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JackyBakir

vor 3 Jahren

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Ich möchte euch gerne zu einer Leserunde meines Debütroman "Die Mutmacherin: Das Leben ist schön" einladen. Wer Biografien, Lebensberichte mag, für den könnte das Buch von Interesse sein. Mein Verlag hat mir 20 Exemplare zur Verfügung gestellt. Ich freue mich auf die Leserunde und bin gespannt auf eure Meinungen.


Kurze Inhaltsangabe:

Was würdest du machen, damit deine Träume in Erfüllung gehen?

Die wahre Geschichte einer Frau, deren Vater 1969 aus Südostanatolien als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam. Die Spannungen zwischen den westlichen Werten und den türkischen Traditionen werden unerträglich. Sie läuft von zu Hause weg; für die Familie ein Skandal – für die junge Frau ein erster Schritt in die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.
So schwer sie für ihre Ziele kämpfen musste, so sehr ist Jacqueline Bakir Braders Lebensgeschichte eine Erfolgsgeschichte und ein Plädoyer, Migration als Chance zu begreifen.
„Das was wir sind und sein wollen, obliegt uns selbst. Unser Leben ist das, was wir daraus machen.“
Ob es nun darum ging, sich als türkisches Migrantenkind in der Schule zu behaupten, dem engen Korsett der traditionellen Erziehung zu entfliehen, sich im Berufsleben durchzusetzen oder den Brustkrebs zu besiegen – Jacqueline Bakir Brader ist eine Kämpfernatur, die anderen Menschen Mut macht.


Es wäre schön, wenn jeder am Ende eine Rezension schreiben würde. (gerne auch auf anderen Plattformen).



Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert.

Leseprobe:

...Die Nächte verbrachte ich in der ungewohnten Umgebung im Frauenhaus anfangs meist schlaflos. Erst nach und nach fühlte ich mich sicherer und meine Ängste wurden weniger. Auch die Zweifel, ob mein Schritt richtig gewesen war, legten sich. Viele Gespräche im Haus waren nötig, um mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen wurde überlegt, wie mein Leben nun weiter gehen könne. Sie stärkten mir den Rücken und sorgten mit viel Empathie und Geduld dafür, dass ich allmählich wieder Mut fand und eine neue Lebensperspektive entwickelte. Ihnen und meinen Mitbewohnerinnen im Frauenhaus bin ich bis heute dankbar.
Schätzungsweise 45.000 Frauen suchen alljährlich in einem der 350 existierenden Häuser Schutz. Und immer sind es Frauen, die jahrelang Erfahrungen mit dramatischer Gewalt gemacht haben. Obwohl deutsche Frauen ebenfalls Opfer werden, sind Migrantinnen überproportional betroffen. In die Frauenhäuser, die sich in Norddeutschland befinden, fliehen wiederum überdurchschnittlich viele Frauen aus jesidischen Familien, einer religiösen Minderheit unter den Kurden. Die meisten von ihnen versuchen so, einer Zwangsheirat zu entgehen. Wie auch meine Zimmergenossen Yusra, die als 14-Jährige ihren älteren Cousin heiraten musste, der mit seinen Eltern und Geschwistern in Oldenburg lebte. Sie folgte ihm aus der Türkei nach Deutschland, wo ihr Mann sie völlig abschottete. Schon früh kam es zu Gewalttätigkeiten, darunter Vergewaltigungen, auch Angriffe mit einem Messer. Völlig verzweifelt versuchte Yusra, sich mittels einer Überdosis Schlafmittel das Leben zu nehmen. Nach ihrem Suizidversuch kam sie in eine Klinik, von dort ins Frauenhaus. Sie gab dann aber dem Druck der Familie nach und kehrte zu ihrem gewalttätigen Mann zurück. Obwohl sie inzwischen schwanger geworden war, ließ er von den Schlägen und Misshandlungen nicht ab. Aus Angst, ihr Kind dabei zu verlieren, war Yusra wenige Tage vor meiner Ankunft abermals ins Frauenhaus nach Wilhelmshaven geflüchtet.
Es gab einige unter uns Frauen, die den Versuch unternommen hatten, aus dem Leben zu scheiden. Mehrheitlich waren es Frauen mit Migrationshintergrund, darunter überproportional viele Türkinnen. Meine damaligen Erfahrungen im Frauenhaus bestätigen inzwischen neuere Studien, die besagen, dass Mädchen und junge Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland fast fünfmal so häufig einen Suizidversuch begehen wie gleichaltrige Frauen, die aus einer deutschen Familie stammen. Die Türkinnen leiden darunter, zwischen zwei Kulturen zu stehen, und halten dem Konflikt zwischen den traditionellen Rollenerwartungen ihrer Familie einerseits und den modernen Lebensformen in Deutschland anderseits nicht stand. Nicht wenige versuchen so, eine Zwangsverheiratung abzuwenden.
Der Austausch mit Frauen, deren Erlebnisse meinen ähnelten, tat gut. Andererseits stellte das Zusammenleben vieler Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen sowohl die Mitarbeiterinnen wie auch die Bewohnerinnen vor große Herausforderungen. Da ein Teil lediglich über geringe beziehungsweise über gar keine Kenntnisse der deutschen Sprache verfügte, hatten wir auch mit Verständigungsproblemen zu kämpfen, die teilweise kulturell bedingt waren. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten, die die Betreuerinnen vielfach nur unter Zuhilfenahme einer Dolmetscherin schlichten konnten. Trotz aller Unterschiede waren wir dennoch eine eingeschworene Truppe, die auch viel Spaß miteinander hatte. Wir sahen zusammen fern, kochten gemeinsam und vergnügten uns mit den Kindern. Es wurde geweint, gelacht und viel erzählt. Wenn es das Wetter zuließ, saßen wir in dem großen Garten zusammen, der zum Frauenhaus gehört. An vielen Nachmittagen erzählten wir uns unsere jeweiligen Geschichten. Egal welcher Nationalität, welches Alter, welcher Religionszugehörigkeit oder welchen Standes – die Schicksale glichen sich. Unvorstellbar, was Männer Frauen antun können: Faustschläge ins Gesicht, gebrochene Rippen, wochenlange Isolationshaft oder Vergewaltigungen und Morddrohungen. Das, was mir die malträtierten Frauen damals erzählt haben, bereitete mir lange Zeit die allerschlimmsten Alpträume...

