Das Problem mit den Frauen

von Jacky Fleming 
4,3 Sterne bei21 Bewertungen
Das Problem mit den Frauen
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Neue Kurzmeinungen

once-upon-a-times avatar

Sehr großartig, witzig, sarkastisch und geistreich - ein tolles kleines Buch, auch zum Verschenken.

Alina97s avatar

Ein ganz herrliches kleines Buch!

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Inhaltsangabe zu "Das Problem mit den Frauen"

Feministisch! Herrlich sarkastisch! Und gar nicht dämlich!
Können Frauen Genies sein? Oder sind ihre Arme zu kurz und ihre Köpfe zu klein? Warum haben wir im Geschichtsunterricht nur über zwei drei Frauen etwas gelernt? Was haben eigentlich all die anderen früher gemacht?

»Jacky Fleming schaut genau hin – und das muss sie auch, denn sie sind schwer zu finden: Frauen in der Geschichte.« The Guardian

»Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, dass das Weib weder zu großen geistigen, noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist.« Arthur Schopenhauer

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462050240
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:16.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    daruebers avatar
    daruebervor einem Jahr
    Ich wurde leider ein bisschen enttäuscht..

    Die Kurzbeschreibung klingt sehr gut und verspricht eine unterhaltsame Lesezeit. Irgendwie ist der Funke bei mir aber nicht ganz übergesprungen.


    Der Aufbau des Buches gefällt mir gut. Wir haben wir keinen richtigen Text, sondern viel eher eine Art Comic. Auf jeder Seite finden sich schöne Illustrationen, die die Lesezeit noch viel angenehmer und lustiger machen. Mir hat Jacky Flemings sarkastischer Unterton ganz gut gefallen und ich fand es schön, dass sie diesen auch das gesamte Buch über beibehalten hat.

    Mehr als einmal habe ich beim Lesen lachen müssen. Die Sprüche und Kommentare, die die Autorin abzugeben hat, sind teilweise wirklich zum sehr witzig.


    Das Buch ist sehr dünn und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich hatte das Buch nach nicht einmal einer Stunde beendet. Meiner Meinung nach hätte man das Buch also ruhig noch ein wenig mit Leben füllen können. Über mehr Erläuterungen und Ausweitungen hätte ich mich sehr gefreut, so muss ich leider gestehen, dass mir nicht viel im Gedächtnis geblieben ist.


    Ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Die Autorin schreibt darüber, dass Frauen in der Geschichte nicht so oft vorkommen. Anstatt allerdings Frauen der Geschichte dann wirklich hervorzuheben und herauszustellen, was diese geleistet haben, werden lediglich ein paar Namen genannt. Viel eher wird sich dann weiterhin auf die Männer konzentriert, die ja so böse und gemein sind.

    Natürlich ist das ein Stilmittel, um darzustellen, was Männer zu dieser Zeit über Frauen gesagt und gedacht haben, doch wenn es dann dabei bleibt und ich über die wichtigen Frauen der Geschichte noch immer nicht mehr als ein paar Namen weiß, dann ist das, meiner Meinung nach, nicht ausreichend.


    Ich hätte wirklich gerne mehr über die Geschichte mancher Frauen gehört, die wirklich interessant zu erzählen gewesen wären. Da das nicht passiert ist, bleibt generell wenig im Gedächtnis, außer dem klassischen »Männer sind scheiße und Frauen arme Wesen« - da hätte ich noch mehr gebraucht. Der Inhalt des Buches reicht für mich nicht aus, um mir eine wirkliche Meinung über die Qualität bilden zu können – so kann ich nur sagen, dass es mir zu wenig war.


    Insgesamt ein humorvolles, sarkastisches Buch zum einmaligen Lesen, von dem allerdings nicht viel im Gedächtnis bleibt und das nicht genug Fragen aufwirft, so wie ich es mir eigentlich erhofft habe.


    »Das Problem mit den Frauen« von Jacky Fleming bekommt von mir 3 Sterne.

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    Bris avatar
    Brivor einem Jahr
    Short but great

    Es gibt Bücher, die haben richtig Substanz und trotzdem kann man nicht allzu viel über sie sagen, außer: guckt selbst. Eines dieser Bücher ist das im Kiwi-Verlag von Jacky Fleming erschienene Das Problem mit den Frauen. Ausgangspunkt dieses überaus witzigen, klugen und außergewöhnlichen Büchleins war die natürlich nicht ganz ernst gemeinte Feststellung, dass es keine Frauen gibt, die Geschichte schrieben. Oder haben wir nur nicht genau aufgepasst?

