Jacky Gleich

 3,7 Sterne bei 39 Bewertungen

Lebenslauf

Jacky Gleich, 1964 in Darmstadt geboren, wuchs in der Nähe von Berlin auf und studierte Trickfilm an der Filmhochschule Babelsberg in Potsdam. Nebst vielen Trickfilmen hat sie zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene illustriert und dafür renommierte Auszeichnungen erhalten, u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Gustav-Heinemann-Friedenspreis.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jacky Gleich

Cover des Buches Der Handschuh (ISBN: 9783949276699)

Der Handschuh

(5)
Erschienen am 28.01.2026
Cover des Buches Der Aufsatz (ISBN: 9783791519104)

Der Aufsatz

(3)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Der verlorene Otto (ISBN: 9783869210766)

Der verlorene Otto

(3)
Erschienen am 03.08.2011
Cover des Buches Oma Erbse (ISBN: 9783446272576)

Oma Erbse

(2)
Erschienen am 14.02.2022
Cover des Buches Otto war nicht begeistert (ISBN: 9783446256996)

Otto war nicht begeistert

(2)
Erschienen am 25.09.2017
Cover des Buches Als ich Maria war (ISBN: 9783446235915)

Als ich Maria war

(3)
Erschienen am 06.09.2010
Cover des Buches Anna, genannt Humpelhexe (ISBN: 9783356009385)

Anna, genannt Humpelhexe

(2)
Erschienen am 07.01.2016
Cover des Buches Cassie liebt Beethoven (ISBN: 9783499212772)

Cassie liebt Beethoven

(2)
Erschienen am 01.08.2004

Neue Rezensionen zu Jacky Gleich

Cover des Buches Schwups und das Wunder der Geburt (ISBN: 9783877771419)
Maza_e_Keqes avatar

Rezension zu "Schwups und das Wunder der Geburt" von Anne Meier-Hezinger

Maza_e_Keqe
Verwirrend und nicht nach meinem Geschmack

In der Monster-Familie wird ein Baby geboren und die "Personen", die nicht mit im Raum sind, spekulieren darüber, wie es wohl zur Welt komen könnte. Die Ideen, auf die sie kommen, sind interessant und teils ziemlich kurios. Die Texte sind gereimt und lassen sich vermutlich auch gut vorlesen.

Dieses Büchlein ist eine Fortsetzung, was man deutlich merkt. Es wäre sicher sinnvoll die ersten Bände der Reihe zu kennen, in der hoffentlich die Figuren vorgestellt werden. Bei den vielen Mitgliedern der Monster-Familie bin ich regelmäßig durcheinander gekommen. Das kann auch daran liegen, dass die Illustrationen für meinen persönlichen Geschmack sehr unsauber und skizzenhaft gestaltet sind; so als hätte ein Kind sie gezeichnet. Da zwischendurch offenbar auch die Kleidung gewechselt wird, hab ich schnell den Überblick verloren.

Die Idee der Geschichte ist grundsätzlich lustig, die Umsetzung gefällt mir nicht und auch die tatsächliche "Auflösung", wie die Geburt abläuft hätte man meiner Meinung nach anders gestalten können.

Fazit: wer die anderen Bücher kennt und mag, wird auch diese Geschichte gut finden. Für mich ist sie nichts.

Cover des Buches Als ich Maria war (ISBN: 9783446235915)
Aischas avatar

Rezension zu "Als ich Maria war" von Jutta Richter

Aischa
Mitleid ist zu wenig

„Als ich Maria war“ von Jutta Richter und Jacky Gleich ist ein Bilderbuch, das mit seinem ernsten Ton auffällt – allerdings weniger durch gelungene Umsetzung als durch eine problematische Darstellung von Ausgrenzung. Obwohl sowohl Autorin als auch Illustratorin vielfach ausgezeichnet sind, überzeugt mich dieses Buch insgesamt nicht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive eines kleinen Mädchens, das in der Schule gemobbt  wird. Erst in der zweiten Hälfte wird deutlich, dass sie eine Person of Colour ist – ein erzählerischer Kniff, der zunächst interessant wirkt, sich aber als fragwürdig erweist. Denn ihr Schwarz-Sein ist im Buch nicht positiv oder empowernd besetzt, sondern verstärkt ihr Anderssein und ihre Isolation. Die eigentlichen Probleme – Diskriminierung und Rassismus – werden nicht klar benannt, stattdessen scheint das „Besonders-Sein“ des Kindes selbst das Problem zu sein.

Besonders irritierend finde ich, dass die Ich-Erzählerin trotz ihrer Perspektive durchgehend Objekt und Opfer bleibt. Sie hat keinen Namen, oft nicht einmal ein Gesicht, keine hörbare Stimme nach außen. Sie wehrt sich nicht: nicht gegen das Mobbing, nicht gegen die Entscheidungen der Erwachsenen, nicht gegen die Rollen, die ihr aufgezwungen werden. Sie schweigt und erträgt – bis hin zur Rolle des Schafs, die sie im Krippenspiel spielen soll. Diese Passivität wird nicht hinterfragt, sondern erscheint normal.

Auch die Erwachsenenfiguren enttäuschen: Die Mutter bietet keine wirkliche Unterstützung, der Lehrer erscheint autoritär und unsensibel. Das Mädchen bleibt allein mit ihren Erfahrungen. Ihre einzige aktive Handlung ist das Schreiben eines Wunschzettels an das Christkind – Hoffnung wird hier ausschließlich ins Religiöse, nicht ins eigene Handeln oder in solidarische Beziehungen verlagert.

Die Bildsprache verstärkt die Problematik: Die Hautfarbe des Mädchens wird durch vollständige Nacktheit betont, was stereotype Assoziationen reproduziert. „Schwarz“ wird nicht als politische Selbstbezeichnung oder Identität reflektiert, sondern lediglich als Farbbeschreibung genutzt – ohne Kontext, ohne Einordnung, ohne Stärkung.

Am Ende bleibt unklar, ob sich für das Mädchen etwas verändert. Für Schwarze Kinder bietet das Buch keine positive Identifikationsfigur, für weiße Kinder erzeugt es vor allem Mitleid – und auch das ist keine wünschenswerte Perspektive.

So bleibt „Als ich Maria war“ ein deprimierendes Buch, das Ausgrenzung zeigt, ohne ihr etwas entgegenzusetzen. Es stellt Leid aus, statt Handlungsmöglichkeiten oder Unterstützung sichtbar zu machen – und verschenkt damit die Chance, wirklich stärkend oder aufklärend zu wirken.

Cover des Buches Der Handschuh (ISBN: 9783934029224)
P

Rezension zu "Der Handschuh" von Friedrich Schiller

Pegasus1989
Schwieriges Werk

Ich habe dieses Buch zu hassen gelernt. Damals im 12. Schuljahr musste ich das ganze Werk im Deutschleistungskurs analysieren und will es seitdem nie wieder lesen. Dafür, dass es ein Kinderbuch sein soll, finde ich die Sprache reichlich hochgestochen und für Kinder nur schwer verständlich. Zudem werden Handlungen beschrieben, die Kinder lieber nicht so detailliert lesen sollten. Für mich ist dieses Werk zu langwierig und zu hochgestochen verfasst. 2 Sterne hat es von mir nur erhalten, weil es ein wenig Spannung aufweist und erst durch den Verlust wirklich interessant wird.

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