Jacqueline Lochmüller Fränkische Verführung

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Inhaltsangabe zu „Fränkische Verführung“ von Jacqueline Lochmüller

Der skrupellose Unternehmer Werner Wachter hat sich zeit seines Lebens fast jeden in Bayreuth zum Feind gemacht. Als seine Leiche mit verbrannten Händen im Wald nahe dem Grünen Hügel gefunden wird, gibt es Verdächtige zuhauf. Kurz vor den Festspielen ermittelt Benita Luengo unter Hochdruck – denn sie verbindet ein ganz besonderes Geheimnis mit dem Toten . . .

Spannend aufgebaut, gute Dialoge.

— juergen_schmidt

Spannender Regionalkrimi aus Oberfranken.

— Buchfan276

Ein gelungener Erstling mit einem leichtem Hauch an Erotik

— Postbote

Tolle Frau, die Kommissarin und eine Schar von Verdächtigen.

— fredhel

Spannend, heikel und perfekt

— Ein LovelyBooks-Nutzer

fesselnder Regionalkrimi mit vielen vielen Tatverdächtigen!

— esposa1969

Ein toller Emons-Krimi der Extra-Klasse! Mega großes Lob an Frau Lochmüller!

— Wildpony

Eine wunderbare fränkische "Krimi-Verführung", spannend, unterhaltsam, tolle Charaktere - muss man gelesen haben!

— schidan20

Ausgefallene Ermittlerin, Überraschungen, Höchstspannung und ein verzwickter und vielschichter Fall. Für mich ein Highlight im Krimijahr

— Antek

Ein raffiniert gestrickter Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin und einem wendungsreichen Plot.

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  • Starkes Krimi-Debüt

    Fränkische Verführung

    juergen_schmidt

    15. January 2018 um 19:18

    Das Krimi-Debüt von Jacqueline Lochmüller ist mit 430 Seiten äußerst umfangreich und spannend ausgefallen. Die eigenwillige Kommissarin Benita Luengo ist sogar persönlich in dem Hauptfall verstrickt, was die Sache nur noch dramatischer macht. Man fragt sich während der Lektüre mehrfach, ob es ihr gelingen wird, unbeschadet aus dem Fall herauszukommen. Als ihr dann noch ein Ultimatum gesetzt wird, beginnt ein Rennen gegen die Uhr. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihren emsigen, meist hungrigen Mitarbeiter Julius Schwarz verlassen kann! Benita Luengo trägt offensichtlich auch private Geheimnisse mit sich herum, die im Krimi bestenfalls angedeutet werden, den Leser aber erahnen lassen, dass in ihrem Leben einiges passiert sein muss. Anders lässt sich beispielsweise ihre abneigende, fast aggressive Haltung ihrer besorgten Schwester gegenüber nicht erklären, auch wenn diese mitunter ganz schön nervig sein kann. Dass die Kommissarin für sich etwa einmal wöchentlich den „schnellen Sex“ in zwielichtigem Milieu sucht, spricht zudem für eine große Einsamkeit, deren Ursache ebenfalls in ihrer Vergangenheit zu suchen ist. Ob diese wöchentlichen Aktionen auf Dauer „gutgehen“, ist angesichts ihrer Position und zunehmender Bekanntheit zweifelhaft.

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  • Überfrachtet und sprachlich angreifbar

