Jacqueline Bakir Brader Die Mutmacherin

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Inhaltsangabe zu „Die Mutmacherin“ von Jacqueline Bakir Brader

Das sichere Gefühl, das Richtige zu tun Es kommt eine Zeit im Leben, wo wir zurück blicken, um unser Leben neu zu ordnen. So befreien wir unsere Seele und schauen nach vorne. Doch bevor dieses passiert, sollten wir uns Zeit nehmen mit dem Vergangenen abzuschließen, um einen freien Blick in die Zukunft werfen zu können. Manchmal ist es das Zusammenkommen und der Austausch gleichdenkender Menschen, die uns die Augen öffnen für das Hier und Jetzt. Es gibt aber auch die Momente, in denen wir uns beruflich hinterfragen, ob nicht ein Richtungswechsel neue Horizonte eröffnen kann. Oder, und das trifft auf mich zu, eine schwere Krankheit. Vor knapp drei Jahren wurde bei mir Brustkrebs festgestellt. Da brach für mich meine Welt zusammen. Als ich das meinen drei Töchtern erzählte und wir uns gegenseitig trösteten, war für mich klar, dass ich die Krankheit besiegen musste. Um mein Leben kämpfen. Das, was ich eigentlich schon mein ganzes Leben gemacht hatte: Kämpfen! Ob es um darum ging, als türkisches Migrantenkind in der Schule akzeptiert zu werden, sich den Anfeindungen des „Anderssein“ mutig entgegen zu stellen oder sich der elterlichen, traditionellen Erziehung zu entziehen. Und dann das, was zur damaligen Zeit fast undenkbar schien: Sich als junge türkische Frau in der Immobilienbranche selbstständig zu machen. Zunächst mit neunzehn Jahren als kleines Einzelunternehmen, später als erfolgreiche Geschäftsführerin meiner gewachsenen drei Firmen. Inzwischen unterstützen mich meine Mutter, Schwestern und Brüder. Sie stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Doch um erst einmal dort anzukommen, gab es viele harte Kämpfe auszufechten. Als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten, war und ist bis heute kein Zuckerschlecken. Doch aufgeben- dieses Wort kannte ich nicht. Und so bin ich auch meiner Erkrankung begegnet: Ich habe sie besiegt. Es war eine harte Zeit: Von der Diagnose, der notwendigen Brustamputation, der folgende Chemotherapie, bis hin zum Brustaufbau durch Eigengewebe. Die Liebe zu meiner Familie ließ mich dieses durchstehen. Auch wenn es für einige wahnwitzig klingt: Die Krebserkrankung gab mir Mut. Ich begann mein Leben zu reflektieren und den Blick nach vorne zu richten. Kurz nach meiner Chemotherapie, meinen Kopf bedeckt mit einer Perücke, nahm ich an Seminaren für Neurolinguistische Programmierung(NLP) und Neurolinguistisches Selling(NLS) teil. Ich schloss mit dem Master ab und bin selbst ausgebildeter Coach, die Seminare leitet. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Jahr für Jahr neue Ziele zu stecken. Welche, die mir Freude bereiten und die Seele ein wenig streicheln. Auch möchte ich weiterhin mit meinen finanziellen Möglichkeiten Gutes tun. Herzensangelegenheiten unterstützen. Drei Ziele habe ich mir in diesem Jahr gesetzt. Eines davon habe ich schon erfolgreich abgeschlossen: In diesem Sommer habe ich eine maritime Sommergala zur Unterstützung für Kinder mit Migrationshintergrund veranstaltet. Wir haben eine fantastische Spendensumme für hilfebedürftige Kinder zusammen bekommen. Das zweite Ziel ist es, meine Erfahrungen in Seminaren weiterzugeben. Mut zu machen. Zu vermitteln wie wunderbar das Leben ist, trotz aller Tiefen, die es mit sich bringt. Gemeinsam einen Weg aufzuzeigen, wie wir es schaffen können, trotzdem positiv zu bleiben und dabei immer auf das Herz zu hören. Denn das Herz ist der Motor der Seele. Fängt es an zu stottern, kann es immer wieder neu gestartet werden. Der letzte Schwerpunkt ist, meine Biografie fertig zu schreiben. Diese wird im nächsten Jahr erscheinen. Vieles gibt es darin zu erzählen. Sei es das Leben mit Migrationshintergrund, als arbeitende Frau mit einer vierköpfigen Familie oder dem Umgang mit der Krebserkrankung, um nur einige Auszüge aus meinem Leben aufzuführen. Ich werde mir Zeit dafür nehmen und sicherlich die eine oder andere Träne vergießen. Aber es wird nicht mehr so schmerzhaft sein, wie beim ersten Mal. Denn ich weiß: Um neuen schönen Dingen offen gegenüber zu stehen, müssen wir Vergangenes ziehen lassen. Erst so öffnen sich neue Wege. Herzlichst Eure Jacqueline

Eine berührende Geschichte, die dennoch etwas zu kurz kommt.

