Jack London Wolfsblut

(195)

Lovelybooks Bewertung

  • 223 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 22 Rezensionen
(80)
(70)
(36)
(9)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wolfsblut“ von Jack London

Mit »Wolfsblut« schuf der amerikanische Schriftsteller Jack London (London, Jack 1876 - 1916) das glanzvolle Gegenstück zu seinem drei Jahre zuvor erschienenen Tierroman »Ruf der Wildnis«. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Wolfshundes White Fang, der als Jungtier von Indianern gefangen wird und fortan einen harten und entbehrungsreichen Daseinskampf unter den Menschen führt. Erst als der mitfühlend freundliche Ingenieur Weedon Scott ihn vor dem sicheren Tod rettet, ist er wirklich bereit, sich mit der zivilisierten Welt anzufreunden… Diese Ausgabe präsentiert Londons berühmten Klassiker in einer packenden deutschen Neuübersetzung.

Stöbern in Romane

Das Glück meines Bruders

Wortreicher Ausflug in die Vergangenheit

Charlea

Das Vermächtnis der Familie Palmisano

ich mochte es nicht, zuviele Namen, Orte, und Details. Erzählstil sehr anstrengend

sabrinchen

Der Tag, an dem wir dich vergaßen

Unterhaltsam und gut geschrieben, aber teilweise auch recht vorhersehbar.

ConnyKathsBooks

Die Geschichte der getrennten Wege

Man muss es wirklich gelesen haben!

mirabello

Töte mich

Dekadente und skurrile Geschichte um eine verarmte Adelsfamilie

lizlemon

Wer dann noch lachen kann

Ein erschütterndes, beklemmendes und auch grandioses Werk über Gewalt, Schmerz und vor allem über das Schweigen.

killmonotony

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Echt faszinierend

    Wolfsblut
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    21. April 2017 um 16:54

    Faszinierend und spannend! Ich liebe die Geschichte von Wolfsblut! Animalisch und Wild! Ein Einzelkämpfer wie nur die Natur ihn schaffen konnte. Jack Londons Sprache ist fesselnd und ich war begeistert wie toll er die Natur und die Gedanken des Wolfes zu beschreiben versteht/verstand! Unbedingt lesenswert!

  • Wolfsblut

    Wolfsblut
    natti_ Lesemaus

    natti_ Lesemaus

    26. December 2016 um 17:43

    Inhalt:Geboren in der Wildnis, gefangen und verkauft ... Wolfsblut, Sohn einer Halbwölfin, überlebt als einziger seines Wurfs und gerät noch als Welpe in die Gefangenschaft von Indianern. Sie setzen ihn als Schlittenhund im amerikanischen Norden ein, bis ihn sein Herr für eine Flasche Schnaps verkauft. Für Wolfsblut bricht jetzt eine schlimme Zeit an, denn sein neuer Herr, ein Schausteller, will bei Hundekämpfen das große Geld machen und lässt Wolfsblut gegen Wölfe, Hunde und Raubkatzen antreten. Beinahe wird er tot gebissen - doch im letzten Moment naht Rettung. Meinung:ein wirklich toller Klassiker über ein hund/Wolf. Traurig, rührend, gut geschrieben, sehr realistisch.Fesselnd und sehr interessant, eine Reise durch eine vergangene Zeit, durch die Wildnis, mit den Indianern - nahgebracht für jung und alt. Obwohl die Geschichte fast 100 Jahre alt ist, ist es immer noch sehr beliebt.Man sollte öfters solche Geschichte veröffentlichen, sie sind nicht nur lehrreich, sondern auch besonders schön.Wirklich lesenwert.

    Mehr
  • "The fighting Wolf", die Legende von White Fang.