    Fränkische Verführung

    Matzbach

    29. November 2015 um 10:40

    Die Story: Ein Fleischfabrikant wird erschlagen aufgefunden, die Hände mit Alkohol übergossen und verbrannt. Kommissarin Benita Luengo, die ein Geheimnis mit dem Toten verbindet, ermittelt in dessen privaten und beruflichen Umfeld. Verdächtige gibt es zuhauf, war der Ermordete doch ein skrupelloser Stinkstiefel, der vor nichts zurückschreckte. Seine Opfer finden sich in seiner Firma, unter ehemaligen Geschäftspartneren sowie in der eigenen Familie. Bis zur endgültigen Überführung des Täters decken Benita und ihr Assistent zahlreiche Mauscheleien, für die der Ermordete verantwortlich war, auf. Die Ermittlerin: Benita Luengo hat ein Geheimnis, irgendeine "Kiste" mit ihrem Vater, die dem Leser allerdings vorenthalten bleibt. Soll vielleicht das Bindeglied zu eventuell folgenden Romanen geschaffen werden? Hat Frau Lochmüller so wenig Vertrauen in die Überzeugungskraft ihres Romans, dass sie auf derartige Tricks zurückgreifen muss? Außerdem hat die Kommissarin, wahrscheinlich mit der erwähnten Vorgeschichte zusammenhängend, ein Problem. Sie ist sozial inkompetent, außer ihrer Katze scheint es kein Lebewesen zu geben, das sie an sich heranlässt. Stattdessen bevorzugt sie schnellen anonymen Sex mit Männern, die sie kurz zuvor aufgerissen hat, so auch das spätere Mordopfer, weshalb sie während der Ermittlungen schwer in die Bedrouillie gerät. Wenn diese eher hässlichen Textstellen den im Klappentext versprochenen "Schuss Erotik" ausmachen sollen, dann "Gute Nacht". Einen weiteren Stern Abzug gibt es für Sprachschludrigkeiten, die sich mir die Fußnägel nach oben biegen lassen. Einmal der fragwürdige Genitiv nach dem Muster "Frau Müller ihr Auto", was unter Umständen dem Versuch geschuldet ist, die fränkische Mundart, die mir unbekannt ist, einzubinden, zum anderen, und weitaus nerviger, der inflationäre Gebrauch des Wortes "nix", das quer durch verschiedene Alters- und Sozialschichten verwendet wird. Warum lässt ein Lektor so etwas durchgehen?

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Leserunde zu "Fränkische Verführung" von Jaqueline Lochmüller

    Fränkische Verführung

    JacquelineLochmueller

    Liebe Krimi-Leser, hier ist er - mein erster Kriminalroman, erschienen am 23. Juli 2014 beim emons Verlag in Köln. Ich freu mich total! Weil mich brennend und aus erster Hand interessiert wie er euch gefällt, würde ich gerne mit euch in eine Leserunde starten. Mein Verlag unterstützt mich und stellt dafür 15 Bücher zur Verfügung die unter den Bewerbern verlost werden. Kurz zum Inhalt: Der skrupellose Unternehmer Werner Wachter hat sich zeit seines Lebens viele Feinde gemacht. Kurz vor den Bayreuther Festspielen wird er im Wald nahe dem Grünen Hügel tot und mit verbrannten Händen aufgefunden. Kommissarin Benita Luengo ermittelt unter Hochdruck - denn sie verbindet ein ganz spezielles Geheimnis mit dem Toten. Ein Geheimnis von dem nie jemand erfahren darf... Eine Leseprobe des Krimis findet ihr auf der Webseite des Verlags. Ende der Verlosung ist am Sonntag, den 24.08.2014 Die Leserunde startet am Mittwoch, den 03.09.2014 Ich freue mich auf regen Austausch mit den Gewinnern! Herzliche Grüße

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  • Benita Luengo zwischen fressen und gefressen werden

    Fränkische Verführung

    Buchfan276

    23. November 2014 um 17:59

    Eines Abends in der Kneipe "Schwarzes Kleeblatt". Eine in rotes Leder gekleidete, attraktive Frau, verführt einen Herren im besten Alter. Sie haben Sex in seinem Auto, doch es kommt zum Streit zwischen den beiden. Durch einen beherzten Biss in seinen Arm gelingt es ihr zu fliehen und wutentbrannt fährt sie nach Hause. Eine Szene, wie sie bestimmt immer wieder in Deutschland passiert. Bedeutungsvoll wird sie jedoch, wenn der Verführte am nächsten Tag tot im Wald aufgefunden wird, mit verbrannten Händen. Und noch bedeutungsvoller, wenn die Verführerin ausgerechnet die führende Ermittlerin in diesem Mordfall ist und nicht unbedingt darauf aus ist, ihr "Hobby" an die Öffentlichkeit preiszugeben. Kommissarin Benita Luengo bleibt also nur wenig Zeit, den Mörder von Werner Wachter zu finden. Und das wird gar nicht so einfach, denn wie sich herausstellt, hatten nicht wenige seiner Mitmenschen guten Grund, ihn zu hassen. So stellt sich die Aufgabe, das Gewirr von Affären, Lügen und Betrug zu entschlüsseln... "Fränkische Verführung" ist ein mitreißender und fesselnder Kriminalroman mit regionalem Bezug. An vielen Stellen wird die Region Oberfranken thematisiert und man bekommt einen groben Einblick in Land und Leute. Auch der Kriminalfall, den es zu lösen gilt, ist sehr spannend, vielschichtig und unvorhersehbar. Bis kurz vor Ende ist noch nicht sicher, wer nun der Mörder ist und auch das Auftauchen einer zweiten Leiche bringt nochmal Leben in die Handlung. Ein weiterer Aspekt ist das Privatleben von Benita, dem viel Raum gegeben wird und welches den Leser an die Ermittlerin bindet. Gerne hätte ich auch noch mehr über sie und ihre Vergangenheit erfahren. Insgesamt ein toller, empfehlenswerter Krimi. Sollte man gelesen haben!

