Jacob Nomus Das Konzept

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Inhaltsangabe zu „Das Konzept“ von Jacob Nomus

Zur Titelgeschichte: Das Weltbild Rudolf Schürzers ist tief in der Mathematik verwurzelt. Als ihn eine ihm unbekannte Immobilienagentur zu Hausbesichtigungen einlädt, häufen sich scheinbar unlogische Vorfälle. Doch schon bald meint Rudolf, ein Konzept zu erkennen. Mittels purer Logik ergründet er das bizarre Geheimnis, in dessen Zentrum eine ihm wohlbekannte Person steht: er selbst. - Zum Buch: Verschiedenste Genres werden zur Bühne fein gesponnener Logikspiele: John Lennon in einem außergewöhnlichen Gespräch mit seinem Mörder; inmitten eines apokalyptischen Meteoritenregens lösen ein Mann und eine Frau das Rätsel der menschlichen Herkunft; drei Gesänge über die Liebe - jeweils bestehend aus zehn Sätzen à zehn Wörtern - ergeben auf engstem Raum drei zusammenhängende lyrische Gemälde; ein alter Mann glaubt, die Vorgehensweise eines Serienmörders entschlüsselt zu haben, und begibt sich auf eine schicksalhafte Jagd.

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— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Das Konzept" von Jacob Nomus

    Das Konzept

    Claudias-Buecherregal

    08. August 2011 um 17:49

    Jacob Nomus' Anthologie beinhaltet 14 Kurzgeschichten, die eine ungeheure Vielfalt an den Tag legen, wobei sie alle etwas gemeinsam haben: Sie sind intelligent und auf hohem Niveau geschrieben, oft mit einer großen Tiefe. Ansonsten bieten sie abwechslungsreiche Unterhaltung, die mal mysteriös, mal humorvoll, mal spannend oder mal philosophisch dargeboten wird. Verschiedene Genre werden ausprobiert, so gibt es u.a. Geschichten, die ich dem Bereich Science-Fiction zuordnen würde oder auch spannende Thriller. Der Schreibstil ist durchweg gut, die Geschichten machen Lust auf mehr und fesseln den Leser an das dritte Jahrtausend. Das Cover finde ich sehr ansprechend und besonders hervorheben möchte ich, dass die Seiten nicht schneeweiß sind und das Lesen somit noch angenehmer ist. Die Struktur des Buches ist gut und jeder einzelnen Geschichte wird genug Raum geboten, damit sie sich nicht in der Menge verliert oder gedrängt erscheint. "Schon nach den ersten Seiten war mir bewusst, dass ich niemals den gesamten Inhalt dieses Buches ermessen könnte, den Reichtum, die Weisheit vieler Leben Worte." (Seite 86) Ich möchte nicht zuviel zu den einzelnen Geschichten verraten, sondern nur ganz kurz einige vorstellen: John Lennon erhält die Möglichkeit mit seinem Mörder zu sprechen, eine Geschichte beschäftigt sich mit der menschlichen Herkunft und eine andere betrachtet die Vorgehensweise eines Seriemörders. Die Titelgeschichte "Das Konzept" hingegen ist ein Spiel der Logik, welches einen Mathematiker zwingt ein bizarres Geheimnis zu lüften. Fazit: Eine gelungene, abwechslungsreiche Kurzgeschichten-Sammlung. Broschiert: 237 Seiten Verlag: Alea Verlag; Auflage: 1 (September 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3000321063 ISBN-13: 978-3000321061

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  • Frage zu "Fuhl Die Sonne Auf Deiner Haut" von Susann Krumpen

    Fühl die Sonne auf Deiner Haut

    Susann_Krumpen

    Hallo und lieben guten Abend, ich suche Bücher mit etwas nachdenklichen, aber auch amysanten Kurzgeschichten, vielleicht kann mir jemand was empfehlen? Das wäre sehr nett. Vielleicht hat jemand selbst so ein Buch, oder Geschichten geschrieben? Ich bin da ganz vernarrt drin. Lieben Dank erst mal.. und herzliche Grüße, susann