    Wolfsblut
    Floh

    Floh

    Auf der Suche nach einem richtig guten und unvergesslichen Klassiker bin ich auf „Wolfsblut“ vom Abenteuerromanautor Jack London gestoßen. Als Tierliebhaberin, Hundefreund und Naturverbundene schien dieser Roman ideal für mich zu sein. Ich liebe es über die weite Wildnis, über die Vegetationen und die resultierenden Strapazen zu lesen. Ich mag das Zusammenleben der Wölfe, deren Rangordnung, Instinkte und Aura, all das und noch viel mehr habe ich in diesem Weltklassiker gefunden. Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/) Inhalt: "Wolfsblut, eine Mischung aus Wolf und Hund, muss in der Wildnis einen unerbittlichen Kampf gegen Hunger und Gefahr führen. Als er von Menschen gefangen wird, droht ihm ein grausames Schicksal. Erst durch einen jungen Goldgräber erfährt er Freundlichkeit und Güte.Jack Londons 1906 erschienener Abenteuerroman gilt als eines seiner besten Werke. Die wilde Natur und das Schicksal von Wolfsblut werden ebenso beschrieben wie eine gelungene Beziehung zwischen Mensch und Tier, die stärker ist als jeder Instinkt." Schreibstil: Zwar handelt es sich hier um eine Neuübersetzung und wirkt daher etwas aufgefrischt und zeitgemäß artikuliert, jedoch ist vom Charme eines Klassikers nichts verloren gegangen. Der Autor Jack London besitzt die Gabe, die tiefgründigen Gedanken und Sichtweisen der Wölfe, bzw. des Wolfes auf eine menschliche Erzählweise umzumünzen. Jack London wurde von den Tieren inspiriert, er hat sie ausgiebig studiert und beobachtet. Dieser Roman liest sich, als wäre er wirklich durch die tiefen und faszinierenden Augen eines Wolfes aufgenommen worden. Es entsteht ein klar erzählter Roman, der all die Facette des wölfischen und domestizierten Tieres im Leben der Freiheit und unter den Menschen durchleuchtet. Jack London bringt große Gefühle in seinen Zeilen hervor. Er berichtet von Freiheit, Wildnis, Raufbolderei, Züchtigung, Machenschaften, Kämpfen, Unterwerfung und Hingabe, sowie den niemals versiegendem Wunsch nach Freiheit und dem Duft der Natur. Wunderbar einzigartig gelingt es diesem Erfolgsautor einen Abenteuerroman zu erschaffen, der den Leser mitnimmt und ihn ins Geschehen platziert. "Es hätte die Klage einer verlorenen Seele sein können, wäre er nicht von einer gewissen traurigen Wildheitund hungriger Schärfe erfüllt gewesen." (Seite 7) Schauplätze: Die Wildnis, das Leben am Flussbett des Makanzie, das weite Amerika, die Wälder, die heimische Höhle, das Sommerlager der Indianer, die Zivilisation Kaliforniens, der Ruf der Freiheit… In diesem Roman durchstreifen will all die Orte, die den Wolf White Fang geprägt haben, die ihn halb Wolf halb Hund haben werden lassen. Die Grundlagen zur seinen „Göttern, den Menschentieren wie Gray Beaver und seine Indianischen Lebensweisen, Beauty Smith, der ihn abgerichtet und zu Tierkämpfen missbraucht hat, Scott, der ihn mit Liebe verwöhnt hat und ihn in die Zivilisation der Stadt bringt und nicht zu vergessen, seine Mutter Kiche, die ihm stets ein Anker war… Neben all den prägenden Charakteren bietet Jack London ein authentisches, detailverliebtes und sehr facettenreich gezeichnetes Umfeld dazu. Ein gutes Auge, ein talentiertes Händchen und die Gabe, all diese Eindrücke nah an den Leser zu bringen ist dem Autor J. London bei der Darstellung seiner Kulissen einmalig gut und intensiv gelungen. Wir Leser reisen, streifen und jagen mit dem Wolf und pirschen stets an seiner Seite. Charaktere: Wir erleben das Zusammenleben im Rudel, die Urinstinkte der Wölfe, das Verhalten eines Hunderudels. Die Geburt und das Heranwachsen von White Fang, dem einzigen Überlebenden des Wurfs von Kiche und dem Einäugigen. White Fang ist halb Hund und halb Wolf. Im Laufe seines Daseins trifft White Fang nicht nur auf Artgenossen, er muss sich an das Leben mit den Menschen gewöhnen. Zunächst ist dort Gray Beaver den White Fang als seinen Gott ansieht. Für den Wolf sind die Menschentiere Götter. Später gerät der Wolf in die üblen Finger eines geldgierigen und tierhassenden Widerling Beauty Smith. Scott rettet den