SCAR

von Jack Ketchum und Lucky McKee
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SCAR
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Positiv (29):
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Ein gewaltiges Familiendrama

Kritisch (2):
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Inhaltsangabe zu "SCAR"

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453677173
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    SweetSecret33s avatar
    SweetSecret33vor 7 Monaten
    Erschreckendes Familiendrama

    Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …



    Dieses Buch hat mich überrascht weil es doch etwas anders ist als die anderen Romane von Ketchum. Hier erwartet einen ein Familiendrama, wie es erschreckender nicht sein könnte. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich anfangs skeptisch war, hat mich „SCAR“ nicht enttäuscht. Berührend und rasant wird die Geschichte erzählt und ist echt gut geschrieben. Das einzige was ich diesmal bemängeln muss sind die Charaktere, die mir hier etwas zu blass waren. Gut unterhalten hat mich das Buch aber dennoch.


    Fazit

    Für dieses tragische Familiendrama gebe ich gerne eine Empfehlung!



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    mrsmiserys avatar
    mrsmiseryvor 8 Monaten
    Familientragödie mit Gruselfaktor

    Die Hauptrolle in „Scar“ spielt die kleine Delia Cross – und das im wortwörtlichen Sinne.


    Die 11-Jährige ist bereits ein kleiner Star und verdient mit Werbespots oder Serienrollen eine Menge Geld. Die Schule und ihre Kindheit bleiben dabei auf der Strecke. Unterstützt, oder besser gesagt gemanagt und getriezt, wird sie von ihrer Mutter Pat, die ihre Tochter mit Dollarzeichen in den Augen von einem Casting zum nächsten schickt.


    Was Delia möchte, steht nicht zur Debatte – sie hat zu funktionieren und das stolze Image der Familie zu wahren. Zur Seite steht ihr dabei nur Caity: Der Familienhund. Denn für Freunde bleibt keine Zeit und auch auf des Rest der Familie kann sie sich nicht verlassen.


    Denn es geht weiter mit den unschönen Verhältnissen. Delias Vater ist dem Alkohol verfallen, seiner Frau nicht ebenbürtig und einer funktionierenden Familie damit nicht sonderlich zuträglich. Und Delias Zwillingsbruder Rob – wie könnte es anders sein – steht stets im Schatten des berühmten Familienmitglieds.


    Doch als Rob seiner Schwester eines Nachts einen Streich spielen will, wendet sich das Blatt.


    Delias Zimmer steht plötzlich in Flammen und das Mädchen überlebt diesen Unfall nur knapp. Tiefen Narben zeichnen fortan ihr Gesicht und ihre Seele.


    Doch das ist kein Grund für ihre Mutter kürzer zu treten – im Gegenteil: Ein Familienhund, der der nun entstellten Jungschauspielerin das Leben rettet! Das sind Schlagzeilen!


    Gefundenes Fressen für Delias Mutter und die Presse! Und dann gehen die Tragödien erst richtig los..



    Zunächst sollte man anmerken, dass der Titel unter dem Label „Heyne Hardcore“ erschienen ist und DAS wahrscheinlich zu hohe Erwartungen gesetzt hat. „Heyne Hardcore“ steht für Literatur fernab des Mainstreams und überzeugt durch stets unkonventionelle und qualitativ hochwertige Geschichten. Leider konnten meine Erwartungen an Label und Autor dieses Mal nicht erfüllt werden.


    „Scar“ ist m.E. in erster Linie ein Familiendrama. Im Mittelpunkt stehen definitiv die innerfamiliären Tragödien, die ein ums andere Mal Kopfschütteln erzeugen. Denn wie obig beschrieben, treffen wir hier auf eine völlig zerrüttete Familie, die nach außen den Schein zu wahren versucht. Das garantiert in jedem Fall spannende Einblicke in eine Welt, die Außenstehenden sonst verschlossen bleibt.


