Jacqueline Sheehan

 3.7 Sterne bei 12 Bewertungen

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Das namenlose Mädchen
Erscheint am 18.01.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

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Jacqueline SheehanEin Hauch von Ewigkeit
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Ein Hauch von Ewigkeit
Ein Hauch von Ewigkeit
 (10)
Erschienen am 15.12.2011
Jacqueline SheehanDas Glück eines einzigen Tages
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Das Glück eines einzigen Tages
Das Glück eines einzigen Tages
 (2)
Erschienen am 20.05.2013
Jacqueline SheehanDas Glück eines einzigen Tages: Roman
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Das Glück eines einzigen Tages: Roman
Das Glück eines einzigen Tages: Roman
 (0)
Erschienen am 20.05.2013
Jacqueline SheehanDas namenlose Mädchen
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Das namenlose Mädchen
Das namenlose Mädchen
 (0)
Erschienen am 18.01.2019
Jacqueline SheehanEin Hauch von Ewigkeit: Roman
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Ein Hauch von Ewigkeit: Roman
Ein Hauch von Ewigkeit: Roman
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Erschienen am 19.12.2011
Jacqueline SheehanNow & Then
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Now & Then
Now & Then
 (0)
Erschienen am 20.01.2010
Jacqueline SheehanLost & Found
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Lost & Found
Lost & Found
 (0)
Erschienen am 13.10.2009
Jacqueline SheehanPicture This
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Picture This
Picture This
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Erschienen am 22.05.2012

Neue Rezensionen zu Jacqueline Sheehan

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Ajanas avatar

Rezension zu "Ein Hauch von Ewigkeit" von Jacqueline Sheehan

Reise in die Vergangenheit
Ajanavor 3 Jahren

*Inhalt*

Anna O‘Shea hat schon bessere Zeiten erlebt. Frisch geschieden, hat sie ihren Job in einer Anwaltskanzlei aufgegeben und kümmert sich um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph werden in eine andere Zeit katapultiert, in der nichts mehr so ist, wie sie es kennen: Irland, 1840. Und sie haben sich aus den Augen verloren. Verzweifelt sucht Anna ihren Neffen - doch Joseph hat sich unsterblich verliebt … Und welches Geheimnis umgibt Madigan, den irischen Wolfshund, den beide in ihr Herz schließen?

*Meine Meinung*

Anna hat es nicht leicht. Erst betrügt sie ihr Ehemann, sodass sie sich scheiden lässt und nun hatte ihr Bruder auch noch einen schweren Unfall und sie soll ihren Neffen aus dem Gefängnis holen, wo er wegen eines Diebstahls festgehalten wird. Und das nachdem sie grade erst einen langen Flug aus Irland nach Amerika hinter sich hat... ihre Nerven liegen blank.

Als sie dann auch noch nachts ihren Neffen erwischt wie er in ihrem unausgeräumten Koffer rumwühlt und ein Päckchen auspacken will, brennen bei ihr die Sicherungen durch. SIe schreit Joseph an und beide zerren an dem Päckchen... und auf einmal findet sich Anna mitten im Meer wieder und sie muss um ihr Leben kämpfen.

Was ist nur passiert? Ist sie vielleicht bei der Rangelei mit ihrem Neffen auf den Kopf gestürzt?

Doch nach und nach sickert die Gewiss zu Anna durch. Sie wäre beinahe in einem Meer ertrunken und nun hat sie eine riesige offene Wunde am Bein und sie ist total durchgefroren.

Anna kann ihr Glück kaum fassen als sie am Strand gefunden und  von dem Pärchen Tom und Glenis in ihrem bescheidenen Heim aufgenommen wird . Nach und nach wird erfährt Anna, dass sie sich Irland befindet - und zudem auch noch in der Vergangenheit. Was ist nur passiert? Und wo ist ihr Neffe? Sie muss ihren unbedingt Neffen finden, um aus diesem Albtraum herauszukommen.

Doch nach und nach vergeht die Zeit und Anna vergisst immer mehr woher sie eigentlich kommt. Sie gewöhnt sich an die einfache Lebensweise der Iren und fühlt sich auf einmal mit ihren Wurzeln verbunden, denn ihre Familie stammte ursprünglich aus Irland. Doch im Unterbewusstsein lässt es  sie nicht los warum sie in die Vergangenheit gereist ist. Sie muss ihren Neffen finden - vielleicht können sie nur zusammen wieder in ihr richtiges Leben zurück.

