Jack Kilborn Angst

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Inhaltsangabe zu „Angst“ von Jack Kilborn

Haben Sie Angst? Sie haben nicht genug…Als ein schwarzer Militärhubschrauber in der Nähe von Safe Haven, Wisconsin, niedergeht, einem kleinen Provinznest, ahnt noch keiner der Bewohner das drohende Unheil. Denn die fünf Gefangenen, die nach der Bruchlandung entkommen, sind die grausamsten Massenmörder der Vereinigten Staaten – und sie sind auf dem direkten Weg nach Safe Haven. Ein beispielloses Blutbad beginnt…

Ein sehr spannungsgeladenes Buch mit ungewöhnlicher Story, die dennoch fesselt. Ein Muss für richtige Horrorfans!

— _naima
_naima

Gruselig, Spannend und blutig, Gänsehaut garantiert.

— AliceNoWonder
AliceNoWonder

Unkaputtbare Elite-Mörder-Soldaten schlachten sich durch eine idyllische Gemeinde, für mich zu weit hergeholt und nicht wirklich spannend.

— Virginy
Virginy

Hart, brutal, blutig - gut. Kilborn eben ;-)

— Jeami
Jeami

nichts für ängstliche Leser, sonst wird deR Name Programm

— harakiri
harakiri

Ich fand es absolut lesenswert. Es war durchweg spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen :)

— LapetiteChouchou
LapetiteChouchou

Habe gestern abend mit dem Buch angefangen...geht gleich spannend los, freu mich schon auf heute nachmittag wenn ich zeit habe weiter zu lesen....bin gespannt wie es weiter geht....

— GrOtEsQuE
GrOtEsQuE

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  • Einfach genial

    Angst
    AliceNoWonder

    AliceNoWonder

    23. June 2015 um 11:14

    Jack Killborns Angst hat mich richtig gefesselt. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Die Todes und Folterszenen kommen richtig zur Geltung, dass einen die Nackenhaare aufstehen. Ich habe jede freie Minuten mit diesem Buch verbracht, weil es so Spannend ist. Jack Killborn lässt seine Leser wirklich zappeln. Es gibt viele verschiedenen Sichten und öfters wird ein Cliffhanger gestartet, in dem in einem Spannenden Moment die Sicht wechselt.  Der Schreibstil von Jack Killborn ist einfach fantastisch. Er schreibt mega gruselig und um das ein oder andere Mal setzte mein Herz einen Moment aus.  Normalweise lese ich keine Horror - Thrillers und dieses Buch habe geschenkt bekommen und bin heil froh es gelesen zu haben. Es ist gruslig, atemberaubend und spannend. Das Ende ist sehr gut gelöst und ich musst auch leicht lächeln, beim letzten Abschnitt. 

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  • Blutrünstig und spannend? Eher nicht...

    Angst
    Virginy

    Virginy

    11. August 2014 um 09:55

    Ein Rentner beobachtet vom Boot aus einen merkwürdigen Helicopter Absturz und auf dem Weg nach Hause hört er schon von weitem die qualvollen Schreie seiner Frau. Zugegeben, das Buch beginnt blutig und spannend, aber das wars dann auch schon. Im Heli befanden sich 5 Massenmörder, Dank der Wissenschaft natürlich speziell aufgerüstet und nahezu unsterblich und da machte sich bei mir ein ungutes Gefühl breit. Nein, nicht weil sie alles und jeden abschlachten, sondern weil das Klischee vom aufgepimpten unsterblichen Elitesoldaten, der ach so perfekt ist und am Ende immer von Hausfrauen oder Kindern bezwungen wird einfach total ausgelutscht ist. Die 5 suchen etwas in der idyllischen Gemeinde, was, darüber wird man lange im Unklaren gelassen, für mich persönlich zu lange. Und dann wär da noch die Sache mit der Lotterie, ich meine, jeder freut sich über einen unverhofften Geldsegen, aber wenn der ganze Ort im Dunkeln in eine Schule bestellt wird, um einzeln den Gewinn ausgezahlt zu bekommen und man brav wie das Lamm zur Schlachtbank geht (denn natürlich gibt es kein Geld, dafür wird jeder um die Ecke gebracht), ohne sich Gedanken darüber zu machen, kann ich mir nur noch an den Kopf greifen. ich verlange keine Wahnsinnsstory von einem Horrorthriller, aber das war mir eindeutig zu wenig. Kurz und knapp, das Buch war ein Reinfall für mich, vielleicht war es aber auch nur die falsche Wahl um sich mit Kilborn anzufreunden, ich werde mich bei Gelegenheit an einem anderen Werk versuchen.

