Kushiel - Das Zeichen

von Jacqueline Carey 
4,0 Sterne bei83 Bewertungen
Kushiel - Das Zeichen
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G

Who would have thought I'd enjoy a series about a heroine who is sexually aroused by sadism. But somehow it all makes sense.

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Erotisch, magisch, fantastisch: unbedingt lesenswert. Ein Buch, wie man es sehr selten findet.

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Inhaltsangabe zu "Kushiel - Das Zeichen"

Brillant, kühn und unglaublich erotisch
Terre d’Ange ist ein Ort der Schönheit und Anmut, und seine Bewohner leben nach einer einfachen Regel: Liebe, wie es dir gefällt. Doch Phèdre, seit ihrer Geburt mit einem roten Mal gezeichnet, ist eine Ausgestoßene. Eines Tages entdeckt ein Edelmann ihre Gabe, Lust am Schmerz zu empfinden, und sie wird Kurtisane am königlichen Hof. Fortan sieht und hört sie alles - auch die Vorboten eines unglaublichen Verrats-...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453522565
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:953 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:02.03.2009
Teil 1 der Reihe "Kushiel"

Rezensionen und Bewertungen

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    LumiBookss avatar
    LumiBooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Erotisch, magisch, fantastisch: unbedingt lesenswert. Ein Buch, wie man es sehr selten findet.
    Ein echter Klassiker der erotischen Fantasy

    Das Buch, oder die Trilogie, zu beschreiben, würde Seiten dauern. Die Welt, in der die Handlung spielt, ist überraschend groß. Es geht um politische Intrigen, Machtspiele, Schlachten, Religion und weit mehr - und all das wird mit einer Handlung verwoben, in der ein zu Anfang sehr naives, unerfahrenes Mädchen ihren Faible für Schmerz und Sex entdeckt. Der Sex ist sehr prominent - und Phèdre lernt dabei sehr viel über sich selbst. Dies war das erste Buch, das ich gelesen habe, in dem es wirklich um die Frau geht, die sich gerne unterwirft und Schmerz beim Sex möchte - nicht, weil sie einem ach so unwiderstehlichen Hengst von einem Kerl begegnet ist, sondern weil es das ist, was sie selbst anmacht und was sie genießt. Es hat nicht mit Romantik zu tun, es ist Lust und sie lässt sich bewusst und reflektiert darauf ein. Das gibt ihr auch eine gewisse Macht - sie weiß, was ihre Freier brauchen, aber auch, was sie selbst will. 
    Die Handlung "um den Sex herum" ist aber keineswegs nur Dekoration, sondern sehr prominent und bald schon nutzt Phèdre den Sex, um an Informationen heran zu kommen und ein gefährliches politisches Spiel zu spielen...
    Die Handlung ist nicht immer schnell, manchmal dauert es etwas, bis wieder etwas von Relevanz passiert. Aber Bücher wie diese, die extrem erotisch und trotzdem eine komplexe Handlung haben, findet man nicht all zu häufig. 

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    Dunkelkusss avatar
    Dunkelkussvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Zugegeben - ein langatmiger Auftakt.
    Langatmiger, komplexer Auftakt zu einer der besten Fantasy-Reihen überhaupt!