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  • Jagen kann zum Verhängnis werden

    Fränkische Verführung

    Postbote

    Benita, Kommissarin und ihr Kollege Julius werden zu einer Leiche im Wald an der Bürgerreuth in Bayreuth gerufen. Der Tote liegt auf dem Bauch und hat zwei verkohlte Hände. Zu dem weist der Tote eine zusätzliche klaffende Wunde an der linken Schläfe auf. Die gesamte Crew der Kripo sichert das Teil im Waldstück ab. Benita gibt das Kommando an zwei  Kollegen sie sollen doch die Leiche umdrehen. Die zwei Männer wenden den Toten sachte um und Benita schaut den Leichnam ins Gesicht. Sie trifft fast der Schlag und vor ihren Augen flimmert es. Sie darf die Fassung nicht verlieren und sie muss ein Geheimnis für sich behalten.... Ihr Kollege, der Weber, auch an den Untersuchungen beteiligt, kennt den Toten ebenfalls. Es ist der Wachter, ein  Fleischfabrikant bekannt durch Skrupellosigkeit. Freunde hatte er so gut wie keine. Fast nur Feinde. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, keine leichte Aufgabe für Benita und Julius. Familie, Arbeitskollegen, Privates Umfeld und auch in der Vergangenheit des Toten wird gefahndet. Ich möchte nur kurz verraten. Wachter hat nichts anbrennen lassen und wollte dies stets für sich in Erinnerung! behalten! Ein Krimi mit einem Hauch an geheimnissvoller Erotik die so manchen Protagonisten an ihre psychischen und physischen Grenzen brachten. Verdächtige gab es genug. Das war für mich der Plus und Knackpunkt des Krimis. Die Autorin hatte für ihre Protagonisten überzeugende Alibis bereit. Diese führten dazu das man beim lesen dachte stimmt das Alibi hier oder da?  Vor allem Benita die Ermittlerin, mit ihrer hartnäckigen tiefgründigen Art zu Arbeiten lies keine Zweifel offen. Selbsbewusst lies sie an vielem nicht locker. Sie und Julius waren mir durchs ganze Buch äusserst symphatisch. Kleine Einlagen aus ihrem Privatleben machten das ganze auch persöhnlich.      Das ist der erste Fall der Autorin. Ich war sichtlich überrascht wie sich die Spannung, die Handlung, selbst die Handlungsorte so abwechslungsreich bis zum Schluss halten konnte. Folgen konnte ich dem flüssigen Schreibstil wunderbar. Ein Krimi den ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit Benita und Julius. Gerne vergebe ich 5 Sterne für das "Jagen".