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  • Angriff der Psychopahten

    Angst
    Jeami

    Jeami

    Fünf Elitesoldaten mit dem Charakter eines Hanibal Lekters fallen in ein idyllisches Städtchen in den USA ein. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Zugegeben, Kilborn`s  Storys sind sicher nicht hochgeistig - aber ich lese sie immer wieder gerne.

    Hart, brutal, blutig - gut!

    • 2
    Arun

    Arun

    14. April 2014 um 23:23
  • Ekelhaft und spannend

    Angst
    LineLine

    LineLine

    Die Geschichte wird von einem Er-Sie-Erzähler berichtet. Der Schreibstil ist nichts Besonderes, hatte aber auch keine Mängel. Das Buch enthält sehr viele Charaktere. Am Anfang hat mich das überhaupt nicht gestört. Dadurch, dass ich das Buch aber drei Tage beiseite legen musste, hatte ich am Ende Schwierigkeiten mich zu erinnern, wer nochmal diese Person ist, von der die Rede war. Trotz der vielen Charaktere sind mir einige ans Herz gewachsen. Besonders Duncan und seine Mum. Von der ersten Seite an ist das Buch spannend, da schon zwei Leute ermordet werden. Dadurch, dass das Buch keine Kapitel besitzt, wollte ich immer weiter lesen. Ich wette, dass ich das Buch an einem Tag hätte beenden können, wenn ich genug Zeit gehabt hätte. Auch die vielen sich ablösenden Handlungsstränge haben die Spannung gesteigert. Teilweise gab es wirklich ekelhafte Szenen, die ich schnell überflogen habe. Nach kurzer Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und es hat mir fast nichts mehr ausgemacht. Auf jeden Fall würde ich dieses Buch, anders als der Verlag, nicht als Roman bezeichnet. Die Idee mit den Red-Ops fand ich sehr gut und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Allderdings fand ich das "Ding", welches die Gefangenen gesucht haben etwas enttäuschend. Das Ende hat mir gut gefallen, allerdings lässt es noch Platz die Geschichte für sich weiterzuführen. Ich wette, dieses Buch wird nicht das letzte sein, das ich von Jack Kilborn lesen werde.

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    • 2
    Arun

    Arun

    02. March 2014 um 12:56
  • YouTube Rezension - Angst

    Angst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2013 um 19:44
  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. October 2012 um 14:11

    Der Titel dieses Buches beschreibt es wirklich gut: "Angst!" Nicht nur die einzelnen Charaktere im Buch, spüren diese Todesangst, auch der Leser bekommt dieser Furcht zu merken. Ständig gitb es brutale Morde und brutale Verstümmelungen. Trotzdem leidet nicht die Geschichte darunter. Der Hintergrund hinter allem ist wirklich gut überdacht und spannend erzählt. Es iat schwer sich dem Buich zu entziehen, zu sehr wird man in diese kleine, unschuldige Stadt hineinversetzt. Trotzdem gibt es für mich nur 4 Sterne, denn meienr Meinung nach hätte das Buch für 5 Sterne noch ein bisschen mehr auf der Horrorschiene fahren können, um den Ansprüchen eines Psychothrillers gerecht zu werden.

