Jack Whyte Die Templer - Die Brüder des Kreuzes

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Inhaltsangabe zu „Die Templer - Die Brüder des Kreuzes“ von Jack Whyte

Spannung, Rätsel und rasante Action in einem farbenprächtigen historischen Roman vereint Das Heilige Land, 1187: Der junge schottische Tempelritter Alexander Sinclair ist einer der wenigen Überlebenden der Schlacht gegen Saladin. Und während Alexander verzweifelt seine Zugehörigkeit zum Templerorden verbirgt, um sein nacktes Leben zu schützen, rüstet sich Richard Löwenherz in England bereits für den dritten Kreuzzug. Nur zögernd erklärt sich Richards alter Waffenmeister Henry St. Clair bereit, mit seinem Lehnsherrn zu segeln. Doch Henry weiß nur zu gut, dass das Wohl seiner weit verzweigten Familie und auch das Schicksal des Templerordens allein von den Launen des blutrünstigen Königs Richard abhängt … Der fulminante zweite Roman aus der Templer-Trilogie

Fazit: Gelungener zweiter Band der Trilogie: farbenprächtig, packend und spannend erzählt geht die Geschichte der Templer weiter.

— Bellexr

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    Die Templer - Die Brüder des Kreuzes

    Rissa

    16. August 2015 um 17:16

    Inhalt Heiliges Land, 1187: Bei der Schlacht von Hattin wird das Heer der Franken vernichtend geschlagen. Alexander Sinclair, ein schottischer Tempelritter, ist dem Tod nur durch die Hilfe seines Freundes Lachlan Moray entgangen. Doch Alexander ist schwer verletzt, die nächste Zuflucht, die noch nicht von den Feinden überrannt ist, weit entfernt… Aquitanien, zwei Jahre später: Als Gegenleistung für gebotene Hilfe soll André St. Clair seinen Lehnsherrn Richard Plantagenet auf seinen geplanten Kreuzzug folgen – als Tempelritter, wenn der Orden ihn aufnehmen sollte. Als Mitglied einer geheimen Bruderschaft steht der Aufnahme kaum etwas im Wege, und schon bald erhält er seinen ersten Auftrag: Seinen Vetter Alexander Sinclair zu finden… Meine Meinung Nach dem enttäuschenden ersten Band hatte ich an diesen Roman recht geringe Erwartungen und war dementsprechend vorerst positiv überrascht. Die Geschichte beginnt mit der Schlacht von Hattin, man ist direkt mitten in der Geschichte drin, und die Spannung wird auch zunächst hoch gehalten. Doch nach etwa hundert Seiten kam die Ernüchterung, nämlich mit dem Bruch in der Handlung. Denn hier zeigt sich, dass dieser Band genau die gleichen Schwächen aufweist wie der Auftakt der Trilogie: Anstatt einem roten Faden zu folgen, einen Handlungsbogen auszubreiten und sich an ihm entlangzuhangeln, anstatt die Erwartungen an den Roman zu erfüllen, die auf den ersten Seiten geschürt werden, verliert sich der Autor in Beschreibungen von Botendiensten, die André St. Clair für seinen ehemaligen Lehnsherrn ausführen soll, und das, obwohl er doch als Novize bei den Templern nur noch diesen Gehorsam schuldig sein sollte, sowie der Vorbereitungen für den Kreuzzug und die Reise nach Outremer. Dadurch hatte ich das Gefühl, als ob der Autor einfach drauflos geschrieben hätte, völlig ohne Konzept. Dabei nimmt es der Autor auch nicht ganz genau, was historische Details anbelangt. So wird aus dem römisch-katholischen Kaiser Friedrich Barbarossa mal eben ein Anhänger der orthodoxen Kirche, und auch der Deutsche Orden – der zu dem Zeitpunkt der Romanhandlung noch gar nicht gegründet war – soll dieser angehören. Aus König Richard wird auch mal eben ein Judenhasser, der jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um diese zur Belustigung seines Hofes zu quälen, während ich bisher immer der Meinung war, dass Richard mehr oder weniger darum bemüht war, die Juden in seinem Land zu schützen. Erklärungen dazu, beispielsweise in einem Nachwort, sind leider nicht vorhanden, und so bleiben diese Behauptungen in der Luft stehen. Was es mit der geheimen Bruderschaft auf sich hat, wird hier nur am Rande erläutert, wer weitergehende Informationen sucht, muss den ersten Band der Reihe lesen. Ich halte es allerdings für unwahrscheinlich, dass die Existenz einer solchen Bruderschaft überhaupt möglich gewesen wäre, schaut man sich die religiösen Verhältnisse des Mittelalters an. Und so ist es meiner Meinung nach ganz gut, dass sie hier eher als Mittel zum Zweck dient und nicht als wesentlicher Inhalt des Romans. Die Schreibweise ist durchaus fesselnd, der Autor versteht es sehr gut, Spannung aufzubauen. Leider wird sehr häufig im entscheidenden Moment weggeblendet, das Ergebnis dem Leser beiläufig mitgeteilt, so dass ich mich häufig gefragt habe, warum diese Episode eigentlich beschrieben wurde, statt dem Leser ebenfalls eine Kurzfassung zu präsentieren. Die beiden Hauptpersonen Alexander und André sind schnell charakterisiert: Sie sind belesen, gebildet und lernen schnell, sie sind gute Kämpfer mit Schwert und Armbrust, und Ehre ist für sie essentiell, kurz gesagt entsprechen sie einem hohen Ritterideal und sind dabei doch langweilig und austauschbar. Fazit Wie schon im ersten Band hätte man aus diesem guten und auch spannenden Ansatz eine wunderbar fesselnde Abenteuergeschichte machen können, doch kann der spannende Schreibstil das verschenkte Potenzial und die sehr freie Interpretation historischer Details nicht ausgleichen.

