Jacques Berndorf Die Nürburg-Papiere

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Inhaltsangabe zu „Die Nürburg-Papiere“ von Jacques Berndorf

'Eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Krimi-Serien.' WDR

Der Bau eines neuen Freizeitzentrums am Nürburgring verschlang mehr als 300 Millionen Euro. Fachleute versprachen privates Kapital heranzuschaffen, doch obwohl keiner auch nur einen Cent aufzutreiben vermochte, wurden absurd hohe Beraterhonorare gezahlt. Die Furcht der ansässigen Eifeler Kneipenwirte, Pensionsinhaber und Hoteliers schien berechtigt: Sie wurden von einer Clique von Managern rüde aus dem Geschäft gedrängt. Das Klima auf den Eifelhöhen ist eisig geworden. Und dann wird Claudio Bremm, der wichtigste Mann aus den Reihen der Manager, auf brutale Weise ermordet. Noch ehe die Mordkommission die Spuren der ersten Tat sichern kann, stirbt ein zweiter Mann. Auch er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.

Scheinbar verbindet die beiden Fälle nichts miteinander, auch Journalist Siggi Baumeister gelingt es zunächst nicht, einen Zusammenhang herzustellen. Erst als eine dritte Leiche aufgefunden wird, zeigt sich zum ersten Mal so etwas wie ein roter Faden im Labyrinth der 'Nürburgring-Morde' …

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  • Rezension zu "Die Nürburg-Papiere" von Jacques Berndorf

    Die Nürburg-Papiere

    silberfischchen68

    12. November 2012 um 19:10

    Als das Buch anfing, dachte ich nur "och nööö, nicht schon wieder!"...wie auch in den letzten Bänden der Eifel-Reihe von Jacques Berndorf nahm auch in diesem Band zu Anfang wieder das Erklären und Zerpflücken von wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen und Hintergründen einen mindestens genauso großen Raum im Buch ein wie die eigentliche Handlung. Gottseidank war dieses Mal aber nach einem knappen Drittel des Buches damit Schluss und Baumeister lief wieder zu alter Hochform auf und ermittelte, was das Zeug hielt. Wie wir ihn schon kennen, brauchte er wieder mal kaum Schlaf und bekam zu jeder Tages- und Nachtzeit Besuch oder suchte Leute auf. Ich finde es auch nach unzähligen Bänden noch erstaunlich, wie viele Leute nachts um 3 Uhr zu ihm sagen, wenn er anruft: "kein Problem, kommen sie am Besten gleich vorbei". Zusammengeschlagen wurde er in diesem Band auch schon recht früh und danach ging die Post ab und die Handlung nahm ordentlich Fahrt auf. Zu Anfang haderte ich etwas mit der negativen Veränderung von Rodenstock, fand sie dann aber irgendwie folgerichtig und nachvollziehbar. Baumeisters Haus bleibt in diesem Band verhältnismäßig leer, lediglich Werner, ein alter Freund aus Münchener Tagen nistet sich bei ihm ein und mal wieder Jennifer, die Milliardenerbin aus Sao Paulo, Emmas Nichte. Für mich einer der richtig guten Baumeister-Krimis!

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  • Rezension zu "Die Nürburg-Papiere" von Jacques Berndorf

    Die Nürburg-Papiere

    Karr

    24. February 2012 um 17:55

    Beeindruckend: der 15. oder 16, oder der knapp 20.ste Eifelkrimi vom Jacques Berndorf - und immer noch so gut wie früher. Oder sogar noch besser: tolle Dialoge, stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen und ein Kriminalfall von landespolitischer Dimension. Ein neuer Fall für Siggi Baumeister und seine "Kollegen" Rodenstock und Emma: Claudio Bremm - einer der Manager des Entertainment-Zentrums am Nürburgring ist erschossen worden, niedergemäht mit einer Salve aus einer Maschinenpistole. Zurecht - das denken und sagen viele der alt eingesessenen Eifeler, zu denen auch Siggi Baumeister gehört. Und dann wird der Bauer Jakob Lenzen ganz in der Nähe erschossen - mit einer großkalibrigen Pistole. Die beiden Morde scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Denn was beim Bau des Entertainment-Parks als politischen Intrigen und Inkompetenzen passiert ist, scheint ungeheuerlich. Mehr als 300 Millionen Euo an Steuergeldern sind hier verbrannt worden - denn das Entertainment Zentrum funktioniert nicht, die gigantische Achterbahn, die ihr Wahrzeichen werden sollte, ist nie richtig gefahren. Die Hintergründe des Skandals und vor allem immer die Auswirkungen auf die kleinen Leute - Imbissbesitzer, Kioskbetreiber, Hotelier und so weiter, all das erzählt Berndorf geschickt eingewebt in die Mordermittlungen, die Siggi Baumeister wieder durchführt. Der 15. oder 16, oder der knapp 20.ste Eifelkrimi von Jacques Berndorf ist immer noch so gut wie früher. Oder sogar noch besser: tolle Dialoge, stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen und ein Kriminalfall von landespolitischer Dimension.