    Diese Rezension enthält womöglich Spoiler, die aber NICHT die Geschichte im Großen betreffen!
    Inhalt:
    Die junge Phèdre wird von ihrer Mutter an eines der großen Häuser des Palais der Nachtblumen in Terre D'Ange verkauft, um dort als (mal plump gesagt) Edelhure ausgebildet zu werden. Doch leider besitzt sie einen Makel, der ganz und gar nicht zum Kanon des Palais (nämlich makellose Schönheit und Anmut; Perfektion in jeglicher Hinsicht) passt. In ihrem Auge leuchtet ein scharlachroter Fleck. Als unnütziger Ballast zur niederen Dienerin ausgebildet, trifft sie aber ihren zukünftigen Meister Anafiel Delaunay, der in ihrem Makel eine göttliche Zeichnung sieht. Phédre ist eine Auserwählte des Strafenden Engels Kushiel und dazu erkoren, Lust und Wonne im Leid zu finden. Anafiel nimmt sie in seinen Haushalt auf - aber nicht nur, um aus ihr tatsächlich noch eine Edelhure zu machen... sondern auch zu seiner Spionin!
    Allgemeines:
    Meine Rezension bezieht sich vor Allem auf das HÖRBUCH, das bei audible exklusiv erschienen ist. Ich bin aber darüberhinaus im Besitz der englischen und deutschen Taschenbuch-Ausgabe. Somit bezieht sich meine Rezension auf den gesamten "Kushiel-Komplex".
    Meinung zum Buch:
    Ich muss gleich zu Anfang sagen, dass die (erste) Kushiel-Trilogie (Das Zeichen - Der Verrat - Die Erlösung) meine neue, unangefochtene Lieblingsserie der High Fantasy-Literatur ist. Für mich stellt Frau Carey zwar nicht Tolkien in den Schatten, aber ich habe Tolkien nie gelesen und deshalb kann sich mein Urteil natürlich auch noch ändern ;-)
    Warum also "nur" drei Sterne für den ersten Teil, obwohl ich diese Serie auf allen Ebenen abgöttisch liebe?
    Fangen wir ganz vorne an.
    Ich kaufte 2011 oder 2012 das Hörbuch zu Kushiel - Das Zeichen. Es hatte stattliche 30+ Stunden und ich sah mich gewappnet, einen epischen Roman vorgesetzt zu bekommen. Ja, das habe ich auch. Aber.
    Ich fing also an zu hören/lesen. Allerdings war ich recht schnell nicht mehr angetan von der Aussicht auf 30 Stunden dieses Stoffes. Warum?
    Es ist vielleicht unglücklich, mit den negativen Dingen anzufangen, aber umso größer präsentiert sich mir zumindest später die große Stärke dieses Romans!
    Wenn man die Kushiel-Reihe tatsächlich ins Auge fasst, muss man sich einiger Dinge im Klaren sein, und von denen man wissen muss, ob man das mag oder nicht. Zum Einen: Den Epos, den Carey hier mit "Das Zeichen" (oder auf Englisch: Kushiel's Dart) aufmacht, braucht eine gewisse Anlaufzeit.
    Die Welt, ist eigentlich "unsere" - nana, nicht gleich widersprechen. Es handelt sich bei Careys Welt um eine, sagen wir, alternative Welt der Unseren. Ein alternatives Europa, sowie später Afrika und Asien. Carey hat das Meisterstück vollbracht, die abrahamitischen Religionen umzudichten, ja, auch umzudeuten. Aber das möchte ich hier nicht weiter ausführen, was Carey daraus gemacht macht... das muss man selbst erleben! Zudem befinden wir uns in einem dieser "alternativen" Länder - Terre D'Ange, die Welt der Engel, ist unserem Frankreich der Renaissance entlehnt. Das bedeutet: wir haben Adelshäuser. Wir haben viele, viele, verdammt viele französische Namen. Wir haben Ahnenreihen. Wir haben Intrigen und Ränke und anfangs eine fast nicht zu bewältigende Zahl an Akteuren, deren verdammte französische Namen ein frankophober Mensch wie ich einfach nicht leiden kann.
    Zudem kommt die Erzählperspektive einer Frau, die aus ihrer Vergangenheit erzählt. Und ihre Erzählung setzt dort an, wo sie im zarten -für unsere Begriffe- Kindergartenalter "verkauft" wird. In Terre D'Ange herrscht die Dekadenz, aber auch die Gottesfürchtigkeit - und zur Huldigung einer der Engel, wie auch Kushiel einer ist, gibt es sozial akzeptierte, ja sogar befürwortete und heilige Tempelprostitution in den Dreizehn Häusern des Palais der Nachtblumen. Und dass Phèdre, ganz offenbar im ultimativ masochistisch, schon vor der Pubertät bei einer Auspeitschung "schöne Gefühle" bekommt - das muss man, wenn man es nicht mag, einfach hinnehmen. Wenn man sowas nicht schlimm findet, findet sich auch hier kein Problem.
    Leider wurde mir nach den ersten ca. 2 Stunden hundelangweilig. Unsere Welt, andere Mythologie, Tempel-Edelhuren, eine masochistische junge Protagonisten, lauter französische Namen... Ich hab es abgebrochen und erst zwei Jahre später wieder hervorgekramt.
    Und dann - ja dann habe ich dieses zähe Vorspiel von ca. 150-200 Seiten (also ca. 6-7 Stunden) mit Abstrichen im Merken von Personennamen hinter mir gelassen und erlebte den Auftakt einer wunderbarsten Fantasy-Reihen, die ich je gelesen habe.
    Wenn man es schafft, sich durch dieses Gewirr an Informationen über die Welt zu schlagen, zur Not mit Buschmesser, bekommt man erst die volle Bandbreite von Careys Können präsentiert. Dann gibt es Intrigen, Überlebenskämpfe, Krieg, Sex, Liebe und Spannung ohne Ende. Die "andere Erde" fächert sich auf, mit ihren verschiedenen Kulturen, der Schönheit der Religionen und man wird so neidisch auf das dekadent-ästhetische Leben der Terre D'Anger Oberschicht. Man fängt an mitzufiebern und zu hoffen, man leidet mit Phèdre mit... die Charaktere entfalten sich.
    Die Perspektive Phèdres ist glaubhaft, vor Allem vor ihrem kulturellen Hintergrund ist sie immer glaubhaft und vor Allem ist sie eine starke Frau, die um das kämpft, was ihr lieb und teuer ist.
    Der Plot ist spannend, bleibt immer bei Phèdre, und hat ein paar sehr gute Punkte parat - auch wenn allzu schockierende Enthüllungen für Band 2 aufgespart werden. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt und glaubwürdig.
    Es gibt tragische Momente und schöne Momente.
    Der Schreibstil von Jacqueline Carey  ist zudem auch sehr der Gesellschaft Terre D'Anges "zuträglich", so klingt es immer höfisch, vor Allem auch höflich, niveauvoll und wenn man ein böses Wort benutzen will: hochtrabend.
    Aber das alles zusammen ergibt ein wunderschönes Buch.
    Und plötzlich erschienen mir die Schwächen des Romans als seine größten Stärken: denn wenn Carey eines getan hat, dann ihre fulminante Trilogie sorgfältig angelegt. Und die "Arbeit", die es kostet, sich das alles zu merken - am Ende ist man froh darum.
    Ich kann nur sagen, ja, es ist zäh am Anfang, aber wenn man den Aufstieg geschafft hat, kann man oben auch die wunderbare Aussicht auf "Kushiel" genießen.