— Anja_Seb
Anja_Seb

Tolles mutmachendes Buch im Zwiespalt zwischen den Kulturen

— thora01
thora01

Berührende und mutmachende Geschichte einer starken Frau

— janaka
janaka

ein spannender Lebensweg staubtrocken erzählt

— fredhel
fredhel

... anhand ihrer eigenen Biografie will die Autorin Mut machen ...

— Engel1974
Engel1974

Interessante Lebensgeschichte, aber nicht was ich erwartet hatte

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Eine berührende Autobiografie, die Probleme aufzeigt, aber auch Mut macht!

— sommerlese
sommerlese

Ein Buch, das zeigt dass es sich zu kämpfen lohnt. Aber eben auch: von nichts kommt nichts.

— Gelinde
Gelinde

Der Buchtitel ist Programm - ein bewegendes, wenn auch zu kurzes Buch

— peedee
peedee

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  • Rezension zu "Die Mutmacherin" von Jacqueline Bakir Brader

    Die Mutmacherin
    aba

    aba

    14. October 2016 um 20:11

    Das Leben einer Mutmacherin Wenn man ein perfektes Beispiel für eine erfolgreiche Geschichte suchen würde, wäre Jaqueline Bakir Brader die geeignete Ansprechpartnerin. Als Tochter türkischer "Gastarbeiter", die es geschafft hat, sich einen Namen zu machen und sogar zur Arbeitgeberin geworden ist, zeigt sie, dass es sich lohnt, für seine Ideale und Träume zu kämpfen. Denn Jaqueline Bakir Braders Weg war hart und lang, aber sie hat es geschafft, die vielen Steine zu beseitigen, die ihr in diesen Weg gelegt wurden. Ihre Geschichte erzählt sie in ihrem Buch "Die Mutmacherin". Frau Bakir Brader ist definitiv eine Mutmacherin. Das konnte ich selber erleben. Ich hatte das Vergnügen, sie während eines Festivals für den Frieden kennen zu lernen, das sie mitorganisiert hat. Nicht nur ihre Geschichte, sondern auch ihre Präsenz motivieren und inspirieren. Frau Bakir Brader erzählt in "Die Mutmacherin" ihre Geschichte, die in einem kleinen Dorf in Anatolien beginnt. Mir haben diese Passagen besonders gut gefallen. Das Leben in der türkischen Provinz der 60er und 70er Jahre wird von ihr so lebhaft dargestellt, dass man sich in den Ort und die Zeit versetzt fühlt. Berührend und dramatisch wird es, wenn Frau Bakir Brader über ihre Kindheit und Jugend als "Migrantenkind" in Deutschland erzählt, und was sie dazu gebracht hat, gegen alle Stereotypen und Vorurteile zu kämpfen, bis sie den für sie richtigen Platz im Leben gefunden hat. Das Buch liest sich fast wie ein Roman, obwohl es eine reine Biografie ist. Illustriert wird es mit schönen Landschaftsbildern aus der Gegend, in der Frau Bakir Brader lebt. Auch wenn ich diese Bilder gerne betrachtet habe, muss ich zugeben, dass ich Fotos aus dem Leben und der Familie von Frau Bakir Brader vermisst habe. Das hätte aus meiner Sicht dieses Buch vollkommen gemacht. Ich wünsche Frau Bakir Brader weiterhin viel Erfolg in ihrem Leben und ihrem Beruf und wenn sie wieder ein Buch schreibt, würde ich mich freuen, dieses lesen zu dürfen!

