Jacqueline Sheehan Ein Hauch von Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Ein Hauch von Ewigkeit“ von Jacqueline Sheehan

Manchmal muss man sehr weit reisen, um die Liebe wiederzufinden … Anna O‘Shea hat schon bessere Zeiten erlebt. Frisch geschieden, hat sie ihren Job in einer Anwaltskanzlei aufgegeben und kümmert sich um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph werden in eine andere Zeit katapultiert, in der nichts mehr so ist, wie sie es kennen: Irland, 1840. Und sie haben sich aus den Augen verloren. Verzweifelt sucht Anna ihren Neffen - doch Joseph hat sich unsterblich verliebt … Und welches Geheimnis umgibt Madigan, den irischen Wolfshund, den beide in ihr Herz schließen?

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    Ein Hauch von Ewigkeit

    Ajana

    21. April 2015 um 21:30

    *Inhalt* Anna O‘Shea hat schon bessere Zeiten erlebt. Frisch geschieden, hat sie ihren Job in einer Anwaltskanzlei aufgegeben und kümmert sich um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph werden in eine andere Zeit katapultiert, in der nichts mehr so ist, wie sie es kennen: Irland, 1840. Und sie haben sich aus den Augen verloren. Verzweifelt sucht Anna ihren Neffen - doch Joseph hat sich unsterblich verliebt … Und welches Geheimnis umgibt Madigan, den irischen Wolfshund, den beide in ihr Herz schließen? *Meine Meinung* Anna hat es nicht leicht. Erst betrügt sie ihr Ehemann, sodass sie sich scheiden lässt und nun hatte ihr Bruder auch noch einen schweren Unfall und sie soll ihren Neffen aus dem Gefängnis holen, wo er wegen eines Diebstahls festgehalten wird. Und das nachdem sie grade erst einen langen Flug aus Irland nach Amerika hinter sich hat... ihre Nerven liegen blank. Als sie dann auch noch nachts ihren Neffen erwischt wie er in ihrem unausgeräumten Koffer rumwühlt und ein Päckchen auspacken will, brennen bei ihr die Sicherungen durch. SIe schreit Joseph an und beide zerren an dem Päckchen... und auf einmal findet sich Anna mitten im Meer wieder und sie muss um ihr Leben kämpfen. Was ist nur passiert? Ist sie vielleicht bei der Rangelei mit ihrem Neffen auf den Kopf gestürzt? Doch nach und nach sickert die Gewiss zu Anna durch. Sie wäre beinahe in einem Meer ertrunken und nun hat sie eine riesige offene Wunde am Bein und sie ist total durchgefroren. Anna kann ihr Glück kaum fassen als sie am Strand gefunden und  von dem Pärchen Tom und Glenis in ihrem bescheidenen Heim aufgenommen wird . Nach und nach wird erfährt Anna, dass sie sich Irland befindet - und zudem auch noch in der Vergangenheit. Was ist nur passiert? Und wo ist ihr Neffe? Sie muss ihren unbedingt Neffen finden, um aus diesem Albtraum herauszukommen. Doch nach und nach vergeht die Zeit und Anna vergisst immer mehr woher sie eigentlich kommt. Sie gewöhnt sich an die einfache Lebensweise der Iren und fühlt sich auf einmal mit ihren Wurzeln verbunden, denn ihre Familie stammte ursprünglich aus Irland. Doch im Unterbewusstsein lässt es  sie nicht los warum sie in die Vergangenheit gereist ist. Sie muss ihren Neffen finden - vielleicht können sie nur zusammen wieder in ihr richtiges Leben zurück. Als ich das Buch gekauft habe, fand ich den Inhalt schon faszinierend. Jeder stellt sich doch bestimmt mal vor, wie es wäre, in die Vergangenheit reisen zu können und alles, was man im Geschichtsunterricht gelernt hat, einmal mit den eigenen Augen zu sehen. Und als ich dann noch gesehen habe, dass die Geschichte in Irland spielt, musste ich das Buch kaufen. Doch wie es immer so kommt mit Spontankäufen, versauern sie meistens im Regal. Deswegen bin ich froh, dass ich dieses Buch nun hervorgezogen habe. Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil und ihren Charakteren geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Anna blieb mir zwar oft unnahbar, aber dennoch habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt. Anna trägt viel Ballast aus der Vergangenheit mit sich rum und wie es scheint, verfolgt sie nicht nur ihre eigene Vergangenheit. Anna ist verletzlich und doch stark zu gleich. Die Vergangenheit hat sie stark gemacht und diese Stärke benötigt sie in diesem Buch auch. Was Anna und ihr Neffe alles in erleben, will ich jetzt natürlich nicht erzählen, aber ich habe gemerkt, dass sich die Autorin wirklich über alles Gedanken gemacht und sich auch mit der Geschichte von Irland befasst hat. Sie hat es geschafft, dass ich oft das Gefühl hatt, selbst mitten in der Geschichte zu stecken und mit Anna in einem typischen irischen Nieselregen zu stehen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und lebt von seinen starken Charakteren. Sei es nun Glenis, die Anna einfach so in ihr Heim aufnimmt oder Anna selbst, die es schafft sich an das harte Leben in der Vergangenheit zu gewöhnen. Natürlich stellt man sich auch selbst die Frage, wie es wäre, wenn man an Annas oder Josephs Stelle wäre. Wie schwer wäre es, sich an eine Welt ohne Elektronik und einem gefüllten Kühlschrank zu gewöhnen und wie schafft man es nicht aufzufallen mit seinem Verhalten, besonders als Frau. *Mein Fazit* Eine schöne Geschichte, die zugleich ein wenig Fantasy enthält, aber auch die Geschichte ein irischen Familie erzählt, die mit den Generationen viel durchgemacht hat. Leider ging mir am Ende die Auflösung der Geschichte und alles drumrum ein wenig zu schnell. Gerne hätte ich noch ein wenig mehr gelesen. Deshalb ziehe ich dem Buch 1 Stern ab, aber trotzdem hat es die Autorin mit diesem Buch geschafft mich zu fessen und gut zu unterhalten.