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    18. October 2012 um 21:14

    In dem kleinen Örtchen Safe Haven, Wisconsin, stürzt ein Militärhubschrauber ab. Doch keiner der Bewohner ahnt, welches Unheil dieser Absturz über den Ort bringt. Im Flugzeug die fünf grausamsten Massenmörder von Amerika, die vom Militär rekrutiert wurden. Im Gepäck ganz viele Waffen und große Mordlust. Für die Bewohner des kleinen Städtchens beginnt nun ein großer Albtraum und es gibt scheinbar kein Entkommen. Nur eine kleine Gruppe schafft die Flucht. Aber wird diese am Ende auch wirklich gelingen? Als Fan von Thrillern und gerne auch welchen, die im Horror-Genre angesiedelt sind, war ich vom Klappentext sofort angetan. Aufgrund einer Empfehlung habe ich es letzten Endes gelesen. Dieses Buch ist sicherlich nichts für zartbesaitete Gemüter und empfindliche Geschöpfe, die auch bei Horrorfilmen schon Panik bekommen. Ganz sicher auch nichts für Kinder bzw. Jugendliche. Man braucht schon einen robusten Magen und gute Vorstellungskraft um sich hier in die Abgründe der Menschheit hineinzuversetzen. Allerdings wurde hier definitiv zu viel Effekthascherei betrieben um die eigentlich platte und vorhersehbare Story zu kaschieren und zu überspielen. Literarische Meisterwerke habe ich nicht erwartet, aber etwas mehr hätte nicht geschadet. Ich habe zu Beginn nicht wirklich in die Handlung hineingefunden, habe ich doch auch anderes erwartet. Die Tatsache das hier Menschen mit implantierten Mikrochips im Gehirn ihr Unwesen treiben, die auf Vernichtung und Mord programmiert sind und stellenweise an Hulk erinnern, hat mir nicht so gefallen. Das ist aber auch rein subjektiv gesehen. Geschichten in denen literweise Blut fließt sind schließlich meist nicht mehr als das, eben ein Horror-Buch ohne viel Tiefgang. Auch die Charaktere kommen stellenweise äußerst platt daher und hätten vom Autoren noch etwas besser ausgearbeitet werden können. Selbst die Namenswahl der einzelnen Protagonisten fand ich nicht immer gut gelungen, verbindet man mit einem Namen auch einen Typ. Das der Feuerwehrmann in Safe Haven letzten Endes Erwin heißt, hat mich doch ein wenig zum Schmunzeln gebracht. Ob es nun drei oder doch vier Punkte werden, habe ich mir gut überlegt. Lege mich aber letzten Endes doch auf drei Punkte fest. Denn wirklich überzeugen konnten mich weder die Geschichte, noch die Handlung und schon gar nicht die Charaktere. Fazit: Wer ein Buch lesen will, das wenig Tiefgang hat und vordergründig einfach nur blutig und grausig ist, der ist mit diesem sicherlich gut bedient. Wer vielleicht auch Wert auf eine Handlung legt, sollte besser zu einem anderen Buch greifen. Es gibt aus diesem Genre auf jeden Fall bessere Empfehlungen.

