Jack Ketchum The Lost

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Inhaltsangabe zu „The Lost“ von Jack Ketchum

»Weißt du was? Lass sie uns abknallen!« Das große Epos des Bestsellerautors von »Evil und Beutezeit« - nach einer wahren Begebenheit.

Bis auf den Schluss fand ich das Buch ganz gut

— Nurse
Nurse

blutiger Horror...nichts für schwache Nerven

— KiSa71
KiSa71

Ketchum mal anders, naja.. - vielleicht rechtfertigt die Tatsache, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, die Langatmigkeit?

— Schmoekermaedchen
Schmoekermaedchen

das cover hat nichts mit der handlung zu tun.... das kann ja mal passieren.... ansonsten pubertäre testosteronschwangere "metzgerblume"

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander

Spannung und Nervenkitzel von Anfang an bis zur letzten Seite ohne erzwungen und langgezogen zu wirken.Mein erster und nicht letzter Ketchum

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

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  • Jack Ketchum in beschissener Tagesform, er kann es besser!

    The Lost
    MichaelMerhi

    MichaelMerhi

    16. September 2016 um 09:25

    Dieses Buch ist leider Gottes so schlecht geschrieben, das ich von Glück sagen kann, das es nicht das erste war, welches ich von Jack Ketchum geselen habe. Sonst wäre ich nie in den Genuss zu kommen, EVIL oder OFF SEASON zu lesen. DIeses Buch hier ist einfach nur Scheiße und sollte so schnell es geht aus dem Gedächnis gelöcht werden. Hab schon mal die Vodka Flasche kalt gestellt, morgen sollte alles gelöscht sein :PAuf meinen Youtube Kanal, findet ihr die ausführliche Rezensin!

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  • Schockierend, bewegend ... unvergleichlich!

    The Lost
    chuma

    chuma

    20. May 2015 um 17:55

    New Jersey, 1995: An einem heißen Sommertag beobachtet Ray Pye zwei junge Frauen beim Camping. Aus völlig nichtigen Gründen und purer Mordlust heraus beschließt er die beiden Frauen zu töten. Seine beiden Freunde Tim und Jennifer werden gezwungenermaßen Zeugen dieses Blutbads und geraten so in eine verzweifelte Abhängigkeit zu Ray. Auch fünf Jahre später konnte die hiesige Polizei den Doppelmord nicht aufklären und trotz schwerem Verdacht ist Ray weiterhin auf freiem Fuß. Doch zwei Polizisten glauben nicht an seine Unschuld und beschließen, den Fall erneut aufzurollen. Gestaltung, Stil, Leseeindruck (Hardcover, ISBN-13: 978-3453675513): Das schockierende, düstere Cover, auf dem ein Mord dargestellt ist, und der Titel "The Lost" weckten meine Neugierde und nachdem ich sowohl von "Evil" als auch von "Beutezeit" begeistert war, musste ich nun auch zu diesem Werk von Ketchum greifen. Bereits der Prolog hat mich einerseits schockiert, andererseits aber auch gefesselt. Ketchum hat mich mit der Geschichte, der Brutalität und gestörten Persönlichkeit seines Protagonisten Ray sofort eingenommen. Der Schreibstil des Autors ist oft brutal und absolut unverblümt und dennoch auf eine erstaunliche Art auch sensibel. Ketchum beschönigt nichts und ist absolut präzise in seinen Schilderungen und genau das ist es, was einen sofort an die Geschichte bindet. Die Charaktere sind sehr fein und detailliert gezeichnet und auch die Umwälzungen, die Amerika zu jener Zeit erfährt, kommen gut zum Tragen. Es ist eine fesselnde Mischung, die der Autor für Rays Geschichte kreiert hat, eine Mischung, die einen bitteren Nachgeschmack zurücklässt und wahrscheinlich deshalb so sehr anrührt. Der Leser wird mit Hilfe mehrerer Charaktere durch die Geschichte getragen. Vor jedem Kapitel werden die Person(en), aus deren Sicht heraus die aktuelle Handlung geschildert wird, genannt. Das erleichtert dem Leser die Orientierung, hebt die Beziehungen der Charaktere untereinander hervor und hält außerdem den Spannungsbogen aufrecht, da wir so von mehreren Seiten ausgehend das stete Zuspitzen der Lage miterleben können und müssen. Es ist ein eigenartiges, schwer zu beschreibendes Gefühl, das mich bei der Lektüre von "The Lost" stets begleitet hat. Schon die ersten Seiten hinterließen bei mir einen Kloß im Hals, den ich bis zum Ende des Buches und auch darüber hinaus nicht wieder los wurde. Schnell wird klar, dass Rays Entwicklung nur in eine gefährliche und auch unausweichliche Tragödie münden kann. Mit jedem Charakter, den Ketchum im Verlauf der Geschichte einführt, fragt man sich wie tief dieser in den Strudel der unvermeidlichen Geschehnisse eingesogen werden wird. Es ist ein ständiges Mitfiebern, Hoffen und Bangen, dass die Gefahr, die von dem psychopathischen Ray ausgeht, rechtzeitig erkannt und gebannt werden kann. Auf die Rolle, die Tim und Jennifer und auch die beiden Cops Schilling und Anderson im Verlauf der Geschichte einnehmen, möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, nur soviel: sie ist unvermeidbar. "Unversehrte Menschen gibt es nicht." (Seite 253, Teil Zwei)  Fazit: "The Lost" ist eine unglaublich intensive Geschichte, die mich zutiefst schockiert aber auch berührt hat. Das Wissen, dass ihr eine wahre Begebenheit zugrunde liegt hat diese Emotionen noch zusätzlich verstärkt. Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die mit dem Thema umgehen können.

