichte.Zunächst einmal würde ich gerne anmerken, dass das Buch zwar als 'Roman' deklariert ist, aber dennoch von Heyne Hardcore verlegt wurde. Wer den Verlag kennt, der weiß, dass es hier normalerweise sehr blutig und radikal zugeht, da hier schonungslos über rohe Gewalt geschrieben wird. Bei 'SCAR' fehlt mir das ein bisschen, da lediglich ganz zum Schluss der 'Hardcore-Teil' losgeht. Trotzdem finde ich es für die Story recht passend. Sie beginnt langsam und gipfelt eben in einem Showdown, der auf jeden Fall Hardcore genannt werden darf. Zarte Seelchen sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wir begleiten alle Familienmitglieder, wenn auch in verschiedenem Ausmaß. Sogar die Familienhündin Caity kommt quasi zu Wort, diese Abschnitte fand ich allerdings nicht immer notwendig. Jede der Figuren wird so etwas näher beleuchtet und man erfährt, dass anscheinend jeder mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat, was jedoch gewisse Personen nicht sympathischer macht. Der Schreibstil von Jack Ketchum ist für mich sehr flüssig lesbar, da die Sprache recht einfach gehalten ist.Für mich ist 'SCAR' nicht unbedingt das, was ich von Ketchum gewohnt bin, aber dennoch konnte das Buch bei mir punkten. Wer Geschichten über heile Welten mit tiefen Abgründen mag, vor Gewaltszenen nicht zurückschreckt, der sollte sich dieses Buch unbedingt mal angucken.

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  • Anhaltende Gruselstimmung

    SCAR

    NiWa

    08. May 2017 um 10:37

    Delia Cross ist gerade mal 11 Jahre und auf dem Weg zum gefeierten Fernsehstar. Unglücklich, vom alles verzehrenden Ehrgeiz der Mutter getrieben, hält sie sich an ihrer Hündin Caity fest, in der sie mehr als den Familienhund sieht. Doch dann zerstört ein furchtbarer Unfall ihr Gesicht und selbst jetzt lassen ihr die mütterlichen Ambitionen keine Ruhe und sie steht erst recht wieder im Rampenlicht.Obwohl dieser Roman im Heyne-Hardcore-Label erschienen ist, handelt es sich keineswegs um einen brutalen Horrorroman sondern um ein vielschichtiges Werk mit leisen Tönen, Mysteryelementen und einer Familiengeschichte. Im Vordergrund der Handlung steht zuerst die Freundschaft von Delia und ihrem Hund Caity. Obwohl Caity eigentlich der Familienhund sein sollte, hat sie an Delia einen Narren gefressen und diese Begeisterung beruht auf Gegenseitigkeit. Sie sind beste Freunde und für Delia ist Caity ihr Lebensinhalt.Genauso wird der Alltag eines Kinderstars thematisiert. Delia wird vom furchteinflößenden Ehrgeiz ihrer Mutter getrieben. Tanz- und Musikstunden, hier ein Vorsprechen, da ein Drehtermin - im Showbusiness hat man es nicht leicht, schon gar nicht, wenn man ein kleines Mädchen ist. Der Horror steckt nicht im Roman, sondern in der Realität. Es ist furchtbar, wie Delia von ihrer Familie - in erster Linie von ihrer Mum - angetrieben wird. Sie nimmt ihr jeden Funken Normalität, geht bis zum Äußersten und lässt sich dabei die Sonne auf den Bauch scheinen, ohne das Mädchen nur einmal zu fragen, was sie überhaupt will. Etwas im Hintergrund, aber ebenso wichtig, ist das Familienleben der Cross’. Der Vater und der Bruder nehmen eher Nebenrollen ein, die aber das Gesamtbild von Delias Umfeld wunderbar abrunden und der Handlung eine tiefere Note geben.Die Handlung ist großartig und nicht einfach zu durchschauen. Mehrere Male wurde ich an der Nase herumgeführt und stellte überrascht fest, dass ein unerwarteter Weg eingeschlagen wird. Gleichzeitig hat mich die dichte Atmosphäre überzeugt. Es ist großartig, mit Delia in ihrer Welt zu versinken, ihrer Hündin Caity durch’s Fell zu kraulen, gemeinsam mit ihr nach Sternschnuppen zu schauen oder den Erwachsenen rundherum auf subtile Art einen Spiegel vorzuhalten.Hier darf man allerdings keine Schwarzweißmalerei erwarten, sondern das Autorenduo hat auf grandiose Weise mit den Grauschattierungen der Realität gespielt. Sie zeigen, wie aus guten Vorsätzen oder der Not heraus ganz langsam eine furchtbare Situation entsteht, die als solche gar nicht gleich zu erkennen ist.Die Tiefe der Figuren, die Dichte der Erzählung und die andauernde Spannung haben diesen Roman zu einem richtigen Highlight gemacht. Obwohl der Horror nicht in genreüblichen Elementen liegt, bauen die Autoren eine anhaltende Gruselstimmung auf, aus der es kein Entrinnen gibt. Es war mir eine Freude, Delia Cross und ihre Hündin Caity kennenzulernen, und ich kann dieses Werk mit Begeisterung weiterempfehlen.

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