Jacques Berndorf Bruderdienst

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(5)
(16)
(5)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Bruderdienst“ von Jacques Berndorf

Ein Mann kämpft gegen die Übermacht des Bösen<br>Die westlichen Geheimdienste befinden sich in höchster Alarmbereitschaft. Der völlig verarmte nordkoreanische Staat hat 300 Mercedeslimousinen der S-Klasse bestellt. Die Hinweise mehren sich, dass das Land einen lukrativen, aber folgenschweren Deal ausgehandelt und eine Atombombe verkauft hat. Als Müller, der beste Mann des BND, nach Seoul geschickt wird, ist nur so viel bekannt: Auf ein Hilfeersuchen des amerikanischen Bruderdienstes hin soll er einen Mann aus Nordkorea herausholen. In dem festen Glauben, dass in dieser Situation alle westlichen Geheimdienste an einem Strang ziehen, macht sich Müller auf den Weg. Und tatsächlich gelingt es ihm, den liebenswürdigen Nordkoreaner Kim aus dem Gelben Meer zu fischen. Doch kaum haben die beiden Männer Seoul erreicht, stehen sie auch schon gnadenlos unter Beschuss. Müller weiß, dass er mit Kim die vielleicht einzige zuverlässige Quelle in Sachen Atombombe in seiner Hand hat - aber mit diesem Wissen ist er ganz offensichtlich nicht allein.

Ich finde die Art und den Humor von Jaques Berndorf einfach klasse. Politik spannend und lesenswert verpackt.

— zusteffi
zusteffi

Eine James Bond-artige Story beim BND anzusiedeln, ist schon mutig, aber funktioniert weitgehend.

— Gulan
Gulan

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Bruderdienst" von Jacques Berndorf

    Bruderdienst
    mabuerele

    mabuerele

    13. February 2013 um 16:07

    Krause, Mitglied des BND, erhält einen Telefonanruf. Nordkorea hat dreihundert Mercedes bestellt und bezahlt. Woher hat ein Land, das von einer Hungerkatastrophe in die nächste rutscht, das Geld? Schnell kommt man zur Vermutung, dass Nordkorea eine Atombombe verkauft hat. Wer hat sie bestellt? Wo ist sie? Was ist geplant? Hektische Aktivitäten beginnen. Der Autor hat einen spannenden Thriller geschrieben. Seine Protagonisten sind gut charakterisiert. Neben ihrer harten Arbeit bleiben sie Menschen mit alltäglichen Problemen. Wer den Autor durch andere Bücher kennengelernt hat, weiß, dass er in seine Romane geschickt das Privatleben der Akteure integriert. Im Buch wird gezeigt, wie Geheimdienst funktioniert. Dabei blitzt vor allem in der Zusammenarbeit von BND und CIA häufig ein gewisser Sarkasmus durch. Überhaupt kommt die amerikanische Seite nicht gut weg, da sie oft am Rande der Legitimität operiert. Das Buch spielt zurzeit von Präsident Bush. Er wird mit spitzer Feder charakterisiert. Gleichzeitig entwickelt der Autor ein Szenario, dass gar nicht so abwegig erscheint. Wenn er seine Protagonisten darlegen lässt, wie leicht es ist, Millionen von Geldern hin und her zu schieben, ohne dass die eigentlichen Erstbesitzer ermittelt werden können, wenn er mit Summen jongliert, die in Hedgefonds versteckt sind, läuft es einen kalt den Rücken runter. Auch für den Transport der Ware stellt er Wege da, die nur schwer nachzuvollziehen sind. Erst die unkonventionelle Lösung eines Beamten, die ihm bei Misserfolg den Job gekostet hätte, führt zum Ziel. Ich kannte den Autor bisher durch seine Eifelkrimis. Dieser Agententhriller ist von gleicher Qualität. Das Buch ließ sich flott lesen. Neben der Spannung gefiel mir der stellenweise hintergründige Humor. Berndorfs Agenten sind Menschen aus dem Jetzt und Hier, mit Stärken und Schwächen. Diese Vielschichtigkeit gibt dem Roman eine zusätzliche Würze. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Bruderdienst" von Jacques Berndorf