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    PMthinks

    PMthinks

    01. August 2012 um 16:01

    Inhalt: Safe Haven, Wisconsin: Seltsame Dinge geschehen eines Nachts in dem kleinen Ort. Ein lauter Knall, ein abgestürzter Hubschrauber und dann gewinnt die Gemeinde mitten in der Nacht auch noch im Lotto und alle versammeln sich. Doch der Schein trügt, denn in Safe Haven versteckt sich jemand, der unter allen Umständen gefunden werden soll – und dafür ist manchen Menschen jedes Mittel recht. Eine Nacht des Grauens beginnt für die Einwohner... Meine Meinung: Der Klappentext des Buches verwirrt etwas, so hätte ich mich auf einen Thriller eingestellt, wenn ich nicht vorher einige Rezensionen gelesen hätte. Doch statt einem Thriller wird hier harte Brutalität geboten, irre Menschen, die die Erlaubnis zum Töten haben. Und nichts ist, wie es scheint... Zu Beginn wird man mit vielen Charakteren konfrontiert, angefangen bei 2 Hausbewohnern, dem Sheriff, über 2 Feuerwehrmänner, die Verlobte von einem der beiden und eine Kellnerin und ihr Sohn. Doch nach und nach dezimiert sich die Zahl und es wird überschaubar. Auf den ersten Seiten lernt man nicht nur viele Personen kennen, sondern es wird die Schreckenschraube hart angezogen, denn der Autor geht gleich in die Vollen und es spielen sich sehr unangenehme Bilder im Kopf des Lesers ab. Und auch später wird kaum etwas ausgelassen, aber immerhin mal ein Buch, dass ohne Sex und/oder sexuelle Gewalt auskommt. Vorteilhaft ist, dass sich die Sichtweisen in dem Buch ändern, so kriegt man die Geschehnisse einmal aus der Sicht der einen Person (z.B. Sheriff) und dann aus der Sicht einer anderen erzählt, so wechseln sich die Charaktere ab und auch von den Gegner erfährt man einiges. Unangenehm ist, dass ein Kind involviert ist, aber der Kleine schlägt sich tapfer und auch aus seiner Sicht wird das Ganze einmal erzählt. Je weiter man vorrückt, desto mehr fiebert man mit den Übriggebliebenen mit. Man lernt sie etwas kennen, doch das rasche Erzähltempo lässt keine tieferen Einblicke zu. Denn der Autor fliegt nur so durch die Handlung, aber bleibt dabei detailliert und man fühlt sich als Leser nicht gehetzt, sondern spannend unterhalten, sodass einem selbst die Seiten durch die Finger gleiten und man nicht wirklich aufhören kann und will. Zwischendrin kommen auch desöfteren Gefühle des Unwohlseins und auch der ein oder andere Schauer läuft einem über den Rücken. Der Grund der Invasion ist einleuchtend (zumindest halbwegs), da die Idee eines Supersoldaten keineswegs neu ist. Aber wie genau das in dem Buch funktioniert – lest es selbst! Der Plot hat mich wie die ganze Geschichte überzeugt und ich bete nur, dass mir niemals solche Personen begegnen, denn das es sie gibt, würde ich nicht ausschließen. Wer dieses Buch liest, sollte sich auf eine spannende und vor Blut und Leichen triefende Lektüre gefasst machen - mit einem Schuss Authenzität, auch wenn man immer weiß, dass es Fiktion ist. Fazit: Invasion der Supersoldaten

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    25. April 2012 um 07:31

    Nun hab ich auch den Debütroman von Jack Kilborn gelesen, das Buch war wieder sehr gut obwohl mir das 2. Buch von ihm besser gefallen hat. Teilweise war die Geschichte etwas zäh und und ich konnte es auch aus der Hand legen, Zum Ende hin wurde es richtig toll und spannend. Bin schon gespannt wann das nächste Buch von ihm erscheint.

  • Rezension zu "Angst: Roman" von Jack Kilborn

    Angst
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    07. January 2012 um 13:00