    Bewertung: 3.5/5 Sternen. Tendenz der weiteren Romane: rasant steigend!

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    pueppies avatar
    pueppievor 4 Jahren
    Eine Geschichte voller Krieg, Intrigen, Schmerz und Liebe

    Rezension:


    Ich habe gekämpft und gelesen und gekämpft und letztlich gesiegt. Dieses Buch hat mich wirklich herausgefordert. Einerseits war es echt spannend und originell geschrieben, aber anderseits musst ich mich auch immer wieder zwingen doch endlich weiter zu lesen. Deswegen habe ich auch so unglaublich lange für das Buch gebraucht, ganze 3 1/2 Wochen.


    Es geht um das, zu Beginn noch recht junge Mädchen Phedre, welches von ihren Eltern an das Cereus-Haus verkauft wird. Dies ist zugleich Tempel zu Ehren Naamahs, als auch eine Art Bordell. Nachdem klar wird, dass Phedre eine Anguisette zu sein scheint, jemand der bei Schmerz Lust empfinden kann, kommt sie in den Dienst von Anafiel Delaunay. Dieser wird ihr Mentor und bestimmt durch unvorhersehbare Schicksalsschläge, ihr gesamtes Leben. Ein Leben voller Intrigen, Krieg, Schmerz und Liebe.


    Ich muss sage, dass mich der hoch komplexe Aufbau dieser Welt, rund um die Protagonisten, sehr beeindruckte. Welch ein Einfallsreichtum die Autorin da hineingesteckt hat, ist bemerkenswert. Die gesamte Religion ist, in gewisser Weise, an den christlichen Glauben angelehnt. Elua ist sozusagen der Sohn von Maria Magdalena und Jesus und wurde von Gott verstoßen. Er machte sich mit seine Anhängern auf, ein eigenes Land zu besiedeln, Terre D’Ange. Begleitet wurde er von Naamah, welche sich für ihren Herrn prostituiert und dafür noch heute verehrt wird. Im weiteren wurde Elua von Kushiel begleitet, welcher ursprünglich der Vollstrecker Gottes war. Auch Cassiel folgte ihm und kehrte sich als Einziger nicht den weltlichen Gelüsten zu, sonder lebte weiterhin als frommer Geistlicher.

    Diese sehr komplexe Religion ist wichtig, um das Leben das die Protagonistin im richtigen Kontext verstehen zu können. Denn ich finde, der Autorin ist eine geniale Charakterkombination gelungen, welche viele andere Schriftsteller leider nicht aufweisen können. Wie schon zuvor erwähnt, ist das Besondere an Phedre, dass sie bei Schmerz Lust empfindet. Wir reden hier nicht von ein Paar Klapsen auf den Allerwertesten. Nein, hier geht es um Schürhaken und tiefe Messerschnitte. Bei so einer Veranlagung sollte man meinen Phedre wäre eine unheimlich unterwürfige Frau, wie so viele Andere, welche aus dem Genre des SM bekannt sind. Aber weit gefehlt, Phedre ist grade deswegen ein oft aufmüpfiger und starker Charakter, welcher sich so gut wie nichts vorschreiben lässt. Dieses Gesamtpaket an Widersprüchen macht sie zu einen der spannendsten Protagonistinnen, die ich je kennen lernte.