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  • Bock auf töten, ey?

    The Lost
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    11. May 2014 um 19:37

    The Lost ist eine Geschichte über 2 verlorene Jugendliche, die ihren Respekt dem falschen gewidmet haben. Und zwar Ray, der Gewalt verherrlicht und eines Nachts zwei Mädchen erschießt. Jahre später ist der Fall für die ortsansässige Polizei noch immer nicht abgeschlossen - und Ray nach wie vor eine tickende Zeitbombe. Sehr, sehr schockierend und, leider würde ich sagen, eine wahre Geschichte, die auf die Slums und soziale Deprivation in manchen Menschen anspricht. Wie man es kennt bei Ketchum, geht es eigentlich niemandem am Ende des Buches so richtig gut und eine Menge Menschen sterben. Ein Hoch auf die Spannung und Hochachtung für die autorische Leistung, ein solches Thema zu wählen, welches natürlich guten Nährboden für Thriller bietet und nebenbei die traurige Wahrheit von manchen Jugendlichen, auf die keiner aufpasst, darstellt. Wie gesagt, fast mehr eine Art Dokumentation als die genaue Darstellung von Schandtaten, wie man es aus Evil kennt. Und deswegen hat dieses Buch eindeutig 5 Sterne verdient.

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  • der ostküstenreport: von ejaculatio praecox, unglücklicher kindheit und jahrelanger langeweile

    The Lost
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    ich kann mich nicht beschweren, ich bin es selber schuld. nein, ich hätte dieses buch in der ramschkiste seiner thermischen verwertung entgegen gehen lassen können. ich hätte mich fragen können, warum heisst der reduzierte stapeltitel daneben "fuck your friends". der gesichtsausdruck der buchhändlerin hätte mir eine warnung sein können. shit happens.... der autor hat früher die rechte an henry miller betreut. schuster bleib bei deinen leisten! das was russ meyer für das kino des guten gechmacks ist ist dieser titel für die gepflegte literarische unterhaltung. im jahre 1964 begab es sich in der stadt sparta in new jersey, dass ray pye beschloss aus reinem übermut heraus zwei junge mädchen am rande eines sees zu erschiessen. dass nach gefühlt zehn schuss mit einer 22er flinte ein mädchen noch bis an die strasse flüchten kann um nach vier jahren im koma zu sterben, spricht gegen den schützen. dass ray seinen besten freund und dessen freundin zuschauen lässt spricht gegen die mentale verfassung des täters. die folgenden dreihundert seiten haben etwas von high school musical. ein überschaubarer mikrokosmos dessen spannung unter anderem daher rührt, dass ray für die lokale polizei als täter fest steht, diese aber nichts nach zu weisen war. dies führt zu spannungen in der stadt. herrliche idiotie des landlebens, die hölle liegt in suburbia! ray entwickelt sich zum dienstleistungszentrum für psychaktiven substanzen und sexuelle übergriffe. der autor gibt sich mühe, den manchmal blassen charakteren der beiden anderen tatbeteilgten psychologischen tiefgang zu geben.  der versuch ist wirklich lobenswert, wirklich richtig gut gemeint.... dieses buch lebt von der auseinandersetzung rays mit der lokalen polizei. mädchen die neu in die stadt kommen, fallen atomatisch n das beuterasters unseres antihelden. gejagt, verfolgt, gehasst ...... eigentlich alle voraussetzungen für eine spannende  handlung mit einigen überraschungen. unser buch hingegen gleitet wie ein panzerzug dem ende entgegen. ray wird betrogen. seine immer verfügbare paarungspartnerin hinterfragt dessen promiskuität und geht mit dessen freund....  neue mädchen ziehen in die kleine stadt, selbstbewusste mädchen (junge frauen). die eine wird er nicht bekommen, da sich einer der beiden poizisten, die im ersten "doppelmord"ermittelten die junge dame angelt und sich hierüber im städtchen zum vollidioten macht. die zweite benutzt unseren helden in schwarz (die kleidung erinnert an den jungen johnny cash) als objekt zur befriedigung ihrer langeweile/begierde (sie ist von der westküste zugezogen). und sie zwingt ihn, sie nach new york zu begleiten, wo sie unseren kleinstadtkriminellen auflaufen lässt und ihm auch ansonsten zeigt, wo der hammer hängt. unsere beiden polizisten geben immer mehr druck in das system. ray wird zur zielscheibe ihrer aktivitäten. da kann schon einmal eine party hopps genommen werden...... zwangsläufig, absehbar läuft alles auf den grossen show down hinaus. da wo in einem john ford western 5.000 komatschen gegen die siedler reiten erschiesst unser kleiner schwarzer freund, im laufe eines abend mehr als ein halbes dutzend menschen. den reigen eröffnet seine mutter, peng mitten in den kopf (hat sie nicht anders verdient, hat sie den jungen nie richtig geliebt), im autokino die beste freundin, der jungen geliebten unseres sugar-daddy-cops, zwei mädchen landen im kofferraum um dann den grossen showdown dort statt finden zu lassen, wo unser lieber kleiner freund vor vier jahren die waffen fand, mit denen er im beisein seiner freunde auf die jungen mädchen schoss, die nicht in seinen redneck-lebensentwurf passten. dass ray von der polizei gestellt wird, als er gerade mal wieder die hosen "unten" hat...... spricht dass nun gegen den antihelden oder den autor. wer auf beklemmende kammerspiele mit sex, drogen  und gewalt steht, dem wird hier geholfen.....