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    • 3
  • Hot in Bayreuth

    Fränkische Verführung

    fredhel

    20. October 2014 um 16:53

    Benita Luengo ist eine rundum tolle Frau. Nach dem Dienst wirft sie sich gern in Schale und reißt in einer Disco heiße Typen für einen Quickie auf. Es ist wie eine Sucht, die keiner stillen kann und die ihre Wurzeln in ihrer verkorksten Kindheit hat. Mutter und Schwester nerven sehr, weil sie Benita in eine heile Welt zwingen wollen. Vergeblich. Sie hat ihren eigenen Kopf, verbiegt sich nicht und geht auch beruflich als Ermittlerin der Bayreuther Mordkommission ihren eigenen Weg. Sie gerät in die Bredouille, als ihr letzter Sexpartner ermordet im Wald aufgefunden wird, und sie nun fürchten muss, dass ihr geheimes Laster bekannt wird. Es gibt ausreichend Verdächtige, denn dieser Werner Wachter war von Jugend an rücksichtslos auf seinen eigenen Vorteil bedacht.  Es macht Spass, Benita bei ihren Recherchen zu begleiten. Einerseits gibt es die unterschiedlichsten Spuren, die man mit Spannung verfolgt, aber auch vom Mordfall mal ganz abgesehen, hat auch ihr Privatleben einigen Unterhaltungswert. Der schmalzig verklemmte Nachbar Müggemann wie ebenso der freundlich patente Kollege Julius sind wie alle weiteren Personen so treffend charakterisiert, dass sie einem direkt bildlich vor Augen erscheinen. Kaum zu glauben, daß die Autorin Jacqueline Lochmueller das bei ihrem Erstlingswerk direkt schon so perfekt hinkriegt. Andererseits ist der Emons Verlag für mich schon zu einem Garant für gute Krimis geworden. Da bin ich noch nie enttäuscht worden. Auch für die Covergestaltung haben sie ein gutes Händchen. Da vergebe ich gerne vier zufriedene Lesesterne und hoffe für mich, dass der Krimi der Auftakt für eine ganze Benita-Reihe wird, und der Autorin wünsche ich, daß noch viele Leser ihren Krimi entdecken.

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  • Fränkische Verführung

    Fränkische Verführung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2014 um 11:46

    Werner Wachter, Fleischfabrikant, wird tot im Wald aufgefunden, erschlagen und mit verbrannten Händen. Er war skrupellos und hat sich viele Feinde gemacht. Kommissarin Benita Luengo ermittelt mit ihrem Kollegen Julius Schwarz in diesem Mordfall. Die Familie des Ermorderten erscheint zunächst sehr undurchsichtig, keiner scheint wirklich um ihn zu trauern, die Ehefrau sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl. Es stellt sich heraus, dass Benita, die durch eigene schlimme Erlebnisse aus ihrer Kindheit geprägt ist, in diesen Fall verwickelt ist und sie bangt ständig darum, dass ihr Geheimnis auffliegt. Ihr Vorgesetzter setzt sie immer mehr unter Druck, da sie langsam aber sicher selbst in den Kreis der Verdächtigen rutscht. Sie ermittelt in alle Richtungen, kommt zunächst nicht wirklich voran, obwohl sie viele Dinge erfährt. Bis sie dann auf die richtige Spur gebracht wird.  Jaqueline Lochmüller hat mit diesem Kriminalroman einen super spannenden, heiklen und äußerst interessanten Krimi erstellt. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite mittendrin in der ganzen Geschichte um Benita Luengo, konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Spannung pur, es traten immer wieder neue Begebenheiten auf, mit denen man nicht gerechnet hatte, bis fast zum Schluss ahnte ich nicht, wer der Mörder war. Dieses Buch hat einen tollen Schreibstil, mit dem man über die Zeilen fliegt, es war nicht eine Minute langweilig oder langatmig, im Gegenteil. Man saß mit Hochspannung vor diesem Buch und fieberte einfach nur mit. Für mich ist Fränkische Verführung ein perfekt gelungener Kriminalroman, den man nicht hätte besser schreiben können. Ich freue mich schon sehr auf noch mehr Bände um Benita Luengo.  

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  • Spannender Franken-Krimi

