Jacob Grimm Deutsche Sagen

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Inhaltsangabe zu „Deutsche Sagen“ von Jacob Grimm

Mit den ›Kinder- und Hausmärchen‹ wurden die Brüder Grimm weltberühmt. In ihrer zweiten großen Sammlung wenden sie sich dem Schatz deutscher Sagen und Mythen zu und machen ihn in dieser Fülle erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Seither sind die Sagen vom Rattenfänger in Hameln, von Rübezahl, Freischütz und Lohengrin nicht mehr wegzudenken aus unserem kulturellen Gedächtnis. Als Stoffquelle und Inspiration haben die ›Deutschen Sagen‹ von E.T.A. Hoffmann bis Richard Wagner die Literatur- und Operngeschichte geprägt.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. (Quelle:'Flexibler Einband/01.06.2010')

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    Deutsche Sagen

    Aliknecht

    04. February 2017 um 13:20

    Jacob und Wilhelm Grimm brachten ihre Sammlung Deutscher Sagen 1816 und 1816 in zwei Bänden heraus. Sie wurde bei weitem nicht so bekannt wie die Kinder- und Hausmärchen. Aber gerade das macht heute vielleicht ihren besonderen Reiz aus. Zur Abgrenzung zwischen Märchen und Sage schreiben die Brüder Grimm 1812 in der Vorrede zum ersten Band der Kinder- und Hausmärchen "Indessen unterscheiden sich Märchen sehr bestimmt von den eigentlich localen Volkssagen, die an leibhaftige Örter oder Helden der Geschichte gebunden sind".     Die vorliegende Ausgabe umfasst 579 Sagen und 26 weitere Sagen aus den Sagenaufzeichnungen im Handexemplar der Brüder Grimm. Sie erstrecken sich von den Germanen bis zur Reformation über einen Zeitraum von mehr als 1500 Jahren und kreisen um Motive wie verborgene Schätze, der entrückte Herrscher, die verzauberte Jungfrau, Nixen und Kobolde, Riesen und Zwerge, Wassergeister, Jäger, Ritter und Teufel und Geschichten über "manch Schöne Frau, die einem gefiel, der sie gerne zu Willen gehabt". Der erste Teil enthält ortsgebundene Sagen, während der zweite Teil historische Sagen in chronologischer Abfolge bietet.  Besonders eindrucksvoll fand ich folgende Sagen: - Der einkehrende Zwerg (45) - Der Wassermann und der Bauer (52)  - Mummelsee (59)  - Die Kinder zu Hameln (244 Rattenfänger)  - Das von den Juden getötete Mägdlein (353 spielt in Pforzheim)  - Das Rad im Mainzer Wappen (468)  - Die Weiber zu Weinsperg (481)  - Der Bund in Rütli (511)  - Wilhelm Tell (512)  - Ursprung der Zähringer (521)  - mehrere Sagen zum Sagenkreis Lohengrin    Die Dünndruckausgabe ist aufwendig editiert und enthält ausführliche Quellenangaben und Verweise. Die meisten Sagen sind mit schriftlichen Quellen belegt, manche sind mündlich überliefert und man findet z.B. die Angabe "mündlich von einem Bauer aus Oberbirbach" (218). Besonders nützlich sind mehrere verschiedene Register zu Quellen- und Motivparallelen, Sagentitel sowie ein Orts- und Personenregister. Im Kommentar wird die Enstehungs- und Druckgeschichte, der Aufbau und die Eigenart und Wirkung des Werkes erläutert. Danach folgen detaillierte Einzelkommentare auf über 250 Seiten. Zwei Lesebändchen erhöhen die Lesefreude und vermitteln ein Gefühl von bibliophilem Luxus. Es ist angenehm damit Text und Kommentar parallel  zu lesen. Man kann dieses Werk mit Vergnügen wahrscheinlich nicht einfach so durchlesen. Aber über einige Monate hinweg, allabendlich vor dem Einschlafen, zwei drei oft kurze Sagen zu lesen, hat Freude gemacht. Vieles kennt man von ungefähr und es vertieft sich, manches hat anderswo, wie in den Opern Richard Wagners, eigene bedeutende Wege genommen.     Ausgabe: Deutsche Sagen herausgegeben von den Brüdern Grimm  Editiert und kommentiert von Heinz Rölleke  Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main 1994  (gelesen Okt. 2016 - Feb. 2017)

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