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    • 2
  • Nervenkitzel von Anfang bis Ende.

    The Lost
    Inkedbooknerd

    Inkedbooknerd

    09. March 2014 um 12:21

    Er hält sich für den unwiederstehlichsten und härtesten Typen in ganz Sparta/New Jersey.Doch unter der harten Schale ist ein psychisch angeknackster Junge, der sehr eitel ist, sich schminkt, keine Abfuhr erdulden und akzeptieren kann, der wegen seiner körperlichen Komplexe was seine Größe betrifft , zusammengedrückte Dosen in den Stiefeln trägt. Sein Name ist Ray Pye.An einem idyllischen Sommertag wird er zum Mörder zweier jungen Frauen.Seine stummen Zeugen hierbei sind seine besten Freunde, oder nennen wir sie lieber Lakaien,  Tim und Jennifer. Obwohl Ray der Hauptverdaechtige in dieser Bluttat war, konnte er nie in dem Mordfall überführt werden.Er hat jedoch nicht die Rechnung mit zwei Cops gemacht, die nicht vergessen können und wollen , was an jenem Tag geschah und ihn dafür bezahlen lassen wollen. Das Buch beginnt mit dem Mord an den beiden unschuldigen jungen Frauen.Es baut von Anfang an eine pure, realistische Spannung auf. Jedes Kapitel trägt die Überschrift der jeweiligen Personen, um die es gerade in den Geschehnissen handelt. Dabei bekommt man von jedem einen persönlichen Einblick.Die einzelnen Charaktere , um die es in diesem Buch geht, sind sehr gut beschrieben und dargestellt. Neben Ray Pye und seinen Freunden Tim und Jennifer, spielen auch die junge Frau Katherine und Sally eine wichtige Rolle in dem Drama um Begehren, Sex sowie auch Machtkampf und Besessenheit. Die ganze Geschichte pusht dadurch an Nervenkitzel bis zur letzten Seite. Ein Amokgeladenes Debüt inklusive.  Dies war mein erster Roman von Jack Ketchum.Die Handlung des Romans ist nicht zu vergleichen mit dem Klappentext.Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und kam mir wie ein unsichtbarer Beobachter vor, voller Spannung und konnte nicht aufhören zu lesen. Die Charaktere haben mir alle von ihrer Beschreibung sehr gut gefallen, gut ausgebaut ohne Langeweile zu verkörpern.  Wer auf Action, Spannung, Psychoterror und sich von harter, schmutziger Wortwahl nicht abschrecken lässt,  für den ist Jack Ketchum, s The Lost ein absolutes Lesemuss!!! Deswegen vergebe ich für diesen tollen, spannungsgeladenen Roman volle 5Sterne.

