Jacques Berndorf Eifel-Bullen

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Inhaltsangabe zu „Eifel-Bullen“ von Jacques Berndorf

Zwei tote Polizisten liegen neben ihrem Streifenwagen auf dem Waldweg. Gaby Schirmer und Horst Walbusch wurden mitten in der Nacht erschossen, und niemand kann sich vorstellen, wer das getan haben könnte. Das größte Rätsel aber stellt der Tatort dar, der nicht in ihrem Revier, sondern viele Kilometer entfernt vom Einsatzort liegt. Das ehemalige Jagdschloss, ein riesenhaftes, geheimnisvolles Gebäude aus rotem Sandstein, bildet die gespenstische Kulisse für den Doppelmord. Polizeirat Kischkewitz ergreift eine ungewöhnlichen Maßnahme: Er lässt den Tatort „einfrieren“, das heißt, Mordkommission und Spurensicherung erhalten mehrere Stunden lang keinen Zutritt zum Geschehen. Dafür holt er Kriminaloberrat a. D. Rodenstock mit ins Boot, der die Lage analysieren soll. Rodenstock steigt ein, und mit ihm der Journalist Siggi Baumeister, der eigentlich keine Zeit für Morde gleich welcher Art hat, weil es gerade mit seinem alten Weggefährten, dem Kater Satchmo, zu Ende geht. Gemeinsam versuchen sie hinter das Geheimnis der toten Polizisten zu kommen. Folgten die Beamten einer Spur? Bekamen sie einen Tipp? Gab es einen Menschen, den sie treffen wollten? Der Beamte, der in der Nacht ihren Einsatz per Funk steuerte, kann nur sagen, dass irgendwann die Verbindung abriss.

in manchen Abschnitten langatmig, nicht spannend, vorhersehbar

— zbaubf
zbaubf

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  • Immer wieder schön

    Eifel-Bullen
    Ruth1167

    Ruth1167

    04. December 2013 um 22:07

    Das ist nun schon -der wievielte Eifel-Krimi eigentlich ? - von J.berndorf.
    Aber es gibt rund um die Figur Siggi Baumeister doch immer wieder Neues zu entdecken. Ich habe mich absolut gut unterhalten.

  • Auch nach über 20 Bänden noch gut

    Eifel-Bullen
    Thommy28

    Thommy28

    02. November 2013 um 16:22

    Die Inhaltsangabe hier auf der Buchseite ist aussagekräftig genug; ich erspare mir eine zusätzliche Beschreibung. Der Schreibstil und das Lokalkolorit kommen noch immer gut . Die Handlung gestaltet sich in vorliegendem Fall aber als etwas dürftig und in meinen Augen auch etwas "unausgegoren". Obwohl das Buch immer noch gefallen kann, merkt man ihm doch an, dass sich die Geschichten um den Journalisten Siggi Baumeister nun langsam tot laufen. Stellenweise hat der Leser, der bereits eine grössere Menge der Bücher aus der Serie gelesen hat, den Eindruck ganze Passagen vorher schonmal gelesen zu haben. Das ist natürlich nicht besonders schön. Trotzdem: Für Fans immer noch zu empfehlen; für alle anderen Leser würde ich eher einen der älteren Bände empfehlen.

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  • Berndorf hat nix verlernt.

    Eifel-Bullen
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    18. March 2013 um 19:00