Wolf und gibt ihm Gnade. Hier lernt er zum ersten Mal als Hund zu leben, er erfährt was Liebe ist und weiß sich zu Unterwerfen und seinen Gott zu dienen. Dem Autor Jack London ist es wunderbar gelungen die unterschiedlichen Gesinnungen und Einstellungen der Menschen zu einem Tier in seinen Protagonisten darzustellen. Nicht jeder ist einem Tier gleich angetan. Aber noch intensiver packt Jack London die wöflische Seele und das Innenleben und Gedankengut des Tieres an und lässt tief in den Kern eines Wolfes und Hundes schauen. Die wilden Instinkte, die Bindung, das Soziale, der Überlebenskampf, die Hungersnot, der Wunsch nach Freiheit, der Genuss der Nähe… Dieses Buch bringt durch die gewählten Charaktere starke Gefühle und Verbundenheit hervor! "Seine Kehle wurde von heftigen Krämpfengeschüttelt, seine Schnauze öffnete sich, und mit einem herzzerreissendem Schrei brachen all seine Einsamkeit und Angst, seine Trauer um Kiche, vergangener Kummer und Elend genauso wie die Furcht vor künftigen Gefahren und Leiden aus ihm hervor. Es war ein langes Wolfsheulen, aus voller Kehle und voller Trauer." (Seite 126) Meinung: Das was ich in diesem Klassiker gesucht und mir erhofft habe, habe ich auch gefunden. Ich bewundere Wölfe und bin von deren Gemüt und Zusammenleben beeindruckt und fasziniert. Näher kann man einem Wölf gar nicht kommen, wie hier in diesem Roman. Die Perspektive aus Sicht eines Wolfes zu wählen und dennoch in der beobachtenden Erzählweise darzubieten ist äußerst gut gelungen. Obwohl dieses Buch ein Klassiker ist, liest es sich sehr leicht und unkompliziert. Der Autor hat eine Nähe und Intensität erzeugt, die mir Gänsehaut und manchmal auch Tränen beschert hat. White Fang wird zur Legende und bleibt unvergessen. Mit diesem Buch hat sich der Romanautor Jack London ein Denkmal gesetzt. Gelungen finde ich zudem das Nachwort am Ende des Buches. Diesem sollte man auf jeden Fall Beachtung schenken. Auch die Zeittafel hält einige interessante Fakten für den Leser bereit. Für mich war und bleibt dieser Klassiker eine klare Leseempfehlung! "White Fang kannte das Gesetz nur zu gut: Gehorsche den Starken und unterdrücke die Schwachen." (Seite 134) Kritikpunkt: Das einzige, was ich als Kritik anbringen möchte ist der eher gradlinige Erzählton. Hier gibt es wenige Höhen und Tiefen. Heutzutage ist man als Leser mehr Action und Bewegung in den Zeilen gewohnt. Hier beginnt fast jeder Absatz mit „White Fang sah…“, „White Fang erkannte…“, „White Fang verstand…“ usw. Das wirkt etwas zu gerade und sehr auf den Wolf gemünzt. Das Cover: mit einem Wort: unschlagbar! Der Autor: Jack London (eigentlich John Griffith Chaney) wurde am 12. Januar 1876 als uneheliches Kind in San Francisco geboren. Er wuchs in Armut auf und musste bereits früh zum Einkommen der Familie beitragen. Nach einer Zeit, in der er sich als Fabrikarbeiter, Robbenjäger und Landstreicher durchschlug, holte er das Abitur nach und begann 1896 ein Studium, das er jedoch schon nach einem Semester abbrach. Er ließ sich vom Goldrausch anstecken und schürfte in Alaska selbst nach dem Edelmetall. Zurück in Kalifornien stellten sich mit seinen Tiergeschichten und Erzählungen über das harte Leben einfacher Menschen der Arbeiterklasse erste literarische Erfolge ein. In kurzer Zeit wurde London sehr wohlhabend. Seine plötzliche Popularität überforderte ihn jedoch. Alkohol und ein extravaganter Lebensstil führten den Schriftsteller in den Ruin. Jack London starb am 22. November 1916 im Alter von nur 40 Jahren auf seiner Farm Glen Ellen. Der Übersetzer: Lutz-W. Wolff, geboren am 17. Juli 1943 in Berlin, schloss sein Studium in Frankfurt am Main, Bonn und Tübingen 1969 mit der Promotion über Heimito von Doderer ab. Neben seiner Tätigkeit als Lektor übersetzte er unter anderem Werke von Madison Smartt Bell, Jasper Fforde, Tama Janowitz, Robert Littell, Leo Rosten, Kurt Vonnegut, Fay Weldon, F. Scott Fitzgerald und Jack London. Fazit: „Wolfsbut“ ist und bleibt ein wahrer und sehr lohnenswerter Klassiker. Für alle Natur- und Tierliebhaber. Wunderschön, nah und intensiv!