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  • Immer die Angst dabei

    Die Mutmacherin
    Anja_Seb

    Anja_Seb

    Die Rezension * * * gelesen und rezensiert von Anja Sebastian Die Autorin versucht in diesem Buch ihre berührende Lebensgeschichte zu beschreiben, die ich persönlich etwas zu sachlich und trocken erzählt finde und somit das Persönliche, sowie die einzelnen Charaktere einfach zu kurz kommen. Mir hat es sehr gut gefallen wie sie auf die verschieden Hintergründe aufmerksam macht und wie sie lernt sich in Deutschland zurecht zu finden, um ihren Weg zu gehen. Das dies nicht einfach wird, hat mit ihrer Religion zu tun, zumal die Elterngeneration an ihr altes Leben klammert und somit eine Integration schwer gemacht wird. Dennoch setzt sie sich durch und Kämpft sich durchs Leben. Mit diesem "Abarbeiten" Ihres Lebens, wirkt das Buch leider eher wie ein Bericht, deren persönliches Schicksal hinten angestellt wird und für mein Empfinden der kulturelle Konflikt in den jungen Jahren und der Schicksalsschlag Ihrer Erkrankung viel zu kurz kommen. Dennoch bin ich sehr beeindruckt, wie sich das Leben der Autorin entwickelt hat, sie sich gegen ihren Vater und die Ehre gestellt hat und sie trotz vieler Vorurteile und Probleme eine erfolgreiche Unternehmerin geworden ist.

