Jacqueline Carey Elegie - Herr der Dunkelheit: Roman

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Inhaltsangabe zu „Elegie - Herr der Dunkelheit: Roman“ von Jacqueline Carey

Ein wundervoll epischer, bildlicher Schreibstil, liebevoll gezeichnete Charaktere und eine komplexe Handlung! :)

— MiniKampfkeks
MiniKampfkeks

Eine nette Abwechslung nach all den Vamps und Werwölfen. Kann zwar nicht mit Tolkien mithalten ist aber schön zu lesen => gutes Buch

— Guenhwyvar
Guenhwyvar
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  • Von Prophezeiungen, die keine sind...

    Elegie - Herr der Dunkelheit: Roman
    MiniKampfkeks

    MiniKampfkeks

    "Drei Gesandte hatte sein Älterer Bruder geschickt, um ihn zu vernichten. Er würde drei eigene zu sich rufen: Kameraden, Anführer, Hüter seiner Zitadelle. Er würde sie finden. Er würde sie sich zu eigen machen. Dank ihm würden sie unsterblich sein." (S. 17) Inhalt: Tanaros ist einer der Drei, die Fürt Satoris einst zu sich rief - und daher unsterblich. Er steht auf der "bösen" Seite um Krieg um die Welt - Urulat -, findet aber nichts Anstößiges daran: Er ist überzeugt von seinen Motiven, handelt danach, weil er an Satoris Unschuld glaubt. Im Krieg der Götter, die die Welt erschaffen haben, wurde Satoris, auch als Lügenfürst bekannt, die Rolle zuteil, den Bösen zu spielen; wollte dieser eigentlich nur seiner Älteren Schwester gefällig sein. Haomane, der Erste der sieben Götter, hat eine tiefe Abneigung gegen Satoris entwickelt und will ihn in den Abgrund stürzen. Dazu ersinnt er eine Prophezeiung, die seinen Verbündeten und Kindern den Mut geben soll, für seine Sache zu kämpfen. Die Erfüllung der Prophezeiung, die an sich keine ist, kommt immer näher... doch Tanaros weiß sich zu wehren. Und natürlich sind da auch noch Lilias, die Zauberin des Ostens, und ihr Drache... Sprache & Aufbau: Ich habe dieses Buch aus einer Mängelexemplar-Kiste rausgeholt und hatte nicht sonderlich viele Erwartungen an den Schreibstil - ich hatte davor auch noch nie was von Jaqueline Carey gelesen. Dieses Buch aber hat mir wieder gezeigt, wie gut es sein kann, in solchen Kisten zu stöbern: Dieses Buch ist sprachlich gesehen ein Schatz! Es hat mich sofort gefesselt. Die Autorin besticht hier vor allem mit Bildlichkeit und Poesie, die sie gekonnt mit strikten Erzählungen verknüpft. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, meist jedoch aus Tanaros'. Aufgebaut ist das ganze in einzelne Kapitel. Persönliche Meinung: Sehr positiv überrascht! Dieses Buch hat mir wieder bestätigt, welche Schätze man finden kann, wenn man sich auf Neues einlässt. Sehr gefallen hat mir hier das Verwischen zwischen Gut und Böse, die wechselnde Sympathie, die klar herausgestellte Naivität oder die großen Gewissenskonflikte. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet. Nun, vielleicht nicht jede, aber die wichtigsten sind es auf jeden Fall. Ich fand das Ende auch sehr gut gelungen und freue mich schon auf den zweiten Teil. Also, wer High Fantasy mit epischer Sprache mag, die auch den Leser selbst irgendwo fordert, ist hier genau richtig! Den Abzug gab es für eine stellenweise, leichte Langatmigkeit, die durch den beinahe schon melodiösen Schreibstil hervorgerufen wurde.

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  • Und die Bösen werden Symphatisch

    Elegie - Herr der Dunkelheit: Roman
    Guenhwyvar

    Guenhwyvar

    30. March 2013 um 21:32

    Klappentext: In der Welt Urulat tobt der Krieg der Schöpfer. Menschen und Ellylon (walisisch für Elfen) schließen sich zusammen, um den Bruder des Erstgeborenen Haomane zu verjagen. Denn eine Prophezeiung besagt, dass die Gespaltene Welt erst wieder vereint werden kann, wenn der Fluchbringer Satoris vernichtet ist. Doch Satoris stellt ein Heer von Fjeltrollen auf, deren Stärke und Kampfesmut bei allen Bewohnern Urulats gefürchtet sind. Und er schmiedet ein Bündnis mit Lilias, der Zauberin des Ostens, und mit dem Drachen Calandor. Satoris ist entschlossen, seine Widersacher in eine Falle zu locken. Was mich an diesem Werk wahrlich beeindruckt hat, war die Tatsache, dass die Bösen tatsächlich symphatischer waren als die Guten. Lag es nun daran, dass sie nicht wirklich böse waren oder daran, dass man ihre Beweggründe verstehen konnte? Beides würde ich sagen. Es ist eine herrliche Geschichte um darüber nachzudenken ob es soetwas wie Gut und Böse überhaupt gibt, oder ob es nicht nur unterschiedliche Grautöne gibt. Wie dem auch sei, wenn man sich erstmal an den Stil der Autorin gewöhnt hat, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

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