Jackson Pearce Fathomless

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Inhaltsangabe zu „Fathomless“ von Jackson Pearce

A dark, modern reimagining of Hans Christian Andersen's The Little Mermaid, from the author of Sisters Red and Sweetly. (Quelle:'Flexibler Einband/04.07.2013')
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  • Rezension zu "Fathomless" von Jackson Pearce

    Fathomless

    TanjaLovesBooks

    17. September 2012 um 18:37

    Kurzbeschreibung Celia Reynolds is the youngest in a set of triplets and the one with the least valuable power. Anne can see the future, and Jane can see the present, but all Celia can see is the past. And the past seems so insignificant -- until Celia meets Lo. Lo doesn't know who she is. Or who she was. Once a human, she is now almost entirely a creature of the sea -- a nymph, an ocean girl, a mermaid -- all terms too pretty for the soulless monster she knows she's becoming. Lo clings to shreds of her former self, fighting to remember her past, even as she's tempted to embrace her dark immortality. When a handsome boy named Jude falls off a pier and into the ocean, Celia and Lo work together to rescue him from the waves. The two form a friendship, but soon they find themselves competing for Jude's affection. Lo wants more than that, though. According to the ocean girls, there's only one way for Lo to earn back her humanity. She must persuade a mortal to love her . . . and steal his soul. Buchgestaltung Ich finde das Cover einfach gelungen. Das Motiv und der Titel, die ganze Aufmachung ist einfach hübsch. Im Innenteil findet sich vor jedem Kapitel, je nach dem welcher Charakter es erzählt, ein kleines Symbol, das etwas mit dem Meer zu tun hat, wie z.B. eine Muschel und die Schriftart ist jedes Mal etwas anderes, was ich richtig toll finde. Etwas schade ist nur, das hier das Motiv nicht mehr zu den anderen Büchern der Reihe passt und der Roman zudem nicht mehr bei Hodders, sondern Little Brown erschienen ist, was heißt, dass diese HC Ausgabe etwas kleiner ist, als die anderen. So etwas finde ich immer blöd – nichtsdestotrotz eine tolle Buchgestaltung! Meinung Kann man eigentlich über ein Buch, das man wirklich mochte sagen, dass man enttäuscht ist? Ich hatte große Erwartungen an Jackson Pearces neues Buch, zumal sie eine meiner Lieblingsautorin ist und ich bisher jedes Buch sehr gemocht habe. Bei Fathomless hatte ich zwischendurch immer wieder Zweifel, was die Geschichte angeht und ab und an, gab es sogar Elemente, die mir nicht gefallen haben :/ Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Personen erzählt. Der erste Charakter, den wir kennen lernen ist Celia. Ich mochte sie wirklich sehr. Sie hadert mit ihrer eigenen Identität, weil sie sich immer nur als Ganzes sieht, wenn sie mit ihren Schwestern zusammen ist. Es war einfach toll zu lesen, wie sie sich den ganzen Roman über weiter entwickelt und hier wieder diese ganzen Werte im Vordergrund stehen, wie Familie, Freundschaft, Träume und die Zukunft eines Lebens, von dem man gar nicht weiß, was man damit anfangen will. Celia war in vielerlei Hinsicht das nette Mädchen von nebenan, etwas unsicher, aber freundlich, witzig und liebenswert, was es sehr leicht gemacht hat sie zu mögen. Die zweite Person ist Lo. Sie ist eine Meerjungfrau und verfolgt das Leben der Menschen aus dem Ozean heraus. Die dritte Person ist Lo`s anderes Ich. Es ist nämlich so, dass Lo sich nicht an ihr Leben als Mensch erinnern kann und jedes Mal, wenn Celia ihr hilft, ändert sich ihr Charakter zu Naida, ihrem Menschen-Ich und wir werden in Rückblicke hinein geworfen. Das fand ich Stellenweise etwas seltsam. Die Art und Weise, wie diese „Verwandlung“ von statten ging war wirklich sehr düster und gruselig, mysteriöse und spannend, aber es genauso merkwürdig und oftmals verwirrend. Ich hatte manchmal das Gefühl, das der Perspektivenwechsel gar nicht nötig war, um die Geschichte voran zu treiben (welche ohnehin schon sehr kurz war). Die Charaktere treffen aufeinander, als Lo Jude das Leben rettet und dieser denk, es wäre Celias Verdienst, weil sie ihn aus dem Wasser zieht. So verbinden sich die vielen Geschichten miteinander und es fängt an interessant zu werden. Auf der einen Seite verändert sich Celia durch die Begegnung mit Jude und stellt viel in Frage, fängt an ihr Leben zu genießen, auf der anderen Seite will sie mehr über Lo erfahren und dieser helfen. Hier kommen dann die Gaben der drei Schwestern ins Spiel, welche ich absolut innovativ fand! Ich meine, drei Geschwister und jede kann in eine bestimmte Zeit blicken? Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Ich fand die Idee einfach richtig toll und die Art und Weise wie alles beschrieben wurde, durch Erklärungen und Gedankengänge, Erinnerungen und Dialoge war sehr authentisch! Die Autorin hat wunderbar rüber gebracht, wie schwer es für die drei Schwestern ist so zu leben, wie sehr sie der Zusammenhalt stärkt und wie sehr sie einander brauchen. Der Plot ist eine unterhaltsame Mischung, als kleinen Actionszenen, melancholischen Dialogen und einer süßen Liebesgeschichte, die mit ihrem Charme überzeugen kann. Obwohl der gesamte Roman oftmals etwas oberflächlich wirkt, gab es keine Sekunde, die ich das Lesen nicht genossen hätte. Es ist eine ruhige Reise auf der wie Celia begleiten, wenn sie Lo´s Geheimnis aufdeckt und Jude der Wahrheit immer näher kommt. Zum Ende des Romans erwartet einen dann sehr viel Spannung. Die Konflikte verlagern sich zu einem großen Höhepunkt und sind fesselnd dargestellt. Die Nacherzählung des Märchens „die kleine Meerjungfrau“ ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Die Geschichte wurde hier nur als Grundidee verwendet und die Geschichte enthält so viele eigene Elemente, dass man diese mit dem Märchen kaum vergleichen kann. Ich finde es super, dass die Autorin sich davon inspirieren lässt, dennoch aber ihre eigene Geschichte schreibt. Leider hat mir das Ende des Buches nicht so gut gefallen. Es ist relativ offen und es bleiben sehr viele Fragen zurück, insbesondere im Bezug auf Lo, dass mich dass schon etwas gestört hat. Jackson Pearce´s Bücher sind immerhin Einzelbände und man hat keine Aussicht auf eine Fortsetzung, die mehr erklärt. Ich finde, ein paar mehr Seiten hätten dem Roman nicht geschadet, anstatt alles schnell in einem Prolog abzuhandeln, damit alles seinen Abschluss findet. Fazit Ein tolles Buch, das eine wunderbare Neuinterpretation des Märchens von Hans Christian Anderson ist. Charmant, federleicht und oftmals sehr düster, erzählt die Autorin eine Geschichte über Freundschaft, Familie und das Schicksal. Leider hat das Buch auch schwache Momente, wirkt im Gesamtkonzept etwas zu rasch und kurz. Ich wurde trotzdem gut unterhalten, aber Jackson Pearce´s bestes Buch ist es nicht.

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