    Dieses Buch ist auch als Roman deklariert und erhebt dadurch nicht den Anspruch, eine Horrorgeschichte zu sein, wie man sie sonst von diesem Autor kennt. Gerade deshalb ist es so spannend, dass Jack Ketchum in ein anderes Genres einlädt. Doch Ketchum ist nun mal als Autor von Horrorgeschichten bekannt und konnte wohl nicht die Finger davon lassen, selbige Elemente dann doch gegen Ende des Buches einzuflechten. Doch die Veränderungen ins Übersinnliche sind nicht sonderlich gelungen. So einflusslos, beiläufig und unausgearbeitet wirft der Plot zu viele Fragen auf. Hier entsteht keine Tiefe und das ist deshalb so schade, weil sich während des Romans selbst schon kaum eine Beziehung zu den Figuren aufbauen lässt:


    Sämtliche Charaktere (auch die Protagonisten) sind bis zum Schluss nicht richtig greifbar und bleiben als leere Hüllen im Gedächtnis. Auch die Dialoge sind sehr oberflächlich gehalten, wodurch es schwer fällt, mit den Figuren zu fühlen und denken. Da wurde meines Erachtens durch die geringe Seitenzahl sehr viel Potenzial verschenkt, da der Plot und die handelnden Charaktere sehr vielversprechend starteten. Große Ausnahme bildet hier lediglich die Figur der Mutter. Obschon auch ihr Charakter nicht sonderlich präsent ausgearbeitet wurde, gibt es wohl kaum Romanfiguren, die mehr Verachtung verdient haben. Als Pädagogin und Tierfreundin gingen mir einige Szenen sehr an die Nieren.


    Das liegt nicht zuletzt daran, dass einige Passagen in kursiv geschrieben sind und die Sicht des Hundes zeigen. Caity bleibt damit nicht nur „irgendein“ Tier, sondern bekommt eine ganz besondere Rolle und überholt in ihrer Bedeutung und Sympathie schnell die eigentliche Protagonistin Delia.


    Insgesamt ist der Plot in der Theorie sehr ansprechend und auch an den ungewöhnlichen Schreibstil der Autoren gewöhnt man sich schnell. Die Spannung entwickelt sich dann in der zweiten Hälfte des Romans. Hier erwarten uns dann auch weitere, erschütternde Wendungen und die Spirale an Tragödien scheint kein Ende nehmen zu wollen. Das ist in jedem Fall unangenehm und deshalb so mitreißend.



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    Navi_M_Grays avatar
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gewaltiges Familiendrama
    Ein gewaltiges Familiendrama

    Nachdem mir Lebendig und später dann Jagdtrip ja nicht mehr sonderlich gut gefallen hatten, war ich skeptisch, als ich dann schliesslich SCAR in meinen Händen hielt.
    Die Rückseite des Buches wird von einem Zitat Stephen King's geziert:


    "SCAR ist ein furchterregendes, fesselndesBuch über eine Familie am Abgrund – undzugleich eine herzergreifende Geschichte überein Mädchen und ihren Hund. Die Sprache istglasklar, das Tempo atemberaubend.Jack Ketchum und Lucky McKee haben einenverdammt guten Roman geschrieben."– Stephen King
    Allerdings wissen wir ja, dass Stephen King und ich nicht sehr oft den gleichen Buchgeschmack haben, so sehr ich den Meister der modernen Horrorliteratur auch verehre, finde ich das Meiste, was er für gut heisst, schlecht. Wir erinnern uns zB. an Sarah Lotz's Die Drei.

    In einem SatzEine Mutter giert nach dem Erfolg ihrer Tochter und geht buchstäblich über Leichen.

    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!
    Eine tragische Geschichte um den Zerfall einer Familie und die Liebe zu einem Hund.
    Herzergreifend und rasant geschildert. Einmal mehr zeigt Ketchum den Spiegel der Seele eines von Gier zerfressenen Menschen und erinnert uns daran, dass das Leben manchmal ein wahres Arschloch sein kann...
    Das Buch hat ein paar Längen. Man braucht Durchhaltevermögen, bis es endlich zur Sache geht. Aber angesichts dessen, dass hier ein Familiendrama geschildert wird, geht das in Ordnung.
    Ketchum schildert die Patricia, die Mutter, derart authentisch unsympathisch, dass man die ganze Zeit über darauf wartet, dass er loslegt und sie büssen lässt. 