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2013 um 13:30

    Das Buch liest sich sehr schnell, aber die Handlung hat mich nicht überzeugt, war zu langweilig und langgezogen. Erst zum Ende hin wurde es etwas spannender.

  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Neonsonne

    Neonsonne

    22. January 2013 um 09:39

    Schwarz. Ganz in Schwarz. Er schaut in den Spiegel und erblickt einen stattlichen jungen schwarzen Ritter. . Die 60er Jahre, Ray Pye lebt in einer hübschen ruhigen Kleinstadt. Er ist ein selbstverliebtes, egoistisches und aggressives Arschloch. Er erniedrigt oft seine besten Freunde Tim und Jennifer. Er hat Komplexe wegen seiner Größe und ist ständig auf der Suche nach Bestätigung. Die meisten Mädchen lieben ihn. Mit Zurückweisungen kann er nicht umgehen. Denn dann sucht sich Ray ein Ventil um seine Wut abzulassen. Er ist eine Zeitbombe.. . Vor 4 Jahren waren er, Tim und Jennifer zum Zelten raus gefahren. In der Nähe campten zwei Mädchen. Als Ray zufällig auf sie stößt, nimmt diese kurze Begegnung ihren Lauf. Am Ende sind beide Mädchen tot. Und genau damit beginnt dieses Buch. Ray erschiesst die beiden Mädchen hinterrücks.. . Der Cop Charlie Schilling konnte nie beweisen, dass Ray Pye die Morde damals begangen hat. Doch der Fall beschäftigt ihn noch heute. Er lässt nicht locker und setzt Ray und sein Umfeld unter Druck. Bald darauf startet Ray einen Amoklauf. Genau darauf hat er gewartet. Nun kann er der brutalen und kranken Energie endlich nachgeben und das Monster frei lassen, dass schon so lange in ihm schlummert.. . Klingt richtig gut, nicht wahr? Das ist es auch, aber leider erst ab Seite 339. So hat man in den vielen Seiten davor natürlich jede Menge Zeit, Ray richtig kennenzulernen. Aber wenn man bedenkt, dass das Buch ganze 431 Seiten enthält, fällt der Amoklauf doch recht kurz aus. Es ist erforderlich, seine Vorgeschichte zu kennen, um verstehen zu können wie es zu dieser Tat kommt. Aber mir wurde diese Anfangsphase einfach zu lang. Ich habe gelesen und gelesen und es passierte einfach nichts. Dabei fängt das Buch so super an, und bekommt dann relativ schnell wieder einen Knick. . Auch Ketchums vulgäre Ausdrucksweise rettet den Alltag der jungen Menschen nicht wirklich. Mir war das Ganze einfach zu langatmig. Zwar nicht langweilig, eigentlich sogar interessant, aber so richtig vom Hocker reißen konnte mich die Kleinstadt Sparta leider nicht..

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Desire

    Desire

    31. December 2012 um 12:48

    Leider wird es erst am Schluss spannend.

  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    romanasylvia

    romanasylvia

    21. June 2012 um 14:36

    Also dieses Buch hat mich nicht wirklich umgehauen, es hat sich sehr in die länge gezogen und wirkliche spannung, kam erst auf bei seite 350 oder so. Ich würde dieses Buch nicht weiter empfehlen.

  • Spannender Thriller um Flower Power, Vietnamkrieg, Drogen und Kleinbürgertum

    The Lost
    Thommy28

    Thommy28

    20. March 2012 um 15:15

    Ray will töten - und das tut er auch, Tim und Jennifer sehen zu und tun nichts dagegen. Er erschiesst einfach so zwei Mädchen...! Im Gegenteil, sie decken ihn, die Polizei kann ihm die Tat nicht nachweisen. Allerdings hat eines der Mädchen überlebt, liegt allerdings im Koma. Vier Jahre später - das zweite Mädchen ist gerade auch gestorben ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben - können 2 der damals ermittelnden Beamten nicht anders, als sich dem Fall erneut zu widmen. Damit - und durch weitere Ereignisse rund um den grössenwahnsinnigen Verlierertypen Ray wird eine Spirale des Schreckens ausgelöst. Der Roman spielt in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und schildert die damaligen Verhältnisse sehr gut: Flower Power, Vietnamkrieg, Drogen und Kleinbürgertum..! Der Autor hat die Stimmung und auch die Protagonisten sehr gut eingefangen und dem Leser einen schönen Eindruck der Zeit gegeben. Das Buch ist gut geschrieben, beginnt und endet mit Paukenschlägen. Dazwischen flacht es von der Spannung her ab, liest sich aber gut und interessant aufgrund der vom Autor ständig wechselnden Sichtweisen aus der Perspektive diverser handelnder Personen. Für mich fehlt nur ein wenig mehr Spannung in der Buchmitte für eine absolute Topbewertung.

