Jackie Lea Sommers

 4.1 Sterne bei 17 Bewertungen

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Das Glück oder was auch immer passiert

Das Glück oder was auch immer passiert

 (18)
Erschienen am 05.05.2017

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Rezension zu "Das Glück oder was auch immer passiert" von Jackie Lea Sommers

Das Glück oder was auch immer passiert
BeaSwissgirlvor 4 Monaten

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Und ein weiteres " Sommerbuch" hat den Weg zu mir gefunden ;)

Der Schreibstil ist für ein Debut wirklich sehr sprachgewandt, flüssig, tiefgründig und versprühte für mich eine Mischung aus sommerlicher Leichtigkeit und einer gewissen Melancholie.
Erzählt wird übrigens in der ICH-Perspektive der siebzehnjährigen Lynn.

Entsprechend sind ihre Gefühle oder Gedanken am besten oder ausführlichsten dargestellt. Lynn ist noch jung, wächst in einer Pfarrersfamilie und in einem kleinen Ort auf, weshalb für mich ihre Handlungen nachvollziehbar waren. Auch wenn ich persönlich nicht vollumfänglich mit ihrem Verhalten einverstanden war. Im Grossen und Ganzen mochte ich sie aber wirklich gerne.
Auch Elliot war mir sympathisch, eigentlich wäre er DER perfekte Freund, weshalb ich mit ihm doch stark solidarisierte....
Silas wirkte auf mich über einen langen Zeitraum sehr mysteriös und ich wurde nicht so ganz schlau aus ihm.
Ebenso erging es mir mit seiner Schwester Laurel allerdings klärt sich dies mit der Zeit ja auf.
Weitere Charaktere wie der beste Freund von Elliot oder die Familie von Lynn oder Silas waren für den Verlauf der Geschichte ausreichend ausgearbeitet.
Der Buchrückentext weist ja schon darauf hin, dass sich hier auch eine Liebesgeschichte anbahnt, gerade vor dieser Konstellation hatte ich etwas Bammel, allerdings war die Umsetzung sehr feinfühlig.

Allgemein ist dies hier eher ein Buch der leisen Töne es geht viel um Glaube, Philosophie, die Liebe zur Literatur, insbesondere auch Gedichte. Man spürt auch, dass die Autorin sicher eigene Leidenschaften und Erfahrungen hat miteinfliessen lassen.
Ebenfalls wird eine bestimmte " Wahrnehmungsstörung" thematisiert von der ich persönlich noch nie etwas gehört habe.
Es wird nie triefend kitschig, übertrieben dramatisch oder endet mit Friede, Freude, Eierkuchen....Dennoch gab es für mich immer wieder Momente, die mich stark berührt haben auf eine überaus authentische Art. 
Es handelt sich hier also um keine locker, leicht, fluffige, Strandlektüre auch wenn es durchaus humorvolle Szenen gibt und ebenso Sommerfeeling aufkommt.

Ich vergebe hiermit sehr gute vier Sterne 

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Book_loves avatar

Rezension zu "Das Glück oder was auch immer passiert" von Jackie Lea Sommers

Das Glück oder was auch immer passiert
Book_lovevor einem Jahr

Klasse Sommerlektüre für zwischendurch :)

Inhalt

Silas und Lynn – eine explosive Mischung – ein einzigartiger Sommer

Silas Hart, 17, gutaussehend, sarkastisch, faszinierend, stellt das Leben von Lynn komplett auf den Kopf. Neu in der Stadt ist er so völlig anders als all die anderen Jungs in Green Lake City. Er ist ein leidenschaftlicher Leser, liebt Gedichte, mag Philosophie, ist rotzfrech, entwaffnend ehrlich und einfach hinreißend. Aber Silas hat noch eine Zwillingsschwester, die ein Geheimnis umgibt. Und Lynn hat bereits seit Jahren einen Freund. Während sich Silas und Lynn immer stärker ineinander verlieben und einen unvergleichlichen Sommer erleben, bahnt sich eine Katastrophe an …

Charakter

Lynn fand ich mit jeder Seite die ich gelesen habe besser. Sie ist ein ganz normales Mädchen im Alter von 17 Jahren, in die man sich sehr gut hinein versetzten kann. Ich habe es genossen mit ihr alles kennenzulernen und Stück für Stück zu entdecken wer die Harts sind und auch wer sie selbst ist.

Silas hat mir auch gut gefallen, wobei er mir in manchen Situationen ein wenig blass erschienen ist.

Laurel hat mir ebenfalls gut gefallen, auch ihre Art zu denken konnte mich faszinieren.

Schreibweise

Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Vor allem am Ende konnte er mich sehr fesseln. An ein paar Stellen hat die Autorin ein paar Klischees eingebaut, die das Buch gar nicht gebraucht hätte.

Meine Meinung

Ein wundervolles Buch für zwischendurch. Es werden interessante Themen aufgegriffen. Auch das Setting hat die Autorin gut gewählt. Es passt zur Geschichte. Das Ende hat mich sehr berührt. Auch hier muss ich kurz auf das Cover aufmerksam machen, dass mich dazu antrieb das Buch zu kaufen :)

Dadurch dass Lynns Vater Pfarrer ist, geht es in dem Buch ein wenig um Gott, wobei ich nicht fand dass es extrem oft vorkam, da Lynn am Anfang eher nicht wirklich an Gott glaubt bzw. ihn richtig wahrnimmt. Durch dass Ende wird nochmal auf das Thema zurück gegriffen, dass fand ich aber sehr passend. Auch geht es in dem Buch viel um Bücher, Gedichte und grundsätzlich um Geschichte, für ein Buch für zwischendurch sehr tolle Themen.

