Jacqueline Gillespie Schade um die Lebenden

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Inhaltsangabe zu „Schade um die Lebenden“ von Jacqueline Gillespie

Schade ist es um die Lebenden – die Toten haben es ohnehin schon hinter sich. So trösten sich die Hinterbliebenen von Charlotte von Schwarz, die im Anwesen der Familie am Schneeberg bei Wien ermordet wurde. Das bedeutet Arbeit für den Wiener Polizeijuristen Dr. Patrick Sandor. Und auch eine alteingesessene Hobbydetektivin setzt all ihre Menschenkenntnis ein, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Jacqueline Gillespies bezaubernd unterhaltsamer Krimi führt in ein kleines Dorf am Fuße des Wiener Hausbergs und zeichnet ein liebevolles und authentisches Porträt des Lebens dort. Obwohl nicht weit von Wien entfernt, scheint hier die Zeit stehengeblieben und die Welt noch in Ordnung zu sein – doch der Schein trügt …

EIn erfrischender Krimi, der uns mit seine Gemächlichkeit in die "gute alte herrschaftliche Zeit" abtauchen lässt

— Bellis-Perennis

Lesevergnügen pur! Ein Buch, das großen Spaß macht!

— Briggs

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  • Der Stoff, aus dem die Morde sind....

    Schade um die Lebenden

    Bellis-Perennis

    21. October 2015 um 09:03

    Die Autorin nimmt ihre Leser in das idyllische Dörfchen Neiselbach, am Fuße des niederösterreichischen Schneebergs mit. Die Story beginnt mit der Einführung in die Umgebung, Vorstellung der Dorfbewohner und die Tätigkeiten des Dorflebens inkl. Einkochens von Marmelade. Dann ein Perspektivenwechsel zu Dr. Patrick Sandor, Polizeijurist aus Wien, mit Zweitwohnsitz in Neiselbach, immer korrekt gekleidet (in grau, sommers wie winters) und immer in hochdeutsch. Und schon sind wir mitten drinnen: Charlotte (von) Schwarz wird am Morgen nach ihrem Geburtstagsfest erwürgt aufgefunden. Dr. Sandor ist natürlich sofort im Dienst, beordert seinen Mitarbeiter Müller nach Neisenbach. Müller, er unterschlägt uns seinen Vornamen, ist „not amused“, hat er doch ein Gspusi mit der Frau eines Kollegens, die er nun versetzen muss. Nun gut, ein Täter ist recht bald ausgeforscht: der Bachhuber war's, ein dorfbekannter Säufer mit Hang zu ewiggestrigem Gedankengut. Weswegen er von Frau Schalott beim Geburtstagsfest eine Watschen bekommen hat. Man macht sich schon zur Abreise fertig, da passiert ein zweiter Mord und Bachhuber widerruft sein Geständnis. Was nun? Die Ermittlungen beginnen von vorne. Die Familienangehörigen der Schwarzens verhalten sich eigenartig und sind schwer verdächtig. Wird der echte Täter überführt werden können? Erzählweise: Erzählerin ist Apollonia, die in erfrischender Form ihre Gedanken zu Papier bringt: So wird aus Charlotte "Schalott" (nicht zu verwechseln mit Schalotten = eine Zwiebelart), aus Jeanette "Schanett". Viele Wörter werden geschrieben wie gesprochen – ein köstlicher Einfall! Der Stilbruch dann zur überaus korrekten Sprechweise des Dr. Sandor und zur hochnäsigen derer (von) Schwarz, die außerordentlichen Wert auf das kleine Wörtchen „von“ zwischen Vorn- und Nachnamen legen, hat mich mehrfach zum Lachen gebracht. Dem adeligen Getue der Schwarzens entgegnet Müller mit den Worten: „Jetzt stellen Sie sich nicht so an! Mein Herr Doktor ist selber was Gräfliches, nicht nur ein simpler von!“ (S.40) und dem HInweis, dass in Österreich der Adel mit 1918 abgeschafft wurde. Ein witziger Krimi, der mit viel Humor die Traditionen der k. und k. Monarchie wiedererstehen lässt. Die sanfte Spannung und die Gemächlichkeit, mit der die Ermittlungen geführt werden, sind vermutlich nichts für Leser die sich „Action“ wünschen. Doch für unsere schnelllebige Zeit ist ein Abtauchen in die Langsamkeit manchmal erholsam. Fünf Sterne für den EInfall des "Geschrieben wie gesprochen"!