Autor: Jacqueline Bakir Brader
Buch: Die Mutmacherin

Nachtschwärmer

vor 3 Jahren

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Ich habe noch nicht sehr viele Biografien gelesen aber hier wäre ich sehr gerne dabei. Danach Rezensionen zu schreiben ist für mich selbstverständlich :)
Es gibt bestimmt vieles, was man tun kann damit sich die eigenen Träume erfüllen, aber am wichtigsten ist es sicher, die Augen offen zu halten und die Möglichkeiten, die sich einem bieten zu nutzen. Deshalb finde ich es spannend von Menschen zu lesen, die es geschafft haben oder zumindest nie aufgeben.

peedee

vor 3 Jahren

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Die Leseprobe und der Trailer sind sehr beeindruckend. Auch finde ich den Titel "Die Mutmacherin" alleine schon im wahrsten Sinne ermutigend. Ich lese sehr gerne Biografien/Erfahrungsberichte und möchte darum gerne mitlesen.

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janaka

vor 3 Jahren

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Schade, nun habe ich auch das Ende des Buches erreicht und irgendwie fehlen mir die Worte. Dieses Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Dass du so viel Leid hast erfahren müssen und trotzdem wieder aufgestanden bist, finde ich sehr beeindruckend.
Mein Leben ist zwar ganz anders verlaufen als deins, trotzdem musste ich auch für viele Dinge kämpfen, habe auch Berg- und Talfahrten erlebt... aber zur Zeit fällt es mir schwer wieder aufzustehen. Dein Buch hat mir wieder etwas Mut gemacht, dass ich auch bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen werde.
Somit kann ich nur sagen, der Titel ist gut gewählt.

Danke dass ich dein Buch lesen durfte. Meine Rezi folgt in den nächsten Tagen.

janaka

vor 3 Jahren

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JackyBakir schreibt:
Liebe Gelinde, die Bilder hat Mandy Vollmer gemacht. Eine Freundin von mir. Ich habe dann meine Lieblingsbilder herausgesucht und von meinem Gefühl, das passende Bild für die Kapitel ausgesucht.

Die Bilder sind echt schön und gut ausgewählt...

JackyBakir

vor 3 Jahren

bis Ende
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@janaka

Es ist schön, dass dich dir mit meinem Buch ein wenig neuen Mut geben konnte! Ich freue mich auf deine Rezi.

Nachtschwärmer

vor 3 Jahren

Rezension

Danke, dass ich mitlesen durfte.
Leider hat mich das Buch nicht so sehr begeistert. Ich finde es wirklich beeindruckend, was Du aus deinem Leben gemacht hast und ich glaube, ich verstehe auch die Botschaft, die dieses Buch beinhaltet, aber ich hätte mir gewünscht, beim Lesen etwas mehr davon zu fühlen.
Toll finde ich jedoch, dass Du Deine Geschichte selbst erzählt hast und es somit auf Deine Weise tun konntest.

http://www.lovelybooks.de/autor/Jacqueline-Bakir-Brader/Die-Mutmacherin-1142191942-w/rezension/1153893209/

JackyBakir

vor 3 Jahren

Rezension
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@Nachtschwärmer

Danke für die Rezension und für deine Worte. Schade, dass ich dich nicht mit dem Buch erreichen konnte.

janaka

vor 3 Jahren

Rezension

Hier kommt nun auch meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Jacqueline-Bakir-Brader/Die-Mutmacherin-1142191942-w/rezension/1154985001/

Danke dass ich dein Buch lesen durfte.

JackyBakir

vor 3 Jahren

Rezension
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@janaka

Danke dir für die Rezension.

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