Jack London Mord auf Bestellung

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Inhaltsangabe zu „Mord auf Bestellung“ von Jack London

Wiederentdeckung eines klassischen Agententhrillers «Sie zahlen, wir morden!» lautet die Devise einer New Yorker Attentatsagentur. Einzige Bedingung: Die Liquidation des Opfers muss sozial nützlich und legitim sein … Mit «Mord auf Bestellung» brilliert der weltbekannte Abenteuerautor im Suspense-Genre. Nun erstrahlt sein wiederentdeckter Agententhriller aus dem Jahr 1910 in Eike Schönfelds Neuübersetzung. 10.000 $ für einen Polizeichef; 100.000 $ für einen zweitrangigen Monarchen; eine halbe Million für Seine Majestät, den König von England – Diskretion garantiert! Die Geschäfte der mordenden Moralfanatiker laufen prächtig, bis ein schwerreicher Philanthrop Verdacht schöpft und sie beauftragt, ihren eigenen Chef zu eliminieren: Auftakt einer Verfolgungsjagd quer durch die USA. Vor einer hawaiianischen Insel kommt es zum nalen Showdown … Dieser Agententhriller fesselt mit Dramatik, Action und spektakulären Wendungen. Zugleich wirft er hochbrisante Fragen auf: Welche Opfer darf ein Mensch im Namen einer höheren Moral in Kauf nehmen? Welcher Zweck heiligt welche Mittel? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich eskalierende Gewalt eindämmen?

Alles, aber kein Thriller. Dramatik: ja, Action – nur bedingt und so richtig spektakulär fand ich leider keine der Wendungen.

— hasirasi2
hasirasi2

keine leichte Kost, aber auf alle Fälle lesenswert

— Buchmagie
Buchmagie

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    Mord auf Bestellung
    Buchmagie

    Buchmagie

    18. November 2016 um 11:55

    Rezi zu: „Mord auf Bestellung“ Autor: Jack London Genre: Thriller Verlag: Manesse Hintergrundinformationen zum Buch: Jack London begann diesen imposanten Thriller, zu deren Vollendung er leider nicht mehr kommen sollte. So nahm sich Eike Schönfeld später dessen an und vollendete Jack Londons Werk. Buchinhalt: Er ist ein Genie, der „Boss“ einer Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat Menschen zu töten, einzige Bedingung, das Opfer muss es nachweislich verdient haben. Moral und Ethik stehen bei diesem Thriller im Vordergrund und so kommt es wie es kommen muss. Der schwerreiche Morallist Winter Hall kommt der Organisation in die Quere und ist wild entschlossen ihrem Treiben ein Ende zu setzten. Er konfrontiert den „Boss“ der Organisation mit den Fragen sind Morde um der Gerechtigkeit willen wirklich legitim? Welche Opfer darf der Mensch im Namen einer höheren Moral in Kauf nehmen? Und welcher Zweck heiligt welche Mittel? In stundenlangen Debatten über Recht und Unrecht kommt der „Boss“ zur Einsicht, das er Fehler begangen hat und nimmt den letzten Auftrag seines Lebens an. Dieser ist seine eigene Beseitigung. Meinung: Jack London liefert einen sehr imposanten und nachdenklichen Thriller. Er ist nicht leicht zu lesen und auch keine leichte Kost. Immer wieder springt das Gedankenkarussel des Lesers an und man fragt sich selber was Recht und was Unrecht ist, was Ethik und Moral und ob man wirklich Menschen töten sollte, auch wenn sie viel Unrecht begangen haben. So rückt hier auch die eigentliche Handlung in den Hintergrund und die Debatten in den Fokus des Lesers. So haben mich all die Fragen doch sehr Lesen und auch im Nachhinein beschäftigt. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, etwas einlesen ist hier erforderlich, aber dann ist man richtig in der Debatte zwischen den Hauptprotagonisten gefangen. Die Hauptprotagonisten wirken sehr realistisch, auf der einen Seite der „Boss“, der eigentlich vom Leser wegen seiner Taten verurteilt werden müsste, ist ein Genie, er ist schlau und willensstark und immer der Auffassung gewesen, das er im Recht war. Gerade diese Charakterzüge machen ihm den Leser sympathisch. Auf der anderen Seite der sogenannte Kontrahent, der alles in Frage stellt und die Organisation zerschlagen möchte und letztendlich doch für den „Boss“ sympathisiert und ihm helfen möchte. Auch diese Rolle kommt sehr realistisch und sympathisch rüber. Ab der Hälfte ändert sich dann die Schreibweise und man merkt doch sehr dass nun ein anderer Autor am Werk war. Insgesamt rundet sich allerdings der Thriller gut ab und ich hätte es auch sehr Schade gefunden wenn er nicht vollendet worden währe. Es ist ein besonderer Thriller, einer der nicht nur spannend ist, sondern viele wichtige Werte in Frage stellt. Erwähnenswert sind auch die vielen informativen Ausführungen am Ende des Thrillers, sie machen noch einmal deutlich an welcher Stelle der Autorenwechsel statt gefunden hat und zeigen die Idee zu diesem Thriller von Jack London persönlich auf.