    Mehr
    • 8
  • Wolfsblut- ein Abenteuerklassiker

    Wolfsblut
    buchjunkie

    buchjunkie

    Unter dem Schutz seiner Mutter wächst der Welpe Wolfsblut -halb Hund,halb Wolf- in den kanadischen Wäldern auf, bis er von Indianern eingefangen und gezähmt wird. Dort lernt er, sich den Menschen unterzuordnen und sich gegen andere Hunde zu behaupten. Aber dann verkauft ihn Grauer Biber, sein Besitzer, an einen skrupellosen und brutalen Weißen, der Wolfsblut für Hundekämpfe abrichtet. Wolfsblut lernt nun die Menschen von ihrer grausamsten Seite kennen und wird zum gnadenlosen Kampfhund. Doch es kommt zu einem Zwischenfall, bei dem Wolfsblut einen neuen Herren findet, der viel Geduld und Verständnis für ihn aufbringt. Und dort erfährt er zum ersten Mal Zuneigung... Dieser Tierroman erschien erstmals 1907 und hat sich Bis heute erhalten. Und das mit Recht. Die Geschichte von Wolfsblut ist eine besondere. Erzählt wird relativ sachlich aus seiner Sicht, was zu einer Vermenschlichung des Tieres führt. Zu Beginn störte es mich etwas, aber es ist notwendig, um zu verstehen wie Wolfsblut sich verändert ,welche Beweggründe er für sein Verhalten hat. Obwohl über hundert Jahre alt, wirkt die Sprache nicht verstaubt . Im Gegenteil, der Roman lässt sich flüssig lesen. Einzelne Szenen sind so anschaulich beschrieben, dass ich einfach mitfühlen musste. Ich war erschüttert über die Grausamkeit der Menschen und die Hundekämpfe, und ich hatte ein Lächeln im Gesicht zum Ende hin. Alles in allem ist „Wolfsblut“ ein lesenswerter Klassiker, der die Geschichte eines Wildtieres erzählt, dass gezähmt und an die Menschen gewöhnt wird! Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

    Mehr
    • 8
    Cridilla

    Cridilla

    17. August 2015 um 06:04
    parden schreibt Auf meiner auch... :)

    Und auf meiner ebenso... ;)

  • Leserunde zu "Wolfsblut (Neuübersetzung)" von Jack London

    Wolfsblut
    NiWa

    NiWa

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.  Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.  Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost! Für den Juni haben wir uns Wolfsblut von Jack London ausgesucht. Klappentext: Mit »Wolfsblut« schuf der amerikanische Schriftsteller Jack London (London, Jack 1876 - 1916) das glanzvolle Gegenstück zu seinem drei Jahre zuvor erschienenen Tierroman »Ruf der Wildnis«. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Wolfshundes White Fang, der als Jungtier von Indianern gefangen wird und fortan einen harten und entbehrungsreichen Daseinskampf unter den Menschen führt. Erst als der mitfühlend freundliche Ingenieur Weedon Scott ihn vor dem sicheren Tod rettet, ist er wirklich bereit, sich mit der zivilisierten Welt anzufreunden… Die Leserunde beginnt in der ersten Juniwoche und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns an „Wolfsblut“  lesen will.:-) Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt. Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung. Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen! • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt. • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen! Zur Einteilung der Leseabschnitte ------------------------------------------------ Meine Ausgabe ist in 5 Teile gegliedert und danach habe ich die Leserunde eingeteilt: 1) Teil Kapitel 1: Auf der Fährte nach Fleisch Kapitel 2: Die Wölfin Kapitel 3: Heulender Hunger 2) Teil Kapitel 1: Der Kampf mit den Zähnen Kapitel 2: Das Lager Kapitel 3: Das graue Junge Kapitel 4: Die Wand der Außenwelt Kapitel 5: Das Recht auf Fleisch 3) Teil Kapitel 1: Die Feuermacher Kapitel 2: Die Knechtschaft Kapitel 3: Der Ausgestoßene Kapitel 4: Die Fahrt der Götter Kapitel 5: Der Bund mit den Menschen Kapitel 6: Die Hungersnot 4) Teil Kapitel 1: Der Feind seiner Gattung Kapitel 2: Der tolle Gott Kapitel 3: Das Regiment des Hasses Kapitel 4: Im Rachen des Todes Kapitel 5: Unzähmbar Kapitel 6: Der Gebieter 5) Teil Kapitel 1: Die lange Fahrt Kapitel 2: Das Südland Kapitel 3: Des Herrn Besitztum Kapitel 4: Die Stimme des Blutes Kapitel 5: Der schlafende Wolf

