Jackie A. Apple zum Frühstück

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Inhaltsangabe zu „Apple zum Frühstück“ von Jackie A.

"So klug und amüsant, so skurril und warmherzig versteht derzeit niemand über Berlin zu schreiben. Ein famoser und extravaganter Backstage Report." (Irene Bazinger, FAZ)
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Analog geboren, digital erwachsen - Nachrichten von einer aussterbenden Spezies

Jackie A. gehört zu einer aussterbenden Spezies, analog geboren, digital erwachsen. In ihrer Kindheit war ihr erster Ansprechpartner noch das Tagebuch, doch kaum erwachsen war die Welt schon voller DIGITAL NATIVES. Kein Event, Date, Film, Buch oder Gefühl, das nicht im Netz dokumentiert wird.
Jackie, Kolumnistin und Nachtlebenreporterin, macht sich auf die Suche, um diese verrückte und unbeständige Welt festzuhalten: Legendäre Partys in längst geschlossenen Berliner Clubs und der vergebliche Versuch, sich auf der langweiligen Schuldisco mit Fassbrause zu besaufen. Mit David Hasselhoff an der East-Side-Gallery demonstrieren und beim Anblick von Boy George im Fernsehen die Milch auf dem Sofa verschütten.
Jackie A. führt zwei Welten zusammen, denn beide haben eines gemeinsam: Sie sind bevölkert von lauter komischen und liebenswerten Personen. Jackie hat dabei ein einzigartiges Gespür für außergewöhnliche Orte, besondere Menschen und skurrile Situationen.
Ganz nebenbei ist Apple zum Frühstück der perfekte Reiseführer durch das Szeneleben von damals bis heute.

"Endlich! Jackie packt die Flosse aus! Nicht nur als Autorin eine Sondermarke." Gudrun Gut

Eine Dokumentation in Form von Nächten... oder gar eine Biographie? Aber auch Tage(bücher) spielen eine nicht unerhebliche Rolle!

— TochterAlice

Ein sehr spezielles Buch, an dem man wirklich Gefallen finden kann, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat...

— Moep

Ein totall tolles und empfelenswertes Buch über das Lwben einer Nachtlebenrwporterin und über ihre als 12jährige verfassten Tagebucheinträge

— Michelle13579

Nicht für jedermann geeignet, da es sehr speziell und auch von dem Schreibstil selten gehalten ist. Gute 3 1/2 Sternchen.

— Samy86

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  • Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A.

    Apple zum Frühstück

    JackieA

    Hallo Lovely-Books-Leser/innen, ich möchte euch heute mein Debüt vorstellen. »Apple zum Frühstück« würde es gar nicht geben, wenn ich nicht vor 2 Jahren auf die Idee gekommen wäre, endlich mal den Keller aufzuräumen... Ich stieß hier auf meine Tagebücher, verfasst zwischen 11 und 14 Jahren in der DDR. Für mich ein Sensationsfund, denn sie haben die Flucht über die Prager Botschaft, den Mauerfall, und dutzende Umzüge quer durch Berlin überstanden. Nun sind sie in krakeliger Schrift und mit haarsträubenden Rechtschreibfehlern als Faksimiles Teil dieses Buches geworden.  Ihnen gegenüber stehen Blogs und Kolumnen, die ich als Nachtlebenreporterin bis heute für Berliner Magazine, wie den TIP schreibe. Im Großen und Ganzen geht es um eine abenteuerlustige junge Frau mit wenig Geld und großer Freude am Leben (jedoch überschaubarem Interesse an harter Arbeit). Zudem ist dieses Buch ein Backstage-Report des Berliner Nachtlebens, »ein wunderschönes und sehr menschliches Metropolenlesebuch« -befand die Frankfurter Allgemeine Zeitung.  Aber was sagt ihr? Habt ihr schon mal eine Party erlebt, die, wie im Buch beschrieben, ein ganzes Leben verändert hat? Habt Ihr vielleicht selbst noch alte Tagebuchaufzeichnungen Zuhause? Und kommt ihr mal bei meinem Lesesalon vorbei, bei dem wir uns gegenseitig aus alten Tagebüchern vorlesen? Fragen über Fragen!  Ich lade euch hiermit zur Leserunde ein und freue mich auf euer Feedback. Lasst alles raus! :D  Der Blumenbarverlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 21.11. Bestes! Jackie A. https://www.facebook.com/jackiejackiea