    Ihr zur Seite steht Joscelin, die wohl unpassendste Person, die man sich vorstellen kann, ein Mönch Cassiels. Welche eine Kombination, die verruchteste Kurtisane des ganzen Landes und ein zum Zölibat verpflichteter Mönch. Die Spannung, die von der ersten Begegnung an, zwischen den Beiden herrschte, war zum verrückt werden. Natürlich ist ihre Beziehung zueinander von vielen Komplikationen geprägt. Joscelin konnte einem da manchmal echt nur leid tun. Als Anhänger Cassiel ist es seine Pflicht, die ihm anvertraute Person zu beschützen, komme was wolle. Nicht leicht bei einer Person, wie Phedre, welche sich ständig in Gefahr begibt. Er ist zwar ein Meister jeglicher Kampfkunst, doch mit den zwischenmenschlichen Interaktionen tut er sich oft schwer. Fest steht jedenfalls, dass die Autorin keinen besseren Gegenpol zu der sehr aufbrausenden Phedre hätte finden können.


    Genau so verhält es sich auch mit der großen Widersacherin der jungen Kurtisane. Melisande Shahrizai ist eine Angehörige Kushiels und somit eine Art Domina, umgenau zu sein, sogar die beste ihres Fachs. Wenn nun also eine Domina, welche tief in die politischen Intrigen des Landes verwickelt ist und eine Anguisette aufeinander treffen, kann sich jeder vorstellen, was für ein Pulverfass das ergibt. Die Beziehung der Beiden ist unwahrscheinlich vielschichtig dargestellt wurden, da sie sich auf sexueller Ebene perfekt ergänzen und gleichzeitig völlig unterschiedliche Ziele, für ihr Land verfolgen.

    So nachdem ich nun glaub ich zu genüge von den Charakteren geschwärmt habe, welche die Autorin entworfen hat, muss ich allerdings auch etwas Kritik üben. Es gibt große Strecken im Buch, wo es zu ellenlangen politischen Diskussionen und Verstrickungen kommt. Diese zu verfolgen war ,für mich als Leser, nicht grade leicht. Zum Einen kommt man bei der Vielzahl von Namen schnell durcheinander und weiß irgendwann einfach nicht mehr, wer hier grade eigentlich gegen wen kämpft. Und zum Anderen war es schlicht und ergreifend langweilig. 


    Was ich jedoch noch positiv hervorheben möchte, ist der ungewöhnliche Erzählstil. Ungewöhnlich deswegen, weil ich ihn so noch bei keinem High-Fantasy Roman erlebt habe. Die Geschichte wird komplett aus der Ich-Perspektive von Phedre erzählt, allerdings rückblickend. Dies hat zur Folge, dass es immer wieder Stellen im Buch gibt, wo Phedre andeutet, dass dieses oder jenes, in naher Zukunft, in einer Katastrophe enden wird, was sie aber zum gegebene Zeitpunkt noch nicht wusste. Für den Leser sind solche Hinweise natürlich die pure Qual, da die Spannung noch zusätzlich gesteigert wird. Ein großes Lob also an die Autorin für diesen stilistischen Kniff. 


    Fazit:


    „Kushiel: Das Zeichen“ ist ein Buch voller wundervoller, bis in die Tiefe, ausgemalter Charaktere. Jedoch braucht der Leser einen langen Atem, um den schier endlosen politischen Erläuterungen folgen zu können.


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    Elwens avatar
    Elwenvor 5 Jahren
    Weibliches Game of Thrones

    Episch! Anders kann ich diese Geschichte kaum beschreiben... ein fantastisches Abenteuer voller Intrigen, Liebe, Verrat, Geheimnissen und Heldenmut. Das alles verpackt in eine komplexe Welt mit fein ausgearbeiteten Charakteren, die einem bis in den kleinsten Nebencharakter nahe gehen (im Guten wie im Bösen). Magie gibt es hier kaum, aber die elegant gewebten Geschehnisse und Hintergründe lassen diese auch nicht vermissen.

    Aus irgendeinem Grund wird das Buch oft in die Erotiksparte gesteckt, aber dort hat es nicht unbedingt etwas zu suchen. Ja natürlich gibt es Sexszenen, immerhin ist die Hauptperson eine Art Kurtisane, aber diese sind wie alles andere so geschickt eingebunden und in wundervoller Sprache geschrieben, dass sie niemals Grund zum Fremdschämen geben, sondern immer bedeutend für die Erzählung sind. Und sie nehmen nach dem 1/3 des Buches auch deutlich ab... nur im hier keine falschen Erwartungen zu wecken *g*

    Ich kann es also nur empfehlen - vor allem Leuten, die Game of Thrones mögen, denen es aber einen Tick zu rau und abgründig ist. Hier findet sich eine Geschichte in ähnlichem Format aus weiblicher Sicht!