    Zwei Polizisten werden außerhalb ihres Zuständigkeitsgebietes tot neben ihrem Dienstwagen aufgefunden. Baumeister, Rodenstock und Emma ist sofort klar, dass die Beiden hingerichtet wurden. Gerüchte nehmen ihren Lauf, dass Gaby Schirner und Horst Walbusch nicht nur Kollegen gewesen seien und sich abseits ihres Dienstes mit den Themen Autodiebstahl und Drogen beschäftigt haben sollen. Baumeister und seine Freunde versuchen den Fall von allen Seiten zu beleuchten, wobei der Freundes- und Familienkreis der ermordeten Polizisten keine große Hilfe zu sein scheint. Der Coverhintergrund des Buches ist schwarz, die Illustration zeigt einen hochherrschaftlichen Landsitz im Grünen, über den die Wolken dunkler werden, davor das Blaulicht eines Streifenwagens und eine Hand mit Pfeife. Ein Blick genügt und man weiß sofort, dass es sich bei dem Buch um einen Berndorf Krimi handelt. Nationalpark Eifel – ein beschauliches Stückchen Erde, bei dem man nicht gleich an Mord und Totschlag denken möchte. Aber genauso ist es. Das Verbrechen lauert im Grünen, im Verborgenen und manchmal eben auch im Nachbarsdorf. Das Leichen einen Nationalpark nicht unbedingt schmücken, ist verständlich, wenn es sich bei den Leichen dann auch noch um Polizisten im Dienst handelt ruft das nicht nur den ansässigen Dorfschuppo auf den Plan. Siggi Baumeister, Rodenstock und Kischkewitz fischen im Trüben. Wen haben Gaby Schirner und Horst Walbusch derartig auf die Füße getreten, dass sie auf einem Waldweg hingerichtet wurden? Nichts will bei den  Ermittlungen richtig passen und egal wen man auch befragt, sind die Antworten dünn und dürftig. Dann geschieht zu allem Überfluss ein weiterer Mord. Das Opfer, ein ansässiger Imbissbesitzer, war mit den ermordeten Polizisten seit frühester Kindheit bekannt. Auch hier sieht es nach einer Hinrichtung aus. Viele lose Fäden und kein richtiges Motiv machen es Siggi Baumeister und Freunden dieses Mal richtig schwer, einen Schuldigen auszumachen. Was soll ich großartiges sagen – ich bin ein ganz alter Berndorf Fan. Ich liebe es, wenn ein stoischer Sigi Baumeister seine Interviews führt und dabei heimlich sein Aufzeichnungsgerät einschaltet, wenn Rodenstock nach Kaffee, Cognac und Zartbitterschokolade dürstet, wenn Emma sich mit ihren Ideen und kulinarischen Einfällen einbringt oder versucht Baumeister an die Frau zu bringen und Berndorf mit seinen Worten Flora und Fauna der Eifel beschreibt. Ein Berndorf Krimi ist wie nach Hause kommen. Es gibt bestimmte Eckpunkte, die sich hier und da ähneln und wiederholen, drum herum aber hat Berndorf wieder einen interessanten und mit vielen Hintergrundinformationen gespickter Roman gebaut, der sich erst nach und nach auflöst und zeigt, dass die Eifel eben doch mehr als nur eine hübsche Landschaft mit etwas merkwürdigen und eigensinnigen Bewohnern ist.   Leseempfehlung? Selbstredend! Für wen? Für Freunde des Altmeisters Berndorf, der Eifel und des guten Krimis.

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  • Rezension zu "Eifel-Bullen" von Jacques Berndorf