    Fränkische Verführung

    Stephanus

    13. October 2014 um 09:35

    Als der bekannte Fleischfabrikant Werner Wachter ermordet im Wald aufgefunden wird stehen die beiden Ermittler Benita Luengo und ihr Assistent Julius vor einem schwierigen Fall. Immer deutlicher wird bei den Ermittlungen, dass Wachter ein skrupelloser Geschäftsmann war und sich sehr viele Feinde gemacht hat. Entsprechend groß ist daher auch der Kreis der Verdächtigen. Hinzu kommt dann auch noch seine eigene Familie und eine besondere Verwicklung von Benita in den Fall, die die Kommissarin erheblich belastet. Nicht nur diese Belastungen sondern auch noch persönliche, psychische Probleme nagen an Benita. Die Verdächtigen kommen und gehen und als dann auch noch Fr. Wachter tot aufgefunden wird ergeben sich weitere Verwicklungen. Letztlich geling auf logische Weise eine Lösung des Falles und die Überführung des Mörders von Werner Wachter und die Aufklärung des Todes seiner Frau. Mit einer gut durchdachten Handlung und einem schönen, knappen Stil ist das Buch über weite Strecken spannend zu lesen und ein sehr beachtliches Krimi-Debüt. Besonders viel Mühe wird auf die Beschreibung und Ausarbeitung der Hauptfiguren Benita und Julius gelegt. Die Figur der Kommissarin Benita Luengo ist vielschichtig und auch ein wenig zwiespältig. Deren menschliche Probleme helfen über kleine Schwächen des Buches hinweg und machen Benita zu einer Figur, mit der sich der Leser identifizieren kann. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich aber und besteht darin, dass die Handlung sich in viele Nebenschauplätze aufspaltet. Es ist fast jede Figur verdächtig um dann wieder eine Spur ins Nichts zu werden, da sich die Unschuld herausstellt. So richtig kommt deshalb die Haupthandlung und die Mördersuche ab Mitte des Buches nicht voran. Die Autorin schafft es aber alle Rätsel aufzulösen und die Handlung am Ende gut zusammenzuführen. Ein schöner, spannender Franken-Krimi, der hoffentlich auch eine Fortsetzung erhalten wird.

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  • Fesselnd bis zum Schluss

    Fränkische Verführung

    esposa1969

    11. October 2014 um 22:09

    Hallo liebe Leser, im Rahmen einer Leserunde durfte ich wieder einmal fesselnden Regionalkrimi lesen: == Fränkische Verführung == Autorin: Jaqueline Lochmüller == Buchrückentext: == Der skrupellose Unternehmer Werner Wachter hat sich zeit seines Lebens fast jeden in Bayreuth zum Feind gemacht. Als seine Leiche mit verbrannten Händen im Wald nahe dem Grünen Hügel gefunden wird, gibt es Verdächtige zuhauf. Kurz vor den Festspielen ermittelt Benita Luengo unter Hochdruck – denn sie verbindet ein ganz besonderes Geheimnis mit dem Toten . . . Mord(s)lust, Schmiergeld und ein Schuss Erotik: Ein fesselnder Krimi nicht nur für Bayern. == Leseeindrücke: == Die Leiche des Fleischfabrikanten Werner Wächter wird mit verkohlten in die Erde gekrallten Fingern gefunden. Schnell wird klar: Hier wollte jemand nicht nur morden, sondern regelrecht Rache üben. Kommissarin Benita Luengo ermittelt. Die Festspiele stehen kurz bevor, die Ermittlungen sollen zügig vorangehen. Wschter war nicht gerade ein Sympathieträger und viele Verdächtige könnten Grund gehabt haben diese Tat zu begehen. Aber was war das wahre Motiv und wer ist der Täter? Geschickt wird der Leser von einer Blindspur zur nächsten geführt, was diesen Kriminalroman so packend gestaltet. Die Autorin Jacqueline Lochmüller hat hier mit ihrem Debüt-Kriminalroman „Fränkische Verführung“ ein wirklich fesselndes und packendes Meisterwerk abgeliefert. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und inhaltlich nachvollziehbar. Von Beginn an war ich gut in der Handlung drin. Der Spannungsbogen zieht sich straff durch den gesamten Roman hindurch. Insgesamt finden wir hier 26 angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilt auf 431 Seiten, die in gut leserlicher Großschrift verfasst sind. Ich war gefesselt von der ersten Sekunde an habe mich bestens unterhalten gefühlt, mitermittelt und -kombiniert und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! © esposa1969

