Jack McDevitt

 4 Sterne bei 87 Bewertungen
Autor von Gottes Maschinen, Die Suche und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jack McDevitt

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Jack McDevittGottes Maschinen
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Gottes Maschinen
Gottes Maschinen
 (12)
Erschienen am 11.02.2011
Jack McDevittDie Suche
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Die Suche
Die Suche
 (8)
Erschienen am 01.09.2007
Jack McDevittPolaris
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Polaris
Polaris
 (6)
Erschienen am 13.06.2006
Jack McDevittSpuren im Nichts
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Spuren im Nichts
Jack McDevittDie ewige Straße
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Die ewige Straße
Jack McDevittChindi
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Chindi
Chindi
 (4)
Erschienen am 01.06.2004
Jack McDevittDas Cassandra-Projekt
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Das Cassandra-Projekt
Das Cassandra-Projekt
 (4)
Erschienen am 20.09.2013
Jack McDevittDie Sanduhr Gottes
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Die Sanduhr Gottes
Die Sanduhr Gottes
 (4)
Erschienen am 01.02.2004

Neue Rezensionen zu Jack McDevitt

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fuxlis avatar

Rezension zu "Apollo" von Jack McDevitt

Langweilig - dünne Handlung, wenig Spannung
fuxlivor 2 Jahren

Dies ist nicht mein erster Alex-Benedict-Roman. Ich bin zwar kein eingefleischter Fan, aber bisher hat mir, was ich von Jack McDevitt schon gelesen habe, immer gut gefallen. Ich habe mich dementsprechend schon sehr auf dieses Buch gefreut.
Aber dieser Roman ist eine Zumutung. Ein extrem dünner Plot, der noch nicht einmal zufriedenstellend aufgelöst wird, aufgepumpt mit Landschaftsbeschreibungen und einer Hymne, wie toll doch die Amerikaner sind. Ach ja, und mit Beschreibungen des 'Goldenen Zeitalters'. Das ist die Zeit, in der wir gerade leben und mal ehrlich: Wozu brauche ich eine Beschreibung der Erfindungen, die in unseren Tagen gemacht werden und die ich täglich nutze? Und nach der fünften Erwähnung, dass die Apollo 11 am 21. Juli 1969 auf dem Mond landete, und dass der erste Mensch auf dem Mond Neil Armstrong war, hätte ich liebend gern dem Autor zugeschrien: „Das weiß ich! Ich hab's im Fernsehen live gesehen!“ Dem Goldenen folgte das 'Dunkle Zeitalter' und das wird auch noch ein bisschen beschrieben. Aber immer, wenn es interessant wird, muss abgebrochen werden, weil die Nachweise fehlen. Komisch. Vom 'Goldenen Zeitalter' gibt es davon anscheinend genug. Dabei sind in einer Zeit des Chaos die ersten Dinge, die verlorengehen, die aus dem unmittelbaren Zeitabschnitt davor. Von einem Autor mit McDevitts Renommee hätte ich jetzt schon eine bessere Ausrede erwartet, wenn er es schon nicht schafft, sein eigenes Gedankengebilde ordentlich zu durchdenken und zu strukturieren.
Alex Benedict wird gern der 'Indiana Jones der Zukunft' genannt. In diesem Band würde ich ihn eher als lustlosen Klinkenputzer bezeichnen. Ein Anschlag auf sein Leben (und das seiner Assistentin Chase) geschieht so zufällig und nebenbei, dass man das Gefühl hat, das er nur reingeschrieben wurde, weil in jedem Alex-Benedict-Roman der Held einmal in Lebensgefahr gerät. Auch eine Romanze, die Chase hat, wird eher oberflächlich behandelt. Der Klappentext (jemand will sie mit allen Mitteln aufhalten ... die Zeit drängt ...) ist so etwas von irreführend, dass es an eine Lüge grenzt. Von 'aufhalten' kann kaum die Rede sein und die Zeit drängt schlicht und ergreifend überhaupt nicht.
Da ist kein Drama und keine Spannung. Es gibt die üblichen falschen Fährten und Sackgassen, aber keinen Aha-Effekt, wenn das Ganze aufgelöst wird. Selbst als der lange totgeglaubte Onkel nach Jahren in einer Zeitschleife endlich zurückkehrt, wird das Wiedersehen eher geschäftsmäßig abgewickelt. Alles wirkt leb- und lieblos, als hätte es der Autor lustlos runtergeschrieben, damit da halt noch ein Buch mehr ist.
Vielleicht liegt es ja auch am Alter - Jack McDevitt ist 1935 geboren und damit immerhin schon 81. Aber dann sollte er vielleicht die Konsequenzen ziehen und aufhören, an dieser Serie weiter zu schreiben.
Ob ich das nächste Buch der Alex-Benedict-Serie, sollte es eines geben, noch lesen werde, weiß ich nicht. Dieses hier ist jedenfalls uninteressant und, ich nenne es mal beim Namen, langweilig.