    Ich bin ehrlich: der Klappentext hat mich anfangs nicht so sehr vom Hocker gehauen, ich habe einen klassischen Horrorschocker erwartet, aber nichts Besonderes. Jack Kilborn hat mich eines Besseren belehrt und dabei nicht mit Blut und extremer Brutalität gespart. Der Absturz des Helis ist der Anfang einer mörderischen Tortur für das Städtchen Safe Haven, dummer Weise liegt das nämlich auf einer kleinen Insel, die nur durch eine Brücke zu erreichen ist und diese wird kurzerhand vom US-Militär gesperrt, denn die wissen ganz genau, was da mit dem Heli in Safe Haven bruchgelandet ist. Gleich auf den ersten Seiten beginnt das brutale Gemetzel. Um es mal ganz drastisch auszudrücken: kein einziger der Einwohner bleibt gesund und munter, die Leichen stapeln sich am Schluß bis an die Decke. Schnell stellt sich heraus, das nicht alle Insassen beim Absturz des Helis ums Leben gekommen sind und so langsam wird den Protagonisten klar, was die Truppe scheinbar völlig irrer Super-Soldaten überhaupt von ihnen will. Leider lässt sich nicht mehr zum Inhalt sagen, denn eigentlich dreht sich die Geschichte darum, wie die Bewohner des Städtchens brutal gejagt und auf Informationen untersucht werden, am Schluß gibt es dann noch einen von mehreren dramatischen Showdowns und Kilborn versucht eine Erklärung abzugeben, warum die Super-Soldaten Safe Haven dem Erdboden gleichgemacht haben. Gleich vorweg, das Ganze ist ein wenig abgehoben und entspringt hoffentlich nicht der Realität, denn wenn das so wäre, würde ich wahrscheinlich schnellstmöglich von unserer Erde verschwinden wollen... Wie gesagt, der Grad der Gewalt ist wirklich heftig. Ich bin ja einiges gewöhnt, aber bei einigen Stellen musste ich echt schlucken. Auch der Titel hält, was er verspricht: Angst hatte ich nicht nur einmal, inklusive einer schlaflosen Nacht, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    BuechermonsterBlog