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    Susi180s avatar
    Susi180vor einem Jahr
    Anders aber gut

    Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

    Der Autor:

    In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

    Meine Meinung:

    Ich habe schon ein paar Bücher des Autors gelesen und kenne ihn daher eher blutig und brutal. In diesem Buch ist das jedoch anders. Die Geschichte baut sich langsam auf und es ist mehr die Psyche mit der der Autor spielt. Der Leser erlebt eine Geschichte die nachdenklich macht und die einen auch trotz ohne Grausamkeit gefangen nimmt. Jack Ketchum hat sich hier mal an etwas neues gewagt und ich finde es ist ihm durchaus gelungen. Die Entwicklung der Geschichte und der einzelnen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Der Aufbau macht Lust auf mehr und man möchte wissen was als nächstes passiert. Sicher werden viele Fans des Autors enttäuscht sein das es in diesem Buch mal nicht so brutal zugeht, aber mich konnte es dennoch packen.

    Eine Geschichte die Kritisch mit der Gesellschaft umgeht und die mich wirklich nachdenklich gemacht hat. Eine zwischenmenschliche Entwicklung und die Liebe zu einem Tier stehen hier sehr im Vordergrund. Man darf keine blutigen Szenen erwarten und wenn man wie ich ganz neutral an die Geschichte geht, macht sie Spaß und ist spannend.

    Von mir eine Empfehlung für alle die den Autor einmal ausprobieren möchten. Ich finde er hat hier wieder sein Können bewiesen, wenn auch diesmal viel ruhiger und ganz ohne viel Blut und Grausamkeiten. Für mich auf jeden Fall gelungen.

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eher Drama als Horror...
    Eher Drama als Horror

    Die elfjährige Delia Cross ist ein Fernsehstar und wird von den Eltern gewinnbringend vermarktet. Sie stellt die einzige Einnahmequelle der Familie dar und nur ihr Zwillingsbruder merkt dies kritisch an. Die Eltern sind beide dem Alkohol nicht abgeneigt, Vater Bart hat völlig den Überblick über die Finanzen verloren, erfreut sich an den neuesten Flachbildfernsehern und neuen Autos, während Mutter Pat eine Affäre mit dem Manager ihrer Tochter hat.

    Delia würde gerne "normal" aufwachsen und zur Schule gehen, stattdessen ist sie den ganzen Tag unter Erwachsenen und ihre einzige Gefährtin ist die hochintelligente Australian Cattle Hündin Caity, die ihr treu zur Seite steht. Ohne zu Nörgeln fügt sich Delia vor allem ihrer Mutter zuliebe in ihr Schicksal, tritt in TV-Shows und Werbespots auf, bis es zu einem folgenschweren Unfall kommt und die gezeichnete Delia das Spiel nicht mehr mitspielt...

    Von "SCAR" hatte ich mir aufgrund des gruseligen Covers und als Buch, das im Verlag "Heyne Hardcore" erscheint, einen Schocker versprochen. Aber auch wenn ich mir von der Handlung mehr Horror erwartet hatte, handelt es sich dennoch um einen sehr lesenswerte Familientragödie, die die menschlichen Abgründe aufzeigt.

    Fasziniert war ich vor allem von der innigen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Wie sich Caity schützend um Delia kümmert, fast schon menschliche Züge hat und furchtlos ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, um ihre Freundin zu retten, ist wirklich sehr berührend zu lesen.

    Zudem setzte sich das Buch kritisch mit der Medienwelt auseinander, in der Kinderstars durch falschen Ehrgeiz und aufgrund von Gewinnmaximierung in Szene gesetzt und hilflos ausgenutzt werden. Dies rächt sich am Ende des Buches, in dem vor allem Mutter Pat - einem Thriller gerecht - brutal ihr Fett wegkriegt.