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    Elachus avatar
    Elachuvor 6 Jahren
    Rezension zu "Kushiel. Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Das Buch hat es in so ziemlich jeder Art echt in sich. Mit seinen etwas fast 1.000 Seiten hat man schon einen richtigen Wälzer in der Hand. Aber lasst euch gesagt sein: Dieses Buch ist jede Seite wert. Es ist spannend und abwechslungsreich und auch in den Phasen, wo nicht allzu viel passiert, wird es nicht langweilig. Die wichtigsten Charaktere sind alle sehr liebevoll ausgearbeitet und bereichern die Geschichte mit ihren unterschiedlichen Charakterzügen und Einstellungen ungemein. Einige wachsen einem während der Geschichte richtig ans Herz, obwohl sie anfangs eher unsympathisch wirken.
    Am Anfang war ich ziemlich skeptisch, ob mir die Thematik überhaupt zusagen würde, weil ich mich nicht wirklich mit der "härteren Spielart" anfreunden kann. Einige Szenen waren zwar schon etwas hart, aber ein sehr großer Teil wurde meist nur angedeutet oder nur sehr wenig beschrieben. Das macht es also auch für Leute lesenswert, die nicht wirklich auf so etwas stehen.
    Mit den ganzen Personen habe ich mich allerdings dann so manches mal doch etwas schwer getan. Eigentlich mag ich es sehr gerne, wenn man in einer Geschichte mit verschiedenen Personen in Berührung kommt, aber ich habe mir des öfteren schon ein Namensregister gewünscht, wo man nochmal nachschauen konnte, wer Person X oder Y nochmal war. Es waren so viele Leute in die ganzen Intrigen verwickelt, dass man manchmal einfach den Überblick verlor. Vorne gibt es zwar ein Personenregister, aber ich habe es geschafft, genau dieses komplett zu ignorieren - leider!
    Der Schreibstil war sehr schön, doch musste ich das Buch immer mal wieder aus der Hand legen. Es wurde auf Dauer einfach etwas anstrengend, um es wirklich lange an einem Stück lesen zu können.

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    anellvor 6 Jahren
    Rezension zu "Kushiel - Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Kushiel.
    Oder wie ich es nenne: Das Hamsterrad in Sachen Fantasy

    Auf den ersten hundert Seiten war ich interessiert. Auf den nächsten gespannt. Die folgenden ... gefühlten 6.000 Seiten war ich ... verwirrt.
    Vielleicht liegt es ja nur an mir, aber irgendwann, bin ich aus der Story einfach ausgestiegen. Ich konnte mir die vielen quasifranzösischen Namen nicht merken. Wer war das jetzt nochmal? Was hat die gemacht? Hab ich den Namen schon mal gehört? Äh ... zurückblättter ... ????

    Hier hätte mal ein ordentliches Dramatis Personae gutgetan. Weil ich wirklich irgendwann nicht mehr durchgeblickt habe, wer jetzt mit wem und warum und überhaupt und WAS war jetzt nochmal das Problem? Ich hätte mir Notizen machen sollen und so eine "Wer mit Wem" Mind-Map auf einer Flip-Chart zu Hause im Wohnzimmer. XD

    Der Grundgedanke des Buches (lieb einfach so wie du willst) ist cool. Allerdings frage ich mich hier: Wenn du die Grundzüge ihrer Religion darauf ausgelegt sind, dass jeder mit jedem herumpimpern kann, wie es ihm gefällt. Warum macht man dann bei den SM Häusern trotzdem so ein riesen Bohei darum?
    Und warum ist es dann so schlimm, dass manche Personen schwul sind/waren?

    Viele schreiben z.B. bei Amazon von den krassen SM Szenen. Also ... hm. Sorry aber da war die "Auspeitschszene" in die Wanderhure krasser. Das ist eher so Hausfrauen SM (wenn ich das mal so von außen beurteilen darf)
    Schlimm? Nö!

    Was mich an dem Buch tierisch genervt hat. (Außer das ich das Problem nicht ganz erfassen konnte, das Namenschaos mich verwirrt hat und ich am Ende frustriert war) war die Tatsache, das Phedre (die Ich-Erzählerin) eine furchtbare Labertasche ist. Und zwar keine die es versteht wirklich Spannung in die Sache zu hauen. STÄNDIG müssen wir uns durch so sibyllische Pharsen wie: "Hätte ich damals schon erahnt, welch schrecklichen Ausgang mein Handeln hätte ..." bla bla bla kämpfen.
    Und natürlich sind ausnahmslos ALLE in diesem Buch unfassbar schöne Menschen. Mit unfassbar schönen Häusern. Unfassbar schönen Klamotten. Sind unfassbar gut drauf, sexuell voll ausgelastet und imm bereit loszulegen. Natürlich ist das Leben in Quasi-Frankreich unfassbar dufte (wenn man von den tödlichen Intrigen mal absieht) und Phedre bekommt sich nicht mehr ein, JEDES Klamottendetail und jedes architektonische Deteil und überhaupt jedes Detail dieses unfassbar schönen Landes zu erwähnen.