    • 10
  • Rezension zu "Das Konzept" von Jacob Nomus

    Das Konzept

    Lore

    10. November 2010 um 19:59

    ede Art des schreibens ist erlaubt, nur nicht die langweilige, sagte schon Voltaire... Den Spruch hat der Autor dann zum Anlass genommen, 14 Geschichten der ganz besonderen Art zu schreiben. Gelegentlich von glasklarer Logik, dann wieder geeignet - wie es einer seiner Protagonisten ausdrückt - auch beim Leser fast vergeblich ans Trommelfell zu klopfen, um Einlass ins Gehirn gewährt zu bekommen. Eines sind diese Geschichten aus dem 3. Jahrtausend dann immer, abwechslungsreich, intelligent, unterhaltsam und von hohem Niveau. Dass der Humor und das Spiel mit dem Leser nicht zu kurz kommen, zeichnet diese Form der Unterhaltung besonders aus. Eine rundum gelunge Vorstellung literarischen Könnens.

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  • Rezension zu "Das Konzept" von Jacob Nomus

    Das Konzept

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2010 um 19:42

    Das Konzept, oder auch Geschichten aus dem dritten Jahrtausend, ist eine Anthologie mit 14 Kurzgeschichten. In diesen Geschichten, die auf den ersten Blick durcheinander gewürfelt scheinen, geht es vor allem um die Frage nach dem Sinn.Hier kann ein Mörder mit seinem Opfer (keinem anderen als John Lennon persönlich) sprechen, ein Retina Scanner dringt in unsere tiefsten Gedanken ein und ein zerstreuter Mathematiker findet die Antwort auf die Frage schlechthin, oder naja, fast. Manchmal sind sie lustig, manchmal sind sie schräg, skurril und spannend, aber vor allem sind sie tiefgründig und philosophisch! Jacob Nomus erinnert mich beim Lesen seiner Geschichten manchmal an Hemmingway, so wie er scheint auch in seinen Kurzgeschichten viel mehr zu stecken, als es Anfangs scheint. So gewinnt der ganze erste Band auch einen Faden, der am Ende die Puzzleteile zum großen zusammensetzt. Dieses Buch nimmt man einfach gerne in die Hand, schon das Cover macht Lust auf's Lesen und die Seiten selber sind vom Material her wirklich angenehm. Sie geben den Geschichten auf jeden Fall die richtige Struktur. Man hat selten Bücher, die man schon alleine wegen dem Stoff aus dem sie sind, lesen möchte, die fantastischen Geschichten geben dann den Rest dazu. Meine Lieblingsgeschichte, um hier eine zu nennen, ist auf jeden Fall "Die bittere Rache des Tonino Arcangelo". Ein Mann, der die Logik eines Serienmörders versteht und dennoch am Ende irgendwie zu verlieren scheint: bitter, traurig, spannend und vor allem nachdenklich, schildert Jacob Nomus diese Geschichte. "Das Konzept" ist wirklich ein faszinierender Mix aller Genre und mit Sicherheit kein Geheimtipp ;-)

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  • Rezension zu "Das Konzept" von Jacob Nomus

    Das Konzept

    Dirk-Radtke

    25. September 2010 um 20:54

    Nachdenken, Schmunzeln, in sich kehren… Die drei Begriffe fallen mir ein, wenn ich den Gesamteindruck der Anthologie „Das Konzept“ mit wenigen Worten beschreiben sollte. Alle 14 Kurzgeschichten bewegen sich auf gleich hohem Niveau, was sowohl den Anspruch, Intellekt und die virtuos geführte Erzählweise betrifft. Auch wenn die einzelnen Geschichten nicht unterschiedlicher hätten sein können, führt sie der Autor konsequent an einem roten Leitfaden entlang, der sich an der Suche nach dem Sinn des Lebens orientiert. Die Ausführungen kommen mal humorvoll, mal ernst oder surrealistisch daher. Es sind eben Geschichten aus dem dritten Jahrtausend, die mit viel Liebe, Gefühl und philosophisch angehauchter Feder verfasst worden sind. Demnach handelt es sich nicht um ein Werk, dem auf die schnelle eine kleine Erzählung für Zwischendurch entlockt werden kann. Der Leser sollte sich vielmehr die Zeit nehmen, die Geschichten in aller Ruhe zu genießen, sowie die nötige Muße aufbringen, sich am Ende noch einmal gedanklich darauf einzulassen.

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