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Sonnenwinds avatar

Rezension zu "Das Cassandra-Projekt" von Jack McDevitt

Geheimnis auf dem Mond
Sonnenwindvor 3 Jahren

Wir schreiben das Jahr 2017. Die NASA steht vor dem Aus. Das Geld ist alle - bzw. will niemand aus der amerikanischen Regierung weitere Raumflüge unterstützen -, als plötzlich das Gerücht auftaucht, die Menschen seien vor Apollo 11 schon auf dem Mond gelandet. Aber noch schlimmer: Weitere Raumflüge hätten deshalb nie stattgefunden, weil es dort ein Geheimnis gebe.

Als die Gerüchte nicht verstummen, kümmert sich ein Milliardär in Eigenregie um das Thema. Er findet Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte...

Ein spannender Gedanke, und ein gut lesbarer Roman. Zwischendurch war mir der Text ein wenig zu ausführlich, aber dafür wird die Atmosphäre gut ausgeleuchtet. Die Protagonisten haben Kontur und die Verwicklungen sind realistisch. Ein netter Roman für zwischendurch. Vier Sterne sind vielleicht überbewertet, aber mehr als drei ist das Buch schon wert.

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KingLouies avatar

Rezension zu "Hexenkessel" von Jack McDevitt

Ende verdirbt ein gutes Buch
KingLouievor 4 Jahren

Die interstellare Raumfahrt ist im Niedergang begriffen, weil - wie in der heutigen Zeit - kein direkter Gewinn darin gesehen wird. Da wird ein neuer Antrieb entwickelt, der das Reisen im All erheblich beschleunigt. McDevitt schildert in dem Buch im ersten Teil die Entwicklung des Antriebs und welche Stolpersteine dabei überwunden werden müssen und im zweiten Teil die Testreise mit diesem Antrieb zum Zentrum der Galaxis.

Wie immer ist der Stil von McDevitt sehr und gut und man gleitet quasi mit interstellarem Speed durch den Roman.

Leider gibt es inhaltlich zu viel, das mich wirklich aufgeregt hat, um das Buch mit einem guten Gefühl aus der Hand zu legen.
Zum einen: als ersten (richtigen) Probeflug macht man direkt einen Flug so weit es nur geht. Die Auswahl der Crew erfolgt nicht danach, ob sie dafür ausgebildet sind, sondern ob sie dem Projektleiter (der "Ich wollte schon immer ins All" gleich selber mitfliegt) gefallen. Anstatt den möglichen Hyperfunk auch gleich entwickelt zu haben, fliegt man los ohne diesen, so dass man im Falle einer Havarie natürlich niemanden um Hilfe rufen könnte.
Jetzt könnte man das ganze noch abtun als Steampunkelement. Immerhin waren die alten SF-Klasssiker auch mit solchen Teams und inadäquaten Voraussetzungen aufgebaut.
Aber am Ende - Achtung Spoiler - trifft man auf den Erzeuger der Omegawolken, die schon mehrere Bücher McDevitts durchziehen.  Zu Beginn des Treffens ist das Verhalten der Beteiligten wie immer völlig naiv übermütig. Als es dann zum Eklat kommt - der aus der Sicht des Wolkenerzeugers völlig berechtigt ist, was die Crew intellektuell auch einsieht -, lässt man das eigentlich arme Wesen, dass seit Millionen Jahren in einer hilflosen Lage hockt, aber eiskalt allein und verschwindet wieder.
Der abschließende Epilog, der darüber (mehr oder weniger) kein Wort mehr verliert, sondern nur noch den Werdegang der Crew kurze Zeit nach dem Testflug schildert, macht das Ende nur noch ärgerlicher.
Da schämt man sich zur menschlichen Rasse zu gehören.
Wenn man mit diesen Punkten leben kann, bekommt man einen recht unterhaltsamen SF-Roman aus dem McDevitt-Universum.

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