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  • Ein Hauch von Ewigkeit

    Ein Hauch von Ewigkeit

    Tigerbaer

    04. March 2014 um 20:28

    Der Beschreibung des Verlags will ich gar nicht mehr viel hinzufügen, da damit schon genug zum Inhalt gesagt wird. Die Figuren Anna und Joseph sind sympathisch gezeichnet und jeder lernt nach seinem Zeitsprung eine andere Seite von Irland kennen. Den Schauplatz Irland fand ich interessant und die Autorin versteht es während der Handlung Einblicke in die Geschichte Irlands, vor der großen Hungersnot 1945 zu gewähren. Das Element Zeitreise spielt eine eher untergeordnete Rolle und lässt man dieses ganz weg, hat man einen relativ „normalen“ historischen Roman vor sich. Die Auflösung der Rätsel ging mir zum Ende hin fast ein wenig zu schnell und nicht alles war für mich nachvollziehbar, aber nichtsdestotrotz hat mich „Ein Hauch von Ewigkeit“ gut unterhalten.

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Ein Hauch von Ewigkeit" von Jacqueline Sheehan

    Ein Hauch von Ewigkeit

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    25. April 2012 um 20:28

    Als Anna O`Shea von einer Reise durch Schottland, Wales und Irland nach Amerika zurückkehrt, muss sie erfahren, dass ihr Bruder einen schweren Unfall hatte und im Koma liegt. Er befand sich auf dem Weg zu seinem Sohn, den er von der Polizei abholen sollte, die ihn wegen eines Jungenstreichs festgesetzt hatte. Nachdem sie ihren Bruder gesehen hat, erklärt sie sich bereit, ihren 16-jährigen Neffen abzuholen. Sie nimmt ihn mit zu sich und wird nachts wach, weil sie ihn durch die Wohnung schleichen hört. Sie erwischt ihn, wie er in ihrem noch nicht ausgepacktem Koffer wühlt und ein Päckchen in der Hand hat, dass sie von einer älteren Dame in Irland geschenkt bekommen hatte. Als sie beide um das Päckchen ringen, geraten sie in einen Zeitenstrudel und reisen zurück in das Jahr 1844 nach Irland. Während der Reise werden sie getrennt und beide gelangen nach Irland, ohne zu wissen, ob der jeweils andere es ebenfalls überlebt hat. Jeder auf seine Weise versucht mit der Situation klar zu kommen und sich den Gegebenheiten anzupassen, aber wird es ein Wiedersehen und eine Rückkehr in die heutige Zeit geben? Aufgrund meiner Liebe zu Zeitreisen, hervorgerufen durch die Schottlandsaga von Diana Gabaldon, stand dieses Buch auf meiner Wunschliste, zumal es auch noch in Irland spielt. Leider hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Auf das Thema Zeitreisen ist nicht näher eingegangen. Die Protagonisten landen ein Jahr vor der großen Hungersnot 1845 in Irland. Die Briten haben das Land okkupiert und die Handlung gibt ein wenig von den Zuständen zwischen Briten und Iren wieder. Der Leser erfährt einen kleinen Einblick in die damalige Geschichte des Landes, die Unterdrückung der Iren durch die Briten. Ihnen wurde die Sprache verboten, die Religion und das Recht auf Bildung. Armut machte sich breit. Die Autorin versetzt die beiden Protagonisten jeweils in ein anderes Lager, Anna zu den Iren und ihren Neffen Joseph zu den Briten. Mit dem Charakter der sympathischen Anna konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ihre Handlungen waren durchdacht und konnten leicht nachvollzogen werden. Das erging mir mit Joseph ganz anders. Mit diesem Charakter bin ich gar nicht warm geworden, er zeigte sich oberflächlich und war mir alles andere als angenehm. Das machte die ehrliche Liebe zu seiner Freundin auch nicht mehr wett. Zu Beginn des Buches hatte ich ein wenig zu tun, in die Geschichte hereinzukommen. Es wurde zuviel geschrieben, ohne das etwas passierte. Nach dem ersten Drittel zog die Geschichte mich dann jedoch in ihren Bann und ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los. Das Ende kam überraschend und schnell und war so nicht vorauszusehen. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Einbindung einer real lebenden Person in die Geschichte - Biddy Early. Als ich den Namen das erste Mal gelesen hatte, wusste ich, dass er mir bekannt vorkam. Wenn man sich für die Geschichte Irlands interessiert so wie ich, dann stösst man irgenwann auch auf die Heilerin und Hexe Biddy Early. Sie lebte 1798 - 1874 und hatte ein bewegtes Leben. Alles in allem, kein Buch, das man mit der Schottlandsaga von Diana Gabaldon vergleichen kann, das aber trotzdem lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Ein Hauch von Ewigkeit" von Jacqueline Sheehan