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  • Apple zum Frühstück

    Apple zum Frühstück

    Blaustern

    18. January 2014 um 19:37

    „Apple zum Frühstück“ ist kein wirklicher Roman, eher eine Aneinanderreihung von vielen kleinen Texten und alten Tagebucheinträgen aus Jackies Kindheit in der DDR sowie aus ihrem heutigen Leben als Kolumnistin. Zu Beginn des Buches bin ich schwer reingekommen, da es alles ziemlich verworren für mich war, aber im Laufe des Buches gewöhnt man sich an den äußerst ungewöhnlichen Stil, und einige Episoden sind wirklich schön, lustig wie traurig und auch sehr peinlich. Das Buch ist in analoge und digitale Teile unterteilt, wobei mir persönlich die analogen Teile mehr zusagten, da man hier viel aus Jackies Kindheit erfuhr.

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  • Mal etwas ganz anderes!

    Apple zum Frühstück

    Erdbeer_Torte

    02. January 2014 um 18:12

    Ein Buch, auf das man sich voll und ganz einlassen muss. Es ist eben nicht ein typischer Roman, den man so nebenbei liest. Beherzigt man dies, lernt man Jackie ziemlich gut kennen. Besonders die Tagebucheinträge aus der Kindheit sind sehr amüsant und einfach toll! Auch wenn ich zu Anfang nicht ganz ins Buch rein gekommen bin, war ich am Ende doch überzeugt. Das Buch entwickelt sich und am Ende war ich doch traurig, dass es schon zu Ende war. Dieses Buch ist nichts für jeden Leser, aber wenn man Lust hat etwas neues auszuprobieren, dann sollte er dieses Buch nehmen.

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  • Das Leben der Jackie A.

    Apple zum Frühstück

    Sonne11

    22. December 2013 um 00:55

    Jackie A. ist in der DDR aufgewachsen und gehört zu einer aussterbenden Spezies: analog geboren und digital erwachsen. Damals schrieb man als Jugendliche noch Tagebücher. In der heutigen Zeit schreibt man Blogs und ist in Sozialen Netzwerken aktiv. Jackie A. ist eine Nachtlebenreporterin und Kolumnistin. Sie berichtet von ihrem Leben und von legendären Partys in Berliner Clubs. "Apple zum Frühstück" ist die Biographie der Jackie A. In diesem Buch bringt sie zwei Welten zusammen: die originalen Tagebucheinträge der 12- Jährigen und die Blogs der Mittdreißigerin. In diesem Buch stellt sie die digitalen und die analogen Geschichten gegenüber. Anfangs musste ich mich an den Schreibstil ersteinmal gewöhnen. Es ist kein normaler Roman, sondern eine Sammlung vieler Geschichten und Kolumnen. Wenn man sich eingelesen hat, liest sich das Buch ganz gut. Die Tagebucheinträge fand ich sehr interessant und haben mir gut gefallen. Man erinnert sich dabei oft an die eigene Kindheit/ Jugend. Das Besondere ist, die Originalen Tagebucheinträge sind als Bilder eingefügt und beinhalten auch viele Zeichnungen der jungen Jackie A.! Fazit: Dieses Buch ist etwas spezielles. Ich kann es für Leute empfehlen, die sich für das Berliner Nachtleben interessieren und gern in Tagebucheinträgen eines 12- Jährigen Mädchens aus Berlin (DDR) stöbern.