    Offen sein sollte man für Mystery-Elemente, die vor allem in der Charakterrolle der Hündin zum Tragen kommen und sich bis zum Ende der Geschichte durchziehen.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bewegend, erschreckend und mitreißend und ganz anders als erwartet
    Familiendrama (4,5 Sterne)

     Die elfjährige Delia Cross steht schon seit vielen Jahren immer im Licht der Scheinwerfer. Immer wieder wird sie von ihrer ehrgeizigen Mutter ins Rampenlicht gezogen und gerade scheint sie es richtig geschafft zu haben, denn das Vorsprechen zu einer TV-Serie sieht vielversprechend aus. Delias Vater hingegen umgibt sich gerne mit teuren Dingen, wie großen Fernsehern oder schnellen Autos und ihr Zwillingsbruder Rob scheint fast schon unsichtbar für seine Eltern. Zum Glück gibt es da Caity, den Hund der Familie oder eher noch Delias Hund, denn die Beiden haben eine ganz besondere Verbindung zu einander. Als es dann eines Nachts zu einem großen Unglück kommt, wird Delia im letzten Moment von ihrer Hündin gerettet.
    Meine Meinung:
     Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie ich hier überhaupt beginnen soll, denn eigentlich bin ich von Jack Ketchum etwas ganz anderes gewohnt, z. B. seine Beute-Reihe, die hier allerdings so gar nicht mit Scar verglichen werden kann. Der Schreibstil ist durchaus mitreißend, die Sprache gut verständlich und das Erzählte auch so gut beschrieben, dass man sich sowohl Familie Cross als auch das Geschehen vorzustellen. Aber es dauerte etwas, bis ich wirklich mit dem Geschriebenen warm wurde, doch ab einem gewissen Punkt, war ich völlig fasziniert vom Geschriebenen. Was mir hier auch auffällt, dass die Sätze recht kurz, aber dadurch auch sehr prägnant sind. Die Stimmung der Geschichte spiegelt sich also auch durchaus in der Sprache wieder.
    Das Buch beginnt noch recht langsam, wobei man hier die Familie, zumindest das, was sie nach aussen vorgibt zu sein, kennenlernt und auch die ersten Blicke in den Hintergrund gibt es hier auch. Doch es gibt hier weder viel Gefühl, noch großes Tempo, es ist eher das, was Ketchum und McKee nicht aussprechen, dass mich immer wieder inne halten ließ. So ist es vor allem die Mutter, die in mir die meisten Gefühle hervorrufen konnte, ja und diese sind nicht gerade freundlich, denn sie ist ein Mensch, die alles dafür gibt, um im Ruhme ihrer Tochter mitzuschwimmen. Tatsächlich ist dies ein Thema, dass immer wieder aktuell ist, denn mal ehrlich, wieviele Kinder würden von sich aus lieber den ganzen Tag vor einer Kamera stehen, anstatt mit den Freunden zu spielen. Genau diesen Umstand greifen die Autoren hier sehr geschickt auf und mit dem Tempo, das die Geschichte vorgibt, steigerte sich auch meine Abneigung gegenüber Delias Familie, bzw. ihren Eltern.
    Wirklich gelungen fand ich die Darstellung der besonderen Beziehung zwischen Delia und ihrem Hund, die auch eine ganz besondere Rolle in diesem Buch einnimmt. Allerdings möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, da es etwas wichtiges sonst vorweg nehmen würde.
    Die Geschichte wird hier aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, vieles erfährt man aus Delias Perspektive, aber auch die Mitglieder der Familie und vor allem der Hund Caity bekommen ihren Raum. Genau diese Perspektive aus der Sicht des Hundes hat dann wieder etwas ganz besonderes, das dem die Geschichte eine ganz aussergewöhnliche Wendung gibt. Das meiste wird hier in der dritten Person erzählt, aber hier und da gibt es da eine kleine Änderung, die das mysteriöse unterstreicht.
    Die Personen haben wenig Tiefgang, allerdings ist das genau das, was die Autoren hier auch bezwecken, die Hervorhebung der Oberflächlichkeiten der Personen. Delia konnte durchaus am Anfang mein Mitleid erwecken, ist aber innerhalb der Geschichte eine sehr interessante Persönlichkeit geworden und diese Entwicklung gefiel mir gut. Rob, Delias Zwillingsbruder, scheint für seine Eltern beinahe unsichtbar und nimmt hier sehr wenig Raum im Leben seiner Eltern ein, er ist das Kind am Rande und auch wenn man nicht merkt, dass er nach Aufmerksamkeit sucht, ist es genau das, was nachher ebenfalls eine Wendung der Geschichte ausmacht. Delias Mutter ist kalt und unsympathisch, Geld und vor allem Ruhm sind es, was sie will. Ansonsten helfen ihr Alkohol und Pillen über den Tag und durch die Nacht. Tja, und Delias Vater? Der ist alles andere als die hellste Kerze auf der Torte, aber wenn es darum geht, für sich den größten Nutzen heraus zu holen, ist er sehr erfinderich. Am meisten gefiel mir hier der Hund der Familie, Caity, die hier der Charakter mit dem größten Herzen ist.
    Mein Fazit:
    Ich habe zwar noch nicht alle Bücher des Autors Ketchum gelesen, aber dieses hier ist auf jeden Fall anders, als ich erwartet habe. Der Beginn konnte mich noch nicht ganz so fesseln, aber die Geschichte nahm dann einen ganz eigenen Verlauf und konnte mich schließlich doch noch einnehmen und fesseln. Wer allerdings einen Horror-Splatter-Roman erwartet ist hier falsch, denn Ketchum und McKee lassen ihren Horror eher in Mystery wandeln und bleiben mit dem Grauen ganz unterschwellig. Ein gelungenes Buch, das ich an nur einem Abend gelesen habe und dem ich eine Leseempfehlung gebe!