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  • Spannendes Verwirrspiel

    Fränkische Verführung

    gaby2707

    2 Waldarbeiter finden im Wald am Siegesturm in Bayreuth die Leiche des Bayreuther Fleischfabrikanten Werner Wachter. Die Hände verbrannt, geplatzte Haut an der Schläfe - hier muss jemand mächtig wütend auf den Mann gewesen sein, über den man nicht viel Gutes erfährt. Kommissarin Benita Luengo, die zum Tatort gerufen wird, erschrickt, als sie die Leiche sieht. Sie hatte erst vor 2 Tagen mit ihm zutun. Die Spuren der Ermittlungen führen auch in die Vergangenheit... Da der Anfang bereits so spannend beginnt, war ich von der ersten bis zur letzten Seite an dieses Buch gefesselt. Protagonisten, sehr vielfältig, detailliert und interessant gezeich-net, ziehen an meinem geistigen Auge vorüber. Besonders die sympathische Kommissarin mit ihren Eigenheiten, die auch in der Vergangenheit zu liegen scheinen und sehr persönlicher Natur sind, hat es mir angetan. Genauso mögen gelernt habe ich auch ganz schnell ihren Assistenten Julius Schwarz. Ob Bonbons gegen schlechten Atem, Kaffee kochen und die Chefin auch mal zum Essen einladen - Julius hat immer den richtigen Riecher, was Frau gerade braucht. Nur er selbst hat noch keine. Das genaue Gegen-teil ist das Opfer und seine Familie. Das Ansehen nach aussen ist alles was zählt und daher wird gelogen, betrogen, bestochen, wo immer es nötig ist. Da ich Bayreuth von einigen Besuchen her kenne, kann ich mir sogar manchen beschriebenen Ort vorstellen und vor mir sehen. Alles wird sehr plastisch beschrieben. Gemäß dem Buchtitel hat mich die Autorin verführt - zu immer neuen Mutmaßungen und dem Wunsch ständig weiter lesen zu wollen. Der sehr angenehm zu lesende Schreibstil, die dauernd anhaltende Spannung und immer neue Ermittlungswege, die aber immer wieder ins Nichts führen, bis hin zum endlichen Fahndungs-erfolg - ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Ganz im Gegen-teil. Ich fand es sehr schade, als das Buch ausgelesen war. Da aber verschiedene Fragen nicht aufgelöst wurden, bleibt bei mir die Hoffnung auf einen neuen Fall für Benita Luengo und Julius Schwarz. Ich kann es kaum erwarten.

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  • Im Frankenland gehts es heiss zu - Fränkische Verführung - ein top Krimi!

    Fränkische Verführung

    Wildpony

    Fränkische Verführung -  Jaqueline Lochmüller Kurzbeschreibung Amazon: Der skrupellose Unternehmer Werner Wachter hat sich zeit seines Lebens fast jeden in Bayreuth zum Feind gemacht. Als seine Leiche mit verbrannten Händen im Wald nahe dem Grünen Hügel gefunden wird, gibt es Verdächtige zuhauf. Kurz vor den Festspielen ermittelt Benita Luengo unter Hochdruck – denn sie verbindet ein ganz besonderes Geheimnis mit dem Toten . . . Mein Leseeindruck: Wow.... wieder ein Wahnsinns-Krimi aus dem Emons-Verlag! Und ein Riesen-Lob an die Autorin Jaqueline Lochmüller! Sie hat mit diesem Krimi einen absoluten Volltreffer gelandet. Und der Leser klebt bombenfest von der ersten bis zur letzten Seite am Buch! Eine sehr sympatische Kommissarin, die leider selbst mit großen psychischen Problemen belastet ist, und ihr frauensuchender Kollege Julius waren für mich ein besonderes Ermittlerteam und super Protagonisten für den Krimi. Die Handlung selbst ist sehr spannend, aber nicht blutrünstig, so wie ein guter Krimi auch für mich sein muß. Und das Element Erotik gibt dem Buch noch einen kleinen weiteren Zusatzkick, da die Kommissarin sich damit selbt ein wenig in die Nesseln setzt. Aber es ist auf keinen Fall zu derb, unestetisch oder mit einem pornographischen Hauch belegt. Deshalb finde ich auch das die Autorin eine perfekte Mischung hier für ihren Krimi gefunden hat. Fazit: Ein Buch, das jeder Krimfan gelesen haben muß! Spannend, aufregend, verführerisch und vor allem: mit einem schlüssigen Motiv und Ende! Ich habe jedenfalls vollkommen zufrieden das Buch zugeklappt und hoffe nun auf eine Fortsetzung mit der Kommisarin Benita und ihrem Kollegen. Das war mal wieder Krimifutter vom Feinsten! Und dafür gibt es volle 5 Sterne und eine große Leseempfehlung!