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  • Apple zum Frühstück

    Apple zum Frühstück

    Blacksally

    19. December 2013 um 10:39

    Als ich das Buch angefangen habe war ich sehr enttäuscht davon. Es war ein Mix aus zusammengewürfelten, nicht zusammenpassenden Sätzen die mich total verwirrt haben. Ich hatte keine Ahnung was mir die Autorin damit sagen will. Aber ich muss sagen, in jedem Kapitel das ich weiter gelesen habe fand ich das Buch besser. Es hatte witz, traurige Geschichten, peinliche Geschichten und es hat dann auch echt spaß gemacht das Buch zu lesen, das hätte ich am Anfang nie erwartet. Ich würde sagen, das Buch ist nichts für jedermann. Es ist ein samelsorium an kleinen Texten von Events, Tagebucheinträgen der jungen Jackie in der DDR und eher selten gibt es richtigen Text zu lesen. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden wie ich das Buch am Ende dann bewerten soll, deswegen nehme ich einfach mal die goldene Mitte und vergebe 3 Sterne an dieses Buch

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  • Mal was ganz anderes

    Apple zum Frühstück

    bookgirl

    18. December 2013 um 14:45

    So ein Buch wie Apple zum Frühstück von Jackie A. habe ich noch nie gelesen. Es ist speziell, ungewöhnlich und alles andere als ein "normaler" Roman. Anfangs hatte ich so meine Probleme in die Geschichte zu finden, was sich jedoch irgendwann legt, weil man sich an den Stil der Autorin gewöhnt. Jackie A. nimmt uns mit in ihre Welt und zeigt uns unter anderem auch das Nachtleben in Berlin.  Das Buch ist abwechselnd innerhalb der Kapitel in analog und digital unterteilt. Mir haben die analogen Teile mit großem Abstand besser gefallen. In diesen erfährt man von Jackie und ihrer Kindheit in der DDR. Sehr persönlich sind ihre Tagebucheinträge, die sie über all die Jahre aufbewahrt und für ihr Buch herausgekramt hat. Mit den digitalen Teilen hatte ich so meine Probleme und blieb häufig mit dem Gefühl zurück, dass ich nicht so recht wusste, was mir das Ganze sagen soll. Das Buch ist gut lesbar, aber gerade die digitalen Teile haben mich so gar nicht berührt. Interessant finde ich jedoch Jackie A., deren Leben ich spannend zu verfolgen fand.

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  • Super!

    Apple zum Frühstück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2013 um 20:57

    Inhaltsangabe Im Mittelpunkt dieses Buches steht Jackie A., Nachtlebenreporterin und Kolumnistin. Sie liebt das Schreiben - schon immer. Sie ist aufgewachsen in der DDR, in einer "analogen Welt", in der man noch in Tagebücher schrieb. Erwachsen geworden jedoch ist sie in der "digitalen Welt" voller Blogs & co. Dieses Buch beschreibt den Kontrast zwischen beiden, mixt analog mit digital und ist dabei durch und durch spannend. Beurteilung Während ich am Anfang noch etwas zwiegespalten war, nach den ersten ein, zwei Kapiteln, gefiel mir das Buch umso besser, je länger ich las. Oberflächlich? Ja, vielleicht ein bisschen, wenn man es selbst nur oberflächlich betrachtet. Eine Party nach dem anderen, ein Typ nach dem nächsten. Aber so ist es nicht, wenn man etwas tiefer blickt. Dann lernt man Jackie A. kennen - und mögen. Besonders ihre Erzählungen über ihre DDR Kindheit haben mich interessiert. Das Buch ist sehr persönlich, unterhaltsam und definitiv das Lesen wert! Fazit Unbedingt lesen, meine Damen! 5/5 Sternchen von mir.

