Eifel-Blues

von Jacques Berndorf 
3,9 Sterne bei116 Bewertungen
Eifel-Blues
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Netter, mäßig spannender Lokalkrimi

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Auftakt der Siggi Baumeister Reihe. Vorsicht macht süchtig. ..

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Inhaltsangabe zu "Eifel-Blues"

Der berühmte erste Baumeister-Krimi. Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot: Verkehrsunfall? Spionageaffäre? Eifersuchtstragödie?
'Eine Eifel, völlig in der Hand der Bundeswehr, angesiedelt um Giftgasdepots, abhängig von betrunkenen Soldaten, überwacht von MAD-Schurken. Dazwischen nun der Journalist Baumeister, der eigentlich nur seine Ferien im ehemaligen Bauernhaus genießen will.' (Echo West/WDR)
'Ein Buch voller Wut …' (Wilhelm Roth/Frankfurter Rundschau)
'Ein Krimi von der echten Art, und das mit jeder Menge Eifelkolorit.' (SWF)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783894254421
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:253 Seiten
Verlag:GRAFIT
Erscheinungsdatum:01.01.2000
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2003 bei Eichborn erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nadezhdavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Netter, mäßig spannender Lokalkrimi
    Netter, mäßig spannender Lokalkrimi

    amazon:
    Der berühmte erste Baumeister-Krimi. Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot: Verkehrsunfall? Spionageaffäre? Eifersuchtstragödie? »Eine Eifel, völlig in der Hand der Bundeswehr, angesiedelt um Giftgasdepots, abhängig von betrunkenen Soldaten, überwacht von MAD-Schurken. Dazwischen nun der Journalist Baumeister, der eigentlich nur seine Ferien im ehemaligen Bauernhaus genießen will.« (Echo West/WDR) »Ein Buch voller Wut …« (Wilhelm Roth/Frankfurter Rundschau) »Ein Krimi von der echten Art, und das mit jeder Menge Eifelkolorit.« (SWF)


    Angesichts unseres Urlaubsortes musste auch bei mir ein Eifel-Krimi her. Nun also der erste aus der Reihe. Thematisch lockte mich der Fall nicht sonderlich, aber die Hauptfigur war halbwegs sympathisch (auch wenn sie leider Siggi hieß ), es gab einige skurrile Dialoge, ich mochte die netten Eifelkäffer mit den gar nicht immer so hübsch anzusehenenden Leichen (auch wenn die Klappentexter hier mal wieder nicht Männlein und Weiblein zu unterscheiden wussten - LESEN die Texter die Bücher wirklich??? ), und dann noch mehrere elegante Katzen, da war ich im Urlaub doch schon zufrieden. Vor allem aber mussten mein Mann und ich immer wieder über die damaligen Ermittlungsmethoden bzw. den Stand der Technik schmunzeln. Telefonzelle aufsuchen, um nicht abgehört zu werden. Film aus der Kamera im BH verstecken, damit die bösen Jungs nicht an die Fotos kommen. Oder gar Polaroids! Und die ganze Recherche ohne Internet. Ja, natürlich wird auch bei Agatha Christie an einem Fernsprechapparat an der Wand im Flur telephoniert, aber das Setting ist insgesamt einfach nicht unsere heutige Zeit, also alles wieder stimmig. In Berndorfs Eifel-Krimis dagegen ticken die Figuren näher an den heutigen Krimifiguren und die Bücher sind ja noch nicht sooo alt, aber die technischen Möglichkeiten kommen einem beinahe vor wie ein Ausflug in die Steinzeit, das macht den Kontrast so frappierend. Ich hatte meinen Spaß...

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas holprig im Schreibstil, aber die Reihe bekommt noch eine Chance von mir ...
    Baumeisters erster Fall!

    Klappentext:

    Der berühmte erste Baumeister-Krimi. Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot: Verkehrsunfall? Spionageaffäre? Eifersuchtstragödie? 'Eine Eifel, völlig in der Hand der Bundeswehr, angesiedelt um Giftgasdepots, abhängig von betrunkenen Soldaten, überwacht von MAD-Schurken. Dazwischen nun der Journalist Baumeister, der eigentlich nur seine Ferien im ehemaligen Bauernhaus genießen will.