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    • 2
  • Fränkische Verführung

    Fränkische Verführung

    Biest

    07. October 2014 um 10:24

    Zum Inhalt:   Bereits der erste Fall von Kommissarin Benita Luengo und ihrem Kollegen Julius Schwarz gestaltet sich als äußerst schwierig und umfangreich. Der skrupellose Fleischfabrikant Werner Wachter wird von Waldarbeitern erschlagen aufgefunden. Seine Leiche weist Verbrennungen an den Händen auf. Benitas Vorgesetzter Albrecht drängt sie bei den Ermittlungen zu besonderer Eile an, da die Festspiele kurz bevor stehen. Die beiden Beamten ermitteln unter Hochdruck, aber die skrupellosen Machenschaften des Toten ziehen weite Kreise. Mit Schmiergeldern, Drohungen und einigen Affären hat er sich sein Leben versüßt. Somit gibt es auch eine ansehnliche Summe verdächtiger Personen. Wirre Verstrickungen, Affären und falsche Alibis sorgen dafür, dass der Fall unlösbar scheint. Dann geschieht ein zweiter Mord und der Druck auf die Ermittler wächst erneut. Schaffen Benita und Julius es, den Fall zu lösen bevor weiter Morde geschehen?   Meine Meinung: Jacqueline Lochmüller ist hier mit ihrem ersten Kriminalroman „Fränkische Verführung“ ein wirklich spannendes und grandioses Debüt gelungen. Viele interessante und vielseitige Charaktere spielen hier eine große Rolle. Kommissarin Benita Luengo kämpft hier nicht nur gegen das Verbrechen. Eine große Rolle spielt hier auch der Kampf gegen die eigene Sucht und ein Geheimnis aus der Vergangenheit, was ihren Charakter nachhaltig prägt. Sehr sympathisch ist auch ihr Kollege Julius Schwarz. Er ist einfühlsam, zuvorkommend und sehr besorgt um das Wohl seiner Chefin Benita. Die Kehrseite zu den beiden bildet die Familie Wachter. Allesamt unsympathisch, undurchsichtig und verschwiegen. Für sie zählt scheinbar nur das Ansehen in der Gesellschaft. Dabei ist es Werner Wachter auch so ziemlich egal, wenn andere Leute darunter leiden. Er glaubt mit Geld kann man sich alles kaufen. Die wichtigsten Fragen, welche Motiv und Täter betreffen werden restlos beantwortet. Bis zum Ende hin bin ich als Leser jedoch im Dunkeln getappt. Es gab so viele mögliche Motive und Täter, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Deshalb blieb der Fall auch spannend bis zur letzten Seite. Die Landschaften und die Umgebung waren sehr bildlich dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und sehr flüssig. Mit ganzen 431 Seiten ein doch etwas dickerer Krimi. Verantwortlich dafür sind die ausführlichen Schilderungen der einzelnen Ermittlungsschritte der Beamten, welche mir sehr gut gefallen haben. Die Krimis aus dem Emons Verlag haben mich bisher noch nie enttäuscht.   Fazit: Ein toller Kriminalroman, spannend und ausführlich geschildert. Am Ende bleibt die eine oder andere Frage offen, was auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt. Eine klare Leseempfehlung für Krimifans.

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  • Fränkische Verführung

    Fränkische Verführung

    danzlmoidl

    Inhalt: Der skrupellose Unternehmer Werner Wachter hat sich zeit seines Lebens fast jeden in Bayreuth zum Feind gemacht. Als seine Leiche mit verbrannten Händen im Wald nahe dem Grünen Hügel gefunden wird, gibt es Verdächtige zuhauf. Kurz vor den Festspielen ermittelt Benita Luengo unter Hochdruck – denn sie verbindet ein ganz besonderes Geheimnis mit dem Toten . . . Meine Meinung: Tolles Buch! Das wäre eigentlich alles was man hier sagen muss. Der Schreibstil von Jaqueline Lochmüller hat mich komplett überzeugt. Ohne die Spannung zu verlieren, konnte die Geschichte auf über 400 Seiten aufgebaut werden und wurde nie langweilig. Immer wieder konnte die Autorin falsche Fährten legen, immer wieder wurden neue Personen zu Verdächtigen und immer wieder kommt etwas Unverhofftes in den Vordergrund. Die Protagonisten sind einzigartig. Eine Kommissarin, die vielleicht nicht so lupenrein ist, wie sie vielleicht sein sollte, ihr Mitarbeiter, der einfach nur liebenswert ist und der Chef, der alles immer ganz, ganz eilig hat. Alle habe ich ins Herz geschlossen, aber allen voran in Julius. Ich glaube ich habe mich ihn ihn verliebt :) Was mir wahnsinnig gefällt ist, dass kein unnötiges Geplänkel hier vorgeschoben wird. Man ist gleich im Fall mittendrin. Außerdem wird die Geschichte auch nicht künstlich in die Länge gezogen, damit meine ich, das die über 400 wirklich ihre Berechtigung haben. Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht der Sticker von Emons. Dieser sagt nämlich aus, dass es ein Erotikroman ist. Dem kann ich nicht zustimmen. Es gibt zwar erotische Szenen, aber in einem Maß, dass ich nie darauf kommen würde, dieses Buch wirklich als Erotikroman zu bezeichnen. Fazit: Ich will auf jeden Fall mehr!!!