    Jacky Fleming ist Zeichnerin und Feministin - die Reihenfolge spielt hier keine Rolle - und sieht ganz genau hin. Jegliches Vorurteil Frauen gegenüber, sie wären einfach nicht dazu geschaffen, Großes zu leisten, nimmt sie großartig aufs Korn. Feministisch, witzig, sarkastisch, manchmal böse, aber immer klug setzt sie sich mit dem männlichen Unverstand auseinander, der sich selbst Frauen gegenüber als höher wertig feiert.

    Ein knappes Büchlein, das viel zu schnell durchgeblättert ist, dafür aber immer wieder aufs Neue in die Hand genommen werden wird und erstens damit aufräumt, dass es keine Frauen in der Geschichte gäbe - Männer lassen sie nur gerne unerwähnt - und zweitens Lust darauf macht, mal wieder mehr über Frauen zu lesen. Noch dazu serviert es einige interessante Fakten.

    Ein Buch, das mindestens jede Frau besitzen sollte - und sei es nur, um sich ab und an daran zu erinnern, wie engstirnig Männer doch sein können und dem lachend entgegenzutreten.


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    liberiariums avatar
    liberiariumvor einem Jahr
    Probleme? Was für Probleme?

    PLOTWarum tauchen in der Geschichte so wenige Frauen auf? Aus welchem Grund haben wir immer nur vom Genie des Mannes gehört? Liegt es an der anatomischen Beschaffenheit der Frau? Die Feministin Jacky Fleming beschäftigt sich in Das Problem mit den Frauen mit Frauenbildern in der Geschichte.


    MEINUNG
    Der Titel fiel mir das erste Mal im Programm des Kiwi-Verlags auf und ich war sofort begeistert! Das Cover zeigt bereits, dass es sich bei dem Werk um ein satirisches Illustrationsbuch handelt und diese Idee gefiel mir von Anfang an. 

    Jacky Fleming zeichnet seit 1978 für Verlage und große Zeitungsblätter. Während ihres Kunststudiums hat sie sich mit dem Feminismus auseinandergesetzt – und genau diese beiden Aspekte vereinen sich jetzt in Das Problem mit den Frauen. 

    Es handelt sich hierbei um ein illustriertes Buch im Pappband, das in seiner Aufmachung ziemlich stilvoll daherkommt. Das Format ist durch die handliche Größe sehr praktisch und fast wie ein kleines Geschenkbuch konzipiert. Sogar ein Lesebändchen wurde eingearbeitet, obwohl der Titel lediglich 128 Seiten umfasst. 
    Das bedeutet dadurch leider auch, dass man das Illustrationsbuch ziemlich schnell ausgelesen hat. Es handelt sich zwar nur um ein kurzes Lesevergnügen, dafür wurde ich sehr gut unterhalten. 

    Bereits die ersten Seiten haben bei mir für Lacher gesorgt. Die Rolle der Frau wird in diesem Titel ganz schön auf den Arm genommen – allerdings zugunsten der Frau! Das Problem mit den Frauen ist Satire pur. So wird beispielsweise unter anderem das Krankheitsbild der Frau als Hysterikerin parodiert. Meiner Meinung nach darf man an dieses Illustrationsbuch nicht allzu ernst drangehen, denn es soll hauptsächlich unterhalten.
    Aber nicht nur der Witz steht im Vordergrund, denn natürlich soll auch erzählt werden, wie sich die Rollenbilder der Frau im Laufe der Geschichte gewandelt haben. Dabei wird schnell deutlich, dass vor allem die gesellschaftlich geprägten Rollenvorstellungen die Frauen oft einschränkten. Jacky Fleming geht auf viele historische Persönlichkeiten ein (die jedoch nicht nur Frauen sind!). Dennoch lernt man dadurch interessante Frauenfiguren aus der Historie kennen, von denen man vielleicht noch gar nicht so viel wusste. Ich habe direkt einige Namen im Internet gesucht und nachgeforscht, um mehr über die Persönlichkeiten zu erfahren. 
    An einigen Stellen ist der Titel aber auch ziemlich erschreckend, vor allem wenn die männlichen historischen Figuren auftauchen. Da muss man aus unserer heutigen Perspektive schon die Zähne zusammenbeißen, wenn man sich durchliest, welche Ansichten diese bezüglich des Frauenbildes angeblich vertreten haben sollen. Manchmal sind die Szenen witzig, teilweise aber auch einfach nur zum Kopfschütteln. 

