Jack Vance Herrscher von Lyonesse

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Inhaltsangabe zu „Herrscher von Lyonesse“ von Jack Vance

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    Herrscher von Lyonesse
    fantasyfrosch

    fantasyfrosch

    16. September 2013 um 17:20

    Lyonesse ist eines der Werke, von denen man gefangen genommen wird und nicht genau weiß warum. Zugegeben: anfangs sieht das ganze aus wie eine typische und altbackene Geschichte um einen bösen König und eine zerbrechliche Prinzessin. Das verändert sich im Laufe des ersten Bandes aber dann doch beträchtlich. Um es kurz zu machen: das Buch ist alles andere als eindimensional. Auf der einen Seite folgt man verzückt harmlosen kleinen Feen bei ihren Streichen, auf der anderen Seite gibt es Folter und Vergewaltigung. Was Jack Vance abliefert (geschrieben in den frühen 80igern) ist einfach bahnbrechend und - heutzutage sucht man danach vergeblich - einfach verdammt gut geschrieben. Manche werfen ihm vor, dass nichts passiert. Dem kann ich nicht zustimmen: es passiert zum Teil zu viel, sodass man anfangs der überspannenden Handlung nicht folgt oder sie außer acht lässt. Es fügt sich aber alles zusammen, bzw. wird in Band 2 und 3 weiter geführt. Ich würde mich also nicht von negativen Rezis abschrecken lassen: das Werk verdient es, gelesen zu werden: viele komplexe Charaktere, wunderbare Beschreibungen (teilweise sehr ausführlich, was Actionliebhaber abtörnen mag) und einen Autor, der sein Handwerk versteht: er kann schreiben. Wer also Tolkien oder Guy Gavriel Kay mag, die Qualität vor Quantitä setzen, ist hier hervorragend bedient.

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  • Rezension zu "Herrscher von Lyonesse" von Jack Vance

    Herrscher von Lyonesse
    thursdaynext

    thursdaynext

    18. July 2011 um 17:01

    Eine bunte, mittelalterliche Welt wird in in angenehm altmodischer, klangvoller Sprache aufgetan. Die Grundgeschichte wäre schnell erzählt, aber Jack Vance fabuliert, beschreibt Details ausführlich schwelgt in seinen Charakteren. Speziell am Anfang ermüdet das ein wenig, später findet man sich dafür völlig gefangen in Lyoness und den Königreichen. Elfenfreunde seien gewarnt. Diese kommen nicht gut weg, dienen allein der Ausschmückung. Spürbar ist, das der Autor in alten Mythen und Sagen bewandert ist und gut recherchiert hat. Am Ende nimmt das Buch Fahrt auf, etliche Charaktere sind einem ans Herz gelegt worden und der zweite Band muss her. Allein schon um zu erfahren wie es mit dem verschlagenen König Casmir und seinem edlen Gegenspieler Aillas weitergeht. Shimrod , der mittelprächtige aber freundliche Magier wird wohl ebenfalls noch manchen Ärger mit seinen geheimnisvollen Mitmagiern auszustehen haben. Schwankend zwischen 3 und 4 Sternen bei 4 gelandet da zwar längen vorhanden sind, diese aber durch Vance´ Erzählkunst ausgeglichen werden.

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  • Rezension zu "Herrscher von Lyonesse" von Jack Vance

    Herrscher von Lyonesse
    rallus

    rallus

    14. June 2011 um 10:29

    Einer der Altmeister der Fantasy hat hier vor knapp 30 Jahren eines der großen Fantasy Zyklen vorgelegt. Die Geschichte spielt im längst untergegangenen Atlantis, welches vor der Küste von Frankreich lag, zeitlich also noch vor König Artus. Die insel ist zerstritten es herrschen viele kleine Herzöge, die Königreiche werden ganz unterschiedlich regiert und in der Mitte der Insel liegt der sagenhafte Wald voll mit Elfen, Trollen, Magiern und anderen wunderbaren Gesellen. Wir erfahren von Suldrun, einer Königstochter, ihrer Jugend und des Aufwachsens unter ihrem Vater Casimir, der sich zu höherem berufen fühlt und alle Königreiche zu einer Krone vereinigen möchte. Weiter geht es mit dem Leiden und der Liebe von Aillas zu Suldrun und dem Aufwachsen ihres Sohnes und seiner Reise durch das Land. Das Buch wimmelt voller liebevoll beschriebenen Figuren, sei es Mensch, Elf oder Magier. Verzwickte, komplizierte Ränke werden geschlossen und Intrigen geschmiedet. Dabei handeln die Figuren nicht stupide nach Gut und Böse, jede Charaktereigenschaft wird wunderschön ausgefeilt und Jack Vance Figuren leben komplett ohne Klischees. Durch die Beschreibung der verschiedenen Lebensläufe erfahren wir sehr viel von den unterschiedlichen Teilen der Insel, im Prinzip wird die ganze Insel bereist. Jack Vance ist ein Meister seines Faches, sein Stil schwankt zwischen den Gebrüder Grimm und den alten Sagen, wirkt manchmal auch etwas distanziert. Aber welche Fülle, welche bunte Vielfalt uns hier geboten wird! Manche Längen sind vorhanden, aber es lohnt sich auszuharren, 9 von 10 Punkten, hier nur knapp an den 5 Punkten gescheitert.

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