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  • Eine Mördersuche ist kein Wunschkonzert

    Schade um die Lebenden

    Briggs

    06. September 2015 um 18:21

    Dieses Buch ist volles Lesevergnügen, auch für eine Piefke! Ohne rhetorischen Umweg geht es zum Schneeberg, wo man einiges erfährt vom Leben in Neiselbach, notiert wie gesprochen. Krimi? Nein, es geht um das Einkochen des Johannisbeergelees, um den Frisör, um das Geburtstagsfest. Das Gemächliche soll den Leser bis zum Schluss begleiten. Auch der allwissende Erzähler, der sich mehr auf die Aktivitäten und das Essen der Polizisten konzentriert, kommt nicht umhin, genau zu beobachten, sich Zeit zu lassen bei dem Aufdecken der komplizierten Verhältnisse. So zieht sich der Kreis der Erkenntnisse immer mehr zusammen, bis der Mörder erkannt ist. Dem Klappentext, auf dem die "alteingesessene Hobbydetektivin" als "die Schneeberger Version der Miss Marple" bezeichnet wird, möchte ich widersprechen. Sie setzt nicht all ihre Menschenkenntnis ein, um den Mörder zu finden, vielmehr findet sie ihn, ohne zu suchen. Sie hört hin, guckt hin und zieht ihre Schlüsse, ohne dabei irgendeinen Druck zu verspüren. Klar, dass sie den entscheidenden Schritt schneller ist als die Polizei - aber an Miss Marple hat sie mich keinen Augenblick erinnert. "Der Stoff, aus dem die Morde sind", sagte Mül- ler. "Nur spät dran ist er, der Mörder, der alte Herr ist schon vor einigen Jahren verstorben." "Ein Holsteinschnitzel nehme ich", entschied Patrick Sandor und klappte die Speisekarte entschlossen zu. S.61 Ja, ich habe viel gelacht beim Lesen! Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Rezension zu "Schade um die Lebenden" von Jacqueline Gillespie

    Schade um die Lebenden

    Solifera

    30. June 2013 um 13:36

    In einem Herrenhaus am Fuße des Schneebergs wird die wohlhabende Charlotte von Schwarz ermordet. Das bedeutet Arbeit für den Wiener Polizeijuristen Dr. Patrick Sandor und seine Kollegen Kommissar Müller. Und jeder ist verdächtig, in der Welt von Schneebergs High Society, Angestellte, Familienmitglieder, Nachbarn, einfach alle. Schnell ist auch schon ein Haupt-Verdächtiger gefunden? Der stadtbekannter Trunkenbold, der vom Fräulein Charlotte eine gescheuert bekommen hat. Aber ist das gleich ein Mordmotiv? Und ist er wirklich der Schuldige? Es bleibt spannend!   Dieser ungewöhnliche Krimi punkten vor allem durch seine Charaktere: Der immer korrekte Dr. Sandor, Komissar Müller, der stets seinen Vornamen unterschlägt. Und nicht zuletzt "Schneebergs Miss Marple". Die alte Dame ist allerdings weniger eine ausgeklügelte Hobby-Detektivin, sondern vielmehr mit einer genialen Auffassungs- und Beobachtungsgabe geschlagen (was das das Buch nicht weniger unterhaltsam macht).   Sprachlich besitzt das Buch durchaus eine Besonderheit: Wenn die zwei Erzählperspektiven zwischen der alten Dame und dem Dr. Sandor wechseln, wechselt auch der Stil mit: Zum einen in der dritten Person in astreinen Hochdeutsch (Dr. Sandor) und dann wieder in Ich-Form mit gehörigen Einschlag in den Dialekt (die alte Dame). Dies macht den Roman zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Fazit: Auch wenn die Handlung nicht immer von Hochspannen gekennzeichnet ist und es öfter mal sehr gemächlich zugeht, ist der Krimi von Jacqueline Gillespie echt unterhaltsam, nicht zuletzt durch "Schneebergs Miss Marple" ;)

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  • Auf Miss Marples Spuren

    Schade um die Lebenden

    dark_angel

    20. March 2013 um 09:17

    Am Fuße des Schneebergs stirbt die wohlhabende Charlotte von Schwarz und nichts ist mehr, wie es einmal war. Das bedeutet nicht nur Arbeit für den Wiener Polizeijuristen Dr. Patrick Sandor, sondern auch eine alteingesessene Hobbydetektivin schaltet sich ein und versucht mit ihrer Menschenkenntnis dem Täter auf die Spur zu kommen. Ganz vorne in der Verdächtigen-Reihe befindet sich ein Trunkenbold, der vom Opfer eine gescheuert bekommen hat. Aber auch die Hinterbliebenen haben einiges zu verbergen...   Jacqueline Gillespie entführt den Leser mit diesem unterhaltsamen Krimi in ein kleines Dorf am Fuße des Schneebergs. Die Beschreibungen wirken authentisch und doch ist es oft so, dass der Schein trügt. Ein idyllisches Dorf, das nach einer Tragödie sein wahres Gesicht zeigt. Eine wunderbare Provinzkrimi-Unterhaltung mit einer Hobbydetektivin, die Miss Marple nicht unähnlich ist.

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