    Eifel-Bullen
    detlef_knut

    detlef_knut

    20. December 2012 um 15:55

    Die verbrecherischen Machenschaften in der Eifel gehen weiter. In dem aktuellen Roman „Eifel-Bullen“ von Jacques Berndorf geht es sofort mit zwei Toten zur Sache. Bevor Siggi Baumeister richtig wach wird, wird er von Kriminaloberrat Rodenstock angerufen und beauftragt, bei zwei Leuten in der Nähe zu recherchieren. Baumeister merkt, dass Rodenstock unter Strom steht, und erwartet keine langatmigen Erklärungen. Er soll bei einer Frau Walbusch überprüfen ob sie die Nacht über zuhause gewesen ist, oder ob sie woanders war. Außerdem soll er in einem anderen Haus überprüfen, ob sich dort jemand aufhält. Baumeister denkt als Freund Rodenstocks nicht sehr lange nach und erledigt diese Aufgaben. Sodann begibt er sich an den Ort, den Rodenstock ihm als Tatort genannt hat. Dort angekommen, muss er feststellen, dass zwei Polizisten, eine Frau und ein Mann, neben ihrem Einsatzfahrzeug mit Kopfschüssen niedergestreckt worden waren. Alles sieht wie eine Hinrichtung aus. Die Polizei befindet sich in höchster Alarmbereitschaft, Kischkewitz und Rodenstock sind höchstem Stress ausgesetzt. Ein Politiker hat versucht, sich in die Ermittlungen einzumischen, und den beamten Druck zu machen. Die Polizei und auch die Staatsanwältin aus Trier wissen nicht, wie sie in diesem Fall ansetzen sollen. Zumal die beiden Polizisten in einem Landkreis aufgefunden wurden, indem sie nicht zuständig sind. Mit den ersten beiden kleinen Aufträgen an Baumeister wurde dieser ganz offiziell in den Fall mit einbezogen und bekommt natürlich sofort seine exklusiven Rechte, darüber einen Artikel zu schreiben. Für die Recherche des Artikels als auch für die Ermittlungsarbeit macht sich Baumeister also auf den Weg und beginnt mit seinen Interviewarbeiten als erstes besucht er eine Freundin der toten Polizisten. Baumeister erfährt, dass es die engste Freundin der Toten ist. Darüber hinaus erfährt er, dass es in der Familie der Toten vor Jahren seltsame Vorgänge gegeben hatte, die möglicherweise ein Motiv für einen Mord darstellen könnten. Bei einem gemeinsamen Abendessen aller beteiligten Ermittler ergibt sich also als Ergebnis, dass die offiziellen Behörden eher an eine Hinrichtung denken, wohingegen der Journalist durchaus private Motive für möglich hält. Wer als Leser Berndorfs Krimis mag, der ist nicht nur ausschließlich an den Kriminalfällen interessiert. Ihn interessieren in aller Regel auch die Vorkommnisse und Begebenheiten im Umfeld Siggi Baumeisters. Dabei kann es sich manchmal um eine neue Freundin handeln; manchmal handelt es sich um einen Streit zwischen seinem Freund, dem Kriminaloberrat Rodenstock und dessen Lebensgefährtin Emma, der Ex-Polizistin aus Holland; manchmal handelt es sich nur um den Kater Satchmo, der im Hause des Journalisten sein Dasein fristet. Mit großem Genuss widmet sich Berndorf der Beschreibung des Umgangs Baumeisters mit seinem Kater. Obwohl diese Passagen nichts mit dem aktuellen Kriminalfall zu tun haben, sind sie spannend und unterhaltsam und machen dem Leser Spaß. Nachdem ich bereits einige Bücher des Autors als Hörbuch gehört hatte, brachte mir das Lesen ein besonderes Vergnügen. Selbstverständlich hörte ich in meinem Inneren die Stimme Jacques Berndorfs, der alle seine Hörbücher selbst eingelesen hat. Besonders interessant fand ich es wieder, wie er größte Teil des Buches als Dialog gestaltet wurde. Nur wenige Passagen werden vom Erzähler dargeboten. Da es sich dabei um Baumeister handelt, der in der Ich-Form nach Art eines Privatdetektivs erzählt, bleiben ihm schließlich auch nicht viele Möglichkeiten, Informationen über das Geschehen zu erhalten. Er erfährt dies aus Gesprächen mit seinen Freunden oder anderen Personen in der Handlung. Geschickt läuft so der gesamte Verlauf bis zur Ermordung der Polizisten und danach der Ermittlungsarbeit in Dialogen ab. Dem Mitdenken des Lesers sind keine Grenzen gesetzt. Sehr gut gemachte, spannende Unterhaltung, die dabei auch ein kritisches Auge auf die momentane gesellschaftliche Entwicklung lenkt. © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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  • Rezension zu "Eifel-Bullen" von Jacques Berndorf

    Eifel-Bullen
    Perle

    Perle

    18. December 2012 um 08:46

    Nachdem ich vor 1 Monat den Eifel-Krimi "Eifel-Wasser" gelesen hatte und so begeistert war, wollte ich ja noch mehr von diesen tollen berühmten Krimis lesen. Als ich am 5.12.12 in der Stadt war, ging ich per Zufall in die Buchhandlung und da fiel mir der neue Eifel-Krimi "Eifel-Bullen" von Jacques Berndorf direkt ins Auge. Ohne zu zögern kaufte ich ihn mir und begann diese Tage zu lesen. Ich hatte mich so darauf gefreut, doch leider war ich sehr enttäuscht. Es war kaum Spannung drin, an zwei Stellen wurde es mal interessant, doch dann war wieder die Luft raus. Es war viel zu viel persönliches drin, mit Beziehung und Sex, das gehört meiner Meinung nach nicht in einen Krimi rein, nur um es was witziger und lockerer zu schreiben. Das Einzige was mir an dem Buch gefällt, sind die Orte, weil ich früher dort in der Gegend wohnte bzw. öfters dort durchkam und auch heute noch manchmal mit dem Auto in diese Gegend fahre (z.B. am Nürburgring) und es wunderschön dort finde und mir gar nicht vorstellen kann, dass es solche "Mordfälle" dort geben sollte/könnte. Aber "Die Welt" schreibt ja auch: "Seit Berndorfs Eifel-Krimis weiß die Welt, dass es mitnichten friedlich ist in der Eifel". Ich habe mit einem Auge zugedrückt 3 Sterne vergeben, eigentlich hätte es höchstens zu 2 Sternen gereicht, doch weil ich von der Idee her, Eifel-Krimis zu schreiben so begeistert bin und hoffe, dass die älteren Ausgaben wieder besser sind. Bin mal gespannt, wieviele es noch davon gibt und geben wird.

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