    Sie und ein paar andere Charaktere weinen auch ab und zu mal. Einfach weil alles so SCHÖN ist.

    Insgesammt muss ich sagen, war das Buch wie ein mit Erdnussbutter gefüllter Reese-Cup. Am Anfang ist es süß und du könntest immer weitermachen. Nach der Hälfte, wird dir klar, was du dir eingebrockt hast und am Ende bist du so davon erschlagen und frustriert, dass du dich fragst, wie du dir so etwas nur antun konntest :D

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    Kitties avatar
    Kittievor 7 Jahren
    Rezension zu "Kushiel. Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Für die Inhaltszusammenfassung soll der Covertext genügen, denn wenn ich jetzt anfange und selber die Geschichte noch einmal zusammenfasse, sprengt das hier den Rahmen einer Review, denn bei nicht ganz 1000 Seiten kommt einiges zusammen.

    So komme ich auch gleich zu meinem einzigen Kritikpunkt - das Buch ist einfach zu lang. Gerade die ersten 400 Seiten ziehen sich ziemlich hin und da hätte man manches straffen können, weil dort wird die Geschichte nicht wirklich vorangetrieben. Anfangs gibt es zwar eine schöne Einführung der Figuren und Häuser und wer mit wem und darauf wird immer wieder Bezug genommen und manches scheint sich zu wiederholen. Hier hätte man ruhig etwas wegkürzen können und später auch - es wären durchaus 300 Seiten weniger drin gewesen. Und auch weil die ersten 400 Seiten eine kleine Hürde sind. Hat man diese aber überwunden, bekommt man eine sehr schöne Fantasygeschichte zu lesen. Also wo andere Bücher von der Seitenzahl her schon enden, fängt 'Kushiel - Das Zeichen' erst an.

    Allerdings sollte man hier keinen typischen Fantasy-Roman mit Orks, Elfen, Drachen und Magier erwarten, denn die sucht man hier vergebens. Viel mehr findet man sich in einem alternativen Europa des 16. oder 17. Jahrhunderts. Also gibt es Könige, Adlige, Ritter, Schlösser und die diversen Häuser, die zum Teil auch im Klinsch und ihre Intrigen führen. Da muss man auch aufmerksam lesen, sonst steigt man da irgendwann nicht mehr durch und dann kann es schnell langweilig werden. Bei anderer Fantasyliteratur kann man mal geistig abschweifen, hier sollte man dies nicht tun, weil irgendwann ist man raus und dann entgeht einem auch eine schöne Geschichte.

    Alternativ in 'Kushiel' ist auch die Religion, für die wohl das Christentum als Vorlage diente, denn Kushiel und seine Gefährten sind so was wie gefallene Engel und auch diese verführten die Menschen, aber im positiven Sinne, denn der Grundsatz ist "Liebe, wie es dir gefällt". Und geliebt wird hier reichlich und Kushiels Anhänger auf besondere Art und Weise. Diese gewinnen Lust aus Schmerz und da wird schnell klar, dass es sich hier um BDSM-Spielarten handelt. Die Portion Erotik, die man hier bekommt, ist nicht so was wo der Stallknecht mal eben mit der Magd im Heu verschwindet oder sich ein Adliger in Hurenhäusern vergnügt, sondern es geht um freiwillige Unterwerfung und eben den Lustgewinn durch Schmerzen. Anfangs dachte ich noch, dass es ganz nett ist mit den soften BDSM-Spielchen, aber dann kam auch so etwas wie Cutting, und das sind dann doch schon die härten Spielweisen. Es wird also ein breites Spektrum abgesteckt, aber es geht nie in Exploitation über. Also die Erotik ist nicht so explizit wie in anderen Werken, die sich auch mit dieser Thematik befassen, aber es ist auch nicht verklärt. Man kommt da schon auf seine Kosten, aber auch Leser, die sonst nichts mit diesen Spielarten anfangen können oder über so was lesen wollen, werden nicht abgeschreckt. Denn das Ganze passiert in wenigen Sätzen und dann liegt es halt am eigenen Kopfkino, mit welchen Bildern man es sich ausfüllt.

    Zu erwähnen wäre noch, dass es sich hier um den Debüt-Roman von Jacqueline Carey handelt, denn vorher schrieb sie nur ein paar Kurzgeschichten. 'Das Zeichen' ist auch der erste Band einer Trilogie, die glücklicherweise komplett bei Egmont Lyx erschienen ist. Es gab wohl schon mal eine andere Veröffentlichung des ersten Bandes, aber die war zweigeteilt und es kam nicht so gut bei den Lesern an, und dann sah der damalige Verlag von weiteren Veröffentlichungen zu 'Kushiel' ab. Aber nun bekommt man den zweiten Band 'Der Verrat' und als dritten Band 'Die Erlösung' und auch die werden zu einem späteren Zeitpunkt von mir reviewt. Dies kann allerdings dauern, denn mein Bedarf an Fantasy/Erotik ist erst einmal gedeckt und so werde ich in anderen Genren wildern.