    Die Illustrationen sind minimalistisch gehalten, doch gerade damit kann Jacky Fleming überzeugen. Mir hat die Bebilderung sehr gut gefallen, auch wenn der Titel unkoloriert ist. Die Zeichnungen übernehmen auch oft die humoristische Rolle und sind das, was mich zum Lachen brachte. Darüber hinaus ist das Illustrationsbuch handgelettert – man spürt direkt die Liebe, die Jacky Fleming in diesen Titel gesteckt hat! Das Handlettering unterstreicht zudem den Minimalismus. 



    FAZIT
    Mich konnte Das Problem mit den Frauen vollkommen überzeugen. Ich habe beim Lesen sehr oft gelacht, an anderen Stellen wiederum die Stirn gerunzelt, denn Gleichberechtigung war in der Historie ja schließlich nicht unbedingt Thema Nummer eins. Jacky Fleming zeigt Szenen auf, die teilweise wirklich erschreckend und heutzutage gar nicht mehr vorstellbar sind. Durch die einfachen Zeichnungen und den Minimalismus an reduziertem Text wirkt Das Problem mit den Frauen wie ein kleines Geschenkbuch und meiner Meinung nach kann man den Titel wirklich jedem schenken! Das einzige Manko? Der Titel ist sehr kurz und damit in wenigen Augenblicken ausgelesen. Ich habe mich köstlich amüsiert, weshalb Das Problem mit den Frauen von Jacky Fleming meine volle Leseempfehlung erhält. Ich vergebe daher fünf von fünf Lesebrillen! 

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 2 Jahren
    Bitterböse

    Klappentext:
    Können Frauen Genies sein? Oder sind ihre Arme zu kurz und ihre Köpfe zu klein? Warum haben wir im Geschichtsunterricht nur über zwei drei Frauen etwas gelernt? Was haben eigentlich all die anderen früher gemacht?

    Meinung:
    Ja, ja, mit den Frauen hat man es nicht einfach. Da meinen die doch glatt, Genies sein zu können, dabei weiß doch jeder Mann, dass die Köpfe von Frauen viel zu klein dafür sind. Und festhalten können Sie ja auch nichts gut, schließlich lassen sie ja alles fallen.
    So witzig das auf den ersten Blick klingt, sind diese Behauptungen aber keine freie Erfindung, sondern wurden tatsächlich von dem einen oder anderen männlichen Genie so geäußert. Zwar ist das schon eine Weile her, dass diese Behauptungen aufgestellt wurden, trotzdem wird diesen wichtigen Männern immer noch viel Bedeutung zugesprochen. Gerade in der Jahrhundertwende trifft man auf unheimlich viele, kluge Männer. Aber wo sind da die Frauen?
    Jacky Fleming nimmt in diesem kleinen, aber feinen Werk dieser Thesen und gängigen Klischees der Frauen vor und um die Jahrhundertwende vor und zeigt, warum es so gut wie keine Frau geschafft hat, sich in die Geschichtsbücher einzubringen: Einfach weil sie keiner ernst nehmen wollte. Traurig, aber leider nur zu wahr.
    In kleinen Cartoons überzeichnet sie bitterböse und mit viel schwarzem Humor, wie schwer es die Damenwelt seinerzeit hatte und zeigt gleichzeitig auch, wie sehr sich dieses Gedankengut auch heutzutage immer noch in den Köpfen der Menschen und Männer hält. Das Problem mit den Frauen ist zwar nur ein kleines Buch und relativ schnell gelesen, dafür aber klingt es noch lange nach.

    Fazit:
    Ein großartiges, bitterböses und leider viel zu wahres Buch über Vorurteile, die sich bis heute in den Köpfen der Menschen wieder finden können und zum Lachen, Schmunzeln aber vor allem zum Nachdenken anregt. Eine kleine, aber feine Lektüre, die man nicht so schnell wieder vergisst.
    Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Kiepenheuer & Witsch Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    once-upon-a-times avatar
    once-upon-a-timevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr großartig, witzig, sarkastisch und geistreich - ein tolles kleines Buch, auch zum Verschenken.
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    Alina97s avatar
    Alina97vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ganz herrliches kleines Buch!
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    hannipalannis avatar
    hannipalannivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich feiere dieses Buch!
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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ca. 2000 Jahre gezielter Machterhalt, Chauvinismus und Patriachat unter ironisch, sarkastischer Lupe mit umwerfendem Humor entblößt. Bestens
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    DasBuecherregals avatar
    DasBuecherregalvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Super witzig und ein toller Beitrag zum Thema Feminismus
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    EuleHeules avatar
    EuleHeulevor einem Monat

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