Jack London Der Ruf der Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf der Wildnis“ von Jack London

Ein unvergessliches LeseerlebnisJack Londons 1903 erschienener Abenteuerroman, der die Zeit des Goldrauschs beschreibt, gilt als eines seiner besten Werke. Es ist die Geschichte von Buck, einer Mischung aus Bernhardiner und Schlittenhund, der menschlicher Brutalität und Gewalt ausgesetzt ist und erst durch den Goldgräber Jack Thornton Güte und Freundlichkeit kennenlernt: ein eindrucksvolles Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe und ein spannendes Abenteuer, das bis zur letzten Seite fesselt.

Ein super geniales Buch. Ich habe es kaum aus der Hand gelegt und war auch innerhalb weniger Stunden fertig :-)

— grule
grule

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  • Mit Herz und Mut in einer Welt aus Schnee und Eis...

    Der Ruf der Wildnis
    hankhauser

    hankhauser

    11. April 2017 um 20:31

    Der Hund Buck führt ein beschauliches und gemütliches Leben in Kalifornien auf dem Anwesen eines Richters und nennt distinguiert Haus und Hof sein Eigen. Mit der Beschaulichkeit ist es vorbei, als er über Nacht für eine Handvoll Dollar den Besitzer wechselt und aus allen Tagträumereien gerissen wird. Er wird nach Alaska verfrachtet, denn tausende Glücksritter machen sich auf die Suche nach dem sagenhaften Gold und der Bedarf nach Schlittenhunden ist groß. Mit Knüppel und Prügel versucht man seinen Willen zu brechen und jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben, für Mensch und Tier! Buck geht durch eine harte Schule und kämpft sich im Schlittengespann nach vorne. Es ist ein entbehrungsreiches Leben, aber Buck lernt auch, was es heißt bedingungslos und aufopferungsvoll zu lieben, aber nichts ist von Dauer und bald vernimmt er den Ruf der Wildnis immer stärker und seine ureigensten Instinkte werden geweckt...   Ich bin nicht besonders helle und verstehe nicht viel von Zivilisationskritik, aber das ist ein gutes Buch! Die klare Sprache und die kurzen Sätze geben einem das Gefühl, London hätte diese Geschichte gestern verfasst und nicht tatsächlich um 1903! Ich habe dieses Buch nach meiner Kindheit jetzt ein zweites Mal weggelesen und zwar gipfeln die kargen Lebensumstände ein ums andere Mal in Gewalt, speziell gegen Tiere, dass man schlucken muss, aber dafür darf man als Leser umso mehr die glücklichen Momente auskosten! Wer Lust hat auf ein großes Abenteuer und wer die Welt schon immer mal mit den Augen und dem Herzen eines Tieres erleben wollte, den erwartet ganz viel Lesevergnügen wie es sonst vielleicht nur "Watership Down - Unten am Fluß" geschafft hat!!!

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  • Wenn der Instinkt wieder erwacht...

    Der Ruf der Wildnis
    grule

    grule

    20. May 2016 um 17:32

    Der Ruf der Wildnis – Jack London Genial, fantastisch einfach nur super. Ein Klassiker der Amerikanischen Literatur,der sich zu lesen lohnt. Buck ist ein Bernhardiner-Mischling, der im sonnigen Kalifornien lebt bis er eines Tages entführt wird. Denn während des Goldrausches in Kanada sind kräftige Hunde sehr gefragt und somit viel Geld wert. In der kalten Wildnis lernt Buck nun die Grausamkeit und Unberechenbarkeit der Welt kennen. Denn seine neue Wirklichkeit funktioniert nach anderen Regeln als die Alte. Es herrscht das Gesetzt der Stärksten und wer sich nicht anpassen kann, hat auch keine Chance aufs Überleben. Ich liebe dieses Buch. Es ist einfach unglaublich fesselnd und hat mich von Anfang an nicht mehr losgelassen. Die Art wie Buck immer mehr zu dem Ursprung seiner Instinkte zurückfindet ist unglaublich beschrieben. Die Übersetzung lässt sich toll lesen und ich habe echt nicht gemerkt wie die Zeit beim Lesen verflog. Es hinterlässt einfach Eindruck und ich kann es echt nur empfehlen. Franziska Ernst

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  • Der Ruf der Wildnis

    Der Ruf der Wildnis
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    05. October 2015 um 14:53

