Neuer Beitrag

Cupido_Books

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der Verlag Cupido Books freut sich, Sie bei der Leserunde seines erotischen Romans „Lust und Cash in Linstadt“ von Jackie E. begrüßen zu dürfen!

Das zweite Buch von von Jackie E. beschreibt die aufregenden Abenteuer der fiktiven Sexarbeiterin Betti, in der auch die Liebe und das Lachen nicht zu kurz kommen.

Die Autorin selbst steht in dieser Leserunde allen Ihren Fragen gerne Rede und Antwort.

Der Cupido Books Verlag verlost zehn E-Books über Bettis turbulentes Leben als Hure in Linstadt.
Wer bis zum 01.06.2014 die Frage beantwortet, warum ihn Bettis Sexabenteuer interessieren, ist mit ein bisschen Glück dabei!

Leseprobe:

Meine Finger spielten Klavier auf meiner Möse. Kurz blitzte mein eigenes Bild vor meinen Augen auf: Entspannt und angespannt zugleich das Gesicht, Schweißtröpfchen auf dem Hals, der Körper halb bedeckt von meinem Bettzeug und die Finger eben nass und klebrig zwischen meinen Beinen. Ich war schon ziemlich weit oben, aber ich schaffte es noch nicht über die Klippe. Kurz starrte ich zögernd an die Decke, dann gab ich auf und schloss die Augen. Das Bild von einem mächtig großen Schwanz erschien in meinem Kopf. Er bohrte sich zwischen meine Lippen, nur widerstrebend öffneten sie sich ihm, aber mit ein bisschen Nachdruck hatte ich das Ding endlich in meinem Rachen. Eine dicke Bullenpeitsche tauchte auf. Ich kniete in einem dunklen Raum, in meinem hilflosen Mund der unnachgiebige Schwanz, hinter mir ein zweiter Mann, mit der Bullenpeitsche. Er wog sie kurz in seiner Hand, dann ließ er sie mit einem ersten, eleganten Schwung auf meine Arschbacken klatschen. Es tat schon weh, obwohl er noch gar nicht richtig gehauen hatte. In einem ruhigen Rhythmus kamen die Schläge der Peitsche, und jeder war etwas stärker als der erste. Bis ich begann, mich zu wehren. Ich zuckte, versuchte unruhig, meinen Hintern aus dem Aktionsradius der Peitsche zu bewegen, drückte mit den Händen gegen die Hüften des Typen mit dem Schwanz in meinem Mund. Ohne es zu wissen, gab ich damit den Startschuss für das Nachfolgende.
„Ha!“, schrie der Typ mit der Peitsche. „Du wirst noch lernen, Schläge einzustecken! Ruhe jetzt!“
Er holte weit aus und pfefferte mir das Leder auf die Haut. Ein Zucken ging durch meinen Körper, ich wollte schreien und Luft holen zugleich, öffnete den Mund und hatte sofort den Schwanz noch tiefer drin. Die Hände des ersten Typen hielten meinen Kopf jetzt wie in einem Schraubstock, sein Schwanz schwoll in meinem Mund an. Ich spürte Flüssigkeit zwischen meinen Beinen rinnen, war es Geilheit oder Pisse? Es war alles egal. Der Schmerz bohrte sich durch meinen Körper, mit jedem Peitschenschlag noch mehr. Er ließ meine Arschbacken erbeben und kroch dann keilförmig bis in meine Eingeweide. Ich weinte, schluchzte, aber es brachte gar nichts.
„Ich werde dich schon lehren, hinzuhalten! Ich werde es dich lehren! Wir werden es dir zeigen! Du bist nichts als ein Stück Fleisch! Los, halt hin! Halt hin!“
Ich kam wild und unkontrolliert. Zwölf Mösenschläge spürte ich, zwölf Mal zog sie sich wie irre zusammen. Ich wichste weiter, verbissen und immer noch geil. Ein paar Kontraktionen lockte ich ihr noch heraus, dann ließ ich es schwer atmend sein. Erschöpft ließ ich die Hand sinken und wartete, bis die Aufregung abebbte.
Das war so gut gewesen! Aber warum nur brauchte ich immer diese Gewaltfantasien, um zu kommen? Ich war ja nicht prüde oder so, ich fand es in Ordnung, dass ich diese Fantasien hatte, ebenso wie ich jeden anderen verstehen konnte, der einen Fetisch hatte. Das war so eine Art Berufskrankheit: Auf alles vorbereitet sein, für alles Verständnis haben. Auch bei mir selbst. Aber es passte mir nicht, dass ich immer öfter an so etwas denken musste, um zu kommen. Da war irgendwas in mir, das ich nicht benennen und nicht kontrollieren konnte. Gespenstisch!