    Ein Hauch von Ewigkeit

    Lesegenuss

    03. March 2012 um 11:02

    Seit den Zeitreisebüchern von Diana Gabaldon bin ich erklärter Fan von dieser Art Romanen. Mit „Ein Hauch von Ewigkeit“ geht die Zeitreise nicht wie man es aus vorgenannten Büchern kennt nach Schottland, nein diesmal in das 19. Jahrhundert Irlands. Die Protagonistin Anna begibt sich nach der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann mit ihrer Freundin auf einen Trip durch Europa, wo sie u. a. auch Irland besuchen. Nach einer Schlossbesichtigung wird Anna von einer alten Frau angesprochen, die wie sie sagt, schon sehr lange auf Anna gewartet hat. Diese alte Frau übergibt Anna nunmehr ein in Papier gewickeltes Bündel. Anna nimmt die Worte der Frau gar nicht richtig wahr. Sicher, ihre Vorfahren waren aus Irland, aber warum sei denn so viel Zeit vergangen? Zurück in den USA erfährt unsere Protagonistin nunmehr, dass ihr Bruder einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Nicht nur, dass es um Anna selbst nicht gut steht, seelisch ziemlich angeschlagen, muss sie sich nunmehr auch noch um ihren Neffen Joseph, Patricks Sohn, kümmern. Wegen eines dummen Jungenstreichs sitzt dieser im Gefängnis. Anna holt ihn dort heraus und nimmt ihn zu sich mit nach Haus in ihre Wohnung. Anna ertappt Joseph dabei, dass er ihre Taschen durchwühlt. Es kommt zu einer Rangelei und mit einem Mal findet Joseph das Päckchen der alten Irin. Anna erwacht an einem Küstenstrand. Joseph ist nicht zu sehen. Sie wird von Dorfbewohnern gefunden und zu deren Haus gebracht. Dort wird sie gepflegt, denn Anna hat sich durch die Zeitreise verletzt. Es sind ärmliche Verhältnisse, in denen die Gemeinschaft dort lebt. Anna ist geschockt, als sie erfährt, dass die derzeit im Jahre 1844 lebt. Mit dem historischen Hintergrund um das Leben im 19. Jahrhundert in Irland hat die Autorin dem Roman einen eigenen Stempel aufgedrückt. Eins sei nur gesagt, man sollte „Ein Hauch von Ewigkeit“ nicht mit denen von der Gabaldon vergleichen. Dass der Gedanke hin und wieder auftaucht, sieht man schon allein daran, dass die Autorin Gabaldon hier ihren Platz in der Rezension findet. Doch die Autorin Jacqueline Sheehan hat mich, nach einem etwas langsamen Lesestart, dann doch mit ihrer Story gefesselt. Der angenehme Schreibstil ist erwähnenswert, ebenso fand ich es überhaupt nicht tragisch, dass die Liebe hier nicht zu ausschweifend behandelt wurde. Der Hintergrund, das Leben der Menschen in Irland, die große Hungersnot und die Herrschaft der Engländer über Irland, der Leser erfährt hierüber sehr viel. Fazit: „Ein Hauch von Ewigkeit“, mein erstes Buch von der Autorin Jacqueline Sheehan, die mir bis dato nicht bekannt war. Es war eine angenehme Lesereise mit liebevollen Charakteren und von daher absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Ein Hauch von Ewigkeit" von Jacqueline Sheehan