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    Anja_Seb

    Anja_Seb

    13. June 2015 um 08:29
  • Leserunde zu "Die Mutmacherin" von Jacqueline Bakir Brader

    Die Mutmacherin
    JackyBakir

    JackyBakir

    Ich möchte euch gerne zu einer Leserunde meines Debütroman "Die Mutmacherin: Das Leben ist schön" einladen. Wer Biografien, Lebensberichte mag, für den könnte das Buch von Interesse sein. Mein Verlag hat mir 20 Exemplare zur Verfügung gestellt. Ich freue mich auf die Leserunde und bin gespannt auf eure Meinungen. Kurze Inhaltsangabe: Was würdest du machen, damit deine Träume in Erfüllung gehen? Die wahre Geschichte einer Frau, deren Vater 1969 aus Südostanatolien als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam. Die Spannungen zwischen den westlichen Werten und den türkischen Traditionen werden unerträglich. Sie läuft von zu Hause weg; für die Familie ein Skandal – für die junge Frau ein erster Schritt in die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. So schwer sie für ihre Ziele kämpfen musste, so sehr ist Jacqueline Bakir Braders Lebensgeschichte eine Erfolgsgeschichte und ein Plädoyer, Migration als Chance zu begreifen. „Das was wir sind und sein wollen, obliegt uns selbst. Unser Leben ist das, was wir daraus machen.“ Ob es nun darum ging, sich als türkisches Migrantenkind in der Schule zu behaupten, dem engen Korsett der traditionellen Erziehung zu entfliehen, sich im Berufsleben durchzusetzen oder den Brustkrebs zu besiegen – Jacqueline Bakir Brader ist eine Kämpfernatur, die anderen Menschen Mut macht. Es wäre schön, wenn jeder am Ende eine Rezension schreiben würde. (gerne auch auf anderen Plattformen). Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Leseprobe: ...Die Nächte verbrachte ich in der ungewohnten Umgebung im Frauenhaus anfangs meist schlaflos. Erst nach und nach fühlte ich mich sicherer und meine Ängste wurden weniger. Auch die Zweifel, ob mein Schritt richtig gewesen war, legten sich. Viele Gespräche im Haus waren nötig, um mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen wurde überlegt, wie mein Leben nun weiter gehen könne. Sie stärkten mir den Rücken und sorgten mit viel Empathie und Geduld dafür, dass ich allmählich wieder Mut fand und eine neue Lebensperspektive entwickelte. Ihnen und meinen Mitbewohnerinnen im Frauenhaus bin ich bis heute dankbar. Schätzungsweise 45.000 Frauen suchen alljährlich in einem der 350 existierenden Häuser Schutz. Und immer sind es Frauen, die jahrelang Erfahrungen mit dramatischer Gewalt gemacht haben. Obwohl deutsche Frauen ebenfalls Opfer werden, sind Migrantinnen überproportional betroffen. In die Frauenhäuser, die sich in Norddeutschland befinden, fliehen wiederum überdurchschnittlich viele Frauen aus jesidischen Familien, einer religiösen Minderheit unter den Kurden. Die meisten von ihnen versuchen so, einer Zwangsheirat zu entgehen. Wie auch meine Zimmergenossen Yusra, die als 14-Jährige ihren älteren Cousin heiraten musste, der mit seinen Eltern und Geschwistern in Oldenburg lebte. Sie folgte ihm aus der Türkei nach Deutschland, wo ihr Mann sie völlig abschottete. Schon früh kam es zu Gewalttätigkeiten, darunter Vergewaltigungen, auch Angriffe mit einem Messer. Völlig verzweifelt versuchte Yusra, sich mittels einer Überdosis Schlafmittel das Leben zu nehmen. Nach ihrem Suizidversuch kam sie in eine Klinik, von dort ins Frauenhaus. Sie gab dann aber dem Druck der Familie nach und kehrte zu ihrem gewalttätigen Mann zurück. Obwohl sie inzwischen schwanger geworden war, ließ er von den Schlägen und Misshandlungen nicht ab. Aus Angst, ihr Kind dabei zu verlieren, war Yusra wenige Tage vor meiner Ankunft abermals ins Frauenhaus nach Wilhelmshaven geflüchtet. Es gab einige unter uns Frauen, die den Versuch unternommen hatten, aus dem Leben zu scheiden. Mehrheitlich waren es Frauen mit Migrationshintergrund, darunter überproportional viele Türkinnen. Meine damaligen Erfahrungen im Frauenhaus bestätigen inzwischen neuere Studien, die besagen, dass Mädchen und junge Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland fast fünfmal so häufig einen Suizidversuch begehen wie gleichaltrige Frauen, die aus einer deutschen Familie stammen. Die Türkinnen leiden darunter, zwischen zwei Kulturen zu stehen, und halten dem Konflikt zwischen den traditionellen Rollenerwartungen ihrer Familie einerseits und den modernen Lebensformen in Deutschland anderseits nicht stand. Nicht wenige versuchen so, eine Zwangsverheiratung abzuwenden. Der Austausch mit Frauen, deren Erlebnisse meinen ähnelten, tat gut. Andererseits stellte das Zusammenleben vieler Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen sowohl die Mitarbeiterinnen wie auch die Bewohnerinnen vor große Herausforderungen. Da ein Teil lediglich über geringe beziehungsweise über gar keine Kenntnisse der deutschen Sprache verfügte, hatten wir auch mit Verständigungsproblemen zu kämpfen, die teilweise kulturell bedingt waren. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten, die die Betreuerinnen vielfach nur unter Zuhilfenahme einer Dolmetscherin schlichten konnten. Trotz aller Unterschiede waren wir dennoch eine eingeschworene Truppe, die auch viel Spaß miteinander hatte. Wir sahen zusammen fern, kochten gemeinsam und vergnügten uns mit den Kindern. Es wurde geweint, gelacht und viel erzählt. Wenn es das Wetter zuließ, saßen wir in dem großen Garten zusammen, der zum Frauenhaus gehört. An vielen Nachmittagen erzählten wir uns unsere jeweiligen Geschichten. Egal welcher Nationalität, welches Alter, welcher Religionszugehörigkeit oder welchen Standes – die Schicksale glichen sich. Unvorstellbar, was Männer Frauen antun können: Faustschläge ins Gesicht, gebrochene Rippen, wochenlange Isolationshaft oder Vergewaltigungen und Morddrohungen. Das, was mir die malträtierten Frauen damals erzählt haben, bereitete mir lange Zeit die allerschlimmsten Alpträume...

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    JackyBakir

    JackyBakir

    12. May 2015 um 09:35
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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469
  • Die Mutmacherin

    Die Mutmacherin
    janaka

    janaka

    01. May 2015 um 20:42

    Zitat Seite 20: "Das, was wir sind und sein wollen, obliegt uns selbst. Denn unser Leben ist, was wir draus machen." In "Die Mutmacherin" erzählt die Autorin Jacqueline Bakir Brader ihre Lebensgeschichte. Als kleines Mädchen ist sie mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Sie berichtet von den Schwierigkeiten zwischen den beiden unterschiedlichen Kulturen, der türkischen und der deutschen. Zu hause darf kein Wort Deutsch gesprochen werden und ein Mädchen wird auf das Leben einer Frau und Mutter vorbereitet, während die Jungs herumtoben dürfen. Nach einem großen Streit mit ihrem Vater und der Angst, in die Türkei verheiratet zu werden, läuft die Autorin von zu hause weg. Was sie dann erlebt und ob sie sich wieder mit ihrer Familie aussöhnt, kann man im Buch nachlesen… Mit wunderbar einfühlsamen Worten beschreibt Jacqueline Bakir Brader ihr Leben, mit all den Höhen und Tiefen. Durch ihre Geschichte will sie den Lesern nahe bringen, dass es sich lohnt, nicht aufzugeben, auch wenn Rückschläge kommen. Mut zu haben, sein Schicksal nicht einfach akzeptieren, sondern es selbst in die Hand zu nehmen. Sie ist eine sehr starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die Sprüchen zwischendurch, sie regen zum Nachdenken an und machen dem Leser Mut. Auch die wunderschönen Fotos laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, das einen zum Nachdenken anregt und Mut machen will.