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    LiveReadLoves avatar
    LiveReadLovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht ganz das, was ich erwartet habe.
    Ein Buch, das so vielversprechend klang und dann doch auf ganzer Linie versagt hat.

    Inhalt

    Delia Cross ist elf Jahre alt und der Star ihrer Familie. Sie ist diejenige, die die Kassen füllt und den hohen Lebensstandard der Familie finanziert. Ihre Mutter ist getrieben von einem ungesunden Ehrgeiz und verlangt immer mehr von ihrer kleinen Tochter, während der Vater in Verschwendungssucht lebt und das Geld seiner Tochter für alle möglichen Dinge ausgibt. Delias Zwillingsbruder fühlt sich vernachlässigt und unbeachtet. Nur ihre Hündin Caity steht fest an Delias Seite, erwartet nichts von ihr, sondern ist einfach für sie da. Ihre beste Freundin, ihr Fels in der Brandung. Und dann passiert der Unfall. Delias Gesicht ist entstellt, die einzige Einnahmequelle der Familie scheint versiegt, aber der Ehrgeiz der Mutter kennt keine Grenzen: sie vermarktet nun die Narben ihrer Tochter. Bis zu dem Moment, an dem Delia sich zu wehren beginnt.

    Ein Buch, das so vielversprechend klang und dann doch auf ganzer Linie versagt hat.

    Ich weiß nicht mehr genau wie ich auf „Scar“ aufmerksam geworden bin, doch einer der Autoren, Jack Ketchum, ist schon länger auf meiner Liste derer gestanden, von denen ich unbedingt mal etwas lesen möchte. Aus dem Heyne Hardcore Verlag habe ich außerdem noch nie etwas gelesen und ich war deshalb besonders gespannt darauf ein grauenerregendes Buch zu lesen, das entweder blutig und brutal ist oder Elemente von Horror enthalten. Dank dem Bloggerportal konnte ich das Buch bald in den Händen halten! Vielen Dank dafür.