    Ein Hauch von Ewigkeit

    gina1973de

    28. December 2011 um 14:01

    Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Dezember 2011) ISBN-13: 978-3442375868 Originaltitel: Now And Then Kurzbeschreibung Manchmal muss man sehr weit reisen, um die Liebe wiederzufinden … Anna O‘Shea hat schon bessere Zeiten erlebt. Frisch geschieden, hat sie ihren Job in einer Anwaltskanzlei aufgegeben und kümmert sich um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph werden in eine andere Zeit katapultiert, in der nichts mehr so ist, wie sie es kennen: Irland, 1840. Und sie haben sich aus den Augen verloren. Verzweifelt sucht Anna ihren Neffen – doch Joseph hat sich unsterblich verliebt … Und welches Geheimnis umgibt Madigan, den irischen Wolfshund, den beide in ihr Herz schließen? Meine Meinung: Die Kurzbeschreibung trifft in diesem Fall den eigentlichen Inhalt des Buches recht gut, wenn ich auch sagen muss, dass die Gewichtung ein wenig anders gelagert ist. Grundsätzlich ist sie aber meines Erachtens so in Ordnung. Da ich Zeitreise-Romane liebe, war es natürlich klar, dass ich diesen Roman lesen muss und die Tatsache, dass die, zumindest für mich, "Königin der Zeitreiseromane", Diana Gabaldon , einen Kommentar auf dem Cover hinterlassen hat, hat mich in meinem Wunsch natürlich bestärkt. Also ging ich voller Vorfreude an die Geschichte ran. Auf den ersten 50 Seiten startet die Story im "hier und jetzt" mit einer Lebensbeschreibung von Anna und ihrem Neffen Joseph. Geschieden und nach drei Fehlgeburten auch seelisch sehr angeschlagen, begleitet sie ihre Freundin auf eine Reise durch England und Irland. Am letzten Tag der Reise bekommt sie von einer seltsamen Frau, nach der Besichtigung einer alten Burg, ein Päckchen in die Hand gedrückt. Gleich nach ihrer Heimkehr erfährt sie vom Unfall ihres Bruders und muss ihren Neffen Joseph aus dem Gefängnis abholen. Die Nacht verbringen die beiden in Annas Wohnung und am morgen ertappt sie Joseph beim durchwühlen ihrer Taschen... aufgebracht versucht sie, ihm das Päckchen, dass er in der Tasche gefunden hat aus den Händen zu nehmen und findet sich plötzlich im Irland des 19. Jhd. wieder. Auf der Suche nach Joseph lernt sie die verschiedensten Personen kennen und lieben. Gleichzeitig wird das ganze auch aus Josephs Sicht erzählt. Für mich waren die unterschiedlichen Handlungsstränge irgendwie "to much" denn man wurde aus den 4 unterschiedlichen Geschichten ( Anna heute und im 19. Jhd. sowie Joseph heute und im 19. Jhd.) immer wieder heraus gerissen. Dies änderte sich dann aber Gott sei Dank zur Mitte des Buches und ab da wurde die Handlung etwas ruhiger. Man wechselte nur noch zwischen Annas und Josephs Leben in Irland. Der Schreibstil, wenn auch wie berichtet am Anfang etwas wirr, war flüssig und Personen und Orte ausführlich und bildlich beschrieben. Die Story als solches hat mir sehr gut gefallen. Dennoch sollte man diesen Roman nicht mit den Romanen von Diana Gabaldon gleichsetzen denn auch wenn man hier durchaus Liebe und Romantik finden kann so bleibt sie doch mehr im Hintergrund. An einigen Stellen hätte ich mir die Liebesszenen doch etwas ausführlicher gewünscht. Manchmal kamen sie doch recht plötzlich und wurden schnell abgehandelt. Ein bisschen mehr Gefühl hätte dem Roman sicher nicht geschadet. Die Charaktere haben mir aber allesamt sehr gut gefallen und jeder für sich wurde von der Autorin liebevoll umschrieben. Auch den Schluss des Romans hätte ich mir ein bisschen ausschweifender gewünscht. Die vielen Fragen, die die Geschichte aufwarf wurden zwar beantwortet aber diesem Teil hätte die Autorin doch etwas mehr Zeit schenken können. Kein schlechtes Buch und durchaus lesenswert. Leider konnte es mich aber nicht 100% überzeugen.

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