    Mehr
    • 96
  • Ein Plädoyer für das Tier

    Wolfsblut
    NiWa

    NiWa

    Jack London beschreibt in seinem Abenteuerklassiker „Wolfsblut“ das Leben und die Entwicklung eines Wolfes im ausklingenden 19. Jahrhundert in Nordamerika, wie er sich vom wilden Tier zum treuen Gefährten eines Menschen entwickelt. Im ersten Teil der Geschichte lernt der Leser die Natur des Wolfes und die gegenseitige Bedrohung von Wolf und Mensch kennen. Heinrich und Bill wandern durch die grauenhafte Eislandschaft in die nächste Stadt und werden von einem Rudel Wölfe verfolgt, die in den beiden Männern und ihren Schlittenhunden die einzige Überlebensgrundlage sehen. Hier beschreibt Jack London die Unerbittlichkeit der Natur, den Überlebensdrang des wilden Tieres und das Ausgeliefertsein des Menschen, der hingegen auch nur um sein Überleben kämpft. Im weiteren Verlauf der Geschichte steht Wolfsblut - oder White Fang wie er im Original genannt wird - im Vordergrund. Ein wildes Tier, das in einer Höhle das Licht der Welt erblickt, sich im wohligen Schoß der Wolfsmutter erstmals keck nach draußen wagt und schon zu Beginn den Kampf gegen Hunger und andere Wildtiere zu bestehen hat. So grausam Wolfsbluts erste Erlebnisse scheinen mögen, so glücklich sind sie im Nachhinein betrachtet, denn als der junge Wolf und die Mutter in ein Indianerdorf kommen, zeigt sich schnell, wie erbarmungslos das Leben durch die Hand des Menschen erst recht sein kann. Wolfsbluts Geschichte wird aus der Tierperspektive erzählt. Hier neigt der Autor zu einer starken Vermenschlichung, trotzdem ist diese Sichtweise meiner Ansicht nach gut gelungen, weil sie einem das gewissenlose menschliche Handeln vor Augen führt und dadurch auf mich besonders faszinierend wirkt. Zudem zeigt der Autor auf, dass es ein böses Tier an sich nicht geben kann. Er beschreibt die charakterliche Entwicklung des Wolfes, der sich ohne Liebe und Zuneigung zu einem furchteinflössenden Tier entwickelt und dem letztendlich doch noch durch viel Geduld, Respekt und Herzenswärme zu einem angenehmeren und gerechterem Leben verholfen wird. Einiger Logikfehler ungeachtet, ist „Wolfsblut“ für mich ein herausragender Abenteuerklassiker, eine Geschichte, die mir manchmal die Tränen in die Augen trieb und ein Plädoyer des Autors, Natur und Tiere zu respektieren und ihnen im täglichen Leben mit der angemessenen Achtung zu begegnen.

    Mehr
    • 11
  • Ein Klassiker, der bei jedem im Regal stehen sollte - spannend, packend und unverblümt ehrlich!

    Wolfsblut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Halb Hund, halb Wolf wächst Wolfsblut in der Wildness Alaskas auf, bis er in einen Indianerstamm gerät und dort auf das übermächtige Wesen Mensch trifft. Oftmals gezüchtigt und geprügelt, lernt Wolfsblut bedingungslos zu gehorchen und seine natürlichen Instinkte zu unterdrücken. So wie er die Menschen fürchtet, wird er bald von den Hundes seines Stammes gefürchtet, denn er wurde erzogen, keine Schwäche zu dulden. Als Leittier des Rudels ist Wolfsblut einsam, stark und rücksichtslos, ohne die Fähigkeit Liebe und Geborgenheit zu empfinden. Meinung: Jack London gelingt es nüchtern und ohne große Worte den Leser in die Welt des Wolfhundes zu entführen. Eindringlich beschreibt eraus Sicht des Tieres, was geschieht, wenn der Mensch auf die Natur trifft und welchen Schaden er dort - gewollt oder ungewollt - anrichtet. Er berichtet unverblümt von der Gewalt und der Ungerechtigkeit, welche Wolfsblut wiederfahren, ohne hierbei zu übertreiben oder zu beschönigen. Gleichsam werden die Gefühle des Lesers, trotz sachlicher Erzählweise, auf eine rasante und gelungene Achterbahnfahrt geschickt, sodass der Eindruck entsteht, man lausche einer tatsächlich stattgefundenen Geschichte. Von Spannung über Wut und Traurigkeit bis hin zur Freude und Glückseligkeit wird dem Leser ein Breitband an (Mit-)Gefühl geboten und in einer positiven Stimmung zurückgelassen. Fazit: Diese Erzählung trotzt dem Zahn der Zeit und ist auch mit einem Alter von über 100 Jahren noch brandaktuell und wunderschön!