    Abschließend sei gesagt, dass 'Kushiel - Das Zeichen' trotz Startschwierigkeiten ein interessanter und spannender Erotik-Fantasy-Roman ist, der mal andere Wege als der gewöhnlichen Fantasy beschreitet. Wer da mal Lust drauf hat, sollte hier einen Blick riskieren. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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    Only_Bookss avatar
    Only_Booksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kushiel. Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Ich kann mich Leseja nur anschließen, nur mit dem Unterschied, das ich keine 200 Seiten geschafft habe. Ich habe mir den ersten Teil gekauft weil er so sehr gelobt wurde, was ich persönlich nicht verstehen kann. Ich möchte mich gerne beim lesen entspannen und das konnte ich hier überhaupt nicht. Zuviel Gewalt und das Ganze noch an Kindern, ist wirklich nicht mein Ding.

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    Feuerfluegels avatar
    Feuerfluegelvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kushiel. Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Wenn man bei diesem außergewöhnlichen Fantasyroman eine pornografische Erotikgeschichte erwartet, liegt man daneben. Wenn man eine Geschichte mit dem klasschischen Bild einer Highfantasygeschichte erwartet, liegt man noch weiter daneben.
    Carey entführt den Leser in eine verwirrende, aber erstaunlich gut durchdachte Welt, die von Politik und Religionen durchzogen, äußerst glaubwürdig wirkt.
    Die Geschichte beginnt sehr ruhig, aber in der Vielzahl von Details liegt die besondere Spannung verborgen.
    Man begleitet die Protagonistin Phedre, in deren Ich-Perspektive die Geschichte geschrieben ist, durch ihre Kindheit und ihre Jugend. Der vorerst sehr naive Erzählstil spiegelt auf wunderbare Weise das Innenleben der Protagonistin wider und erlaubt es dem Leser sich vollkommen mit ihr zu identifizieren. Phedres Probleme sind die Probleme einer Heranwachsenden, Ichfindung, Religion, Fremdbestimmung, Liebe, all das sind Schlüsselworte, die für die junge Frau im Mittelpunkt stehen. Im Fortgang der Geschichte, werden die Probleme mehr und mehr zu den Problemen einer Erwachsenen. Die Politik verdichtet sich, Menschen benutzen andere Menschen um ihre Ziele zu erreichen und Phedre ist eine von denen, die durch fremde Hand gelenkt werden.
    Carey schafft es auf poetische Weise sowohl die Politik als auch das Land, die Religion und die Charaktere miteinander zu verknüpfen. Ihr Erzählstil, der gekonnt farbig und detailliert ausfällt, entwickelt sich mit den Geschehnissen.
    Die Charaktere besitzen ausnahmslos Tiefe und wirken in ihrem Handeln und ihrem Fühlen mehr als authentisch auf den Leser. Ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und emotional ansprechend. Man leidet und man freut sich mit ihnen. Manchmal ärgert man sich über sie und manchmal möchte man ihnen gern offensichtliche Tatsachen zurufen. Aber immer hat man lebendige Figuren vor Augen, die einem ans Herz wachsen oder die man leidenschaftlich zu hassen beginnt.
    Eben diese mitreißenden Charaktere machen das Buch unteranderem so ansprechend.
    Ebenso ist die Welt keine farblose Welt, sondern ein Ort mit vielen verschiedenen Völkern, Mythen, Ideen und Zielen. Eine kleine, schön, wenn auch einfach gehaltene, Karte zu Beginn des Buches weckt die Neugierde des Leser, die im Laufe der Geschichte (zumindest für mich) unerwarteter Weise auch vollständig befriedigt wird.
    Im Großen und Ganzen ist Carey ein Meisterwerk gelungen. Sowohl im Groben als auch in den Details hält sie die Spannung der Geschichte von der ersten Seite bis hin zur letzten. Unerwartete Geschehnisse verdeutlichen die Glaubwürdigkeit der Geschichte.
    „Das Zeichen“ ist nur der erste Teil einer Reihe, macht aber Lust auf mehr. Auch ist das Ende sehr angenehm gestaltet, so dass keine allzugroßen Fragen offen bleiben, aber genug Potential vorhanden ist, um die Geschichte weiter zu führen.

    Cover: Im Anklang an die Geschichte, künstlerisch sehr schlicht gehalten aber dafür umso ansprechender. In seiner Einfachheit ein Blickfang. Sehr gelungen.