    Zu Beginn der Geschichte lernt man die Familie Cross sehr gut kennen. Allen voran natürlich Delia, die als hübsches, junges und auch talentiertes Mädchen das Geld der Familie verdient und ihre Hündin Caity, die ihr auf Schritt und Tritt folgt und sie nie wirklich aus den Augen lässt. Die beiden sind ein eingespieltes Team, die sich gegenseitig vertrauen. Beste Freunde wenn man so will. Delia will nur das Beste für ihre ganze Familie und ihr macht es Spaß vor der Kamera zu stehen und so zu tun als wäre sie jemand ganz anderes. Sie weiß, wie sie sich verhalten muss und fügt sich allem, was ihre Mutter ihr vorschlägt. Wie jede 11jährige wünscht sie sich allerdings auch noch eine andere Art Aufmerksamkeit. Sie möchte in eine richtige Schule gehen, mit Kindern in ihrem Alter spielen. Keinen Privatunterricht. Doch das ist für sie nicht möglich und das kleine Mädchen hat ein gutes Herz, sie widersetzt sich nicht.
    Der Rest der Familie passt nicht so wirklich zu ihr dazu. Patricia, ihre Mutter, ist getrieben von krankhaftem Ehrgeiz. Sie will ihre Tochter immer weiter und weiter treiben. Delia soll um jeden Preis berühmt werden und sie, als ihre Mutter, würde dann mit ihr im Rampenlicht stehen.
    Ihr Vater Bart hat ein eher ruhigeres Gemüt, unternimmt aber nichts gegen seine Frau, denn auch er zieht Vorteile aus Delias Einkünften: er kann jegliches Spielzeug kaufen, das er begehrt. Geld spielt schließlich keine Rolle, wenn die kleine Tochter es mit nach Hause bringt.
    Delias Zwillingsbruder Rob ist geplagt davon, dass er nicht die Aufmerksamkeit geschenkt bekommt, die ihm vielleicht zustehen würde. Er wünscht sich nichts sehnlicher als auch einmal von seinen Eltern beachtet zu werden. Die Eifersucht sickert immer stärker durch seine Gedanken und lässt ihn für das, was seine Schwester durchmachen muss, blind werden.

    Die Familie bis zu dem schrecklichen Unfall begleiten zu können hat mir Spaß gemacht. Man spürt die Dramatik der kaputten Familie durch jede Seite hindurch. Nicht die Liebe und der gute Umgang miteinander stehen im Vordergrund, sondern einzig Delia, die um jeden Preis Geld verdienen muss. Ihr wird keine Zeit gelassen Kind zu sein, denn sie hat zu arbeiten. Vorsprechen um Vorsprechen wird organisiert, Tanzstunden werden genommen, Texte werden gelernt, Freizeit kennt Delia gar nicht. Es ist für mich als Leserin grauenvoll gewesen, wie sehr die 11jährige ausgebeutet wird. Von ihrer eigenen Familie.
    Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass sie und ihre Hündin  Caity eine so besondere Beziehung zueinander haben. Doch auch mit dieser Beziehung beginnt das Buch ein wenig merkwürdig zu werden. Zunächst war es noch recht interessant auch aus der Sicht des Hundes zu lesen, doch je weiter man in dem Buch voran gekommen ist, desto häufiger kam Caity zu Wort. Die Verbindung zwischen Kind und Hund wurde immer enger und die Grenzen sind teilweise sehr stark verwischt worden. Ob der Verlag aus diesem Grund entschieden hat, das Buch bei Heyne Hardcore erscheinen zu lassen? Denn nichts, was in diesem Buch geschehen ist, hat mich verstört, erschrocken, aus dem Konzept gebracht oder auch nur ansatzweise gegruselt.

    Das Buch war ein einfaches Familiendrama, das ein Ende nimmt, das hätte ganz klar verhindert werden können, wenn die einzelnen Familienmitglieder mehr auf die Bedrüfnisse der anderen eingegangen wären. Doch „Hardcore“ war an dieser Geschichte gar nichts.
    Mir hat die Spannung und der Thrill gefehlt, auch wenn das Buch als Roman deklariert wurde, ist es dennoch in einem Verlag erschienen, das eine andere Erwartungshaltung vermittelt. Es war mir eher zu langweilig und irgendwann schon fast zu merkwürdig, als spannend oder gruselig.
    Da trotzdem sehr viele von Jack Ketchum schwärmen, werde ich es noch einmal mit ihm versuchen und hoffen, dass er mir dann besser gefällt.

