Jacqueline Montemurri

 4,2 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor*in von Der Herrscher der Tiefe, Sklavin und Königin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jacqueline Montemurri (©privat / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Jacqueline Montemurri

*** Mit Worten Welten erschaffen ***

Jacqueline Montemurri wurde 1969 in Sachsen geboren und zwar in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal (dem Geburtsort von Karl May). Sie studierte in Aachen Luft- und Raumfahrttechnik und schloss das Studium 1995 als Diplom-Ingenieurin ab. Sie lebt mit ihrer Familie in Neviges.

Ihr 2012 veröffentlichter SF-Debütroman »Die Maggan-Kopie« war für den Deutschen Science Fiction Preis 2013 nominiert. Weitere Erzählungen wurden für den Deutschen Phantastik Preis und den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. 2020 gewann sie den Kurd-Laßwitz-Preis für ihre Erzählung "Koloss aus dem Orbit". Daraus entwickelte sie für den Verlag Plan 9 den SF-Roman "Der Koloss aus dem Orbit". Es folgt im Herbst 2023 "Der Verbotene Planet" ebenfalls im Verlag Plan 9.

Jacqueline Montemurri fühlt sich ebenso im Genre Historische Fantasy wohl. Sie arbeitet mit weiteren Autoren an der phantastischen Buchreihe "Karl Mays magischer Orient" des Karl May Verlags Bamberg Radebeul. Die Zusammenarbeit begann mit zwei Kurzgeschichten und einer Episode in Band 5. Band 7 "Der Herrscher der Tiefe" ist komplett aus ihrer Feder, sowie Band 9 "Das Geheimnis des Lamassu".

Botschaft an meine Leser

Liebe Leser*innen,

ich möchte für euch mit Worten Welten erschaffen.

Wie ich unsere Zukunft sehe, könnt ihr in meinen über 60 Kurzgeschichten/Novellen nachlesen oder auch in meinen SF-Romanen "Der Koloss aus dem Orbit" und "Der verbotene Planet", erschienen im Verlag Plan9.

Oder folgt den Abenteuern von Kara Ben Nemsi in meinen Romanen der Reihe "Karl Mays magischer Orient". Historische Fantasy mit phantastischen Wesen und den Figuren Karl Mays, erschienen im Karl May Verlag.

Rezensionen gerne hier und/oder auf anderen Portalen.

Viel Vergnügen und spannende Lesestunden wünscht euch

eure Jacqueline

Alle Bücher von Jacqueline Montemurri

Cover des Buches Der Herrscher der Tiefe (ISBN: 9783780225078)

Der Herrscher der Tiefe

 (11)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches Sklavin und Königin (ISBN: 9783780225054)

Sklavin und Königin

 (11)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Die Maggan-Kopie (ISBN: 9783942614184)

Die Maggan-Kopie

 (10)
Erschienen am 16.05.2012
Cover des Buches Der Koloss aus dem Orbit (ISBN: 9783948700362)

Der Koloss aus dem Orbit

 (3)
Erschienen am 30.08.2021
Cover des Buches Der verbotene Planet (ISBN: 9783948700645)

Der verbotene Planet

 (4)
Erschienen am 19.09.2022
Cover des Buches Fremde Welt (ISBN: 9783942614450)

Fremde Welt

 (2)
Erschienen am 17.04.2013
Cover des Buches Friedewald, der edle Ritter (ISBN: 9783961740321)