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  • Berliner Nächte ... und Tage(bücher)

    Apple zum Frühstück

    TochterAlice

    15. December 2013 um 12:04

    Jackie A. ist ihres Zeichens Nachtlebenreporterin und Kolumnistin und liebt das Schreiben seit langem. Wie lange - davon kann sich der Leser - und Betrachter ein Bild machen, denn es werden immer wieder Originalseiten aus Tagebüchern inkl. Selbstgemaltem und etwas eigentümlichen Steckbriefen eingeblendet. Man kann diesen Zugang als albernes, oberflächliches und extrovertiertes Gelaber abtun und glauben Sie mir, ich stand kurz davor. Das Gerede über Parties und merkwürdige, aber absolut unwichtige Typen ging mir ganz schön auf den Geist: bis ich auf den Trichter kam und erkannte, dass es ganz was anderes ist, wenn man diese "Discografie"als eine Biographie in Discobesuchen liest: dann ist es wirklich aufschlussreich und man lernt Jackie A. ein wenig kennen. Dabei stechen vor allem die Partys der Jugendzeit und ihre Hochzeitsfeier heraus und lassen durchaus einige Schlüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung der Autorin zu. Und vor allem hält man durch, denn dies ist ein Buch, dessen Qualität und Tiefe sich eindeutig steigert... in den letzten Kapiteln wird das Durchhaltevermögen durch tolle, berührende Familiengeschichten, die den Leser an das ein oder andere Selbsterlebte gemahnen und durch absolut irrwitzige Zukunftsüberlegungen belohnt. Was auch eine Rolle spielt - die Autorin ist in Ostberlin aufgewachsen; immer wieder wird ein Einblick in das Leben in der DDR geboten: zu einem großen Teil durch die Tagebuchzeichnungen aus Jackies Jugend: es ist sehr außergewöhnlich und zeugt von hoher Selbstreflexion, wenn man sein Tagebuch wie einen Comic - oder ist es gar eine Graphic Novel? gestaltet und dafür muss man zeichnerisch einiges draufhaben. Ich hoffe sehr, dass die erwachsene Jackie dieses Talent nicht verkümmern lässt - von dieser besonderen Begabung war in dem Buch leider keine Rede mehr! Insgesamt ein sehr persönliches Buch von Jackie: ob das nun für andere auch so einfach anzunehmen, zu reflektieren ist, steht auf einem anderen Blatt. Mir ging es so, dass ich mir das für mich Relevante einfach rausgepickt habe: in Form von Bröckchen ähnlich wie beim Zeitunglesen... Und man wird belohnt, bspw. indem man erste Einblicke ins Berufsleben bzw. in die Vorstellungen davon erhält - so erhält man mit Jackie ganz neue Einsichten in das Berufsbild eines Models. Auch die Schule in der DDR hat auf die Arbeit vorbereitet, sehen wir im Buch: im Nachhinein bin ich wirklich froh, dass ich in Köln zur Schule ging und nicht diese Metallverarbeitungsfächer lernen musste - was das ist? Lesen Sie selbst! Anderes, wie bspw Kinderkuren in Ost und West haben sich hingegen offenbar wenig unterschieden . So richtig marketingtauglich ist das nicht, was Jackie hier veranstaltet, denn das Buch steigert sich von Kapitel zu Kapitel, bis es dann im letzten Drittel eine wirklich super Qualität erreicht, inhaltlich meine ich jetzt. Da kann wirklich niemand mehr sagen, das sei ein anspruchsloses Buch: Die Erkenntnisse der Kolumnen sind durchaus handfest, jedoch nie ohne Humor, wobei es da noch die Frage ist, ob man selbigen mag. Ich schon! Insgesamt ein Buch, mit dem ich nach anfänglichen Schwierigkeiten richtig viel Spass hatte, eines, das man ganz prima in Häppchen genießen kann, eines, das gute Laune macht... wahrscheinlich nicht jedem, aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen!

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  • Rezension zu Apple zum Frühstück

    Apple zum Frühstück

    FloP

    14. December 2013 um 17:21

    In dem ca. 230 Seiten dicken Buch erzählt die Nachtlebenreporterin Jackie A. Dinge aus vergangenen Tagen. Es werden aktuelle Blogeinträge mit alten Tagebucheinträgen verglichen, denn Jackie A. erzählt sowohl aus ihrer Jugend in der DDR als auch von ihrem jetzigen Leben als Kolumnistin.  Es werden zwei Welten zusammengeführt und gegenübergestellt. Während einige Kapitel sich eher ziehen und man die Lust verliert, sind andere Kapitel zum komisch und  gefühlsvoll, so dass man sich gut in das Geschehen hineinversetzen kann.  Man sollte bedenken, dass das Buch kein Roman, sondern eine Sammlung ist, in der Ereignisse niedergeschrieben, geordnet und gesammelt wurden. Für jene die gerne etwas über das Leben als Reporterin erfahren wollen und für eben solche Sammlungen zu haben sind ist das Buch keine Zeit bzw. Geldverschwendung. Für diejenigen unter euch die aber eher auf Romane stehen, lasst es lieber. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht, steht aber nicht auf meiner Must-Read-List.