Der Schweiß war mittlerweile in meine Haut eingezogen, nur noch ein beißender Geruch erinnerte an mein vormittägliches Abenteuer. Entschlossen raffte ich mich auf und ging erst mal zur Toilette. Hinterher musste ich immer pissen. Der starke Strahl erinnerte mich daran, dass Rudi heute kommen wollte, die ‚Damentoilette’. Das hieß für mich, gleich wieder zwei Liter Wasser zu trinken, denn Rudi konnte nicht ohne eine gehörige Portion Pisse in seinem Mund und auf seinem Schwanz, vorzugsweise von einer jungen Blonden. Ich goss mir das erste Glas Wasser hinter die Binde, dann schnappte ich meine Kulturtasche und machte mich auf den Weg in den Club.
Darf ich mich vorstellen? Nadine mein Name, Hure mein Beruf, Betti mein Name für die Kundschaft. Zwei Tage in der Woche arbeitete ich in der Tagschicht in einem Nachtclub, einen auf dem Straßenstrich, die restlichen verbrachte ich mit Besuchen bei Stammkunden, als Swingerclubbegleitung oder mit dem, was ich fast noch besser konnte: High Life in den paar guten Nachtclubs und Bars meiner etwas verschlafenen Heimatstadt. Einen Freund hatte ich nicht, dafür eine Menge netter Kolleginnen und einen männlichen Freundersatz für alle Gelegenheiten, bei denen frau keine Lust auf Hühnergegacker hat oder einen gutgekleideten Herrn als Accessoire braucht. Freddy war unser aller Callboy, aber wir ließen es ihn nicht spüren. Dafür ließ er es uns auch nicht spüren, dass er unser aller Zuhälter war.
Ich sollte wohl kurz erläutern, was ich mit ‚unser aller’ meine. Die Hurenszene in Linstadt ist vergleichsweise groß und über die ganze Stadt verteilt. Das heißt einerseits, dass sich keine von uns eine goldene Nase verdient, weil es relativ viel Angebot gibt, und deshalb viele noch einen anderen Job haben. Andererseits heißt das aber auch, dass wir so viele Freiheiten haben wie in kaum einer anderen Stadt (zum Beispiel wo und wie wir arbeiten), sodass wir keinen Zuhälter brauchen. Theoretisch, denn praktisch gibt es natürlich Mädels in den klassischen Hure-Zuhälter-Beziehungen, dann gibt es völlig selbstständige Mädels oder halt die, die einen normalen Partner haben. Und dazwischen gibt es mich und noch einen Haufen anderer Mädels, die sich an Freddy halten. Freddy ist ein Universaltalent, und er ist kein Klammeraffe. Wäre er eine Hure, würden wir sagen: Er hat seine Nische gefunden, sich seinen Ruf erarbeitet und verfügt über viele Stammkunden. Freddy macht außerdem Websites. 500 kostet eine relativ einfache, 700 eine mit Flash oder ähnlichen Kinkerlitzchen, für die Wartung zahlt man jedes Mal zwischen 50 und 100 Euro. Freddy kennt sich mit den Gesetzen und dem Sexgeschäft allgemein aus. Wenn du neu in der Stadt bist oder überhaupt neu im Gewerbe, wird dir eine aus unserer Clique Freddys Telefonnummer zustecken, und er geht mit dir zu allen Ämtern, zum Klamotteneinkaufen und wenn du dich in einem Club vorstellst oder zum ersten Mal auf den Strich gehst. Mit Freddy im Schlepptau ist es einfacher, einen Platz zu kriegen, denn Freddy genießt unser Vertrauen und würde uns nie ein Mädel dazustellen, das uns das Wasser abgräbt, die Preise kaputtmacht oder aus einem anderen Grund nicht dazupasst. Für diese Dienstleistungen verlangt Freddy den Erlös vom ersten Tag Anschaffen, gelegentlich auch von zwei. Das sind hübsche Summen, aber eigentlich nichts im Vergleich zu dem, was Freddy für die Mädels macht. Freddy weiß aber, dass er sich auf diese Art Stammkundinnen schafft, an denen er ganz ohne Verkloppen und Beziehungsstress immer weiter verdient.
Also, was ich damit sagen wollte, ist eigentlich nur, dass mein Leben in Linstadt wirklich sehr entspannt war und es wahrscheinlich auch bleiben würde, wenn ich einmal nicht mehr jung und knackig wäre, weil ich auf Freddys Rat hin immer ein bisschen Geld ansparte und zwischendurch immer wieder normale Jobs machte, damit die Lücke im Lebenslauf später nicht so auffiel, wenn ich mal einen anderen Job brauchen würde ...

Eine ausführliche Leseprobe finden Sie bei amazon: http://www.amazon.de/Lust-Cash-Linstadt-Jackie-E-ebook/dp/B00IOD9HV8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1400317225&sr=8-1&keywords=lust+und+cash+in+linstadt

Autor: Jackie E.
Buch: Lust & Cash in Linstadt

Little-Cat

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Cupido_Books schreibt:
Wer bis zum 01.06.2014 die Frage beantwortet, warum ihn Bettis Sexabenteuer interessieren, ist mit ein bisschen Glück dabei!

Ich steh grad auf dem Schlauch, wen meint Ihr mit Ihn?