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  • Sehr nüchtern geschriebene Lebensgeschichte

    Die Mutmacherin
    Nachtschwärmer

    Nachtschwärmer

    24. April 2015 um 21:07

    Inhalt: Jaqueline Bakir Brader erzählt ihre eigene Geschichte. Als Tochter eines Gastarbeiters kam sie nach Deutschland, wuchs auf zwischen türkischen Traditionen und westlichen Werten und lief schließlich von zu Hause weg um die Spannungen nicht mehr aushalten zu müssen. Sie erzählt wie sie sich unter erschwerten Bedingungen ein eigenes Leben aufbaut und schließlich ihr Glück findet. Meine Meinung: Das Buch ist nicht so ganz das, was ich erwartet hatte. Die Autorin beschreibt, wie ich finde sehr sachlich, den Verlauf ihres Lebens. Ihre Geschichte ist verständlich und nachvollziehbar erzählt, doch obwohl es sich um eine berührende Lebensgeschichte handelt, spüre ich davon sehr wenig. Sie  beschreibt beispielsweise wie ihr nach ihrer Einschulung schnell klar war, dass sie ohne die deutsche Sprache eine Außenseiterin bleiben würde und dass sie sich unter großen Schwierigkeiten selbst Deutsch beibrachte, bleibt dabei aber oberflächlich. Ihre Erzählungen laufen alle nach dem Schema „Problem erkannt“ – „Problem gelöst“ – „Ziel erreicht“ ab, was in der Zusammenfassung sicher richtig ist, aber alles eher nach einem Bericht als nach einem menschlichen Schicksal klingen lässt. Dazu kommen die Einschübe von statistischen Fakten, von denen es nicht schadet, dass man mal davon gehört hat, die mich aber eher gestört haben. Trotz allem bin ich beeindruckt davon, wie sich das Leben der Autorin trotz der auftauchenden Probleme entwickelt hat, das Buch hat mich aber leider weniger überzeugt.

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  • Wie aus Bakir Jacqueline wurde

    Die Mutmacherin
    fredhel

    fredhel

    "Die Mutmacherin" von Jacqueline Bakir Brader kommt in einem ungewöhnlichen Format daher. Broschiert, auf sehr glattem Papier gedruckt, wirkt es fast wie eine kleine Frauenzeitschrift. Die Autorin beschreibt hier ihren nicht ganz einfachen Werdegang vom kleinen nur türkisch sprechenden Aussenseiter-Mädchen zur taffen Geschäftsfrau. Immer wieder muss sie schwere Hürden überwinden. Angefangen vom strengen prügelnden Vater, dem sie sich durch eine abenteuerliche Flucht ins Frauenhaus entzieht über eine erfolglose Jobsuche nach einem glänzend bestandenen Abitur bis hin zu einem Selbstmordversuch und in späteren Jahren der Diagnose Brustkrebs.  Jacqueline Bakir Brader übersteht alles und wird zur erfolgreichen Unternehmerin, die nun auch zeigen will, dass in ihr das Zeug zur Schriftstellerin steckt. Leider muss ich sagen, dass mich diese Biographie nicht überzeugen konnte. Sie liest sich wie ein Unternehmerprofil im Handelsblatt. Den Personen wird kein Leben eingehaucht, alles bleibt steril und unpersönlich. Die einzelnen Lebensstationen werden sequentiell abgearbeitet und oft mit zu viel Fakten und Daten überfrachtet. Wenn man jetzt bedenkt, dass das Büchlein 142 Seiten hat, wovon 18 Seiten nur für , wenn auch zugegebenermaßen sehr aparte, Fotos von Dünen,Sand und Meer verwendet werden, und man auf das relativ große, gut lesbare Schriftbild schaut, dann schrumpft der Inhalt ganz schön zusammen. 