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  • Rezension zu "Die Nürburg-Papiere" von Jacques Berndorf

    Die Nürburg-Papiere

    mabuerele

    21. May 2011 um 20:24

    Der Journalist Siggi Baumeister beobachtet, wie sich sein Kater Satchmo mit einem Igel das Futter teilt. Nichts scheint die Eifelidylle zu trüben. Da erreicht ihn die Nachricht, dass Claudio Bremm, Manager des Nürburgrings, mit einer Maschinenpistole niedergeschossen wurde. Es soll nicht der einzige Tote bleiben… Also ermittelt Siggi in der Welt des Nürburgrings. Natürlich muss er dabei wieder Prügel einstecken. Wie immer bei den anderen „Eifelkrimis“ werden politische und wirtschaftliche Hintergründe offengelegt. Es geht um die Frage, wieso auf Kosten des Steuerzahlers 350 Millionen in die Umgestaltung des Ringes gepumpt wurden. Geldwäsche und Bestechung spielen genauso eine Rolle, wie Unterschlagung und Vorteilnahme. Die Suche nach dem Täter erweist sich als schwierig, da die Toten auf entgegengesetzten Seiten im Kampf um die Erhaltung des Ringes standen. Das Buch ist insgesamt spannend geschrieben, die Diskussionen über den Umbau des Ringes wirken aber stellenweise etwas langatmig. Dafür erhält der Leser Einblick in Siggis Vergangenheit, als Werner, ein Bekannter aus der Münchner Zeit, auftaucht. Siggis Gastfreundschaft und sein Umgang mit Werner, der jetzt auf der Straße lebt, geben dem Roman eine zutiefst menschliche Note. Eingebunden ist auch das Privatleben Siggis, Emmas und Rodenstocks. Die dabei auftretenden Widersprüche und Konflikte geben dem Roman zusätzliche Spannung. Bei J. Berndorf darf man, wie meist, auf ein überraschendes Ende gespannt sein.

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  • Rezension zu "Die Nürburg-Papiere" von Jacques Berndorf

    Die Nürburg-Papiere

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2010 um 08:21

    langweiliger Eifel-Krimi; keine Spannung, kein Flair.

  • Rezension zu "Die Nürburg-Papiere" von Jacques Berndorf

    Die Nürburg-Papiere

    Crimeking

    26. June 2010 um 22:35

    Als Berndorf Fan habe ich schon lange dem neuen Baumeister Krimi entgegen gefiebert. Denn nachdem - meiner Meinung nach - schwächsten letzten Band aus der Reihe, war ich schon gespannt wie es weiter gehen wird. War doch Rodenstocks Schickalsschlag am Ende von "Mond über der Eifel" schon ein harter Schlag für uns Baumeister Fans. Das neue Thema lag für den Eifel-Fan schon auf der Hand: der Nürburgring Skandal oder vielleicht die neue Autobahnbrücke samt neuer Anschlussautobahn. Es wurde dann das Nürburg Thema. Vorweg: Michael Preute alias Berndorf findet in der Baumeister Reihe wieder zu seiner alten Stärke zurück, nicht ganz so brilliant wie die früheren Werke, aber es geht bergauf. Wieder verknüpft er reale Ereignisse mit Mordfällen in der Eifel. Da hilft auch nicht der Satz (wohl zur rechtlichen Absicherung) das alles frei erfunden sei. Neben dem Polit-Skandal welcher überregional für Schlagzeilen sorgt(e), wird die Leiche eines Managers des "neuen Rings" gefunden und die Leiche eines Bauern. Mehrere Eifler verschwinden spurlos, die allesamt nicht mit dem neuen Ring einverstanden waren und auch ein Motiv haben den Manager aus dem Weg zu räumen. Baumeisters Haus ist auch wieder voll und Kater Satchmo hat einen neuen, besonderen Freund. Wenn Baumeister als Figur auch knapp an die 50 bleibt, so meine ich zu merken - das so älter Berndorf wird - seine Krimis düsterer werden und sich oft, gefiltert über seine Figuren in der Geschichte, mit dem Tod und der Sinnesfrage nach dem Leben beschäftigen. Das Augenzwinkern der Eifler Lebensweise, die politische Kritik, das gesellschaftskritische Denken und die Anprangerung der (zu) schnellebigen Welt sind immer noch Bestandteil, aber sind leiser und milder geworden. Aber das alles hebt den Krimi an, macht den Leser nachdenklich und doch bleibt die Spannung und der Unterhaltungswert erhalten und man wird nicht erdrückt. Dennoch sieht man die Welt anders, wenn man sich auf viele Gedankengänge und Sichtweisen Siggis einlässt, die immer auch eigentlich Berndorfs sind. Perfekt recherchiert geht es wieder aufwärts mit der Serie! Das Ende ist traurig und auch tragisch. Auch wenn einige Entwicklungen von lieb gewonnen Protagonisten weh tun, bleiben Sie lieber Herr Preute für mich DER Eifel Guru, nein der Krimi Guru. Siggi Baumeister ist wieder da!

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