    BuechermonsterBlog

    18. December 2011 um 17:38

    Zum Roman: Das kleine amerikanische Städtchen Safe Haven im US-Bundesstaat Wisconsin befindet sich überwiegend im Tiefschlaf, als der Rentner Sal Morton beim nächtlichen Angeln einen Helikopter beobachtet, der nur Sekunden später explodiert. Da die Absturzstelle unweit seines Hauses liegt, macht sich Sal sofort auf den Heimweg, um bei seiner Frau nach dem Rechten zu sehen. Doch kaum ist er in Hörweite des einsam gelegenen Häuschens, hört er bereits die grauenvolle Schreie seiner geliebten Maggie. Als er das Gebäude betritt, findet er dort ein Bild des Schreckens vor. Sals Frau liegt ausgeweidet aber noch lebend in ihrem gemeinsamen Bett und Maggies Peiniger wartet dort schon auf ihn… Sheriff Arnold Streng wird wenig später von Feuerwehrmann Josh VanCamp angerufen und über den Absturz in Kenntnis gesetzt. Unvermittelt macht er sich auf den Weg nach Safe Haven und landet mitten in einem Albtraum. Die beiden Hubschrauberpiloten wurden enthauptet im Wrack aufgefunden und eine kleine Gruppe von Männern macht nun offenbar Jagd auf die Dorfbewohner. Diese entpuppen sich als eiskalte Tötungsmaschinen, die allem Anschein nach von der US-Regierung selbst ausgesendet wurde. Die sogenannten Red-Ops, eine streng geheime Militäreinheit bestehend aus verurteilten Mördern, werden normalerweise im Krieg eingesetzt um im Gebiet des Feindes unschuldige Einheimische zu ermorden und damit die Moral des Gegners zu schwächen. Doch handelt es sich bei diesem Absturz wirklich um einen Zufall oder wurden die Killer bewusst auf Safe Haven losgelassen? Das würde zumindest erklären, warum die Red-Ops wie besessen den Bruder von Sheriff Streng suchen… „Safe Haven“ – alleine der Name des Schauplatzes von Jack Kilborns Horror-Thriller „Angst“ ist schon reine Ironie, denn mit Sicherheit hat das kleine Städtchen nach dem Hubschrauberabsturz überhaupt nichts mehr zu tun. Das macht der Autor bereits auf den ersten Seiten deutlich, als das Rentner-Ehepaar Morton auf bestialische Weise ermordet wird. Diese bleiben jedoch bei weitem nicht die einzigen Opfer der Mörder, fast im Minutentakt müssen zu Beginn der Handlung die Dorfbewohner ihr Leben lassen. Über die wahre Identität der Mörder lässt Kilborn die Leser zunächst noch im Ungewissen, sodass man sich wie Sheriff Streng & Co. erschüttert fragt, welches Unheil hier über Safe Haven hereinbricht. Doch nicht alle Einheimischen ergeben sich wehrlos ihrem Schicksal. Neben Sheriff Streng und Feuerwehrmann Josh leistet auch die Kellnerin Fran heftigen Widerstand, zumal die Red-Ops den Sohn der alleinerziehenden Mutter in ihre Gewalt gebracht haben. Fortan entwickelt sich ein rassiges Katz-und-Maus-Spiel durch die dunklen Wälder Wisconsins, welches sich neben einem sehr hohen Erzähltempo vor allem durch die extreme Gewalt auszeichnet. Schließlich zählen die entlaufenen Killer zu den schlimmsten Massenmördern der USA, und diesem Ruf werden diese auch mehr als gerecht. Menschenfresser, Psychopathen, Vergewaltiger, Serienkiller – bei den Red-Ops ist jede Form menschlichen Abschaums vertreten. So wird dann auch munter gemetzelt, gefoltert und verstümmelt – wer schon mal ein Buch von Jack Ketchum oder Richard Laymon gelesen hat wird sich hier schnell „heimisch“ fühlen. Auf eine logische Geschichte legt Kilborn nicht wirklich viel Wert. Eine Gruppe Psychopathen im Einsatz der US-Regierung, noch dazu genetisch manipuliert und mit einem Computerchip im Kopf ausgestattet, auf dem die Mission der Einheit vorprogrammiert wurde – wer einen realistischen Thriller erwartet ist hier definitiv falsch. Zudem sind die Red-Ops natürlich unverwundbar und überstehen selbst Kopfschüsse wie durch ein Wunder unverletzt, weil sie ja selbstverständlich mit der neuesten Technologie ausgestattet wurden wie z.B. einer ultraleichten und flexiblen aber gleichzeitig extrem robusten Schutzhülle. Fraglich ist überdies, warum auf der einen Seite die US-Army dem Killerkommando völlig hilflos gegenübersteht, gleichzeitig aber ein Beinahe-Rentner, ein Feuerwehrmann, eine Hausfrau und ein Zehnjähriger mehrfach die Auseinandersetzung mit den Red-Ops für sich entscheiden. Ebenso absurd ist auch, wie das gesamte Dorf mitten in der Nacht (!!!) zusammengetrommelt wird, weil es angeblich bei einer Städtelotterie gewonnen hat und sich nun jeder Einwohner in der örtlichen Schule seinen Gewinn abholen darf. Das stellt offenbar überhaupt niemand in Frage, sodass sich fast alle knapp tausend Bewohner an diesem Ort versammeln, nur um dort einer nach dem anderen auf der Suche nach dem Bruder des Sheriffs verhört und anschließend „entsorgt“ zu werden. Überraschenderweise hat mich diese überwiegend hanebüchene Story jedoch so gut wie gar nicht gestört, denn Jack Kilborns „Angst“ ist vor allem eines: verflucht spannend. Allen Ungereimtheiten zum Trotz funktioniert der Spannungsaufbau hervorragend und sorgt wie der Buchtitel schon verspricht für blankes Entsetzen. Die Geschichte ist temporeich, mit überraschenden Wendungen und über allem schwebt immer die Frage, was der zurückgezogen lebende Bruder von Sheriff Streng mit dem Massaker zu tun hat. Dies wird dann auch in einem furiosen Finale standesgemäß beantwortet. Gerade auf den letzten Seiten überschlagen sich förmlich die Ereignisse, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mein Fazit: Eine Warnung gleich vorweg: Jack Kilborns „Angst“ ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven oder zartbesaitete Gemüter. Hier geht es wirklich von Beginn an kompromisslos und brutal zur Sache und die Anzahl der Toten nimmt am Ende des Romans unfassbare Ausmaße an. Die Story ist zudem sowas von hirnrissig und fast schon bescheuert, dass Logikfetischisten vermutlich das Buch am liebsten zerreißen würden. Trotzdem hat „Angst“ auf gewisse Weise den Charme eines B-Movies. Wer die Handlung nicht allzu ernst nimmt und sich mit computerprogrammierten Killern abfinden kann, kommt hier spannungstechnisch voll auf seine Kosten. So schwachsinnig die Geschichte auch sein mag, so ist sie doch fesselnd, abwechslungsreich und mitreißend. Die Widerständler unter den Dorfbewohnern funktionieren auch ausreichend als Identifikationsfiguren, sodass man gut mit ihnen mitfiebern kann. Wer den Werken von Richard Laymon und Jack Ketchum etwas abgewinnen kann, dürfte auch hier voll auf seine Kosten kommen, denn „Angst“ ist wirklich ein packender Horror-Thriller. Meine Wertung: 8/10