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    • 3
  • Hier wird man mit einem Krimihighlight fränkisch verführt.

    Fränkische Verführung

    Antek

    Der Emons Verlag ist für mich ja immer ein Garant für gelungene Krimis, aber mit Fränkische Verführung ist für mich wirklich ein Krimihighlight des Jahres erschienen. Der Fleischfabrikant Werner Wachter wird von Waldarbeitern ermordet und mit versengten Händen aufgefunden. Ein kniffliger Fall für Benita und Julius, die von oben schon die Vorgabe haben, dass der Fall besonders schnell gelöst werden muss, weil die Festspiele vor der Tür stehen. Allerdings ist das alles andere als leicht. Werner Wachter war ein skrupelloser Unternehmer, der viele kleine Firmen über die Klippe springen lies, Existenzen zerstört, Schmiergelder verteilt und nicht nur eine Affäre gehabt hat. Außerdem scheint es ganz so auszusehen, wie wenn er vielleicht doch dafür verantwortlich ist, dass seine Frau im Rollstuhl sitzt. Motive überall wo man hinsieht, eine enttäuschte Liebhaberin, ein geprellter Unternehmer, oder gar ein Familienangehöriger? Wäre der Fall an sich nicht schon verzwickt genug, kommt für Benita noch hinzu, dass sie ein ganz besonderes Geheimnis mit Wachter verbindet, das unter keinen Umständen ans Tageslicht kommen soll.   Ich bin von diesem Krimi wirklich nur begeistert. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich ans Buch gefesselt. Der Schreibstil der Autorin liest sich einfach nur super gut. Es wird auf keiner Seite langweilig, es herrscht durchgehend Hochspannung, es gibt super Finten, sowie interessante und spannende Charaktere. Eine davon ist Benita, die Kommissarin. Ausgefallen, sympathisch und vor allem höchst interessant löst hier eine Kommissarin, die abseits vom Mainstream liegt, diesen Fall. Sie hat schwer am Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen und ihr Geheimnis ist mindestens genauso spannend wie der Fall an sich. Ihr Kollege Julius, mein heimlicher Knuddelbär, ist einfach nur liebenswert. Er versorgt seine Chefin mit Kaffee, Essen und vielem mehr, der kann einem nur ans Herz wachsen. Aber er ist auch ein pfiffiger Ermittler, gar keine Frage.  Die Familie des Toten ist von Anfang an sehr undurchsichtig und wurde mir immer unsympathischer. Zahlreiche weibliche Angestellte von Wachter glänzten mit falschen Aussagen und falschen Alibis, glauben konnte man also niemandem wirklich etwas. Über Wachter kommen immer mehr dreckige Details ans Tageslicht und ich habe im Verlauf des Krimis einen regelrechten Hass auf diesen Mann entwickelt.   Ich habe lange im Trüben gefischt und erst gegen Ende hin einen Verdacht entwickelt, der sich dann auch bestätigt hat. Aber die Aufklärung war trotzdem noch einmal super ereignisreich. Der Autorin hat mich von Anfang an ans Buch gefesselt. Es geht sofort spannend los und schon nach einigen Seiten ist es ihr gelungen mich komplett zu überraschen, was wirklich nicht vielen Autoren gelingt. Hochspannung sowohl bei der Lösung des Falls als auch auf privater Ebene, ich bin einfach nur begeistert und kann diesen Krimi nur jedem wärmstens ans Herz legen.

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    • 3

    schidan20

    06. October 2014 um 10:19
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