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  • Welcher Weg ist der Richtige?

    Die Mutmacherin
    thora01

    thora01

    14. April 2015 um 09:59

    Tolles Buch. Es beschreibt sehr gut die Konflikte die Einwanderer in den 70er Jahren aushalten mussten. Sehr toll wird hier auf die Rolle der Mädchen bzw. Frauen eingegangen. Mir hat es sehr gut gefallen wie auf die verschieden Hintergründe aufmerksam gemacht wurde. Die Autorin hat sehr gut über ihr Leben und dem Bruch zu ihrer Familie geschrieben. Sie ist eine sehr starke Frau die sich in den beiden Kulturen zurechtfindet. Für mich ist es unverständlich wie sich die Elterngeneration an ihr altes Leben geklammert haben. Obwohl sie in Deutschland leben. Integrationen ist immer noch ein sehr schwierige Thematik. Gerade am Beispiel der Autorin wird sehr schön gezeigt, das es funktionieren kann. Jedoch nur wenn beiden Seiten dazu gewillt sind. Ich fand die Geschichte sehr spannend, wie aus einem kleinen türkischen Einwanderermädchen eine erfolgreiche Geschäftsfrau wurde. Sehr gut wurde auch auf die persönlichen Schicksalsschläge der Autorin eingegangen. Dabei konnte ich die besondere Kraft spüren.

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  • Eine starke Frau geht ihren Weg

    Die Mutmacherin
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    11. April 2015 um 18:52

    Jacqueline Bakir Brader kommt als kleines Kind  mit ihren  türkischen Eltern von Anatolien  nach  Deutschland . Die Umstellung der Lebenssituation ist für die gesamte Familie nicht  einfach. Die Autorin beschreibt ihre  Jungend und ihren Werdegang in Deutschland  sehr einfühlsam .Sie möchte  anderen Menschen damit den Mut geben   ihr Leben zu meistern egal wie  schlecht der Start in selbiges auch war und  das man sich nie unterkriegen lassen soll. Die Schilderungen  ihreres Werdeganges finde ich recht interessant ,einzig einige Stellen  über den beruflichen Werdegang fand ich etwas zu ausführlich behandelt .Statt dessen  hätte man etwas mehr auf die familiäre Situation eingehen können. Doch insgesamt  war es interessant zu erfahren , wie diese starke Frau ihr Leben meisterte  auch und gerade wegen  den Schwierigkeiten ,die man ihr seitens der Familie und der deutschen  Bevölkerung  gemacht hat..

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  • Ein mutmachendes Buch

    Die Mutmacherin
    lesebiene27

    lesebiene27

    10. April 2015 um 23:01

    Das autobiografische Buch „Die Mutmacherin“ schildert das Leben von Güler, die sich später Jacqueline nennt. Ihr Vater kam 1969 als türkischer Gastarbeiter nach Norddeutschland und holte einige Jahre später auch seine Familie, bestehend aus seiner Frau, drei Töchtern und zwei Söhnen nach. Doch trotz dessen, dass der Vater bereits einige Jahre in Deutschland lebte, haben er und seine Frau sich nicht mit den Deutschen anfreunden und in die Gesellschaft integrieren wollen und haben dies auch ihren Kindern nicht so ohne weiteres erlauben wollen. Dass eine solche Erziehung zwischen der türkischen und der deutschen Welt nicht problemlos erfolgen konnte, zeigte sich bald in Form von Gewaltausbrüchen, einer drohenden Zwangsheirat für das Mädchen, Frauenhäusern, Angst, Suizidversuchen und Vorurteilen gegenüber Ausländern. Doch Jacqueline ließ sich von all ihren privaten und beruflichen Rückschlägen nicht unterkriegen und versucht anderen Menschen mit diesem Buch Mut zu machen. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Es erzählt nicht nur in einem lockeren Schreibstil die Geschichte einer mutigen und starken Frau, sondern gibt dem Leser auch einen Einblick in die türkische Gesellschaft und Moral, den Problemen der Integration von Ausländern, in die Historie in Form von Fakten und Hintergrundwissen und in die Gewalt an Frauen. Dabei weist die Autorin nicht mit dem erhobenen Zeigefinger darauf hin, was wir als Deutsche im Umgang mit Ausländern besser machen könnten und was wir falsch gemacht haben, sondern erklärt lediglich die Situation und die Problematik. Doch ihr Hauptaugenmerk liegt darauf den Menschen mit ihrer Geschichte Mut zu machen. Ihnen zu zeigen, dass man sein Leben in Griff bekommen kann, wenn man ganz unten war und dass es immer einen Weg aus dem Dunkeln gibt, egal ob man ihn grade sieht oder nicht. Das wichtigste ist dabei nur, dass man den Mut behält. Der Titel ist somit passend gewählt und ist beinahe schon ein Titel der Autorin. Ihr Ziel Mut zu machen bringt die Autorin auf eine so emotionale und eindrückliche Art und Weise zum Ausdruck, weshalb mich persönlich das Buch und die Autorin nachhaltig beeindruckt haben. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war die Darstellung ihres Lebens. Ich hatte als Leser nicht den Eindruck, dass etwas beschönigt oder übertrieben dargestellt wurde. Die Geschichte wirkt auf mich einfach authentisch. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es nicht nur aufführt, dass man all die Schwierigkeiten in seinem Leben meistern kann, sondern weil es auch die Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau erzählt. Daher bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Authentische Lebensgeschichte