Als ich das Buch gekauft habe, fand ich den Inhalt schon faszinierend. Jeder stellt sich doch bestimmt mal vor, wie es wäre, in die Vergangenheit reisen zu können und alles, was man im Geschichtsunterricht gelernt hat, einmal mit den eigenen Augen zu sehen. Und als ich dann noch gesehen habe, dass die Geschichte in Irland spielt, musste ich das Buch kaufen. Doch wie es immer so kommt mit Spontankäufen, versauern sie meistens im Regal.

Deswegen bin ich froh, dass ich dieses Buch nun hervorgezogen habe. Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil und ihren Charakteren geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Anna blieb mir zwar oft unnahbar, aber dennoch habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt. Anna trägt viel Ballast aus der Vergangenheit mit sich rum und wie es scheint, verfolgt sie nicht nur ihre eigene Vergangenheit. Anna ist verletzlich und doch stark zu gleich. Die Vergangenheit hat sie stark gemacht und diese Stärke benötigt sie in diesem Buch auch.

Was Anna und ihr Neffe alles in erleben, will ich jetzt natürlich nicht erzählen, aber ich habe gemerkt, dass sich die Autorin wirklich über alles Gedanken gemacht und sich auch mit der Geschichte von Irland befasst hat. Sie hat es geschafft, dass ich oft das Gefühl hatt, selbst mitten in der Geschichte zu stecken und mit Anna in einem typischen irischen Nieselregen zu stehen.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und lebt von seinen starken Charakteren. Sei es nun Glenis, die Anna einfach so in ihr Heim aufnimmt oder Anna selbst, die es schafft sich an das harte Leben in der Vergangenheit zu gewöhnen.

Natürlich stellt man sich auch selbst die Frage, wie es wäre, wenn man an Annas oder Josephs Stelle wäre. Wie schwer wäre es, sich an eine Welt ohne Elektronik und einem gefüllten Kühlschrank zu gewöhnen und wie schafft man es nicht aufzufallen mit seinem Verhalten, besonders als Frau.

*Mein Fazit*

Eine schöne Geschichte, die zugleich ein wenig Fantasy enthält, aber auch die Geschichte ein irischen Familie erzählt, die mit den Generationen viel durchgemacht hat.

Leider ging mir am Ende die Auflösung der Geschichte und alles drumrum ein wenig zu schnell. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr gelesen. Deshalb ziehe ich dem Buch 1 Stern ab, aber trotzdem hat es die Autorin mit diesem Buch geschafft mich zu fessen und gut zu unterhalten.

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Tigerbaers avatar

Rezension zu "Ein Hauch von Ewigkeit" von Jacqueline Sheehan

Ein Hauch von Ewigkeit
Tigerbaervor 5 Jahren

Der Beschreibung des Verlags will ich gar nicht mehr viel hinzufügen, da damit schon genug zum Inhalt gesagt wird.

Die Figuren Anna und Joseph sind sympathisch gezeichnet und jeder lernt nach seinem Zeitsprung eine andere Seite von Irland kennen.
Den Schauplatz Irland fand ich interessant und die Autorin versteht es während der Handlung Einblicke in die Geschichte Irlands, vor der großen Hungersnot 1945 zu gewähren.

Das Element Zeitreise spielt eine eher untergeordnete Rolle und lässt man dieses ganz weg, hat man einen relativ „normalen“ historischen Roman vor sich.
Die Auflösung der Rätsel ging mir zum Ende hin fast ein wenig zu schnell und nicht alles war für mich nachvollziehbar, aber nichtsdestotrotz hat mich „Ein Hauch von Ewigkeit“ gut unterhalten.

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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Das Glück eines einzigen Tages" von Jacqueline Sheehan

Eine Geschichte, die unter die Haut geht - ein Buch, welches man so schnell nicht vergißt
Lesegenussvor 5 Jahren