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    KyraCade

    KyraCade

    06. January 2012 um 18:46

    New Jersey, Juni 1964. Ray ist mit zwei Freunden unterwegs und trifft auf ein – wie er annimmt – junges Lesbenpärchen im Wald. Aus einer Laune heraus schleicht er sich nachts an deren Lager und will sie erschießen. Eine junge Frau ist sofort tot, die andere liegt vier Jahre im Koma, bis sie endlich stirbt. Doch dem Schützen ist nichts nachzuweisen. August 1969. Mittlerweile ist Ray beliebt bei den Frauen im beschaulichen Sparta und nimmt, was er kriegen kann. Er dealt mit Haschisch, kokst und ist auch sonst kein angenehmer Zeitgenosse. Vor seinen Wutausbrüchen haben vor allem die langjährigen Freunde Tim und Jennifer Angst. Als zwei Frauen ihn abblitzen lassen und Jennifer auch nicht mehr mit Ray ins Bett gehen will, rastet er aus. Sein Amoklauf durch Sparta beginnt und fordert viele Opfer… „The Lost“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Nur eine Woche nach den Charles-Manson-Morden läuft Ray Pye Amok und tötet sieben Menschen auf grausame Weise. Das Buch beginnt allerdings mit den ersten Morden an den zwei scheinbaren Lesben. Ray hat einfach mal Lust drauf, einen Menschen zu töten, weil er die Macht spüren will. Ein Mädchen kann fliehen und liegt vier Jahre lang im Koma. Ist nicht so gut gelaufen, denkt er. Nicht, weil die junge Frau vielleicht leidet, sondern weil sie vom Tatort flüchten und ihn womöglich als Täter identifizieren könnte – wozu es jedoch nie kam. In einem langen Teil erzählt Jack Ketchum die Woche vor dem Amoklauf. Pye, seine Freunde und die Frauen Sally und Katherine, die er neu kennenlernt und unbedingt flachlegen will, werden beschrieben. Es gelingt, ein perfektes Bild des Seelenlebens der Hauptakteure darzustellen und ihre Perspektivlosigkeit zu beschreiben. Jennifer hat keinen Abschluss und braucht den spendablen Ray, der Haschisch verkauft, das Tim von einem Postfach abholt. Sally sucht einen Job für den Sommer und schmeißt zweimal hin, zusätzlich hat sie eine Affäre mit einem erheblich älteren Expolizisten. Und Katherine? Ihre Mutter ist schizophren und in einer Klinik, ihr Vater ist wohlhabend und sie scheint sehr genau zu wissen, was sie will. Als ihre Mutter jedoch stirbt und Katherine für Ray nicht verfügbar ist, wird er sauer und ihm fehlt das Verständnis dafür. Ketchums Erzählung wird immer durchbrochen von kurzen Berichten über Gimp, einer heimatlosen Katze. Das lockert ein bisschen auf. Denn obwohl über zweihundert Seiten nicht wirklich viel passiert, bauen sich Spannung und Unbehagen auf. Man spürt, dass Ray irgendwann ausrasten muss. Er ist latent aggressiv und der Autor kann dies sehr gut vermitteln. Zwischendurch geschehen die Manson-Morde, ein kleine Zwischenspiel scheinbar, doch was alle in Entsetzen stürzt, fasziniert Pye – und als er später ausrastet, scheint er eben genau diese Morde nachstellen zu wollen. Vor nichts und niemandem weicht er zurück, als er die Waffen nimmt, ins Auto springt und seine drei Frauen entführt - eine Blutspur hinter sich herziehend. Das Buch hat mich gefesselt und berührt. Die Brutalität und die Kälte, die Ray umgeben werden derart drastisch dargestellt, dass man glaubt, man kenne ihn. Ein faszinierendes Werk, für das Ketchum allem Anschein nach viel recherchiert hat, um so weit wie möglich am wahren Geschehen zu bleiben. Im Gegensatz zu „Evil“ ist sein neuester Roman nicht durchgehend grausam, sondern hat zu Beginn und zum Ende hin seine blutigen Momente. Dazwischen gelingt mit viel sprachlichem Feingefühl ein Seelenstriptease der verlorenen Protagonisten. „Wir sollten sie abknallen. Du warst nie jagen, Jen, deshalb kannst du das nicht verstehen. […]Man sieht es in ihren Augen. In einem Moment ist alles okay […]. Und im nächsten Moment sind sie in der Karnickelhölle.“ (The Lost, S. 13) -- Jack Ketchum – The Lost Heyne-Hardcore, 2011. 432 Seiten 19,99 €, Gebundene Ausgabe.