    Meine Meinung:

    Dies war mein erster Eifelkrimi und noch bin ich ein wenig skeptisch, werde die Reihe aber weiter verfolgen.

    Etwas holprig kam ich trotzdem gut in die Geschichte, was sicher an der unorthodoxen Schreibweise lag.
    Hat man sich einmal daran gewöhnt, liest sich das Buch recht zügig.

    Baumeister und seine Freundin Elsa sind gut beschrieben, so dass man ein gutes Bild von ihnen bekommt. Auch die Beschreibung anderer Figuren, Landschaften und Gegebenheiten in der Eifel machen das Bild komplett.

    Die Handlung ist manchmal etwas wirr, aber man verliert den roten Faden zu keiner Zeit.

    Mein Fazit:

    Ein etwas holpriger Einstieg, aber ich werde sicher weitere Krimis der Reihe lesen.

    Von mir gibt es

    3 Sterne.

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    Perles avatar
    Perlevor 6 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Dieser ist der 1. Eifel-Krimi von 1989. Ich wusste gar nicht, dass es schon so lange diese Eifel-Krimis gibt. Ich habe in den letzten 2-3 Jahren öfters im TV bei WDR davon gehört, dass es ein Dorf gibt, wo Krimis geschrieben werden und ein Häuschen - Keller - oder sowas ähnliches gibt, wo man alles bewundern kann von Krimis, Tatort, Derrick, Der Alte, Kojak, usw. Da würde ich mal gerne hinfahren, da ich in der Nähe wohne und mich dort teilweise gut auskenne. Es war mein 3. Eifel-Krimi, zuerst las ich Eifel-Wasser, wo ich total von begeistert war, dann den aktuellen Krimi Eifel-Bullen und jetzt diesen. Doch die ersten 100 Seiten sind sehr langweilig, da dachte ich auch was soll das, hat sich wirklich wie ein Schulaufsatz angehört, das gleiche dachte ich auch wie eine Vorgängerin diesen Krimi rezensierte vor ca. 1 oder 2 Jahren. Doch dann wurde es spannend, und ich rätselte wer der Mörder gewesen sein konnte. Ich kam irgendwann sogar drauf und hatte tatsächlich Recht. Habe gestern begonnen und es vor 1 Stunde beendet. Dann überlegte ich, gebe ich 2 oder 3 Sterne, mehr auf keinen Fall. Denn es waren auch viele Schreibfehler darin, doch ich drückte ein Auge zu und vergab gutgemeinte 3 Sterne. Hoffe, dass die anderen Eifel-Krimis sich wieder mehr lohnen zu lesen, falls mir wieder einer in die Hände fällt. Eifel-Blues fand ich am Montag in einem Tauschregal und freute mich so darauf, dass ich 20 Bücher vom SUB übersprang und ihn vorzug. Möchte aber noch weitere Eifel-Krimis lesen, denn die bekannten Orte reizen mich sehr daran.

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    Thommy28vor 6 Jahren
    Band 1 der Eifel-Krimis um Siggi Baumeister

    Nach "Eifel-Sturm" ist dies jetzt mein zweiter Eifel-Krimi des Autors - dieser hier ist jetzt eigentlich der erste der Eifel-Reihe; also sozusagen "wie alles begann".
    Kurz zum Inhalt:
    Ein Mann und eine Frau sind vor ein paar Tagen nahe eines Bundeswehrdepots erschossen aufgefunden worden. Ein paar hundert Meter davon entfernt wurde ein weitere weibliche Leiche entdeckt. Die Bewohner des kleinen angrenzenden Eifeldorfes wissen zwar davon, doch keiner sagt etwas. Auch der Kriminalpolizei wurden vom MAD jegliche Ermittlungen untersagt.
    Eigentlich wollte Siggi Baumeister sich um seinen Garten kümmern in seinem Urlaub. Doch das wird wieder nichts, denn sein Chef möchte, dass Siggi Baumeister für ihn ein paar Ermittlungen anstellt und das Ganze dann zu einer Reportage ausarbeitet.
    Siggis Freundin aus Hamburg gesellt sich zu ihm - und so beginnt die Recherche in einer offensichtlichen Spionagegeschichte um das ortsansässige Bundeswehrdepot.