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    StLouis1997

    StLouis1997

    01. December 2011 um 13:03

    Echt tolles Buch, SEHR brutal, aber doch SEHR SEHR gut. Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen und ich mußte es in einem Rutsch fertig lesen. Sehr sehr spannend. Echt toll, ich kanns kaum abwarten, bis das nächste Buch von Jack Kilborn in den Handel kommt ....

  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    Sarlascht

    Sarlascht

    06. November 2011 um 18:39

    Inhalt: Das kleine Dörfchen Safe Haven im Bundesstaat Wisconsin (USA), ist ein Bilderbuchwohnort. Die Nachbarn kennen sich und vertrauen einander blind. Diese Idylle wird jedoch eines Tages zerstört als ein schwarzer Militärhubschrauber im kleinen Örtchen abstürzt. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein tragisches Unglück, doch hinter allem steckt ein grausamer Plan. Am Bord der Maschine befanden sich fünf brutale Serienkiller: Bernie, Santiago, Taylor, Ajax und Logan. In ihrem früheren Leben waren alle schon Psychopathen, doch durch Experimente wurden die vier Männer und die Frau, zu wahrhaften Killermaschinen, die nur noch eine Aufgabe vor Augen haben: töten. . Meine Meinung: Eine der Hauptpersonen dieses Buches ist Sheriff Arnold Streng, den man von Anfang an bei seinem Kampf gegen das Böse zur Seite steht. Die Geschichte selbst wird allerdings aus den verschiedensten Perspektiven erzählt: von ein paar Polizisten, Sheriff Streng, aber vor allem durch die Bewohner der Kleinstadt. Zu Beginn denkt man, es wären „gewöhnliche“ Mörder, die ihr Unwesen treiben, aber mit jedem Kapitel mehr merkt man, dass da mehr dahinter steckt, wobei die Wahrheit erst ca. nach der Mitte des Buches aufgeklärt wird. Ein durchaus vorstellbares Szenario, beobachtet man die heutige Welt und den Wunsch einzelner Länder, sich mit allen Mittel für den Krieg auszurüsten. Angst ist ein Horrorschocker der Sonderklasse, der allerdings nicht gerade mit einer strukturierten Handlung glänzen kann, was zwar die Spannung nicht nimmt, aber doch auch irgendwie eine Lücke hinterlässt. Der Großteil des Buches besteht aus dem foltern, quälen und töten von Menschen und das wird ziemlich ausführlich beschrieben, so dass es sicherlich keine Geschichte für sanfte Gemüter ist, wobei auch Thrillerleser sich sicherlich erst einmal an die Brutalität gewöhnen müssen. . Eines der brutalsten Bücher was mich bis jetzt untergekommen ist und trotzdem, die menschliche Grausamkeit hat etwas extrem faszinierendes an sich, so dass es einen nicht gelingt das Buch zur Seite zu legen. . Fazit: Wer Filme wie SAW mag, wir „Angst“ lieben.