Friedewald, der edle Ritter

 (2)
Erschienen am 20.10.2018

Neue Rezensionen zu Jacqueline Montemurri

Cover des Buches Der verbotene Planet (ISBN: 9783948700645)
Sigismunds avatar

Rezension zu "Der verbotene Planet" von Jacqueline Montemurri

SciFi-Roman mit aktuellen Themen
Sigismundvor einem Monat

REZENSION – Obwohl Jacqueline Montemurri (53) als Diplom-Ingenieurin für Raumfahrttechnik prädestiniert wäre für typische Science Fiction im engeren Sinn, üblicherweise mit technischen Phantasien gespickte Abenteuergeschichten, ist davon in ihrem neuen Roman „Der verbotene Planet“, im September beim Plan 9 Verlag, kaum etwas zu lesen. In ihrem zweiten Zukunftsroman eröffnet die für ihre Kurzgeschichten schon mehrfach ausgezeichnete und nominierte deutschen Schriftstellerin stattdessen eine ethisch-moralische Diskussion um Auswirkungen des Klimawandels auf die gesamte Menschheit und um die Freiheitsgrenzen des Einzelnen zum Schutz des Gemeinwohls. Hierzu wagt die Autorin einen Blick in die zweite Hälfte des 22. Jahrhunderts: Die Menschheit wurde in den 2 130er Jahren auf den Mars umgesiedelt. Der verwüstete Planet Erde wurde unter Naturschutz gestellt und jede Neubesiedlung verboten.

Die Erdoberfläche hatte zuletzt der auf dem Mars geähnelt. „Dürren, Stürme und Flutkatastrophen brachten Hungersnöte und Pandemien und dezimierten die Weltbevölkerung. Als die Menschen sich endlich auf und davon machten, konnte der Planet aufatmen und sich neu entfalten.“ Die „Marsmenschen“ leben nun in Millionenstädten unter riesigen Kuppeln mit künstlicher Atmosphäre. Bei gelegentlichen Beobachtungsflügen wird die Renaturierung der Erde beobachtet. Bei einem solchen Flug entdeckt Captain Liv Heller, angelockt von einem SOS-Ruf, eine kleine Siedlung auf der Erde. Wie sich bei Kontaktaufnahme herausstellt, sind es Überlebende und deren Nachkommen eines vor 30 Jahren angeblich auf der Erde havarierten Raumschiffs unter Kommando von Captain Harrison Fawsett. Das vom Obersten Menschheitsrat erlassene Gesetz besagt nun allerdings, dass diese friedlichen, im Einklang mit der wieder üppig entwickelten Pflanzen- und Tierwelt lebenden Siedler vom Planeten Erde evakuiert werden müssen: „Die Menschen würden sich erneut wie die Heuschrecken auf diesem Planeten verbreiten, Lebensräume der ansässigen Tiere und Pflanzen zerstören, um Platz für ihre Siedlungen zu schaffen. … Sie würden Müll produzieren, Schadstoffe in Luft und Erde einbringen und aus dem Paradies wiederum eine öde Wüste machen.“ Doch nicht alle der etwa 30 Siedler, vor allem die auf der Erde geborene zweite Generation, wollen ihre Heimat verlassen und verweigern sich der von Mars-Regierung angeordneten Evakuierung, da sie sich nicht den „Marsmenschen“ zugehörig fühlen.

Der Konflikt gegensätzlicher Interessen ist offensichtlich: Auf dem Mars will man einen drohenden Bürgerkrieg zwischen Mars- und Erdanhängern verhindern, zumal der Konflikt durch Querdenker zusätzlich angeheizt wird, die die Existenz der Erde für Fake News halten. Andererseits steht die Besatzung des Forschungsschiffs jetzt vor der Frage, ob sie die Siedlung auf der Erde auslöschen und ihre Bewohner töten soll, nur um dem Gesetz der Mars-Regierung zu folgen? Darf man das Leben Weniger opfern, um den Frieden in der Mars-Gemeinschaft zu retten? Wo hören Recht und Freiheit des Einzelnen auf, um das Gemeinwohl zu schützen? „Sie waren Inquisitoren und brachten den Tod. Dabei wollten sie bewahren. Beschützen durch zerstören?“

Diese im Kern durchaus aktuellen Fragen verarbeitet Jacqueline Montemurri in einer recht einfachen, leider nicht immer logischen Handlung und stellt ihre Protagonisten mit ihren gegensätzlichen Sichtweisen gegenüber. Die Autorin bezieht in dieser Konfrontation keine Stellung, gibt keine Lösung des Konflikts vor. Sie stößt nur die Diskussion an. Die Antworten muss der Leser selbst finden. So ist dieser Zukunftsroman einerseits eine doch spannende Unterhaltungslektüre, die ihre Leser allerdings am Ende etwas nachdenklich zurücklässt. Nur dies ist leider sofort klar: Die Technik mag sich in den nächsten 250 Jahren wohl fortentwickeln, doch die Gattung Mensch scheint sich in ihrem sozialen Denken und Handeln kaum zu verändern.