Ich hoffe euch konnte meine Rezension weiterhelfen. Ein schönes Buch für zwischendurch, dass mich vor allem am Ende berühren konnte. Ich wünsche euch entspannte Lesestunden!

Viele Liebe Grüße

Book_love

Kommentare: 2
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Tintenbluetes avatar

Rezension zu "Das Glück oder was auch immer passiert" von Jackie Lea Sommers

Das Glück oder was auch immer passiert
Tintenbluetevor einem Jahr

Der Klappentext von „Das Glück oder was auch immer passiert“ verspricht jede Menge Sommerstimmung, eine zarte Liebesgeschichte und eine gute Portion Dramatik, wodurch mich das Buch sofort angesprochen hat.

Die Geschichte ist in einer amerikanischen Kleinstadt namens Green Lake City angesiedelt und setzt zu Beginn der Sommerferien ein. Lynn, die 17 jährige Protagonistin, ist anfangs alles andere als gut gelaunt: Ihr Freund Elliot arbeitet die ganzen Sommerferien, um sich ein Auto finanzieren zu können, und ihre beste Freundin ist zu einem Sommercamp aufgebrochen. Nicht gerade das, was sie sich von ihren Sommerferien erwartet hat. Die Ausgangssituation ist also alles andere als berauschend, was sich jedoch abrupt ändert, als Lynn auf den neu zugezogenen Silas Hart trifft. Dies passiert direkt auf den ersten paar Seiten, was ich äußerst positiv fand, da die Geschichte so ziemlich schnell ins Rollen kommt.

Lynn ist die Tochter des Pfarrers von Green Lake City und verhält sich demgemäß auch sehr brav und überlegt. Sie ist das typische Mädchen von nebenan, wodurch sie zu Beginn etwas langweilig wirkt, was sich jedoch im Laufe der Geschichte ändert. Generell macht sie eine deutliche Entwicklung durch; sieht sie sich selbst anfangs noch als ein Mensch ohne Konturen, so kann man deutlich mitverfolgen, wie sie zunehmend Form annimmt und sich selbst besser kennenlernt. Mit diesem Selbstfindungsprozess geht auch ein zunehmend rebellisches Verhalten einher, was sich jedoch noch im Rahmen gehalten hat und Lynn meiner Meinung nach nur noch authentischer gemacht hat. Jedoch muss ich sagen, dass sie im Hinblick auf ihren Umgang mit ihrem Freund Elliot bei mir leider deutlich an Sympathie eingebüßt hat. Sie war mir an einigen Stellen einfach zu egoistisch und selbstbezogen, was im Teenageralter vielleicht auch teilweise normal ist, mich aber doch ziemlich gestört hat.

Silas hingegen war mir während des gesamten Verlaufs der Geschichte sympathisch. Auch er hat seine Ecken und Kanten, wodurch er für mich aber nur noch sympathischer wurde. Sehr besonders an ihm ist seine Leidenschaft für die Poesie und seine Tiefgründigkeit. Silas wirkt oft sehr ernst und nachdenklich, hat jedoch auch seine lustigen Momente, in denen er Lynn nicht nur zum Lachen, sondern oft auch auf hundertachtzig bringt. Diese Mischung hat mir richtig gut gefallen und so hat es auch nicht lange gedauert, bis ich Silas in mein Herz geschlossen hatte.

Die Nebencharaktere finde ich im Großen und Ganzen durchaus interessant. Besonders Silas Zwillingsschwester Laurel hat es mir angetan. Sie ist ein äußerst komplexer Charakter mit einer unglaublich spannenden Geschichte. Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um sie am besten in diesem Buch gefallen hat, jedoch steht diese natürlich nicht im Mittelpunkt der Geschichte und wird deshalb leider nicht so tiefgehend behandelt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Liebesgeschichte, die sich im Laufe des Buches entwickelt fand ich ganz süß, allerdings auch nicht besonders ergreifend oder mitreißend.

Gut gefallen haben mir die Einschübe von Poesie und die tiefschürfenden Gespräche zwischen Silas und Lynn, die mich mehrmals zum Nachdenken angeregt haben. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin ist das Buch aber trotzdem flüssig zu lesen und eher leichte Kost, die sich bestens für einen entspannten Sommertag eignet.

Kritisieren muss ich, dass die Geschichte ziemlich lange gebraucht hat, bis sie so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Die ersten beiden Drittel waren zwar ganz schön und nett, aber leider auch ein bisschen langweilig. So richtig Spannung kam für mich leider erst im letzten Drittel der Geschichte auf. Hier hat es die Autorin dann aber auf jeden Fall geschafft, mich zu überraschen und emotional mitzureißen.

Fazit


Die Geschichte um Silas und Lynn ist besonders für all diejenigen empfehlenswert, die Poesie mögen und nach einer Sommerlektüre mit einer zarten Liebesgeschichte suchen. Die erstem beiden Drittel des Buches konnten mich leider nicht vom Hocker hauen, gegen Ende hin hat es die Autorin dann aber doch noch geschafft, mich zu überraschen und emotional mitzureißen.

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