Jacquelyn Mitchard Tief wie der Ozean

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Inhaltsangabe zu „Tief wie der Ozean“ von Jacquelyn Mitchard

ach nee, da gibt es bessere thriller!

— Nele
Nele
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  • Rezension zu "Tief wie der Ozean" von Jacquelyn Mitchard

    Tief wie der Ozean
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    15. August 2012 um 14:57

    Einer der wohl schlimmsten Augenblicke im Leben einer Mutter ist der, wenn das eigene Kind verschwindet. So geht es Beth Cappadora, die bei einem Schultreffen ihre drei Kinder mitnimmt. Bei den Anmeldeformalitäten in einem Hotel wendet sie sich kurz ab und ihr dreijähriger Sohn Ben ist weg. Trotz sofort eingeleiteter Suche der Polizei, TV-Auftritten der Eltern bis hin zu Flyern, bleibt Ben verschwunden. Wie wirkt es sich auf eine Familie, auf die Eltern und das ganze Umfeld aus, wenn ein Kind verschwindet? Das zeigt die Autorin in diesem Buch. Warum ich diesen "alten Schinken" überhaupt lese, hat einen Grund. Meine Teilnahme an der "Aufgaben-Challenge". Dort lautete eine Aufgabe u.a. "Lies ein Buch, das am längsten auf deinem SuB liegt". Und ja, bei diesem Buch handelt es sich um genau ebendieses. Erschienen ist es bereits im Jahr 1997 und ungelogen bestimmt seit 10 Jahren liegt das Buch schon bei mir rum. Warum ich es nicht schon gelesen habe, kann ich schwer sagen. Die Grundstory der Geschichte hört sich nämlich gar nicht so schlecht an. Doch schon nach einigen Seiten war es eher ein zäher Kampf, als schönes Lesevergnügen. Das Buch zieht sich Seite um Seite ziemlich schleppend voran und ist von der Autorin recht ausschweifend geschrieben. Einige Seiten weniger hätten dem Buch sicher gutgetan, wäre doch das wesentliche dennoch drin gestanden, aber der Lesefluss nicht so gestört gewesen. Beth Cappadora nimmt an einem Schultreffen teil und zu diesem auch ihre drei Kinder mit. Als sie sich im Hotel anmelden muss, geht im ganzen Gewühl ihr mittlerer Sohn Ben verloren. Trotz sofortiger Suche wird er nicht gefunden und für die Eltern, Beth und Pat, beginnt ein Albtraum. In der Polizistin Candy, findet Beth eine Vertraute und bald auch Freundin, die sich bemüht und alle Hebel in Bewegung setzt um Ben zu finden. Nachdem alle Bemühungen, jedoch erfolglos bleiben, beginnt jeder in der Familie anders mit dem Schicksal fertig zu werden und den Verlust zu verarbeiten. Pat, der Vater versucht seine Verzweiflung in Arbeit zu ertränken. Vincent, der älteste Bruder von Ben, der ihn an diesem Tag eigentlich bei der Hand hätte halten sollen, wird zum aufsässigen Jugendlichen und Mutter Beth will am liebsten nur noch im Bett liegen und nicht mehr leben. Nach neun Jahren des Hoffen und Bangens, gibt es plötzlich wieder eine heiße Spur. Als Ben schließlich wieder auftaucht, ist der Sohn zwar zurück aber in der Familie ist trotzdem nichts so, wie es sein sollte. Trotz dieser eigentlich interessanten Idee der Geschichte, konnte mich das Buch in keiner Weise überzeugen. Die Autorin, von der ich auch noch nie eine Buch gelesen habe, schreibt ziemlich langatmig, langweilig und langgezogen und lässt keinen Lesefluss aufkommen. Stellenweise war das Buch wirklich zum einschlafen. Nur kurzzeitig kam sowas wie Spannung auf, die aber sofort wieder abgeflacht ist. Einige Seiten weniger hätten dem Buch ebenso gutgetan. Auch die Charaktere waren das ganze Buch über sehr platt und unpersönlich dargestellt. Mit keinem konnte ich irgendwie "mitleiden" oder mich hineinfühlen. Fazit: Zusammenfassend war dieses Buch wirklich zum einschlafen, obwohl die Idee der Geschichte eigentlich sehr ausbaufähig gewesen wäre. Kurzzeitig kam auch ein wenig Spannung auf und ein kleiner Krimianteil war ebenfalls vorhanden, deswegen noch zwei Kiwis von mir.

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  • Rezension zu "Tief wie der Ozean." von Jacquelyn Mitchard

    Tief wie der Ozean
    Nele

    Nele

    25. August 2010 um 19:50

    Beth macht sich vorfreudig auf dem Weg zu einem Klassentreffen. Mit im Gepäck hat sie ihre 3 Kinder Ben, Vincent und Kerry und ihre beste Freundin Ellen. Im Hotel wendet sich Beth kurz der Rezeption zu und lässt die Kinder aus den Augen - ein fataler Fehler - Ben verschwindet. Zuerst glauben alle daran dass der 3-jährige einfach alleine losgelaufen ist. Doch dann finden sie einen Schuh - es besteht nun kein Zweifel mehr, dass Ben entführt wurde. Es vergehen schwere Jahre für die Familie Cappadora - bis Ben eines Tages vor ihrer Tür steht. ... Klingt spannend - ist es aber leider nicht. Zu voraussehbar und zu langweilig fand ich dieses Buch. Es liest sich zwar sehr schnell weg, die Charaktere sind einigermaßen authentisch und sympathisch, dennoch konnte das Buch im Großen und Ganzen mit der faden Story nicht überzeugen.

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