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Electric

    Electric

    26. August 2011 um 20:47

    Bevor ich "The Lost" gelesen hab, hab ich (leider) schon den Film gesehen. Ich glaube, hätte ich geduldig auf das Buch gewartet, wäre ich besser bedient gewesen. Dadurch, dass sich der Film doch sehr an die Buchvorlage hält, weiß man so gut wie alles schon im Voraus. Allerdings, was man nicht mitbekommt im Film, bekommt man in schriftlicher Form alles mit, was in den Personen vor sich geht und was sie zu den Taten bewegt. So hat Ketchum beispielsweise Ray's Persönlichkeit sehr weit ausgebaut und man kann sich gut in seine Lage hineinversetzen. Das selbe gilt allerdings auch für alle anderen Protagonisten. Man kann mit jedem mitfühlen, egal, ob Ed, Schilling, Ray oder Katherine, man kann immer einigermaßen nachvollziehen, warum die Personen handeln, wie sie eben handeln. Und genau das ist der Punkt, der dem Film (wie solls auch anders sein) fehlt. Obwohl ich vorher den Film sah, bereu ich es nicht, mir "The Lost" nochmal als Buch besorgt zu haben und ich habe es verschlungen :) Jack Ketchum schreibt wie eine Packung Chips, fängt man einmal an, kann man nicht mehr aufhören...

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Lesefee86

    Lesefee86

    07. June 2011 um 08:16

    Ray und seine beiden besten Freunde Jenny und Tim sind draußen in den Wäldern der Stadt unterwegs, als sie auf zwei junge Frauen treffen. Sie beobachten sie, doch plötzlich scheint etwas in Ray Pye's Gehirn umzuschalten. Er geht auf die beiden zu und schießt sie nieder. Eine stirbt noch an Ort und Stelle, die andere erst vier Jahre später. Pye war zwar der Hauptverdächtige, ihm konnte aber nie etwas nachgewiesen werden, denn Jenny und Tim schwiegen. Als das zweite Opfer stirbt macht sich Schilling wieder an den Fall, den er schon damals betreute. Er ist sich sicher das es nur Pye gewesen sein kann. Heute dealt dieser mit Drogen und feiert Partys mit Minderjährigen... Eine dieser Partys vermasselt er ihm, doch wieder können sie ihn nicht verhaften. Die Ermittler versuchen alles um ihn aus der Reserve zu locken - doch nichts hilft. Erst Katherine und Sally, zwei junge Frauen aus der Stadt, die nichts von ihm wollen reizen ihn, da sie sich wehren an seiner Seite zu sein und bringen sein Blut zum brodeln. Als dann auch noch Jenny mit ihm Schluss macht - endlich klar sieht - und ihm erzählt sie hätte mit Tim geschlafen, dreht Ray durch. Die Waffen vom Doppelmord hat er immer noch und in ihm reift ein Plan. Dabei tötet er nicht nur seine Mutter, er entführt Sally, Kath und Jenny um ihnen zu zeigen wer er ist. Während dessen versuchen Schilling und Andersen, sein damaliger Kollege, Ray und die Entführten zu finden. Tim hilft ihnen dabei - doch nicht jeder überlebt diesen Abend... Als ich las, dass diese Buch nach einer wahren Geschichte geschrieben ist, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken. Wie ein Mensch zu solchen Taten in der Lage ist... Sich an Menschen zu rächen, die er nicht einmal kannte und die noch ein langes Leben vor sich hatten! Sehr spannend geschrieben. Die Umgebung ist angepasst an die 1970er in denen es passierte und die Detailgenauigkeit fasziniert. Nichts für schwache Nerven!