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  • Mord auf Bestellung

    Mord auf Bestellung
    thenight

    thenight

    15. October 2016 um 10:33

    Inhalt: Eine Attentats Agentur, die nur Menschen tötet die es auch verdienen, auf die Idee muss man erst einmal kommen. Dragomiloff leitet so eine Agentur, nur moralisch vertretbare Morde werden verübt, gegen Vorkasse und mit Erfolgsgarantie. Als Winter Hall beschließt die Morde zu beenden und die Agentur Dragomiloffs mit dem Auftrag den Chef zu beseitigen betraut, beginnt eine spannende und amüsante Verfolgungsjagd.Meine Meinung:Ich weiß nicht mehr genau was mich dazu bewogen hat Mord auf Bestellung zu lesen, ich weiß nur das ich mich selten so sehr beim Lesen eines Agententhrillers amüsiert habe, die Handlung ist spannend und rasant, der Schreibstil ist ungewöhnlich, hier hatte ich aufgrund des Alters der Originalgeschichte bedenken, sehr flüssig und modern und doch versprüht er den Charme der damaligen Zeit, hier gebührt sicher dem Übersetzer Eike Schönfeld ein großes Lob. Ein kleiner Bruch im Buch und damit leider auch um Lesefluss enstand an der Stelle an der Robert L. Fish, die Geschichte weiter schrieb, Jack London starb 1916, 1947 übernahm Fish die Beendigung des Buches, aber hat man sich erst einmal an der etwas anderen Art gewöhnt ist man schnell wieder drin und das Lesevergnügen geht weiter.Im Nachwort von Freddy Langer wird Näheres zur Entstehungsgeschichte erklärt und auch das ist sehr interessant.Ich gebe für das Buch eine Absolute Leseempfehlung.

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  • Mord auf Bestellung

    Mord auf Bestellung
    Amerdale

    Amerdale

    01. October 2016 um 23:13

    Das Buch wird als einer der „erste[n]Agententhriller der Weltliteratur“ erworben und davon gelockt versprach ich mir ein Buch, welches vor allem hochspannend ist und in dem viel gemordet wird. Nun ja letzteres ist zumindest voll eingetroffen. Bei dem Recht bin ich doch etwas überrascht gewesen.Das Buch ist zwar durchaus auch spannend, aber da liegt meinem Eindruck nach gar nicht der Schwerpunkt. Der liegt viel mehr auf den langen Diskussion der einzelnen Figuren über verschiedene philosophische und ethisch-moralische Themen. Und damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Was sehr interessant war und ich hab es auch gern gelesen. Aber gleichzeitig zieht es auch die Handlung etwas in die Länge; gleichzeitig werden Themen aber auch nur kurz angerissen, so dass man als Leser auch kaum einen Eindruck gewinnen kann.Die Handlung selbst dagegen ist spannend und auch unerwartet vergnüglich, aber gleichzeitig kam sie mir doch auch recht unrealistisch vor. Das mindert zwar den Unterhaltungswert nicht, aber ich hatte manchmal den Eindruck, das Buch spiele in einer Parallelwelt, in der nur die Mitglieder der Attentatsagentur wirklich lebendig sind und der Rest einfach nur Pappfiguren sind, welche die Szenerien verschönern. Und Polizisten so gut wie gar nicht existieren.Das Buch wurde übrigens von Jack London nicht zu Ende geschrieben und erst 1963 (rund 47 Jahre nach Londons Tod) von Robert L. Fish beendet. Zum einen bringt mich das dazu dieses „erster Agententhriller“ etwas in Frage zu stellen (aber klar, guter Marketing-Ansatz), aber vor allem merkt man es auch stilistisch. Es gibt ein Nachwort, welches die Entstehungsgeschichte des Buches beschreibt und auch darauf eingeht, wo Fish angefangen hat zu schreiben – und sich nebenbei auch weit von Londons Plänen entfernt hat. Und ohne dieses Nachwort da schon zu kennen, hatte ich beim Lesen genau an der Stelle des ‚Autorenwechsels‘ auch das Gefühl, dass sich hier Stil und Sprache deutlich verändern. Fand ich schon etwas schade, dass das so deutlich zu merken ist. Inhaltlich geht die Handlung zwar flüssig weiter und passt auch, aber es wirkt einfach nicht mehr wie aus einem Guss.Aber trotzdem hat mir das Buch ein aufgrund der Seitenzahl zwar nicht sonderlich langes, aber dafür sehr erfreuliches Lesevergnügen bereitet. Das auch sehr viel Ansatz für Diskussionen birgt – und damit auch nach 100 bzw. 53 Jahren noch sehr aktuell.

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