    Die Mutmacherin
    irismaria

    irismaria

    07. April 2015 um 19:06

    "Die Mutmacherin" ist die fesselnde Autobiografie der Unternehmerin Jacqueline Bakir Brader. Sie wird 1971 in Südostanatolien geboren und zieht mit Mutter und Geschwistern einige Jahre später zum Vater, der als Gastarbeiter nach Deutschland lebt. Man erlebt an ihrem Beispiel den Zwiespalt einer Familie, die einerseits das traditionelle Leben führen möchte, andererseits in Deutschland ein anderes Leben erlebt, das vor allem die Töchter in einen Zwiespalt führt. Jacqueline zerbricht fast am Konflikt mit dem Vater und findet Rettung in einem Frauenhaus. Von da an verwirklicht sie auf bewundernswerte Weise ihre Ziele, wird zur erfolgreichen Geschäftsfrau, findet ihr Familienglück, trotzt einer schweren Krankheit und schafft sogar die Versöhnung mit dem Vater. "Die Mutmacherin" ist flüssig zu lesen und das Buch ist durch die große Schrift, die eingebunden Bilder und Weisheiten sehr schön gestaltet. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin neben der Schilderung ihres Einzelschicksals auch immer wieder Hintergrundinformationen gibt, etwa zur Lage der Migranten Ende der 60er Jahre oder ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Engagement. Wie der Titel schon andeutet, ist Jacquelines Geschichte eine Mutmachgeschichte, die zeigt, wie Integration gelingen kann und wie eine Frau auch aus schwierigsten Situationen herauskommen kann, wenn sie an sich und ihre Stärken glaubt.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Die Mutmacherin

    Die Mutmacherin
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    03. April 2015 um 10:45