Cupido_Books

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@Little-Cat

gute Frage! Also formulieren wir es neu: Wer bis zum 1.Juni die Frage beantwortet, warum Bettis Sexabenteuer interessant sind, ist mit ein bisschen Glück dabei!
;-)

Beiträge danach
61 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Tiffi20001

vor 3 Jahren

Vierter Teil - Betti arbeitet als Messehostess und entscheidet sich gegen die Interessen ihrer Möse – Betti versucht sich als Zofe und hat damit Erfolg – Eine Nachbesprechung mit Gunther und Eleonore läuft völlig aus dem Ruder – Eine Freundin, ein Kunde in einer Hoteltoilette und sogar Freddy erweisen sich als Langweiler.
Beitrag einblenden

Ich muss auch sagen, dass ich Gunther überhaupt nicht leiden kann und ich ihn wirklich sehr unsympathisch finde; im Gegensatz dazu fand ich Eleonore eigentlich ganz nett... Ich fand es auch gut, dass Betti mal in einem "normalen" Job beschrieben wurde, dadurch konnte ich mich noch besser in sie hineinversetzen. Die Session als Zofe fand ich ebenfalls sehr spannend und auch anschaulich beschrieben... hat mir gut gefallen.
Ich finde mittlerweile die schnellen Wechsel zwischen den Geschichten auch ganz gut, da sie das Buch besonders machen und dadurch ein guter Spannungsbogen aufrechterhalten wird :)
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil...

Cupido_Books

vor 3 Jahren

Feedback
@leseratte69

Liebe Leseratte, wir danken DIR fürs Mitmachen, und vor allem auch für deine ausführlichen Rezensionen! Bleib am Ball, Cupido Books hat in Kürze neues Lesefutter für dich, das auch mehr in die von dir bevorzugte Richtung geht ... Liebe Grüße, Cupido Books

Jackie_E

vor 3 Jahren

Feedback
Beitrag einblenden
@leseratte69

Hallo Leseratte, auch von mir ein dickes Dankeschön für deine Rezension! "Drei Leseratten" klingen doch sehr süß, ich freue mich darüber. :-)
Nur die arme Damentoilette und seine KollegInnen taten mir leid. Wo doch nach Woody Allen Sex nur schmutzig ist, wenn er richtig gemacht wird ;-)

Jackie_E

vor 3 Jahren

Vierter Teil - Betti arbeitet als Messehostess und entscheidet sich gegen die Interessen ihrer Möse – Betti versucht sich als Zofe und hat damit Erfolg – Eine Nachbesprechung mit Gunther und Eleonore läuft völlig aus dem Ruder – Eine Freundin, ein Kunde in einer Hoteltoilette und sogar Freddy erweisen sich als Langweiler.
Beitrag einblenden
@Tiffi20001

Ui, das freut mich aber, dass jemand meine abrupten Wechsel mag ;-)
Ich mag Eleonore auch. Aber irgendwie ist es bei dieser etwas farblosen Nebenrolle geblieben. Vielleicht hat sie ja nochmal einen Auftritt, oder eine Reinkarnation mit anderer Geschichte.
Viel Spaß beim Weiterlesen! Ich hoffe, du hast ein schattiges Plätzchen und eine Menge Eistee dafür.
LG Jackie

Tiffi20001

vor 3 Jahren

Fünfter Teil - Betti hat einen Kunden in einem Stundenhotel und bemerkt, dass sie ihre devote Rolle nicht mehr abstellen kann – Gunther bestärkt sie in dieser Entwicklung und nimmt sie mit auf eine Reise der Lust, die unerwartet endet – Betti will sich Freddy nicht anvertrauen und flüchtet sich in einen Bürojob.
Beitrag einblenden

Zunächst muss ich mich entschuldigen. Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit fertig gelesen und habe wegen der Uni irgendwie total vergessen, dass ich noch etwas dazu schreiben muss. Das tut mir leid.
Ich fand diesen Abschnitt ebenfalls gut, vor allem, dass man Betti auch mal in einen "normalen" Job erleben kann hat mir sehr gefallen.
Ich fand auch die Szene mit Gunther sehr gut und vor allem witzig dargestellt.

Tiffi20001

vor 3 Jahren

Sechster Teil - Betti geht zur Jubiläumsparty einer Kollegin und trifft einen alten Bekannten wieder – Betti stürzt sich in ein geschäftiges Doppelleben und sehnt sich nach Freddy – Es kommt zu einem Wiedersehen.
Beitrag einblenden

Ich fand dass das Ende etwas zu schnell war und ich hätte mir in der Szene noch etwas "mehr" zwischen Betti und Freddy gewünscht. Ich finde dennoch dass das Buch sehr gelungen ist und man einen guten Einblick in das Milieu erhalten kann.

Tiffi20001

vor 3 Jahren

Feedback
Beitrag einblenden

Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

Meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Jackie-E./Lust-Cash-in-Linstadt 1082221638-t/rezension/1105229466/

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks