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NiWa

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden
Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. 

Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

Für den Juni haben wir uns Wolfsblut von Jack London ausgesucht.

Klappentext:
Mit »Wolfsblut« schuf der amerikanische Schriftsteller Jack London (London, Jack 1876 - 1916) das glanzvolle Gegenstück zu seinem drei Jahre zuvor erschienenen Tierroman »Ruf der Wildnis«. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Wolfshundes White Fang, der als Jungtier von Indianern gefangen wird und fortan einen harten und entbehrungsreichen Daseinskampf unter den Menschen führt. Erst als der mitfühlend freundliche Ingenieur Weedon Scott ihn vor dem sicheren Tod rettet, ist er wirklich bereit, sich mit der zivilisierten Welt anzufreunden…

Die Leserunde beginnt in der ersten Juniwoche und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns an „Wolfsblut“  lesen will.:-)

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt.

Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.
Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


Zur Einteilung der Leseabschnitte
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Meine Ausgabe ist in 5 Teile gegliedert und danach habe ich die Leserunde eingeteilt:

1) Teil
Kapitel 1: Auf der Fährte nach Fleisch
Kapitel 2: Die Wölfin
Kapitel 3: Heulender Hunger

2) Teil
Kapitel 1: Der Kampf mit den Zähnen
Kapitel 2: Das Lager
Kapitel 3: Das graue Junge
Kapitel 4: Die Wand der Außenwelt
Kapitel 5: Das Recht auf Fleisch

3) Teil
Kapitel 1: Die Feuermacher
Kapitel 2: Die Knechtschaft
Kapitel 3: Der Ausgestoßene
Kapitel 4: Die Fahrt der Götter
Kapitel 5: Der Bund mit den Menschen
Kapitel 6: Die Hungersnot

4) Teil
Kapitel 1: Der Feind seiner Gattung
Kapitel 2: Der tolle Gott
Kapitel 3: Das Regiment des Hasses
Kapitel 4: Im Rachen des Todes
Kapitel 5: Unzähmbar
Kapitel 6: Der Gebieter

5) Teil
Kapitel 1: Die lange Fahrt
Kapitel 2: Das Südland
Kapitel 3: Des Herrn Besitztum
Kapitel 4: Die Stimme des Blutes
Kapitel 5: Der schlafende Wolf

Autor: Jack London
Buch: Wolfsblut

buchjunkie

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich bin mal gespannt und freu mich drauf! Das Buch hab ich bestellt und dürfte bald bei mir sein.

JoBerlin

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte mitlesen und habe das Buch in der onleihe reserviert. Es steht mir pünktlich zum 1.6. zur Verfügung und ich werde dann zügig lesen (müssen). Ich freue mich!

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sKnaerzle

vor 2 Jahren

3) Teil
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Ich fand es traurig, wie Wolfsblut seine Freiheit aufgibt und nach und nach seine Knechtschaft akzeptiert.

sKnaerzle

vor 2 Jahren

3) Teil
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Und das Wolfsblut Feinde aus der Hundemeute tötet, fand ich richtig ärgerlich. Es mag ja sein, dass Jack London uns zeigen will, wie unbarmherzig die Natur ist, aber seine Artgenossen tötet nur der Mensch. Das hat mir schon nicht gefallen, als die Wolfsrüden um die Wölfin gekämpft haben.

Buchgespenst

vor 2 Jahren

3) Teil
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sKnaerzle schreibt:
Ich fand es traurig, wie Wolfsblut seine Freiheit aufgibt und nach und nach seine Knechtschaft akzeptiert.

Ja, das hat michauch wütend gemacht. Ein Wolf gehört in die Freiheit und nicht gebrochen und geknechtet unter die selberstnannte göttliche Herrschaft eines Menschen.

sKnaerzle

vor 2 Jahren

4) Teil
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Ehrlich gesagt, verstehe ich euch nicht. Wenn Wolfsblut "denkt" dann tut er das innerhalb der Grenzen der Erfahrungen, die ihm gegeben sind. Er denkt also, dass er zu Grauer Biber gehört und kehrt immer wieder zu ihm zurück. Durch das Prügeln lernt er, dass er nicht zurück kommen darf. Von der Art sind alle seine "Denkprozesse. Er folgt seinen Instinkten und manchmal ziehen die ihn in unterschiedliche Richtungen, und nur dann kann/muss er Entscheidungen treffen. Aber auch da überlegt er nicht ratioinal, sondern er folgt dem stärkeren Drang.

Und Gefühle sind doch nicht den Menschen vorbehalten. Wut und Hass sind bei uns vielleicht sublimiert, wir können sie beherrschen und dosieren, aber haben wir nicht auch eine ziemlich primitive Seite?

Nur mal als etwas blödes Beispiel: ich kenne genug Leute, die sind einfach unerträglich, wenn sie nicht genug gegessen haben.

Ich bleibe dabei. Jack London hat nicht den Wolfshund vermenschlicht, er stellt in meinen Augen die Frage, wieviel wilder Instinkt steckt noch im Mensch.

Kleine Einschränkung - Rachegefühle scheinen mir für ein Tier dann doch zu kompliziert. Oder doch nicht?

sKnaerzle

vor 2 Jahren

4) Teil
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Was die höheren Götter betrifft, will ich nicht behaupten, dass London kein Rassist war. Nur ist es die Sicht Wolfsblut der meint, dass die Weißen mächtiger sind als die Indianer und das ist ja unmittelbar einleuchtend, sie kommen mit Dampfschiffen und Feuerwaffen, das haben die Indianer nicht.

Mit Londons Sozialismus war es wohl auch nicht so weit her. Er hielt auch viel von Darwin und Sozialdarwinismus. Diese Ideologie liegt für einen Autodidakten wohl nahe.

In Wolfsblut wird das Gesetz der Wildnis "Fressen und gefressen werden" ja auch als einzig mögliches Gesetz dargestellt. Deshalb finde ich, London ist nur in kleinen Dosen erträglich.

sKnaerzle

vor 2 Jahren

4) Teil
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Wie positiv ist denn "Liebe" wenn sie nur zu Bindung und Knechtschaft führt?

Oder ist es die Natur von Hunden und Menschen, dass sie nur in gegenseitiger Knechtschaft und Bindung und Liebe leben können?

sKnaerzle

vor 2 Jahren

5) Teil
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Im letzen Kapitel wird Wolfbluts Erziehung vom Wolf zum Hund vollendet. Er mumss jetzt zu einer unübersehbaren Anzahl von Wesen Beziehungen aufbauen und auch die wenigen strengen Gesetze der Wildnis wurden durch eine Vielzahl von Regeln ersetzt. Wolfsblut passt sich den neuen Gegebenheiten erstaunllich gut an und weil er ein Tier ist, das keine Erinnerung hat, tut er das ohne Bedauern.

Tröstlich ist es, dass sein Geschlechtstrieb doch noch stärker ist, als seine Liebe zu Weedon Scott. Allerdings fand ich das Familienidyll am Ende doch auch etwas kitschig.

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