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  • {Rezension} Apple zum Frühstück

    Apple zum Frühstück

    LuluCookBakeBook

    14. December 2013 um 09:31

    Meine Meinung Ein Buch, das sich mit Begriffen wie "anders" oder "speziell" beschreiben lässt... Cover und Titel sprechen mich eigentlich nicht besonders an. Nach dem Lesen kann ich aber sagen, dass zumindest das Cover durchaus treffend gewählt ist. So ein verschwommenes, unscharfes Paparazzi-Bild, das passt zur Persönlichkeit von Jackie, die man nur schwer gänzlich erfassen kann. Für mich das Beste am ganzen Buch: Jackies Schreibstil. Humorvoll, ironisch, unterhaltsam. Der Einstieg in die etwas andere Autobiografie ist ungewöhnlich direkt. Der Leser wird sofort mit den Blogeinträgen und Kolumnen von Party-Mensch Jackie konfrontiert. Entsprechend wenig erfährt man anfangs über die Persönlichkeit. Erst im Laufe der Kapitel ergibt sich ein genaueres Bild. Die analogen Abschnitte sind sehr schön gestaltet: Neben "heutigen" Erläuterungen finden sich farbige Bilder der originalen Tagebucheinträge aus Jackies Kindheit. Diese zu lesen bereitet wirklich Freude, man fühlt sich in seine eigene Kindheit zurückversetzt. Generell hätte ich mir zur besseren Einordnung eine Zeitangabe der Beiträge gewünscht. Es ist schwer, die einzelnen Beiträge in einen Zusammenhang zu bringen. Zwar gibt jedes Kapitel ein grobes Thema vor, doch innerhalb diesem werden dem Leser die Beiträge einfach "hingeworfen".  Der Bezug zum digitalen Zeitalter ist somit gegeben, jedoch auch nicht voll ausgeschöpft. Dafür sind die Beiträge und deren Aufmachung teilweise zu "analog". Fazit Keineswegs eine "normale" Biografie. Wenn man ohne große Erwartungen an das Buch herangeht, kann es einem zusagen oder nicht. Fans von Jackie werden es lieben, für alle anderen ist es einen Versuch wert!

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  • Speziell, spezieller, Jackie A.

    Apple zum Frühstück

    Julia_20

    13. December 2013 um 14:18

    In diesem Buch erzählt Jackie A. über ihr außergewöhnliches Leben. Sie wurde in einer Zeit geboren, in der es noch kein Internet auf der Welt gab, wuchs aber sozusagen digital auf. Ihr Jugendfreund war ihr Tagebuch, hier schrieb sie alle Kleinigkeiten ihres Lebens auf und bastelte diese zu einem Buch - zu DIESEM Buch! Man erfährt, wie sie als Jugendliche nach Westberlin floh und sich schon früh ins Partyleben stürzte. Ohne richtige Ausbildung, versuchte sie ihren Weg zu gehen, auch wenn dieser oft steinig war. Wie sie damit zurecht kam und ob die ganze Sache gut ausging - erfährt ihr in diesem Buch! Für mich war das eines der außergewöhnlichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist unglaublich originell und gut zu lesen. Ich fand es klasse, dass sich die Autorin Jackie. A an kein anderes Buch angehalten hat, sondern einfach ihr Ding durchzog! Es war spannend, ihr Leben mitzuverfolgen, durch Partys, Liebe, Job und Armut! Unglaublich fand ich ihren Einfallsreichtum, ohne Ausbildung immer wieder einen Job zu finden. Jackie ist eben eine Klasse für sich, auch wenn ich mir solch ein Leben für mich nie vorstellen könnte und mir auch nicht wünschen würde! Wenn man dieses Buch also ließt, darf man keine Vorurteile oder Vorstellungen haben! Denn dieses Buch wird diese nicht erfüllen. Es ist etwas Einzigartiges.