    Mehr
    • 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2014 um 09:53
  • Wolfsblut

    Wolfsblut
    GrisusGirl

    GrisusGirl

    Wolfsblut ist ein absolut spannendes Buch, welches die Geschichte eines Wolfshundes namens Wolfsblut erzählt. Es beginnt praktisch mit seiner Empfängnis und dem Beginn seines Lebens in einem Indianerreservat, wo er nicht sonderlich gut behandelt wird. Irgendwann wird er für ein paar Flaschen Schnaps verkauft und muss fortan bei Hundekämpfen um sein Leben bangen. Bei einem dieser Hundekämpfe ist Weedon Scott anwesend, welcher den schwerverletzten Wolfsblut kauft und mit viel Geduld wieder gesund pflegt und dabei langsam dessen Vertrauen gewinnt. Nach reiflicher Überlegung nimmt Scott Wolfsblut dann mit nach Kalifornien, wo Wolfsblut lernen muss mit den Tücken der Zivilisation zurecht zu kommen und auch noch den Attacken von Collie, ihres Zeichens Familienhündin der Scotts, ausweichen. Das Verhältnis zwischen den beiden Hunden entspannt sich erst richtig, als Wolfsblut nach einem Reitunfall sein Herrchen rettet und als er dann auch noch die Familie Scott vor einem entflohenen Sträfling beschützt und dabei fast getötet wird, pflegt diese ihn liebevoll gesund und er wird auch noch Vater, denn Collie hat inzwischen einen Wurf ihrer Kinder zur Welt gebracht. In meinen Augen ist es interessant, die Geschichte nicht nur aus Sicht von Menschen erzählt bekommen, sondern aus der Sicht der Tiere. Mein Exemplar dieses Klassikers ist ziemlich zerlesen, weil ich es so oft gelesen habe. In meinen Augen verdient dieses Buch 5 von 5 Punkten, weils ein absolut runder Klassiker ist, der zwischen Spannung und Thrill alles bietet.

    Mehr
    • 2
  • Leserunde zu "Silver" von Andrew Motion

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel
    Mare_Verlag

    Mare_Verlag

    In diesem Frühjahr haben wir wieder ganz besonders schöne Bücher im Programm, von denen wir Euch in unseren mare-Vorableserunden einige vorstellen wollen!  Am 4. Februar erscheint mit Silver. Rückkehr zur Schatzinsel von Andrew Motion ein Abenteuer-Roman, bei dem für jeden was dabei ist: mutige Seefahrer, ein geheimnisvoller Schatz und – last but not least – eine wunderbare Romanze. Einige Vorabexemplare sind gerade druckfrisch bei uns eingetroffen und 20 Stück warten darauf, an Euch verschickt zu werden. Bewerbt Euch bis zum 16.1.2014 um die Teilnahme an unserer Leserunde! Zum Buch: Juli 1802: Am Nordufer der Themse, unweit von London, liegt das Hispaniola, ein Wirtshaus, das von Jim Hawkins und seinem Sohn geführt wird. Jim junior unternimmt oft einsame Streifzüge durch die nebelverhangene Marschlandschaft; ansonsten muss er nach der Pfeife seines Vaters tanzen und im Schankraum der Kneipe den immergleichen Geschichten lauschen: von Abenteuern auf hoher See, von Mord, Rache, vergrabenen Schätzen – und von einem Mann mit einem Holzbein. Eines Spätabends taucht ein Mädchen bei Jim auf, Natty, mit einer Botschaft ihres Vaters – Long John Silver. Der alters-, aber keineswegs willensschwache Pirat hat einen Plan: Jim und Natty sollen gemeinsam zur Schatzinsel aufbrechen und den Silberschatz bergen, der vor vielen Jahren dort zurückgelassen werden musste. Wenig später stechen Jim und Natty in See, genau wie einst ihre Väter. Während der Reise wachsen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Ahnung, dass das eigentliche Abenteuer noch vor ihnen liegt. Und sie haben recht: Als die Nightingale ihr Ziel erreicht, weicht die Aufregung um den versteckten Schatz ungeahntem Schrecken. Denn die Schatzinsel ist nicht mehr so menschenleer, wie  sie einmal war . . . »Dieses Buch hat einfach alles: Meeresabenteuer mit großartigen Helden, grausamen Piraten, giftigen Schlangen, einem geschwätzigen Papagei – und eine Liebesgeschichte. Lassen Sie sich das keinesfalls entgehen.« Library Journal Zur Leseprobe Ob sich Natty und Jim, die beiden Helden dieses Buches, während ihres großen Abenteuers – der Fahrt zur sagenumwobenen Schatzinsel – näher kommen und was sie auf der Insel erwartet, das findet Ihr heraus, wenn Ihr an unserer Verlosung teilnehmt und Euch eins von wenigen Vorabexemplaren sichert! Möchtet Ihr zu den 20 Vorablesern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet bis zum 16.1.2014 diese Frage: Die Literaturgeschichte ist bevölkert von großen Abenteurern – von Homers Odysseus über Stevensons Jim Hawkins aus der Schatzinsel bis zu Mark Twains Tom Sawyer, Astrid Lindgrens Pipi Langstrumpf oder J.K. Rowlings Harry Potter... Wie heißen die Helden Eurer (Lese-)Kindheit? Wir sind gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag *Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