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    Psylotin

    Psylotin

    In der kleinen Stadt Save Haven stürzt Abends ein Militärhubschrauber ab. Die Passagiere : 5 sehr gefährliche Mörder , die ohne Gnade jeden Foltern und ohne jede reue Morden. Was sich am Anfang wie ein stinknormaler Thriller anhört entpuppt sich schon in den ersten Seiten als reinster Horror. Der Leser begleitet abwechselnd die verschiedenen Bewohner der kleinen Stadt Save Haven und somit auch den blutigen und ja auch wirklich grausigen Weg der 5 Passagiere des abgestürzten Hubschraubers. So wirklich viel kann man leider nicht über den Inhalt des Buches schreiben ohne nicht zu viel zu verraten. Ich kann behaupten , das ich eigentlich nicht ganz so zart besaitet bin und auch schon vieles „hartes“ gelesen habe. Aber hier mußte auch ich einige Male das Buch kurz für ein paar Minuten beiseite legen. Jedoch würde ich jedem Psychothriller bzw. Horror Fan dieses Buch ohne mit der Wimper zu zucken jederzeit empfehlen. Für schwache Nerven ist dieses Buch jedoch nix.

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  • Rezension zu "Angst" von Jack Kilborn

    Angst
    gurke

    gurke

    29. May 2011 um 17:44

    Was in dem kleinen Örtchen Save Haven geschieht, ist an Grauen und Wahnsinn nicht zu schlagen. Alle Einwohner werden von heute auf morgen in einen Ausnahmezustand versetzt. Sie haben einfach panische Angst! Ach so, ihr fragt euch jetzt, was denn bitte so unglaublich schlimm sein soll? Aber wenn ihr denkt ich übertreibe, dann irrt ihr euch ganz gewaltig! In Safe Haven ist ein Militärhubschrauber abgestürzt. Was hier in Gang gesetzt wird, hat es wirklich in sich. Denn die Passagiere sind die fünf schlimmsten Schwerstverbrecher die die Welt je gesehen hat. Sie haben gemordet, gefoltert und kennen keine Gnade. Gefühle und Emotionen sind für die Männer ein Fremdwort. Diese fünf Bestien laufen jetzt frei in in Safe Haven herum und es gibt niemanden der sie bei der Jagd nach Frischfleisch ini ihrem Blutrausch aufhält... Zunächst fällt hier der Schreibstil auf. Das Buch ist flüssig und leicht geschrieben, was es leicht macht über die Seiten zu fliegen. Jack Kilborn nimmt kein Blatt vor dem Mund und würzt die Dialoge mit schwarzem und trockenem Humor. Allerdings kann es durchaus sein, dass hier die Nerven beim Lesen blank liegen und der eine oder andere zwischenzeitlich pausieren muss mit dem Horrorbuch, da wir hier ein einziges Blutbad vorfinden. Gleichzeitig ist der Verlauf der Geschichte so unglaublich spannend, dass man sich schnell in einem Konflikt mit sich selbst befindet: Weiterlesen aufgrund der Spannung und des Schreibstils trotz Ekelfaktor? Das Buch ist nur in Absätze gegliedert, nicht in Kapitel. In anderen Büchern hat das schon oft störend gewirkt. Hier aber nicht, da man "Angst" eh nicht aus der Hand legen kann, weil man so sehr von der Geschichte eingenommen ist. Der hartgesottene Leser, der vielleicht auch Fan von Splatter ist, der ist mit "Angst" bestens bedient. Gemüter mit schwachen Nerven oder einer niedrigen Schmerzgrenze, was den Ekelfaktor angeht, muss ich dringend von dem Buch abraten. Wir erleben hier Horror, Splatter und Brutalität vom feinsten. Ich muss allerdings nochmal dringend erwähnen, dass Jack Kilborns Horrorthriller nicht unter 18 Jahre geeignet ist!

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