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Cover des Buches Der Koloss aus dem Orbit (ISBN: 9783948700362)
J

Rezension zu "Der Koloss aus dem Orbit" von Jacqueline Montemurri

Philosophisch, actionreich, mit bissigem Humor
Julia_Kathrin_Matosvor 2 Monaten

Dies ist ein eigenständiger, temporeicher SF-Thriller um eine Zeitreise in die Zukunft mit utopischen und dystopischen Elementen, inneren Kämpfen und dezenter Liebesgeschichte.
Ich-Erzählerin Dysti ist eine 38-jährige mürrische, abgewrackte Ex-Reporterin. Sie sammelte bei mir Pluspunkte, indem sie im Laufe der Geschichte ihren weichen Kern (Fürsorge, Verletzlichkeit) hinter der harten Schale zeigte. Es ist interessant, verschiedene Gesellschaftsformen kennenzulernen und mitzuerleben, wie die Erlebnisse und Begegnungen ihr Weltbild und Selbstbild verändern. Mir gefällt, dass die Charaktere keine Superhelden sind, sondern fehlerbehaftet und mit Selbstzweifeln.
Von der Umgebung erhielt ich brauchbare Eindrücke. Ich hatte z. B. Szenen aus „Das fünfte Element“, „Mad Max“ und „I am Legend“ mit Will Smith vor Augen.
Spannend sind die Zukunftsfragen. Allerdings empfand ich die Diskussion rund um Grenzen zwischen Menschsein und Maschine stellenweise etwas gewollt. Nach meinem Verständnis ist ein als solcher geborener und aufgewachsener Mensch, der im Erwachsenenalter technische Upgrades z. B. an Gliedmaßen erhält, selbstredend ein vollwertiger Mensch. Im späteren Verlauf der Handlung in anderem Kontext finde ich diese Diskussion aber durchaus passend und bereichernd.
Die vorherrschende Technikfeindlichkeit und was zu solchen Zuständen geführt hat, hätte für meinen Geschmack früher und ausführlicher erklärt werden sollen.
Eine sprachliche Kritik: Der Ausdruck „Cyborg“ kommt im Buch 193x vor und wird dabei für unterschiedliche Figuren verwendet. Ich hätte mir eine vielfältigere Wortwahl gewünscht, bestenfalls eine, die dem sich wandelnden Gefühlsleben der Protagonistin gerecht wird.
Das dritte Viertel des Romans mit viel emotionsarmem Häuserkampf gefiel mir am wenigsten.
Das Ende knüpft dann wieder an die positiven Seiten an, wirkt abgerundet, lässt den roten Faden erkennen, beantwortet offene Fragen und stellte mich insgesamt zufrieden.
Meine positiven Eindrücke überwiegen: Es gibt Spannung, bissigen Humor, Atmosphäre, laute und leise Momente sowie wertvolle Denkanstöße, die mich knappe vier Sterne vergeben lassen. Ich kann mir vorstellen, ein zweites Buch von Jacqueline Montemurri zu lesen.

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Cover des Buches Der verbotene Planet (ISBN: 9783948700645)
Doreen_Klauss avatar

Rezension zu "Der verbotene Planet" von Jacqueline Montemurri

Die Erde als Naturreservat
Doreen_Klausvor 2 Monaten

Die Menschheit lebt mitlerweile seit mehreren hundert Jahren auf dem Mars, vertrieben von der Erde durch verheerende Klimakatastrophen. Der blaue Planet wurde quasi unter Naturschutz gestellt, er sollte sich erholen können. Um diesen Prozess nicht wieder zu stören wurde ein Verbot erlassen, kein Mensch dürfte jemals wieder einen Fuß auf die Erde setzen. Alle paar Jahre werden Erkundungsflüge angesetzt und bei einem solchen findet Captain Liv Heller Hinweise auf eine Besiedlung.