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  • Rezension zu "Apple zum Frühstück"

    Apple zum Frühstück

    HBCityGirl89

    12. December 2013 um 19:35

    Apple zum Frühstück von Jackie A. ist ein sehr spezielles Buch und bestimmt nicht für jeden geeignet. Das Buch ist kein Roman, sondern ist die Biographie von Jackie A. die, wie ich finde, ein spannendes Leben führt, als Nachtlebenreporterin in Berlin. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte, analog und digital, unterteilt. Die analogen Teile in den Jackie ihre Kindheit in der DDR beschriebt und die gespickt sind mit vielen süßen Tagebucheinträgen, haben mir persönlich besser gefallen als die digitalen Teile. Bei denen hatte ich ich oft das Gefühl einfach nicht richtig hineinzukommen, in das was die Autorin mir mitteilen möchte. Das Buch ist durchaus interessant, vorallem für diejenigen die Berlin und Berlins Nachtleben kennen. Es ist gut geschrieben und lässt sich leicht lesen, jedoch war es trotzdem für mich, gerade in den digitalen Teilen etwas abgehackt. Fazit: Ein interessantes Buch, mit einer interessanten Jackie A., die mir im Laufe des Buches immer symphatischer wurde. Es gab viele Stellen die mir gut gefallen haben und Geschichten die mich erstaunt haben oder mir ein Lächeln entlockt haben. Daneben gab es aber auch immer wieder Teile, bei denen ich mich wirklich schwer getan habe, aufgrund der manchmal etwas abgehackten Schreibweise in den digitalen Teilen. Darum gebe ich Apple zum Frühstück gute 3 Sterne. :)

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  • Ein Buch zwischen Cocktails und Fassbrause

    Apple zum Frühstück

    AnnaMK

    12. December 2013 um 18:36

    Inhalt: Jackie A. erzählt von ihrem außergewöhnlichen Leben. Sie lebt in einer 'Zwischengeneration' - sie wuchs noch analog, ganz ohne Internet, auf aber lebt inzwischen in der digitalisierten Welt. Mit 12 vertraute sie ihre Gedanken und Gefühle noch ihrem Tagebuch an, nun schreibt sie als Kolumnistin eifrig in Blogs und soziale Netzwerke.Als Jugendliche floh sie aus der DDR nach Westberlin, wo sie seither die Clubs unsicher macht und als 'Partybeamtin' die Nächte durchfeiert.In ihrem Buch führt Jackie ihr jetziges Leben mit den Originaleinträgen ihres alten Tagebuches zusammen und erzählt so von wilden Parties in ehemaligen Nazi-Bunkern und Mars-Besiedelungs-Plänen aber auch von Verlusten und erster Liebe ist die Rede. Meine Meinung: Wer dieses Buch in die Hände nimmt darf durchaus keinen gewöhnlichen Roman erwarten. Es handelt sich hier um Jackie A.s Biografie - und eins sei verraten: Sie führt durchaus kein ruhiges Leben! Der Schreibstil ist lebhaft und rasant, sie wie die erzählten Anekdoten. Doch kaum glaubt man keine einzige ruhige Passage zu finden und meint das Buch sei zu oberflächlich und unpersönlich, werden die Geschichten auch schon nachdenklicher. Jackie erzählt von verpatzten Beziehungen, der Beerdigung ihrer Großmutter und Zukunftsträumen, aber auch in den melancholischen Zeilen verliert sie nicht ihren Humor, weshalb das Buch nie sentimental wirkt. Der analoge Teil der auf ihrem alten Tagebuch basiert wird durch Auszüge daraus unterstützt. Die Bilder mit den Original-Seiten sind sehr süß und liebevoll. Das Buch verbindet auf wundervolle Weise die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet. Es wird humorvoll eine ganze Lebensgeschichte mit ihren Hochs und Tiefs erzählt. Ein lesenswertes sympatisches Buch mit seinen Stärken und Schwächen, das genau so besonders ist wie seine Autorin!