    Das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Siggi Baumeister geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm, mit einem spritzer Humor und natürlich einer Menge Lokalkolorit. Ein solider Krimi mit sympathischen Figuren, humorvoll, durchaus mit spannenden Momenten (natürlich kein Reisser) und mit einem überraschendem Schluß.

    Ich werd mir sicher noch weitere Bücher aus dieser Reihe besorgen.

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    Stefan83vor 7 Jahren
    Siggi Baumeisters erster Fall

    Deutsche Krimis sind lange Zeit ein rotes Tuch für mich gewesen, wobei sich nun Jacques Berndorf samt seinem Debütroman "Eifel-Blues" anschickt dies zu ändern.

    Ein wenig skeptisch bin ich an die Lektüre dieses "Regional"-Krimis herangegangen, in der Erwartung einen etwas biederen Tatortfall in schriftlicher Form vorzufinden. Viel mehr hätte ich wohl nicht daneben liegen können, denn Berndorfs erster Krimi aus der Reihe um den Journalisten Siggi Baumeister ist alles andere als vorhersehbar und konstruiert. Stattdessen überrascht er mit einer gehörigen Portion Wortwitz, die natürlich in erster Linie vom Ich-Erzähler Baumeister ausgeht, der wiederum nicht ganz zufällig in seinen Schrullen, seiner Liebe zu Katzen und Gartenarbeit, dem Autor selbst ähnelt. Man kann allerdings nur hoffen, dass Berndorfs Leben etwas ruhiger verläuft, als das seiner literarischen Schöpfung.

    Diese hat sich endlich einen längst überfälligen Urlaub gegönnt, um die neue Steinmauer im Garten zu bepflanzen und darin die heimische Tierwelt zu beobachten. Und was sollte in diesem schönen, ruhigen Eifel-Dorf auch schon dazwischen kommen? Eine ganze Menge, wie Baumeister sehr schnell feststellen wird. Bereits nach kurzer Zeit erfährt er einen wenig erwünschten Besuch durch Elsa, eine Journalisten-Kollegin aus Hamburg, die aus ihrer beruflichen Beziehung gerne eine private machen möchte. Und als ob das schon nicht genug wäre, möchte ihn auch noch sein Chef auf eine besonders heiße Story ansetzen. Auf einem Waldweg in der Nähe eines scharf bewachten Bundeswehrdepots sind einige Tage zuvor ein Mann und eine Frau erschossen in einem Jeep aufgefunden worden. Eine andere weibliche Leiche lag einigee hundert Meter weiter entfernt. Da es in der Eifel dank intensivster Tratscherei ein eher schlecht gehütetes Geheimnis geworden ist, hat man es offiziell als Eifersuchtsdrama deklariert. Doch sein Chef - und besonders Baumeister selbst - glauben nicht daran.

    Obwohl der MAD selbst der Kripo jegliche Ermittlungen untersagt hat, beginnt der Journalist herumzuschnüffeln und trifft bei seinen Nachforschungen auf Studienrat Dr. Messner. Der liebe Doktor schlägt ihm sogleich die Fresse samt gewissen anderen Körperteilen ein, was Baumeisters Neugierde jedoch nur umso mehr weckt. Gemeinsam mit Elsa zieht er nun durch die Eifel, um die wahren Hintergründe des Falls ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen...