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    Nazurkas avatar
    Nazurkavor 8 Jahren
    Rezension zu "Kushiel. Das Zeichen" von Jacqueline Carey

    Kushiel 01. Das Zeichen – Jacqueline Carey

    Ein überaus atemberaubender Start einer neuen Fantasytrilogie!

    Das Zeichen

    Klappentext:

    "Die Bewohner von Terre d'Ange entstammen der Verbindung von Göttern und Menschen und leben nach einer einfachen Regel: Liebe, wie es dir gefällt. Die junge Phèdre ist mit dem Mal eines Gottes gezeichnet - Kushiels Pfeil, der Segen und Fluch zugleich bedeutet: Sie besitzt die Gabe, Lust am Schmerz zu empfinden. Eines Tages kommt sie als Kurtisane am königlichen Hof einer Verschwörung auf die Spur, die Terre d'Ange in seinen Grundfesten zu erschüttern droht..."

    Zum Autor:

    Jacqueline Carey wurde 1964 in Highland Park, Illinois, Amerika, geboren und ist eine amerikanischen Fantasyautorin.

    (Aus: wikipedia.de, 15. Feb. 2010, 21:14 Uhr)

    Zum Roman:

    Phèdre, die im Nachtpalais der 13 Häuser lebt, hat eine besondere Gabe: Sie empfindet Lust am Schmerz, denn sie wurde mit Kushiels Pfeil gezeichnet. Als Anafiel Delaunay sie an ihrem 10. Geburtstag zu sich holt, muss sie sich als gefügige Schülerin zeigen, Sprachen lernen und als Kurtisane am königlichen Hof dienen. Dort kommt sie allmählich einer Verschwörung auf die Spur, welche nicht nur sie, sondern ganz Terre d'Ange bedroht...

    Fazit:

    Die Geschichte an sich ist wirklich atemberaubend, das muss man so echt sagen. Man hat wirklich das Gefühl, hier wurde eine neue Religion, eine neue Welt und neue Sitten, Völker etc. geschaffen.

    Carey hat einen wunderschönen Sprachstil, welcher während des gesamten ersten Teils (Das Zeichen) der Trilogie auf beständig hohem Niveau bleibt. Selbst die Sexszenen werden weder obszön, noch irgendwie pornohaft dargestellt. Sie kann wirklich gut umschreiben. Die Relation zu den 953 und der Erotik fällt einem durchaus ins Auge und nicht selten muss man wirklich bei manchen Beschreibungen der Folterungen inne halten, das war teilweise wirklich schlimm, da muss man einfach mitfühlen.

    Die Charaktere sind alle, wirklich ohne Ausnahmen, gelungen. Sie wirken so authentisch und individuell, doch so glaubhaft und kommen so gut rüber, dass man sie entweder lieben oder hassen kann. Ich muss sagen, dass der Cassaline mein Lieblingscharakter ist, Melisande mein liebster Hasscharakter. Einen Antagonisten auf diese Weise darzustellen schaffen nur sehr wenige, Carey ist es wahrlich mehr als gut gelungen.

    Ein paar kleinere Längen waren vertreten, die dann durch andere Szenarien im Roman jedoch leicht in Vergessenheit geraten. Immer wieder schafft es die Geschichte einen zu fesseln, erstaunen zu lassen und reißt einen mit. Zwischen Entsetzen, Angst, Mitgefühl und Spannung, sowie Erleichterung ist ein sehr enger Grad gesetzt, der beim Lesen wie eine Droge wirkt.

    Dementsprechend muss man wirklich sagen, dass ich selten so ein gutes Buch gelesen habe, auch wenn die politischen Intrigen und Namen teilweise echt verwirrend sind. Wenn man nicht alles genau mitliest, verliert man schnell den Überblick, es ist in diesem Sinne also keine allzu leichte Kost und auch nicht jedem zu empfehlen (z.B. würde ich so was 12-15 Jährigen schon mal gar nicht zutrauen, natürlich gibt es Ausnahmen).

    Die Mischung aus Spannung, Erotik und geheimnisvollen Intrigen bietet Gänsehaut- Feeling pur, und somit würde ich das Buch wirklich nur empfehlen. 16,95 € kostet der Roman beim LYX Verlag, was in Relation zu den 953 Seiten und dem wirklich sehr schönen Cover durchaus berechtigt ist.
    Eine zweite Auflage erschien vor kurzem auch beim HEYNE < Verlag (für 9,95 € und weniger Seitenumfang).

    Von mir 5 Sterne für den tollen Auftakt dieser Fantasytrilogie!

    Gesamte Trilogie in einem Überblick:

    01. Das Zeichen

    02. Der Verrat
    03. Die Erlösung

    Autor: Jacqueline Carey
    Fantasytrilogie
    Verlag: LYX Egmont ; Broschiert
    Genrè: Romantic Fantasy
    Preis: 16,95 €

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