Achtung - Rezension enthält zwei Zitate

Es war Herbst geworden. Vier Monate nach dem Tod ihres geliebten Mannes faßt Rocky den Entschluss, die Stadt zu verlassen. Zu tief ist die Trauer, die Erinnerungen. Sie wird sich ein Jahr Auszeit nehmen von ihrem Job als Dozentin an der Universität, wo Rocky als Psychologin arbeitet. Doch wie es scheint, braucht sie selbst Hilfe.
Also packt sie ihre Sachen, das Haus soll untervermietet werden, aber darum kümmerte sich dann Caleb, ihr Bruder. Rocky wollte Richtung Osten, zurück in die Vergangenheit, Erinnerungen an einen glücklichen Tag auf Peaks Island. Für etliche Wochen wohnt sie erst einmal in einem Motel in Portland. Dann liest sie ein Stellenangebot, das ein „Tierkontrollwärter/-in“ auf Peaks Island gesucht wird. Isaiah Wilson, zu ihm fast sie sofort Vertrauen. Mag wohl daran liegen, dass er früher einmal Geistlicher war und so bekommt sie den Job und er hat auch sein Ferienhaus frei, wo sie wohnen kann.
Dort auf dieser Insel, trifft sie auf die ältere Tess, eine Frau mit einer besonderen Begabung. Tess ist Synästhetikerin, d. h. sie nimmt die Menschen durch Farben wahr. Ich hatte zuvor noch nichts davon gehört, aber durch die ausführlichen Schilderungen war ich sehr beeindruckt. Der Mensch wird hier von einer ganz anderen Seite gezeigt.
In der Nachbarschaft von Rocky lebt das junge Mädchen Melissa. Obwohl sie nur eine Nebencharaktere in der Handlung spielt, wird sie mit zu einer wichtigen Person für Rocky. Melissa ist extrem sportsüchtig, wodurch sie ihre Magersucht vor anderen verstecken will.
Und dann taucht Lloyd auf, ein schwarzer Labrador. Schwer verletzt durch einen Bogenpfeil, nimmt Rocky ihn zu sich. Schließlich war ihr verstorbener Mann Tierarzt gewesen und sie kennt den Umgang mit Tieren.
Zitat S. 183
Er hörte zu fressen auf; ein paar Trockenfutterbrocken waren noch übrig. Anschließend schaute er Melissa an, und sie sah ihr Spiegelbild im Licht seiner Augen. ... Sie senkte den Kopf über den Napf, umschloss einen Brocken mit den Lippen und schmeckte süsses Getreide und Fleisch. Mit den Zähnen kratzte sie darüber und erinnerte sich an hundert Geschmäcker, die für sie seit Monaten nicht mehr existierten. Danach weichte sie jeden Brocken einzeln im Mund auf und schluckte.

„Lost and Found“, so der Originaltitel, also „verloren und gefunden“, am Ende des Buches muss ich sagen, mir hätte ein anderer Titel besser gefallen als der deutsche.
Das Glück an einem Tag verloren. Gefunden = mit und durch den Labrador, der ihr durch seinen erlittenen Verlust, den Tod seines Frauchens, all das gibt, was Rocky wieder zum Leben und den Schritt in eine neue Zukunft braucht.

Kapitel 24 ist ein ganz besonderes, indem Lloyd = Cooper den Leser an seinen Gedanken und Empfinden teilhaben läßt.
Zitat S. 261
Ein gutes Leben, ein sehr gutes Leben, besteht daraus, einen Menschen zu finden, der einen kennt, der die Freude daran, einem die Brust zu reiben, mit einem teilt, die Freude am Fressen, daran, feucht und glücklich durch den schweren Morgentau zu laufen, bei einem zu sitzen, während man hingebungsvoll an einem frischen Stock kaut. ... Einen solchen Menschen zu finden macht ein gutes Leben aus. Und er hatte sogar zwei gefunden.

Wenngleich in dem Buch einige Themen einen großen Stellenwert einnehmen, wie z. B. die Trauer, der Verlust, sowie die Psychologie, wie viel Liebe uns ein Tier geben kann, spielt eine große Rolle. Wer nun denkt, es läuft alles glatt und ohne großartige Erlebnisse weiter ab, wird getäuscht. Da ist die Frage zu klären, woher kommt Lloyd = Cooper, wo sind seine Besitzer bzw. was ist geschehen. Dies zusammen ergibt eine spannende Handlung zum Schluss, von der nicht mehr verraten werden soll, um nicht die Freude am Buch zu nehmen. Insgesamt ist der Roman sehr flüssig geschrieben, hat wunderschöne sprachliche Bilder und jedes Motiv bzw. Handlung der einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar und glaubwürdig.

Fazit:
„Das Glück an einem Tag“ hat mich sehr berührt und gehört zu jenen Büchern, die man so schnell nicht vergisst. Von mir gibt es daher uneingeschränkte Leseempfehlung.

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