    Bruderdienst
    Bellexr

    Bellexr

    12. January 2011 um 15:27

    Die Suche nach der Bombe . Nordkorea hat 300 Luxusautos bestellt. Diese kurze Meldung setzt den BND in Alarmbereitschaft, denn das Land ist hoffnungslos verarmt. Woher also kommt das Geld für diese Luxuskarossen? Weitere Nachforschungen ergeben, dass auf verschiedenen Konten eine Menge Geld an Nordkorea geflossen ist. Ein Verdacht setzt sich fest: Nordkorea hat eine Atombombe verkauft! Auch die anderen westlichen Geheimdienste teilen die Meinung des BND und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn bisher weiß man weder, wer der Käufer ist noch was er mit der Bombe vorhat. . Mit der Suche wird der BND-Agent Karl Müller und seine Kollegin Svenja betraut. Die beiden sind mittlerweile ein Liebespaar und denken irrtümlich, dass die hohen Herren des BND hierüber nicht informiert sind. Ihr Chef Krause schickt sie nach Seoul mit verschiedenen Aufträgen. Müller soll einen nordkoreanischen Informant aus dem Land schleusen, Svenja soll wichtige Informationen kaufen. Dies gestaltet sich nicht gerade als einfach, denn anscheinend haben einige einflussreiche Herren etwas dagegen, dass der Auftrag von Müller und Svenja erfolgreich abgeschlossen werden kann. . Ohne großes Vorgeplänkel steigt Jacques Berndorf sofort in seinen Spionage-Krimi ein und so ist das Tempo von Anfang bis Ende sehr hoch, die Story dicht erzählt und durchweg spannend umgesetzt. Sein Schreibstil ist gewohnt locker, flüssig und stellenweise hat man einfach das Gefühl, dass er seine Story mit einem zwinkernden Auge schreibt. Die Hintergrundinformationen sind überzeugend dargestellt, sodass dem Krimi und somit dem Umfeld des BND eine gewisse Authensität anhaftet. Zumal es Jacques Berndorf gestattet wurde, für seine BND-Reihe in deren Kreisen zu recherchieren. . Seine Figuren sind durchweg detailreich, ja fast schon liebevoll gezeichnet und besonders die Person Krause wird jedem Arbeitnehmer sofort sympathisch sein. Dieser erwartet von seinen Mitarbeitern zwar höchstes Engagement bei ihrer Arbeit, er bleibt dabei aber sehr menschlich, besorgt und regelrecht väterlich. Und auch die anderen hohen Tiere des BND zeigen neben all dem Stress, den der Fall mit sich bringt, durchaus Gefühle, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. So wird z. Bs. immer mal wieder kurz auf das Privatleben von Krause eingegangen, dessen Frau mit Brustkrebs im Krankenhaus liegt. Diese Szenen sorgen dafür, dass die Figuren für einen greifbarer werden. Und auch auf die Beziehung zwischen Müller und Svenja wird immer mal wieder in einem gut dosierten Maß eingegangen. So steht zwar die Jagd rund um Atombombe klar im Vordergrund, diese kleinen Einschübe sorgen aber dafür, dass das hohe Tempo immer mal wieder für einen kurzen Moment herausgenommen wird. . Die Story entwickelt sich recht komplex und verzweigt, was wohl zwangsläufig ist, wenn mehrere große Geheimdienste sich an der Suche beteiligen. Hierbei überrascht Jacques Berndorf bei dem einen oder anderen Geheimdienst mit seiner Darstellung den Leser, da man doch ein ganz anderes Verhalten erwartet hätte. Dann aber ist ein anderer Geheimdienst so typisch dargestellt, dass man hier um dessen Überheblichkeit und somit auch Dummheit stellenweise nur schmunzeln kann. Der Ausgang der Story ist lange nicht ersichtlich, man tappt genau wie der BND lange Zeit im Dunkeln, doch zum Ende hin löst sich der Krimi logisch auf.

    Mehr
  • Rezension zu "Bruderdienst" von Jacques Berndorf

    Bruderdienst
    sab-mz

    sab-mz

    17. February 2010 um 17:58

    nachdem ich bislang eher die Eifelkrimis eher ein ungewohnter Berndorf.Aber mir gefällt er.Ein Krimi,der im Geheimdienstmilieu spielt,realistisch erscheint,rundum spannend.

  • Rezension zu "Bruderdienst" von Jacques Berndorf

    Bruderdienst
    Herr Mix

    Herr Mix

    15. February 2009 um 20:56

    Ich habe niemals zuvor ein Buch von Jacques Berndorf gelesen. Daher kann ich zu dem Autor selbst -welcher bei lovelybooks eigentlich sehr gut bewertet wurde- nicht viel sagen. Dieses Buch hat mir allerdings nicht gut gefallen. Die Idee des Buches, dass Nordkorea eine Atombombe (vermutlich) an Terroristen verkauft hat, klingt zunächst sehr interessant. Allerdings wirken die einzelnen Kapitel der Erzählung viel zu künstlich aneinandergereit. Die Geschichte liest sich so, als hätte der Autor die einzelnen Vorkommnisse nach und nach, im warsten Sinne des Wortes, abgearbeitet. Dem Autor fehlt diese Leichtigkeit, bzw. Natürlichkeit beim erzählen, die einen in die Geschichte eintauchen lässt und seine Umgebung vergessen lässt. Daher kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.

    Mehr