Jacqueline Carey Elegie - Fluch der Götter

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Inhaltsangabe zu „Elegie - Fluch der Götter“ von Jacqueline Carey

Noch immer regiert mit Satoris Fluchbringer das Böse in der Welt. Während sich die Völker Urulats einer alten Prophezeiung nach vereinen, um den dunklen Gott zu stürzen, gelingt es der Elfenprinzessin Cerelinde, die auf Satoris’ Burg gefangen gehalten wird, in diesem die Erinnerung an das Gefühl der Liebe hervorzurufen. Doch damit besiegelt sie das Schicksal aller Völker…

Es gibt wahrlich wenig Bücher, deren Ende mich zu Tränen rührt - dieses hier ist eines von ihnen. ♥

— MiniKampfkeks
MiniKampfkeks

Nach wie vor eine gute Handlung und die "bösen" bleiben die sympathischen.

— Guenhwyvar
Guenhwyvar

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  • Der Name "Elegie" (Totenklage) ist hier wohlverdient!

    Elegie - Fluch der Götter
    MiniKampfkeks

    MiniKampfkeks

    26. March 2014 um 19:34

    "Hinter ihnen die Legion von Haomanes Verbündeten. Sie waren still und beobachteten ihn. Tanaros erwiderte ihre Blicke und lächelte. [...]»Ich bin Finsterflucht«, sagte er. »Kommt und holt mich.«" (S.438) Inhalt: Die Prophezeiung des Gottschöpfers Haomane, die eigentlich gar keine ist, beginnt, sich Stück für Stück zu bewahrheiten. Finsterflucht rüstet auf. Haomanes Kinder marschieren, aus allen Teilen Urulats finden sie sich zusammen, um Finsterflucht zu stürmen. Die alles entscheidende Schlacht rückt immer näher - doch Lilias, die ehemalige Zauberin von Beschtanag, ist eingesperrt in der Ellylstadt Meronil und kann nur hoffen. Doch was ist Hoffnung, wenn Dunkelheit sich erhebt? Sprache & Aufbau: Wie bereits im ersten Band von »Elegie« finde ich den Schreibstil melodiös und betörend, zauberhaft, wie Schwingen, die einen fort tragen. Hierfür alle Daumen hoch! Aufgebaut ist das Werk auch wie schon von Band 1 bekannt in einzelne Kapitel, erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, meist jedoch - zumindest empfand ich es so - aus Tanaros'. Persönliche Meinung: ♥ ! Ich liebe die beiden Bände von »Elegie«, sie haben für mich etwas Großes, etwas Wahres, etwas Zauberhaftes, das vielen Büchern heute leider fehlt. Hier gibt es kein »Gut oder Böse«, hier ist alles eins und alles doch unterschiedlich. Ich fand den zweiten Teil auch besser als den ersten, weil die Autorin sich hier wirklich darauf versteht, mit den Hoffnungen und Ängsten des Lesers zu spielen. Hier macht sich bezahlt, dass sie die Charaktere im ersten Band so gut ausgearbeitet hat, denn jetzt tut es weh, sie leiden - oder auch sterben - zu sehen. Das Ende des Buches hat mir sogar die eine oder andere Träne abgerungen. Hier also eine sehr, sehr klare Leseempfehlung mit dem Stempel »Lieblingsbuch«!

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  • Was ist gut und was ist böse?

    Elegie - Fluch der Götter
    Guenhwyvar

    Guenhwyvar

    03. June 2013 um 20:02

    Wie bereits im ersten Band steht auch im Zweiten stets die Frage mit im Raum, ob die guten wirklich so gut und die bösen wirklich so böse sind. Elegie weist nach wie vor einige Ähnlichkeiten zum Herrn der Ringe auf, aber genau diese Frage macht den Unterschied aus. Immerzu neigt die Sympathie des Lesers auf den scheinbar bösen zu ruhen, doch immer wieder wird klar, dass es nur eine Frage des Blickwinkels ist. Meiner Meinung nach bleibt der erste Band der beste, hatte man sich doch mehr von der Schlacht am Ende erhofft, aber wenn ich ehrlich bin hätte es anders auch nicht in den Erzählstil der Autorin gepasst. Die Kritik die dieses Buch an meinem Geliebten Herrn der Ringe äußert kann ich in diesem Falle recht gut verkraften, allerdings hat mir für volle fünf Sterne einfach die durchgehende Spannung gefehlt. Dennoch ist es mir vier Sterne wert und ich bin froh es gelesen zu haben.  