Das Grundthema des Buches fand ich spannend, es hat mich etwas an "The 100" erinnert. Die Autorin geht allerdings einen anderen Weg und das fand ich ziemlich gut. Es wird ein Konflikt thematisiert, den man in verschiedenster Form schon in unzähligen Büchern und Filmen diskutiert hat, darf man das Leben einiger Weniger opfern, um dadurch das Vieler zu retten. Eine Grundsatzfrage, immer wieder kontrovers und im Sinne der Menschlichkeit eigentlich unlösbar. Wie unlösbar dieses Problem ist, merkt man relativ schnell, denn die Autorin kreist immer wieder um diesen Punkt, immer wieder kommen die gleichen Argumente, immer wieder werden die gleichen, unverrückbaren Positionen bezogen, immer wieder kommt das gleiche Ergebniss. Der Leser landet, genau wie die Figuren im Buch immer wieder am selben Punkt und das Ringen beginnt von neuem.

Die Figuren des Buches werden nur relativ kurz charakterisiert, die wenigen Informationen zu ihrem Hintergrund reichen gerade mal eben aus, um im Ansatz ihre Intention, ihre Entscheidungen zu verstehen. Es erfolgt recht schnell eine Einteilung in Gut und Böse, welche ich als sehr starr empfunden habe, bestimmte Reaktionen schienen mir ziemlich unverhältnismäßig. Ich kann die Standpunkte der Parteien zwar verstehen, aber eben nicht das Beharren auf eben diesen.

Der Stil der Autorin macht es leicht das Buch zu lesen, auf Grund ihres Studiums hat sie entsprechendes Hintergrundwissen zum Thema Raumfahrt. Neben der ethische/moralischen Diskussion bringt sie auch mahnend das Thema menschgemachter Klimawandel und dessen Folgen ins Gespräch. Als Leser ist die Richtung, in die die Autorin möchte klar für mich erkennbar, der Weg dann aber etwas holprig. Letztlich wirkt die Geschichte für mich nicht ganz auserzählt, man hängt am Schluss leider etwas in der Schwebe. 

Ich habe das Buch gern gelesen, finde das Thema immernoch spannend, bin aber letztlich mit der Umsetzung nicht ganz im Reinen.

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Gespräche aus der Community

Sommer ist Lesezeit! Egal, ob am Strand, im Park oder auf dem heimischen Balkon - überall kann man es sich mit einem Buch gemütlich machen!
Ihr habt gerade kein Buch zur Hand oder generell Lust auf Neues? Dann springt doch einfach hier in den Lostopf und gewinnt mit etwas Glück ein Exemplar von "Der Herrscher der Tiefe" von Jacqueline Montemurri!

Doch worum geht es eigentlich?
Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar, Scheich Haschim und Djamila erfahren von britischen Agenten, dass Sir David Lindsay bei der Suche nach dem Palast des Minos in einer geheimnisvollen Höhle auf Kreta verschollen ist. Die Freunde machen sich mit dem britischen Captain MacLean auf, den Lord zu finden. Dabei entpuppt sich die idyllisch wirkende Mittelmeerinsel als gefährliche Falle. Sie bekommen es nicht nur mit todbringenden Geschöpfen zu tun, sondern auch mit kretischen Rebellen.
Schließlich geraten sie bei ihrer Suche in die Fänge des Kapitän Nemo und werden auf seinem geheimnisvollen U-Boot Nautilus gefangen gehalten. In einem Wettstreit zwischen Technik und Magie entbrennt ein Kampf um Leben und Tod, während dem sich Kara Ben Nemsi zwischen Wissensdurst und Freiheit entscheiden muss.