    Was verbirgt sich genau hinter den Morden? Spionage? Interne Machtkämpfe? Ist am Ende gar nichts weiter dran? Nur einige der Fragen, die man sich im Verbund mit Siggi Baumeister stellt, dem man dank der Erzählung in der Ich-Form bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen scheint. Und er ist einem sofort sympathisch, dieser brummige Einzelgänger (ich fühlte mich stellenweise an Andrea Camilleris Montalbano erinniert), der für seine Freunde alles tut und, für einen Journalisten ungewöhnlich, einen Ehrenkodex pflegt und mit sauberen Mitteln recherchiert. Ganz anders sieht es dagegen mit der Bundeswehr aus, die hier nicht so gut wegkommt, was vielleicht aber auch der politisch gespannten Stimmung der späten Achtziger, in denen das Buch erschienen ist, geschuldet sein könnte. Erstaunlich wenig erfährt man auch in Punkto Lokalkolorit, was für mich eines der Mankos des Buches ist, denn nach dem sehr guten Beginn, hätte das Buch auch an einer anderen Stelle in Deutschland spielen können. Der Bewohner der Eifel wird sich wohl am ehesten in den Figuren wieder erkennen, die allesamt hervorragend beschrieben werden und, im Verbund mit dem knackigen Humor, für ordentlichen Lesespaß sorgen.

    Insgesamt ist "Eifel-Blues" ein tolles Debüt, das zwar spannungstechnisch nicht vom Hocker reißt, aber bestens unterhält und mit einem sehr überraschenden Schluss aufwartet. Ein Lesetipp für den Kurzurlaub, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Baumeister, Katze Krümel und Co.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Das Buch hat sich gut gelesen. Was mich verstört ist die z. T. unlogische Handlungsweise. Wenn man vermutet, dass der BND einen beschattet, warum werden dann Briefe ganz normal in den nächsten Briefkasten geworfen, die eigene Tel-Nr. mit "Bitte rufen Sie mich an wenn Sie weitere Informationen haben" weitergegeben und im Haus ganz normal/offen über den Fall gesprochen?

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Der Journalist Baumeister erfährt, dass es vor dem in der Nähe gelegenen Bundeswehrdepot in der Eifel drei Tote gegeben hat, zwei Frauen und ein Mann. Doch jeder, den er fragt, schweigt. Weder Radio, noch Fernsehen oder Zeitung melden den Vorfall. Als er zu recherchieren beginnt, wird Baumeister zusammengeschlagen. Wer will hier was vertuschen? Puzzle für Puzzle setzt Baumeister das Bild der Geschehnisse zusammen. Jede neue Erkenntnis steigert seine Wut. Die kann er auch dem Leser vermitteln.
    Es handelt sich um einen spannenden Krimi, in dem auch gesellschaftliche Fragen eine Rolle spielen. Bundeswehr, MAD, Spionage - die Themen sind weit gefächert. Der Ausgang des Falles allerdings kommt überraschend und zeigt, wie Machtstreben und die Ausnutzung aller Möglichkeiten tief in persönliche Belange eingreifen.

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    Arthanisvor 9 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Naja, ich fand es nicht so toll. Ein Stil wie in einem Schüleraufsatz und für mich nicht nachvollziehbare und unlogische Verhaltensweisen der Protagonisten. Dazu ein "Held", der wenig sympatisch daherkommt - nein, das war mein erster und letzter Eifelkrimi.

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    LEXIvor 9 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Jacques Berndorf bietet mit seinem Buch "Eifel-Blues" den Einstieg in die Baumeister-Krimis. Obwohl die Handlung gut aufgebaut war, konnte ich mich mit dem Schreibstil Berndorfs hier nicht so recht anfreunden. Die Methoden der Bundeswehr, die Aufklärung eines brutalen Mordes mit allen Mitteln zu verhindern, empfand ich als plump, die Darstellung der Bundeswehr übertrieben und abwertend. Aber wer weiß, vielleicht sind die Folgebände besser und hier bloß das Thema schlecht gewählt ... ich gebe dem Autor jedenfalls noch eine Chance.

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    Waldlaeuferins avatar
    Waldlaeuferinvor 10 Jahren
    Rezension zu "Eifel-Blues" von Jacques Berndorf

    Spontankauf, weil ich ohne Buch unterwegs war. Sympathischer Held, aber die Bundeswehrgeschichte war nicht so mein Fall.

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