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  • Richard Löwenherz und der Dritte Kreuzzug

    Die Templer - Die Brüder des Kreuzes

    Bellexr

    18. June 2014 um 19:10

    Anno Domini 1187 im Heiligen Land: Die Schlacht von Hattin gegen Saladins Heer ist für das Christentum eine Katastrophe, Tausende kommen zu Tode und auch die Tempelritter werden stark dezimiert. Einer der wenigen Überlebenden ist der schottische Tempelritter Sir Alexander Sinclair, der seine Zugehörigkeit zum Orden verbirgt, um sein Leben zu retten. Zwei Jahre später bereitet Richard Löwenherz sein Herr für den dritten Kreuzzug vor. Mit von der Partie sind auch Sir Henry St. Clair und sein Sohn André, welcher der geheimen Bruderschaft von Sion angehört und einen ganz speziellen Auftrag von der Bruderschaft erhält.   Im zweiten Band seiner Templertrilogie geht Jack Whyte hauptsächlich auf den dritten Kreuzzug und die Rolle von Richard Löwenherz darin ein. Man erfährt einiges über die immensen wie notwendigen Vorbereitungen zu dem Kreuzzug – wie beispielsweise den Bau der mächtigen Kriegsflotte, mit welcher der Herzog von Aquitanien gen Outremer reist. Aber auch die Überfahrt birgt so seine Schwierigkeiten: Das Wetter ist nicht immer auf der Seite der Kreuzritter und ein selbsternannte Kaiser meint, sich mit Richard Löwenherz anlegen zu können. Aber auch König Philip von Frankreich, Verbündeter von Löwenherz, verfolgt seine eigenen Interessen und dann ist ja auch noch König Barbarossa mit seinen Teutonenritter auf dem Weg ins Heilige Land. Mit der Ankunft in Outremer verlagert Jack Whyte dann den Fokus von Richard Löwenherz wieder mehr zu den Tempelrittern und somit auf die gefahrvollen Ereignisse rund um seinen Protagonisten Sir André St. Clair und dessen Rolle in der Bruderschaft von Sion.   Gewohnt detailgenau, spannend, bestens recherchiert und atmosphärisch dicht erzählt der Autor die Geschichte der Templer, geht auf die politischen Machtverhältnisse ein, die Einstellung der Christen gegenüber den Sarazenen und natürlich auf die Rolle der Templer zu damaligen Zeit in Outremer. Die Sprache des Autors ist bildhaft, lebendig und farbenprächtig, aber entsprechend des Themas auch sehr direkt und schonungslos.     Und so stellt der Autor auch Richard Löwenherz nicht unbedingt als strahlenden Helden dar, sondern als einen jähzornigen, eigenwilligen, oftmals auch ungerechten Herrscher, der mit seinem unglaublichen Kampfesmut zwar bei seinen Rittern äußerst geachtet wie auch gefürchtet ist, damit aber auch seine Homosexualität zu verbergen versucht.   Fazit: Gelungener zweiter Band der Trilogie: farbenprächtig, packend und spannend erzählt geht die Geschichte der Templer weiter.

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