    Als Tochter eines türkischen Gastarbeiters kommt Jacqueline Bakir Brader nach Deutschland. Ihre Kindheit, ihr Leben ist durch den Konflikt zwischen deutscher und türkischer Kultur geprägt. Sie besucht eine deutsche Schule und erkennt schon früh die Wichtigkeit die Sprache des Landes in dem sie lebt, verstehen und sprechen zu können. Zu Hause bei ihren konservativen Eltern wird streng nach der türkischen Kultur gelebt. Als sie diese Zerreisprobe nicht mehr aushält, löst sie mit ihrer Flucht einen Skandal aus. Das Leben meint es nicht immer gut mit Jacqueline. Dennoch ist ihre Geschichte von unglaublichen Durchhaltevermögen und Kampfgeist geprägt. Der Wille ihr Leben selbstbestimmt zu leben, gibt ihr immer wieder Kraft. In jedem fiktiven Buch würde ich am Ende das Fazit ziehen, dass es unrealistisch ist, dass in einem Leben so viel (schlimme) Dinge gepalt basieren.  Einmal mehr wird jedoch gezeigt, dass es dem Leben egal ist was wir für realistisch halten. Das mit 143 Seiten doch recht dünne Büchlein ist im Koros Nord Verlag erschienen. Besonders gefallen mir die Fotografieren, die sich durch das ganze Buch ziehen. Dabei nimmt ein Bild eine ganze Seite ein. Der viele Weißraum gibt den Bilder den notwendigen Platz um zu atmen. Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, habe ich das Buch nach den Bildern durchsucht und jedes in Ruhe betrachtet. Die Schrift hingegen ist sehr groß. So groß, dass es mich beim Lesen schon etwas gestört hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr sachlich. Viele geschichtliche Hintergründe werden aufgearbeitet. Leider sorgt dieser sachliche Schreibstil allerdings auch für eine gewisse Distanz, die im Verlauf des Buches nicht wirklich abgebaut werden konnte. So bleibt ein wirkliches mitfühlen mit Jacqueline aus. Viele der aufgezeigten Migrationsprobleme hat man schon oft gehört und gelesen. Hier fehlt mir etwas der Tiefgang. Wie fühlen sich Betroffenen? Wie gesehen sie damit um? Wiederrum steht hier die Sachlichkeit im Vordergrund und weniger die Menschen. Nur ganz zu Beginn bekommt der Leser einen kleinen, sehr interessanten Einblick in die Gefühlswelt von Mutter Saadet. Fazit: Die Geschichte von Jacqueline Bakir Brader ist auf jeden Fall beeindruckend. Deshalb möchte ich auch betonen, dass sich meine Rezension in keinster Weise auf das Leben von Jacqueline an sich, sondern rein auf das Buch bezieht. In „Die Mutmacherin“ fehlt mir leider der Tiefgang. Aufgrund des sachlichen Schreibstils, gelang es dem Buch leider nicht mich wirklich zu berühren. Eine leicht zu lesende Geschichte einer beeindruckenden Frau, die es allerdings leider nicht schafft den Leser wirklich zu berühren.

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  • Die Mutmacherin

    Die Mutmacherin
    Engel1974

    Engel1974

    31. March 2015 um 18:42

    Viele werden hinter dem Titel,"Die Mutmacherin" einen Ratgeber vermuten, das ist es in diesem Sinn allerdings nicht, dennoch möchte die Autorin anhand ihrer eigenen Biografie Mut machen und Wege aufzeichnen. Jacqueline ist 1971 in der Türkei - Südostanatolie - geboren. Bereits 1969 wanderte ihr Vater als Gastarbeiter nach Deutschland aus, später kam dann die ganze Familie nach. Da war Jacqueline im Schulalter. Mit zunehmenden Alter werden allerdings die Spannungen zwischen den westlichen Werten und den türkischen Traditionen immer unertäglicher, so wird sie von ihrem Vater geschlagen und eingesperrt. Doch ihr gelingt die Fluch und sie beginnt ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Das Buch liest sich sehr schnell und am Emde habe ich gedacht, was für eine Frau, sehr bewundernswert. Auch die Aufmachung des Buches mit glattem, weissen Papier ist sehr schön. Die jeweiligen Kapitelüberschriften in Spruchform machen nachdenklich, vermitteln aber auch Kraft.

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  • Eine mutige Frau

    Die Mutmacherin
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    30. March 2015 um 10:56

    Dieses eher dünne Buch habe ich schnell gelesen. Dazu beigetragen hat der flüssige Schreibstil und die Autorin wirkte in dem Buch sympathisch. Gefreut habe ich mich über die abgedruckten, farbigen Bildchen in dem Buch. Sie waren wirklich gut gewählt. Besonders interessant war ich auch über die Informationen zu Zeit und Geschichte, die der Leser oft " nebenbei" erfahren hat. Hier sticht für mich besonders die Erklärungen zum Leben in ihrer Heimat, die ich gerne verfolgt habe. Daher hat mir der erste Abschnitt doch erkennbar besser gefallen als die zweite Hälfte. Im Laufe der Geschichte merkt man, wie passend der Buchtitel ist. Frau Bakir Bader hat einige Tiefschläge erlebt und sich nicht entmutigen lassen.   Besonders vor ihrem sozialen Engagement bin ich beeindruckt. Sie versteht es auch gut, den Zwiespalt zwischen den Kulturen zu verdeutlichen. Hier hätte ich gerne noch mehr über ihre Familie gelesen. Sehr gut finde ich, dass sie die Wichtigkeit von Bildung betont! Allerdings hat mich das Buch emotional kaum berührt. Ich hätte gerne mehr von den Schwierigkeiten gelesen, sich neu einzufügen und dabei seiner Kultur bedacht zu sein.

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