    Meine Meinung: Ganz spontan fand dieses Buch seinen Weg zu mir, eher durch Zufall im Buchladen entdeckt, vom Klappentext angetan und von der Neuübersetzung überzeugt musste ich einfach in diesen Klassiker reinlesen. Was den Leser erwartet ist die raue, goldgieriege Wildnis des Nordens zur Jahrhundertwende zum 1900. Buck, aus dessen Sicht die gesamte Geschichte erzählt wird, wächst als Hüterhund im warmen angenehmen Kalifornien auf und wird nur durch eine Verkettung von Schicksalschlägen aus seiner Familie gerissen und in den Norden verkauft. Was er dort erlebt ist wirklich grausam und dennoch so wahr und real, für Hundeliebhaber ist dieses Buch wirklich ein Schlag in die Magengrube, denn Jack London fängt brutal und ehrlich ein, wie gemein die Menschen den Hund vor so wenigen Jahren noch behandelt haben. Diese schonungslose Ehrlichkeit und vor allem der unglaubliche gute Schreibstil machen das Buch zu etwas besonderen. Denn obwohl wir die ganze Zeit alles aus Bucks Sicht erleben ist es nicht so als würde der Hund "reden", es ist viel mehr so, dass wir ungeschont seinen gesamten Gefühle und Empfindungen sowie Gedanken hören und erfahren. Diese kalte und triste Welt aus der Sicht eines wirklich sehr realen Hundes beschrieben, schnellt wird dann klar, wieso dieses Buch ein zeitloser Klassiker geworden ist, und auch heute noch gern gelesen wird. Auch wenn der Roman kurz ist, und von seiner kurzlebigen Spannung lebt und am Ende nur kleine Wendungen und Überraschungen bereit hält, prägt sich für den Leser dennoch vor allem Buck und sein unglaublich starker Wille des Überlebens ein. Natürlich spielt der Autor mit Interpretationen, denn Buck ist letztendlich ein unterdrücktes Lebewesen in einer geldgierigen Welt, so wie viele andere Lebenswesen. Auch wenn dies direkt von Anfang an klar ist, und man die offene Kritik sieht, bleibt eine wunderbare Geschichte mit einem fast perfekten Ende. Fazit: Ein tolles Buch was nicht ohne Grund als Klassiker gilt, und vor allem durch den Schreibstil und die Sicht überzeugt. Schade finde ich, dass die vielen Abenteuer von Buck nur kurz angeschnitten und nicht weiter ausgearbetiet wurden, dennoch bleibt eine Abenteuergeschichte mit Hass und Herz.

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  • Das uralte Lied der Wölfe

    Der Ruf der Wildnis
    tanjalu

    tanjalu

    05. March 2014 um 18:34

    Dies ist die Geschichte von Buck, dem Schlittenhund. Geboren wurde Buck in Kalifornien. Sein Vater war ein stolzer Bernhardiner seine Mutter eine Schäferhündin und auch Buck wächst zu einem imposanten stolzen Rüden heran und verbringt seine ersten 4 Jahre auf seiner Farm. Doch sein schönes Leben findet ein jähes Ende. Sein bisheriges Vertrauen in die Menschen wird aufs tiefste Missbraucht – er wird gestohlen und verkauft. So landet er nach einer langen Reise im Norden des Landes – in Canada an der Grenze zu Alaska und muss von da an als Schlittenhund arbeiten, im Land der Goldwäscher. Hier in der Wildnis gelten andere Gesetze, das begreift Buck schnell. Genau dieses Wissen zusammen mit seinem Mut, seiner Stärke und seinem ungebrochenen Stolz lassen ihn den Kampf des Überlebens aufnehmen und sich seinen Platz in der Meute sichern. Langsam erwachen uralte Instinkte in ihm. Tausende von Kilometern legt er zurück, getrieben bis zur völligen Erschöpfung die ihm fast das Leben kostet. Genau da trifft er auf Thronton der sich seiner annimmt und ihm dadurch das Leben rettet. Buck erfährt zum ersten Mal im Leben wahre Liebe zu einem Menschen und schließt sich Thornton bedingungslos an. Doch auch der Ruf des Unbekannten der Ruf Wildnis wird immer stärker. Aber erst nach dem gewaltsamen Tod seines Freundes ist Buck wirklich frei……dem Ruf nun endlich zu folgen!!!   Jack London schafft es in seinem Buch mit wenigen klaren Worten das schwere, harte und oft gnadenlose Leben zu Zeiten der Goldsucher in Alaska für Mensch und Hund realitätsnah darzustellen. Seine eigenen Erfahrungen und Eindrücke als Goldwäscher im Norden werden dabei sehr deutlich und lassen die Natur und die Landschaften förmlich aufleben.   Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Hunde in ihrer Einzigartigkeit. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und sein eigenes Wesen – das darzustellen ist Jack London hier wunderbar schön gelungen!!!   Für mich ein wirklich gutes und schönes Buch, welches ich sicherlich immer wieder lesen werde!!!