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    Disturbia

    Disturbia

    15. March 2011 um 16:11

    Ketchum - erneut - ganz großartig. Der Roman spielt in den wilden Flower-Power-Zeiten und schildert die Geschichte des Jugendlichen Ray Pye. Ray ist kaltblütig, narzisstisch, einfach ein Soziopath. Nichts und niemand ist ihm etwas wert. Nur er zählt. Er hat schon mal einen Hasen getötet. War nicht schlecht, aber vielleicht sollte man das mal an Menschen probieren? Und so kommt es zu : (Zitat Klappentext): »Weißt du was? Lass sie uns abknallen!« Ein Campingplatz im Wald. Ein heißer Sommertag. Zwei Frauen. Opfer für den Teenager Ray, der töten will. Ein Blutbad, bei dem seine Freunde tatenlos zusehen. Ray kommt ungeschoren davon. Nur zwei Cops lassen nicht locker. Sie wollen den Mörder, um jeden Preis. Ray sieht nur einen Ausweg. Sein Amoklauf explodiert in einem Inferno von Hass, Gewalt und Blut. Ein Alptraum, der alle mit sich reißt." --------------------------------------------------------------------- Ketchum schildert die Story aus verschiedenen Perspektiven, der des Täters, der der Opfer und der der Polizei, ... Er skizziert einfach eine Kleinstadt, die sich mit dem Unvorstellbaren schließlich auseinandersetzen muss. Die Nebenwirkungen von Flower - Power und der "Love Generation" dem Vietnam-Krieg, Sex, Drugs und den Manson-Morden. Fazit für mich: Ein großartiges Buch! Danke, Mr. Ketchum! Ketchum zog mich in die Geschichte hinein, Gegenwehr zwecklos. Die Spannung baut sich unaufhörlich auf, die Fassungslosigkeit muss der Neugier, wie es weitergeht weichen, ... Und wieder ein Buch, das noch lange nach dem Lesen nachhallt. Es ist nicht "Horror", es ist ein Drama, ein Psychoding. Tausend Sterne!

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  • Rezension zu "The Lost" von Jack Ketchum

    The Lost
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    06. February 2011 um 14:49