    Mehr
    • 441
  • Tierischer Überlebenskampf in den Wäldern Amerikas

    Wolfsblut
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    30. June 2013 um 20:26

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Wolfsblut, einem Tier halb Wolf halb Hund. So ganz genau was er ist, weiß man nicht, darüber wird in diesem Roman von Jack London oft diskutiert. Alles beginnt bei den Ursprüngen der Natur, tief versteckt im geheimnisvollen Wald, bei Wolfsbluts Geburt. Es wird die Geschichte seiner Mutter erzählt, seines Rudels und der vielen Gefahren, welcher der unerfahrene Welpe sich ausgesetzt sieht. Genießt er noch zu Beginn die Anwesenheit seiner Mutter, wird er schon bald aus dem behaglichen Familienleben heraus gerissen und wird direkt in das Leben eines wilden Wolfshundes hinein befördert. Vielen Gefahren muss er trotzen, doch Wolfsblut ist sehr klug, er lebt mit den Menschen und lernt von ihnen, weiß bald was Recht und was Unrecht ist. Ihm geschehen viele unterschiedliche Dinge, er wird misshandelt, verjagt und zu unglaublich grausamen Dingen gezwungen. Anschluss findet er erst bei einem jungen Mann namens Scott, und ab da wird es erst so richtig spannend. Wolfsblut ist eigentlich eine sehr grausame Geschichte, denn viele unfassbare Geschehnisse sind sehr genau beschrieben. Mit Blut und Hundekämpfen und den Konflikten mit den Menschen wird nicht gegeizt, und gerade da wenn man denkt das es Wolfsblut nicht schlechter ergehen könnte, gibt es doch noch einen kleinen Lichtblick für den tierischen Helden. Mir hat dieses Buch gut gefallen, an Drama und Spannung fehlt es dem Roman sicherlich nicht. Zudem wurde Wolfsblut bereits vor vielen Jahren verfilmt, und da mir schon der Film so gut gefallen hatte wollte ich auch mal das Buch lesen. Fazit: Ein schöner Tier-Roman für zwischendurch, einfach und schnell zu lesen. 

    Mehr
  • Rezension zu "Wolfsblut" von Jack London

    Wolfsblut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2012 um 11:22

    Wolfsblut musste sich schon früh unter Beweis stellen. Blutige Hundewettkämpfe. Grausam, und unmenschlich.

  • Rezension zu "Wolfsblut (Neuübersetzung)" von Jack London

    Wolfsblut
    Faunee

    Faunee

    06. October 2012 um 11:07

    absolut lesenswerter Klassiker.