    Fazit

    Wenn ihr eine erschreckend, grausame und furchterregende Geschichte um eine zerrüttete Familie lesen wollt, seid ihr mit diesem Buch leider an der falschen Adresse. Scar beleuchtet auf dramatische Weise, wie eine Familie zugrunde geht, doch nichts davon ist besonders schrecklich. Das Buch lässt sich zwar sehr leicht und schnell lesen, denn der Schreibstil ist eingänglich, doch viel mehr ist es nicht.

    Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Hardcore Verlag für das Rezensionsexemplar!

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    Buechertraeumes avatar
    Buechertraeumevor einem Jahr
    Erschreckend!

    Lieblingszitat:
     
    »Sag mir, was du getan hast, Mom! Was hast du mit Caity gemacht? Was hast du mit meiner Schwester gemacht?«
     
    Meine Meinung:
     
    Ganz zufällig entdeckte ich SCAR und bevor ich schauen konnte, wurde es auch schon meins, denn der Klappentext klang einfach sehr gut und deshalb musste ich auch das Buch lesen und ich kann euch eins sagen, es war pure Spannung mit einer Familie die vor dem Abgrund steht. Das Cover ist sehr außergewöhnlich aber trotzdem passend zum Inhalt, mir gefällt dieses sehr gut.
     
    Der Schreibstil der Autoren ist einfach unglaublich stark und trotzdem noch flüssig zu lesen. Was mich am Stil echt begeistern konnte, war diese Wortgewalt die mich an die Geschichte gefesselt hat und die Seiten nur so davon fliegen lassen hat.  
     
    Die Autoren haben Charaktere erschaffen, die sehr gut ausgearbeitet waren und vor allem die Eltern von Delia waren erschreckend echt dargestellt. Delia Cross ist ein 11-jähriges Mädchen, welches mir auf anhieb sehr leid tat und die ich am liebsten vor ihrer Mutter gerettet hätte. Delia ist ein sympathisches Mädchen und ihr Bruder war ebenfalls sehr nett. Ihre Mutter hingegen war so egoistisch und wurde von ihrem Ehrgeiz angetrieben, was ich nicht gut geheißen habe, denn Delia ist ein Kind und das sollte sie auch bleiben.
     
    Es war erstaunlich, wie die Handlung rund um die Story aufgebaut war. Ich war sehr fasziniert von dieser Handlung und dem Setting, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte! SCAR zeigte mir, dass ein Kind niemals seiner Kindheit beraubt werden sollte, egal was ist, denn ein Kind bekommt nur diese eine Chance zu leben und dies wird mit diesem Buch noch einmal richtig deutlich gemacht.
     
    Mein Fazit:
     
    Mit SCAR ist den Autoren Jack Ketchum und Lucky McKee ein Buch gelungen, welches mich mit einem Schreck zurück ließ. Ein Mädchen das seiner Kindheit beraubt wurde und eine Mutter die bereits krankhaft, anders kann ich es nicht sagen, ihre Tochter vermarktet waren der Gipfel des Buches. Die Wortgewahlt im Schreibstil setztem dem Buch die Krone auf und konnte mich überzeugen. Auch die Charakterbildung war ein sehr überzeugender Punkt, denn diese entwickelten sich stets weiter und haben viele Facetten gezeigt. Ich vergebe 5 von 5 Diamanten an das Buch.

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    Sanveens avatar
    Sanveenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erschreckend was Eltern ihren Kindern antun können - Scar trifft ein nach wie vor kritisches Thema, das zum Nachdenken anregt.
    Falscher Ehrgeiz und was er aus einem macht