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  • Apple zum Frühstück oder das Leben der Jackie A.

    Apple zum Frühstück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2013 um 14:34

    *INHALT* In 6 Kapiteln (u.a. Party, Familie, Liebe, Arbeit) erzählt Jackie A. aus ihrem Leben; sie gliedert dabei in zwei Teile: - Analog Dieser Teil besteht aus ihren Erfahrungen als Jugendlicher in der DDR, umrahmt von Fotos aus ihren alten Tagebüchern - Digital Facebook, Twitter, Kolumne & co; das Leben von heute. *MEINE MEINUNG* Ich habe dieses Buch als Best Of verstanden. Ein Best Of der Tagebucheinträge, aber auch die witzigsten, originellsten und skurrilsten Kolumne-Beiträge oder Facebook-Posts. Und so reihen sich in diesem Buch die Auszüge aneinander - wer hier einen roten Faden sucht, wird leider nicht fündig werden. Es handelt sich vielmehr um Momentaufnahmen, um kontextfreie Erinnerungen, um Geschichten, die man seinen Enkeln eines Tages noch erzählen kann. "Damals, als ich David Hasselhoff zur >Save the East Side Gallery Party< traf", zum Beispiel. Geschichten, wie das Leben sie schreibt, wenn man zur richtigen Zeit am richten Ort ist. Und Erfahrungen, die man macht, wenn man zur falschen Zeit den falschen Ort aufsucht - auch das kann manchmal lebensbereichernd sein. Man erfährt dabei auch viel über die DDR und wie es war, als Jugendliche dort aufzuwachsen. Oder wussten Sie, dass es für Kinder in den Ferien Programmpunkte gab wie "Von der Armbrust bis zur Kalaschnikow - Waffen können auseinander genommen werden" ? Dabei hat Jackie A. genau meinen Humor getroffen. Ich mag ihren Schreibstil, der vor Ironie und Witz trieft, das Kurze, schnörkellose, nicht-lange-um-den-heißen-Brei-schreiben, sondern die Dinge auf den Punkt bringen. Besondere Highlights waren für mich Zeilen wie "Beziehungsstatus: In einer offenen Beziehung mit Oranienburg" oder "Mein schönstes Weihnachtsfest erlebte ich in einem ehemaligen Nazibunker". Fazit: Ein tolles, einmaliges Sammelsurium an Erfahrungen, die man so macht, wenn man als lebenshungrige, tanz- und feierwütige Jugendliche in der DDR aufwächst und seine mühevoll erflüchtete Freiheit in der Bundesrepublik ausleben kann - Geschichten, wie das Leben sie schreibt, mit einer guten Prise Humor und Charme gewürzt, voilà - "Apple zum Frühstück" !

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  • Zwischen Disco und Dispo

    Apple zum Frühstück

    connychaos

    10. December 2013 um 16:18

    In "Apple zum Frühstück" stellt die Autorin die Tagebücher ihrer Teeniezeit in der ehemaligen DDR und Momentaufnahmen ihres gegenwärtigen Lebens als Bloggerin und Reporterin im Berliner Nachtleben gegenüber. Der Leser bekommt sogar Originaleinträge und Bilder ihres Tagebuchs zu Gesicht. Der Schreibstil ist sehr speziell und ungewöhnlich, mir sagt er leider nicht zu. Die Momentaufnahmen wirken abgehackt und gehetzt und machen das Lesen ( für mich) sehr anstrengend. Mir hätte es auch besser gefallen, wenn Jackie A. Eine zusammenhängende Geschichte aus ihrem Leben erzählt hätte, so wirkt es für mich eher wahllos zusammengefügt. Obwohl ich auch im Berliner Nachtleben unterwegs bin, konnte ich mich mit Jackies Berichten nicht identifizieren, leider.

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