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  • Rezension zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London

    Der Ruf der Wildnis
    Sokrates

    Sokrates

    19. February 2011 um 21:56

    „Der Ruf der Wildnis“ erzählt uns in fantastischer Sprache und mit viel Spannung das abenteuerliche und mitunter sehr traurige Leben des Hundes Buck. Den Anfang seines Elends nimmt sein Verkauf an ein neues Herrchen, weil das alte Spielschulden hat. Unter unwürdigen Bedingungen wird er in einer Kiste quer durch die USA transportiert, auf bestialische Weise geschlagen – offensichtlich soll auch der Wille des Tieres gebrochen werden. Buck endet zunächst als Schlittenhund. Er hat arg mit diesem neuen Leben zu kämpfen, er hat nicht genug Muskeln, seine Kondition ist nicht allzu gut. Zu Fressen erhält er wenig, hat ständig Hunger. Aber mit jedem gelaufenen Kilometer wird er mehr und mehr zum „Wolf“ – die „Wildnis ruft ihn“. Als er endlich sein wahres Herrchen gefunden hat, stirbt dieses bald wieder. Doch Buck wird nicht weiter bei den Menschen bleiben – er wird schließlich Anführer eines Wolfsrudels, die Wildnis hat ihn endlich wieder.... Jack London (1876-1916) hat hier ein emotionsgeladenes Plädoyer für die Freiheit des Tieres geschrieben, die Befreiung des Tieres von der menschlichen Unterdrückung. Vielleicht auch für die Rückbesinnung unsere natürlichen Wurzeln, die man bereits zu Londons Zeiten in manchen Kreisen vergessen zu haben schien, heute jedenfalls sicher. Buck wird sehr „vermenschlicht“ geschildert; möglicherweise als Stilelement, um beim Leser alsbald das Gefühl der „Verbrüderung“ mit dem Protagonisten aufkommen zu lassen. Der kurze Roman ist schnell gelesen, emotional ist er jedoch ein bleibendes Erlebnis!

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  • Rezension zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London

    Der Ruf der Wildnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2009 um 20:54

    Knapp 120 Seiten reichten gerade mal für zwei Tage. Eine lebendige, lebensnahe Geschichte über den fast zu starken Bernhardiner-Collie-Mischling Buck, der zur Zeit des großen Goldrausches aus einem Luxusleben in Kalifornien nach Alaska entführt wird, um dort als Schlittenhund zu schuften. Allmählich erwachen in ihm die Geister seiner Ahnen, und als er nach mehreren Besitzerwechseln endlich zu dem Herrn findet, den er innig liebt, wird gleichzeitig sein wildes Erbe in ihm immer stärker. Zu Recht ein Klassiker: Unbedingt lesenswert.

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  • Rezension zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London

    Der Ruf der Wildnis
    Sophia

    Sophia

    22. July 2009 um 12:10

    dieses Buch mussten wir in der fünften Klasse lesen. Dieses finde ich sehr Brutal und schrecklich.

  • Rezension zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London

    Der Ruf der Wildnis
    minii

    minii

    10. August 2008 um 20:28

    umbedingt lesen!!

  • Rezension zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London

    Der Ruf der Wildnis
    Ameise

    Ameise

    02. August 2008 um 09:33

    Dieses dünne Büchlein ist ähnlich wie der Jack London-Klassiker "Wolfsblut", hat mir persönlich aber noch besser gefallen. Die Odyssee des verwöhnten Südstaatenhundes Buck, der zur Zeit des Goldrausches als Schlittenhund in Alaska landet und sich in kürzester Zeit den harten Naturgesetzen stellen muss, ist unglaublich packend und intensiv geschrieben. Dieses Buch habe ich schon so oft verschlungen, dass ich einfach 5 Sterne geben muss.

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