    The Lost – Jack Ketchum 1965: Es ist die Zeit der Love & Peace Generation. Die Zeit der Drogen, der stillen Revolution unter den Teenagern die in den Wirren der unruhigen Zeiten in denen Politik und aufkommende Kriege die Zukunft düster und seltsam erscheinen lassen. Der amerikanischer Bürgerrechtlicher Malcom X wird erschossen, in Asien wird der Vietnamkrieg bald das ganze Land in ein Chaos verwandeln und Amerika wird eindeutig Stellung beziehen und militärisch eingreifen. Der amerikanische Jack Ketchum verarbeitet den Amoklauf eines verlorenen jungen Mannes, der als Sinnbild einer ganzen Generation steht, die Drogen, Sex und Egoismus gelebt und geliebt haben. Der Roman „The Lost“ ist im Heyne Verlag in der Sparte „Hardcore“ erschienen. Inhalt Wir schreiben das Jahr 1965. In der kleinen Stadt Sparta in New Jersey ist das Leben beschaulich und ruhig. Die dortigen Polizeibeamten haben es weniger mit Gewaltverbrechen zu tun, eher routiniert geht es hier um Verkehrsdelikte, Ehestreite, Katzen die es aus Regenrinnen zu retten gilt und manche abendlichen kleineren Schlägereien zwischen pubertären Jugendlichen. Ray Pye, ein narzisstischer und psychopathischer Teenager hat seine beiden Freunde Tim und Jennifer fest in seinem Bann. Ray ist ein kleinwüchsiger Mann, der seine Stiefel mit Dosen und Zeitungen ausstopft und größer zu ein. Seine egomanischen Triebe lebt der Sohn einer Motelbesitzerin aus, indem er nach seiner Arbeit im elterlichen Motel, seine sexuellen Begierden auslebt. Mit dem Dealen von Drogen manipuliert er seine Käufer und macht sich besonders die jungen Frauen gefügig. Sein Selbstwertgefühl ist ein Betrug an sich selbst. Der Frieden in Sparta wird an diesem Tag dramatisch enden. Ray Pye der mit Jennifer und Tom im Wald campt, trifft zufällig auf zwei junge Frauen. An diesen sommerlichen Tag feuert Pye mit seinem Gewehr ohne Vorwarnung und Motiv auf die beiden jungen Frauen. Lisa wird von mehreren Kugeln in Kopf und Brust zusammengeschossen und stirbt noch im Wald. Elise dagegen kann mit ihren schweren Schussverletzungen entkommen, stirbt aber nach vier Jahren im Komastadium. Jennifer und Tim decken Ray und verschweigen auch vier Jahre später die grausamen Morde. Aus Angst und Respekt gegenüber Ray sind sie im hörig, und Ray genießt seine Macht. Trotz das er der Hauptverdächtige in diesem Mordfall war, konnten die beiden Polizeibeamten Ed Anderson und Charlie Schilling Ray nicht als den Täter überführen. Doch Charlie der von der Schuld Rays überzeugt ist, lässt nicht los, und sucht mit einer verzweifelten Intensität nach Beweisen. Er nutzt jede Gelegenheit um Ray aus der Fassung zu bringen. Als die junge Katherina aus San Francisco zuzieht spielt sie perfide mit dem psychopathischen Ray Pye, der sich mehr und mehr zu der attraktiven und selbstbewussten Frau hingezogen fühlt. Sie hat ihn völlig in seiner Hand, und als sie ahnt wie gefährlich der Mann ist und sie sich Abstand gewinnen möchte, ist der point of no return schon lange überschritten. Ray der ahnt, dass er bei der jungen Frau nicht landen kann, sucht natürlich die Schuld und Ursache nicht bei sich. Als er bei der jungen und ebenfalls attraktiven Sally, die die Freundin von Ed ist, ebenso abgewiesen wird und seine langjährige Freundin Jennifer sich mit Tim vergnügt, fällt sein selbstgebasteltes Kartenhaus von Selbstverliebtheit und überspielten Minderwertigkeitsgefühlen zusammen. Emotional in einer Ruine seiner kranken Persönlichkeit stehend, begibt sich Ray auf einen Kreuzzug gegen die drei jungen Frauen die ihn so ignoriert und abgestoßen haben. Sein Amoklauf kennt an Brutalität und Unmenschlichkeit keine Grenzen und selbst unschuldige Menschen sind nur überflüssige Statisten in seiner Abrechnung.... Kritik “The Lost“ von Jack Ketchum ist ein Schock. Wer bislang Jack Ketchum noch nicht gelesen hat, für den wird der Roman abstoßend und zugleich faszinierend sein. Jack Ketchum brachialer Stil die Morde und selbst die Charakter zu beschreiben, verbindet er verstörend detailliert. Alleine schon die Charakterzeichnung von Ray Pye, der mit seiner Testosteron gesteuerten Entwicklung, als ein eiskalter und brutaler Manipulator sich zu einer Mordmaschine entwickelt, ist verstörend, aber auch genial. Ray Pye ist das personifizierte Sinnbild einer Zeit in der die Generation sich vollkommen in Stich gelassen fühlte und nicht wirklich wusste, was sie mit sich anfangen sollte. Auch hier beschreibt der Autor sehr eindrucksvoll, mit welchen Ängsten und Hoffnungen sich diese jungen Menschen ihr Universum schufen und welchen Werten sie doch hinterherrannten. Doch nicht nur die Love & Peace Generation hat hier ihr Päckchen zu tragen, auch die beiden Polizisten und die älteren Personen tragen ihrer Schicksale und sich nicht immer bewusst wie und wann sie handeln haben. Letztlich beschreibt Jack Ketchum das in einer langen Kette von Eskalationen endet, so als würde man den ersten Stein einer Dominokette umwerfen. Die explosive Welle der Gewalt verschlingt am Ende auch die Unschuldigen und diejenigen die Überleben, tragen in sich die Schuld oder Unschuld, die sie immer wieder hinterfragen. Das die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, wird auf den Leser noch viel verstörender wirken. Und wenn man sich auf die Wortwahl des Autors stürzt, so kann man diese als durchaus vulgär, aber ehrlich beschreiben. Die Gedankenbilder seiner Figuren, denken und überlegen in der gleichen Sprache, selbst die Dialoge sind für den Leser der sonst eher den feinen Stil bevorzugt, mehr wie gewöhnungsbedürftig. Die Spannung wird durch die Charaktere getragen, und nur noch diese. Die Verhältnisse und Abhängigkeiten, die Machspielchen und die Grenzen der einzelnen Personen stehen im Fokus. Die Dialoge sind ebenso einfach wie glaubwürdig beschrieben und die Wahl das jeweilige Kapitel aus der Perspektive der verschiedenen Figuren zu erzählen, ist wahrlich meisterlich. Man ahnt zwar wie es ausgehen wird, aber der Weg dorthin ist absolut fesselnd erzählt. Das “Böse“ ist hier ist die Summe der Gesellschaft, dass Produkt unserer Ängste und Hoffnungen und der mutlosen Hilflosigkeit, die wir uns nicht erklären können. Fazit „The Lost“ ist schwer einzuordnen! Ist es ein gesellschaftliches Drama, oder eher Horror, vielleicht doch ein Thriller? Es ist, was es ist....ein genialer Roman der noch Stunden oder gar Tage nachwirkt. „The Lost“ ist ein explosiver und eiskalter Thriller der im Genre “Hardcore“ wohl platziert ist und dieser Bezeichnung alle Ehre macht. Die Angst die sich hier entwickelt, lässt das Grauen kontinuierlich wachsen, und selbst am Ende des Romans wird der Leser nicht wirklich zum Luft holen kommen. Jack Ketchums „The Lost“ nicht zu empfehlen, geht nicht, also lassen sie es zu und folgen sie den Protagonisten in einem Amoklauf der Gewalt und der Gefühle. Michael Sterzik

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