Jacqueline Gillespie Schindeln am Dach

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Inhaltsangabe zu „Schindeln am Dach“ von Jacqueline Gillespie

VERHÄNGNISVOLLE SCHÜSSE IM JAGDREVIER

Bei der Wildfütterung am Fuße des Schneebergs wird eine Leiche gefunden: der Goldbacher-Leonhard, der beliebte und fesche Verwalter von Schloss Fürchtenbert.
Wildererdrama? Tödlicher Streit um Grundstücksgrenzen? Mord aus Eifersucht? Fragen über Fragen für Doktor Patrick Sandor, Kriminalinspektor Müller aus Wien und eine alteingesessene Dorfbewohnerin, die ihnen mit Rat, Tat und Hausverstand zur Seite steht.

"Dieser Krimi lebt von den Beschreibungen seiner Charaktere und vom Charme des Dorfes Neiselbach in Niederösterreich. Wie sehr erschüttert ein Mordfall die Dorfidylle und was steckt wirklich hinter dem Unglück? Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der den Leser mit allzu blutrünstigen Details verschont!"

"Ein Krimi mit viel Gespür für Menschen und ihre Beziehungen untereinander. Wer kann gut mit wem … oder fällt am Ende der Verdacht doch auf einen nie zu erahnenden Täter? Sehr amüsant und kurzweilig zu lesen."

WEITERE BÜCHER DER AUTORIN:
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— Bellis-Perennis

Es geht kaum um den Mörder. Es geht auch kaum um die Morde. Es geht darum, Menschen beim Beobachten zu beobachten. Großartig.

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  • Ein tödliches Geheimnis ...

    Schindeln am Dach

    Bellis-Perennis

    „Schindeln am Dach“ ist ein Synonym für „ein Geheimnis nicht öffentlich werden lassen“ – also unter dem Dach behalten. Diesmal wäre es allerdings angebracht gewesen, das Geheimnis zu lüften. Zwei Menschen wären noch am Leben. Inhalt: Im allseits bekannten Dorf Neisenbach, am Fuße des Schneebergs, wird der Jagdaufseher erschossen. Just am Vorabend einer Jagdgesellschaft, die den verarmten Grafen Hanno Fürchtenbert ein paar Euros in die Kassa spülen sollte. Sektionschef Dr. Patrick Sandor und Mitarbeiter Müller ermitteln wieder. Apollonia, die wie immer als Erzählerin fungiert, macht sich ebenfalls ihre Gedanken. Warum mussten die beiden Männer sterben? Wegen Wilderei oder wegen Grenzstreitigkeiten? Oder wegen der holden Weiblichkeit? Rätsel über Rätsel. Erzählstil/Spannung: Wie in den beiden anderen Schneeberg-Krimis, greift die Autorin zum Stilmittel „geschrieben wie gesprochen“. Köstlich sind die Dialoge zwischen Müller und dem Sektionschef. Knapp Worte, wie ein Stenogramm – herrlich. Im Gegensatz dazu die gestelzte Sprache von Hannos Tante, die sich nach wie vor im 19. Jahrhundert in der k. und k. Monarchie wähnt und das rücksichtlose Verhalten der (nicht mehr vorhandenen) Dienerschaft beklagt. Die Leser werden ein wenig an der Nase herumgeführt. Der Dorfpolizist verhaftet sogar den Grafen. Doch ist der über diese „Auszeit“ im Gefängnis von Wiener Neustadt gar nicht unfroh, geht ihm doch seine Tante mit ihrem adeligen Getue und Gesülze schwer auf die Nerven. Trotz aller Leichtigkeit ist der Krimi spannend und der/die Täter gar nicht leicht auszumachen. Charaktere: Allen voran die liebenswerte Apollonia, die sprechen darf, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, Grammatikfehler inklusive. Ist sie ja eine alte Dame (auch, wenn sie nur einfacher Herkunft ist), die vom Alter und ihren orthopädischen Krankenkassaschuhen geplagt ist. Sie kümmert sich (wieder einmal) um Frau Lisi, das Gspusi von Müller, der von Lisis Nestbautrieb und Kinderwunsch ziemlich überfordert ist. Auch um das Privatleben des Sektionschefs ist es bescheiden bestellt. Die Verlobte züchtet Pferde im regennassen und fernen Irland. Dafür freundet er sich mich einem Obdachlosen im Park am Karlsplatz an. Der Mann scheint ein Seelenverwandter zu sein – gebildet und wortkarg. Doch, wenn er etwas sagt, dann sitzt das. Fazit: Ich liebe diese Krimis von Jacqueline Gillespie und hoffe auf einen weiteren Lesegenuss.

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    • 5

    KruemelGizmo

    29. April 2016 um 22:03
  • Der Schneeberg, die Lebenden und die Toten

    Schindeln am Dach

    Briggs

    22. November 2015 um 10:49

    Wer die Dorfbewohnerin mit dem regen Geist noch nicht kennt, lernt schon auf den ersten Seiten des Buches, dass sie scharf ermittelt, aufmerksam beobachtet und ihre eigene Neugierde geflissentlich unterschätzt. Wir tauchen ein in ihre Gedanken und ihren Alltag, sie kocht Powidl (das Glossar mit den Übersetzungen ins Hochdeutsche hab ich tatsächlich erst zum Schluss der Lektüre gefunden, aber ich empfand mich eh so drin in ihrer Welt, dass Pflaumenmus in ihre Erzählung nicht gepasst hätte) und bekommt Besuch von Alois, der ihr erzählt, wer gerade gestorben ist. Sie sorgt dafür, dass der richtige Ermittler aus Wien den Weg an den Schneeberg findet. Auch in diesem Mordfall ist der Täter nicht gleich gefunden. Ein bestimmter Verdacht liegt nahe, und wir beobachten weiter die alte Dame beim Erleben; wir sehen aber auch zu, wie die Herren Sandor und Müller ihre Arbeit tun. Ihnen sieht der allwissende Erzähler nicht direkt in die Gedanken, und trotzdem wissen wir sowohl über ihre privaten Angelegenheiten als auch über den Stand der Untersuchung immer Bescheid und haben die Personen genau vor Augen mit all ihren Eigenarten. Der Gegensatz zwischen den Erzählwelten ist so gekonnt wie amüsant: Die Sprache hier lakonisch-süffisant, dort direkt, wie die einer Bergbewohnerin eben sein kann. Hier lesen wir, wer sich die Jacke zuknöpft, dort den Tratsch, der im Dorf kursiert, sofort zurechtgerückt durch die Spezialistin. Kurzum: Das Buch ist Lesevergnügen pur und steht dem ersten Band "Schade um die Lebenden" in nichts nach.

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