  • Rezension zu "Wolfsblut (Neuübersetzung)" von Jack London

    Wolfsblut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2012 um 21:20

    Inhalt: Erzählt wird die Lebensgeschichte des Wolfshundes Wolfsblut, der als Jungtier von Indianern gefangen wird und fortan einen harten und entbehrungsreichen Daseinskampf unter den Menschen führt. Erst als der mitfühlend freundliche Ingenieur Weedon Scott ihn vor dem sicheren Tod rettet, ist er wirklich bereit, sich mit der zivilisierten Welt anzufreunden… Meine Meinung: "Wolfsblut" stellt eine Gegenüberstellung zu "Der Ruf der Wildnis" von Jack London dar. Denn letzteres handelt von einem Hund, der wieder wild wird und in die Wildnis zurück geht. "Wolfsblut" ist da das genaue Gegenteil. Wolfsblut (der Wolf) will sich zuallererst auf keinen Fall mit der Menschheit anfreunden, da ihm dort viel schlechtes widerfährt, während der Hund Buck erst gehen kann, als er den letzten Halt zur Menschenwelt verliert. Diese Gegenüberstellung fand ich sehr interessant. Fast das gesamte Buch ist aus der Sicht von Wolfsblut geschrieben und so bekommt man hautnah mit, wie die Wölfe die Menschen empfinden (also wie Jack London das sieht, es hat ja noch kein Mensch die Gedanken von Tieren gehört). Besonders spannend ist hier, wie Wolfsblut das allererste Mal auf Menschen trifft. Ich war jedoch auch sehr entzweigerissen, denn ich bin eigentlich dagegen, dass Tiere "zivilisiert" werden, so tat ich mir während dem Lesen häufig sehr schwer und ich sträubte mich dagegen, dass Wolfsblut immer mehr in die Welt der Menschen gerät. Verzweifelt dachte ich "renn' doch raus in die Wildnis, da bleibst du du selbst", aber natürlich passierte das nicht. das es nicht passierte, blieb jedoch immer nachvollziehbar. Ob Wolfsblut bei seiner Mutter bleiben wollte, oder eben angekettet war, und letzten Endes eben auch die Abhängigkeit vom Menschen, immer gab es einen verständlichen Grund, wieso er nicht weglief bzw. wieso er wiederkam. Ein weiterer erwähnenswerter Aspekt ist die Gewalt im Buch. In keinem anderen Buch das ich gelesen habe, hat mich Gewalt jemals zu Tränen getrieben. Es liegt wohl daran, dass hier ein Tier betroffen ist und man leider (!) schon viel zu sehr daran gewöhnt ist, dass Menschen Gewalt angetan wird, sodass es nicht mehr schockierend ist, wenn es beschrieben wird. Es wird beschrieben wie Wolfsblut zur Ohnmacht geschlagen wird und wie er gegen andere Hunde kämpft, ich kann nicht mehr sagen, es ist einfach zu schlimm. jedoch empfand ich dies nicht als negativ, es macht das Buch so unglaublich realistisch. Hier muss doch jeder erkennen, was die Menschen den Tieren damit antun, denn London schildert die Gefühle des Hundes so wunderbar, dass man Wolfsblut einfach mögen muss. Zwei negative Aspekte habe ich jedoch. Einerseits zieht sich das Buch am Ende ein bisschen, es werden Sachen beschrieben, die die Handlung nicht weiterbringen und uninteressant sind, dies war aber nicht großartig schmerzlich und man kann leicht darüber hinwegsehen. Der andere Punkt ist ganz persönlich, denn Jack London beschreibt die Menschen aus Wolfsbluts Sicht immer als "Götter". Ich mag das einfach nicht, das kam mir immer so selbstverherrlichend rüber, weil ja ein Mensch das Buch geschrieben hat. Insgesamt empfand ich Jack Londons zweites Buch aus Sicht eines Wolfes als sehr gut, jedoch hat mich die Thematik von "Der Ruf der Wildnis" einfach mehr angesprochen. Ich finde es jedoch super, dass ein (leider toter) Autor, ein so realistisches Buch aus Sicht eines Tieres geschrieben hat. FAZIT: Zwar nicht Londons stärkstes Werk, kann aber durchaus überzeugen.

    Mehr
  • Rezension zu "Wolfsblut" von Jack London

    Wolfsblut
    Dubhe

    Dubhe

    13. October 2011 um 22:30

    Dieses Exemplar der berühmten Geschichte ist für Kinder gemacht.
    Nur die Schrift ist etwas zu klein für diese Altersgruppe, doch man bemerkt sofort, wen dieses Buch ansprechen soll.
    Ich habe nur aus Versehen zwei Exemplare der geschichte von Jack London bekommen^^

  • Rezension zu "Wolfsblut" von Jack London

    Wolfsblut
    Dubhe

    Dubhe

    13. October 2011 um 22:22

    Ein richtig nettes Buch mit vielen Illustrationen.
    Auf jeden Fall gut für Kinder zum Vorlesen oder für Kinder, die sich noch nicht so richtig ans Lesen trauen, da nicht nur durchgehend Text ist.

  • weitere