    Story: In Scar geht es es um Pat, die sehr ehrgeizige Ziele für ihre hübsche Tochter Delia hat. Delia ist elf Jahre alt, schauspielert und modelt. Sie hat Gesangs-, Klavier-, und Tanzunterricht und geht nicht an eine normale Schule. Sie wird privat unterrichtet und kennt somit, außer ihren Zwillingsbruder, keine Gleichaltrigen. Pat setzt all ihre Hoffnungen in Delia - ihre Tochter soll ihre Träume leben, die sie selbst nicht erfüllen konnte. Ob Delia das möchte, danach fragt niemand. Pat hat die Familie in der Hand, nicht nur ihre beiden Kinder sondern auch ihren Ehemann. Die Eltern geben nicht nur gerne großspurig das Geld aus, dass ihre Tochter in ihren jungen Jahren verdient sondern konsumieren auch fast ununterbrochen Alkohol und Medikamente. Die Einzige die Delia versteht ist der Familienhund Caity. Vor Gier und Ehrgeiz zerfressen hört ihre Mutter Pat selbst nach schrecklichen Ereignissen nicht auf, ihre Tochter gegen ihren Willen zu vermarkten.

    Schreibstil:
    Das Buch ist sehr dialoglastig. Scar ist in der dritten Person geschrieben und wechselt recht rasch zwischen den Perspektiven aller Personen - sogar in die Perspektive aus der Sicht des Hundes. Die schnellen Sprünge sind manchmal kurz verwirrend, aber nach ein paar Sätzen ist man gleich wieder drinnen und das Buch lässt sich recht schnell und flüssig lesen.

    Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen. Der Schreibstil ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich kam gut damit klar. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, in deren Ende immer ein Ereignis geschieht, dass den nächsten Abschnitt und somit Pats Vermarktungsstrategie beeinflusst. Das Buch beginnt relativ harmlos und steigert sich in der Dramatik. Das Ende ist recht überspitzt um am Schluss noch Gänsehaut und Spannung zu erzeugen, was so aber vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre. Denn es ist mehr die Story zwischen den Zeilen über das ganze Buch hinweg, die einen zum Nachdenken anregt. Das Buch beschreibt zwei nicht ganz unwichtige Themen - Eltern die ihren Kindern ein Leben aufzwingen um selbst davon zu profitieren und dass man seinen Seelenfreund nicht nur in einem Menschen finden kann.

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    typischBinas avatar
    typischBinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schockierende Familientragödie mit ein bisschen Horror zum gruseln.
    Scar von Jack Ketchum & Lucky McKee


    Klappentext:
    Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …




    Die Autoren:
    Jack Ketchum ist das Pseudonym des  ehemaligen Schauspielers, Lehrer, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writes Association.


    Lucky McKee ist Autor, Schauspielerin und Regisseur. Zu seinen Werken gehören der Kultfilm May, sowie die Verfilmung von Beuterausch, für die er zusammen mit Kack Ketchum das Drehbuch und die Romanfassung schrieb.


    Die ersten Sätze:
    Es ist sechs Uhr morgens. Delia liegt auf der Seite und schläft tief. Sie träumt nicht und ist, im Augenblick jedenfalls, zufrieden. Die Brise, die durch offene Fenster dringt, pustet ihr eine Haarlocke in die Stirn. Sie bemerkt es nicht.


    Meine Meinung:
    Das eher schlicht gehaltene aber auf mich sehr gruselig wirkende Cover ist wirklich ein Hingucker.


    Wir lernen die kleine Delia (Fernsehstar), ihren Zwillingsbruder (der als normaler Schüler aufwächst) und ihre Eltern mit Familienhündin Caity kennen. Delia würde gerne ein „normales“ leben führen. In die Schule gehen, mit anderen Kindern spielen. Eben all das machen was ihr Bruder leben kann. Allerdings zieht ihre Mutter sie von einem Cast zum nächsten, über Werbespots bis hin zu TV Auftritten. Ihre treue Hündin Caity weicht ihr dabei nicht von der Seite.


    Die knapp über 300 Seiten die wirklich groß bedruckt sind, lassen sich super schnell auslesen, zu längen konnte es so schon gar nicht kommen. Allerdings hätte ich ein bisschen mehr Horror erwartet da es im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist. Trotzdem fand ich Scar erschreckend nah an der Realität. Die Familientragödie wie ich sie bezeichnen würde, lies mich an vielen Stellen im Buch erschaudern aber auch richtig wütend werden.


    Fazit:
    Eine schockierende Familientragödie mit ein bisschen Horror zum gruseln.

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