Die Fantasyreihe "Karl Mays Magischer Orient" wird von vielen prominenten Autoren unterstützt. So hat beispielsweise Bernhard Hennen den Epilog zu diesem Titel geschrieben.
96 BeiträgeVerlosung beendet
JacquelineMontemurris avatar
Letzter Beitrag von  JacquelineMontemurrivor 3 Jahren
Vielen vielen Dank für diese schöne Rezi und das Einstellen in die vielen Buchportale. Ich würde mich seeehr freuen, wenn du die Rezi auch auf Amazon stellen könntest. Liebe Grüße Jacqueline
Liebe Leserinnen und Leser!

Kennt ihr die Fantasy-Reihe "Karl Mays Magischer Orient"? Der Karl-May-Verlag verlost 10 Exemplare des Titels "Sklavin und Königin", der im März erschienen ist. Und worum geht es?

Abenteuer, Phantasie und Magie vereinen sich zu einer großen Saga!

Nach den Kämpfen gegen den Schut und Al-Kadir trifft Kara Ben Nemsi auf die Niederländerin Marijke van Beverningh und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft als Sklavin. Gemeinsam mit Marijke, Sir David Lindsay, Hadschi Halef Omar und Magier Haschim verfolgt er daraufhin die Sklavenhändler bis nach Katar. Dort gelingt es den Freunden zwar, sich in die Bande einzuschmuggeln, doch bald müssen sie fliehen: mitten durch die Wüste, wo sie gegen einen Dämon kämpfen, und weiter durch Zeit und Raum ins mystische Königreich von Saba. Hier wird vor allem Marijke von der intriganten Königin und ihren magischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt.

Vier Autoren laden zu dem ersten Episodenroman der Reihe ein!

Alexander Röder, Karl-Ulrich Burgdorf, Friedhelm Schneidewind und Jacqueline Montemurri tragen als Autoren je ein Viertel bei - umrahmt von einem Prolog von Thomas Le Blanc und einem Epilog aus der Feder von Tanja Kinkel.


Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte die folgende Frage:
Würdet ihr euch trauen, euch in eine Bande Verbrecher einzuschmuggeln?

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Karl-May-Verlag

94 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Schungovor 4 Jahren
Meine Rezension zu "Sklavin und Königin" - Das Buch ist Band 5 aus der Reihe "Karl Mays magischer Orient", soviel Vorweg. Lesen lässt es sich auch wunderbar alleinstehend, wer noch den Orientzyklus aus May`s Feder kennt wird sich über ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren freuen. Der Titel der Reihe legt es schon Nahe - der grösste Unterschied besteht darin, das sich ein gehöriger Schuss Magie mit in die Reisebeschreibungen und Abenteuer mischt. Ganz im Stil des sächsischen Schriftstellers beschreiben hier 4 Autoren die Taten und Wagnisse von Kara ben Nemsi und seinen Weggefährten. Eigentlich erzählt diese uns der Globetrotter Kara selbst, so das man sich direkt in die Geschichte hineinversetzt fühlt und die Gefahren direkt miterlebt. Jeder Autor behandelt eine Episode des Buches, so das man nicht durch verschiedenen Schreibstile im Fluss gestört wird. Apropos verschiedene Schreibstile: Dadurch das sich alle Autoren an Karl Mays Schreibstil orientieren ist zwischen den einzelnen Episoden nur minimal ein Unterschied in der Federführung, beim Lesen gestolpert oder gar gestört habe ich mich nicht gefühlt. Die einzelnen Episoden bauen auch untereinander auf, so das man gut durch die Gesamtgeschichte findet. Die einzelnen Charaktere handeln auch stets so, wie man es sich schon bei May erwartet hätte - nur um eine Priese Zauberei erwitert. Fazit eine schöne Bereicherung / Erweiterung des Orientzyklus für alle die sich auf die Magie einlasen wollen. Wer damit Probleme hat, sollte vielleicht Abstand waren, da Sie schon einen starken Einfluss in den Geschichten einnimmt. Mir hats gefallen.

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