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  • Rezension zu "Elegie an die Nacht 02" von Jacqueline Carey

    Elegie - Fluch der Götter
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    Achtung: Für all jene, die den ersten Band „Elegie an die Nacht – Der Herr der Dunkelheit“ noch nicht gelesen haben, könnte diese Rezension Spoiler enthalten. Es ist soweit. Auf beiden Seiten sammeln sich die Truppen, um sich auf den unaufhaltsam kommenden Krieg vorzubereiten. Zum einen die, die Fürst Satoris unterstützen, den Weltenspalter, den Fluchbringer, den Drittgeborenen, der ein Dorn im Auge seines Bruders Haomane, des Gedankenfürsten, ist. Seine Drei, Tanaros Schwerzschwert, Uschahin Traumspinner und Vorax Gierschlund sammeln ihre Verbündeten, Fjelltrolle und Menschen, um Satoris Festung Finsterflucht kampfbereit zu machen. Gleichzeitig rücken Haomanes Kämpfer vor: Menschen, Ellylon, Zwerge, einzig um die Prophezeiung zu erfüllen und die Hohe Frau der Ellyl, der Riverlorn, Cerelinde zu befreien, die Satoris kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Menschenprinzen Aracus Altorus entführen ließ. Denn sie ist einer der Schlüssel zur Rettung, um den dunklen Fürsten zu stürzen. Zur selben Zeit reist Dani, der Träger des Wassers des Lebens, zusammen mit seinem Onkel Thulu in Richtung Finsterflucht, um einen Schlag gegen Satoris zu führen, der über den Ausgang des Krieges entscheiden wird… Carey verfasste ihr zweibändiges Werk „Elegie an die Nacht“ als Hommage an Tolkien, und so mag es jemandem im ersten Moment vorkommen, als fände er hier einen „Herrn der Ringe“ aus der Sicht von Sauron. Dem ist allerdings nicht so. Carey schafft eine eigene Welt, eine eigene Geschichte, die einen schnell in ihren Bann schlägt. Auch ihren Stil hat sie diesem Werk angepasst, denn er ist bei weitem nicht mehr so blumig und opulent, wie man ihn vielleicht von ihrer „Kushiel-Trilogie“ her kennt. So legt sie nicht viel wert auf die Schlacht an sich, sondern vielmehr beleuchtet sie die tiefen Gedanken ihrer Figuren, ihre Ängste, Zweifel, Zerissenheit und Beweggründe. Die Seiten von Gut und Böse verschwimmen und sind keineswegs klar begrenzt; sie schweben eher in einer Art Grauschleier. Die, die als unmenschlich beschrieben werden, zeigen durchaus menschliche Züge. Und wie es der Titel des Werkes schon sagt, es handelt sich um ein Klagelied, und mit jeder weitern Seite wird einem bewusst, dass diese Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. So verfolgt man als Leser eigentlich auch eher, wie es zum erwarteten und erahnten Ende kommt, anstatt zu hoffen, man läge falsch und es nähme alles noch eine andere Wendung. Als Kenner des „Herrn der Ringe“ findet man auch immer wieder liebevoll in die Geschichte eingebaute Details und Parallelen zu Tolkiens Meisterwerk. So gebietet Fürst Satoris hier über Raben, die für ihn das Land auskundschaften, die Ellylon oder Riverlorn, die Elfen/Elben dieser Welt, zählen Adler zu ihren Verbündeten. Meronil, der Sitz des Riverlorn-Fürsten Ingolin, erinnert in seiner Beschreibung an Bruchtal, und der Weise Gesandte und Zauberer Malthus ist in seiner Rolle als Galäinridder auf seinem weißen Pferd eine deutliche Hommage an Gandalf. Und Dani, von dessen Erfolg das Schicksal vieler und der Ausgang des Krieges abhängen, erinnert an Frodo und den Ring… Man könnte so weitermachen, doch die Freude, diese kleinen Stücke der Ehrerbietung an Tolkien zu finden, will ich niemandem nehmen. Jacqueline Carey schafft hier einen soliden Abschluss ihrer „Elegie an die Nacht„, der mir persönlich sehr gut gefallen hat, obwohl er einen durchaus bitteren Nachgeschmack hinterlässt, da man von vielen liebgewonnenen Charakteren Abschied nehmen muss. Aber wer Tolkien mag, sollte sich Carey’s Werk nicht entgehen lassen.

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